Such hier nicht nach Entschuldigungen dafür, warum die Drehbücher so blöd sind und das angeblich keinem auffällt. Enterprise wird unter keinem höheren Zeitdruck produziert als jede andere Serie auch, aber komischerweise schafft man es in fast allen anderen Serien besser und konsistenter zu arbeiten. Fakt ist, dass es den Machern wohl längst scheissegal ist, was sie da zusammendrehen. Solange die Zuschauer nicht reihenweise weglaufen, machen sie einfach so weiter wie bisher. Wenn dann die Quoten doch sinken, dann wird laut gejammert und das als Ausrede benutzt, um das Konzept (das sie bislang schon kaum richtig befolgten), endgültig aufzugeben.Patrick hat geschrieben:Dass da so geschludert wird, liegt wohl daran, dass die Serie quasi wie am Fliessband produziert wird und sie wohl keine Zeit haben, ein paar aufmeksame Leute vorher mal vor den Bildschirm zu setzen und sie erstmal die Folge anschauen zu lassen. Das ist zwar doof, aber ich glaube, es gibt genügend Fans, die das auch kostenlos machen würden.
Die Borg
- breitsameter
- Ghu

- Beiträge: 12483
- Registriert: 25. Dezember 2001 00:00
- Bundesland: Bayern
- Land: Deutschland
- Liest zur Zeit: »Carl's Doomsday Scenario: Dungeon Crawler Carl 2« von Matt Dinniman
- Wohnort: München
- Kontaktdaten:
Ja, da ist leider etwas dran. Letztendlich ist Enterprise für B&B nur ein Job (das war es im übrigen auch für Roddenberry, auch wenn das einige Fans gern etwas anderes propagieren). Und solange genügend Leute zusehen und genügend Leute die Merchandising-Artikel kaufen, gibt es eigentlich keinen Grund für grundlegende Veränderungen. Dann ist nämlich das Studio zufrieden, weil die Kasse stimmt, und folglich stimmt die Kasse auch bei Berman und Braga.
Zuletzt geändert von Matt am 10. August 2003 19:30, insgesamt 1-mal geändert.
-
Ulrich
Ich möchte mal unterstellen, dass die Produzenten alleine schon deswegen, weil sich Sündenböcke immer gut machen
, Leute haben, welche die Drehbücher nach Kontinuitätsbrüchen durchforsten.
Die, die jeden "echten" Trekkie bisher den Kopf schütteln ließen, sind IMO ganz einfach gewollt und in Kauf genommen, weil man natürlich weniger den Hardcore-Fan, der sämtliche 7000 Star Trek-Folgen auswendig kennt, im Auge hat, denn der schaut sich die Serien auf Grund fast unerschöpflicher Leidensfähigkeit ohnehin an, sondern eher die Newbies und Gelegenheitszuseher, denen fehlende Kontinuität nicht auffällt (auffallen kann).
Die, die jeden "echten" Trekkie bisher den Kopf schütteln ließen, sind IMO ganz einfach gewollt und in Kauf genommen, weil man natürlich weniger den Hardcore-Fan, der sämtliche 7000 Star Trek-Folgen auswendig kennt, im Auge hat, denn der schaut sich die Serien auf Grund fast unerschöpflicher Leidensfähigkeit ohnehin an, sondern eher die Newbies und Gelegenheitszuseher, denen fehlende Kontinuität nicht auffällt (auffallen kann).
Matt hat geschrieben:Du liegst nicht daneben. Aber das erklärt man so, daß sich die Borg in der Folge ausnahmsweise nicht mit "Wir sind die Borg. [...] Widerstand ist zwecklos" vorstellen, sondern sich sofort ins Assimilieren stürzen. Alles, was also später eventuell davon existiert, sind Aufzeichnungen über eine unbekannte kybernetische Spezies. Daß diese Erklärung nicht wasserdicht ist
Ist sie auf keinen Fall, sondern macht alles noch unlogischer. Die Borg werden also dann später in TNG nicht erkannt, weil sie sich in "Enterprise" nicht mit Namen vorstellen ? Was ist mit ihrem Aussehen und ihrer Vorgehensweise ? Wenn das aufgezeichnet wurde, müßte das für eine spätere Identifizierung beim "ersten Kontakt" in TNG völlig ausreichen.
Noch eine Bemerkung zu den Borg allgemein. Sie sind als Spezies besser an die Weltraumbedingungen angepaßt, übernehmen vielfältige Aufgaben bzw können diese übernehmen, es gibt klar definierte Befehlsstrukturen usw.
So böse das klingen mag, sie sind ein schönes Beispiel für eine Spezies, die sich der Eroberung des Weltraums verschrieben hat und wäre im echten Leben(wenn es sie gäbe) jeder Zivilisation wie z.b. der Föderation haushoch überlegen.
Das sie in der Serie(und den Filmen) jedesmal unterliegen, liegt nicht an ihrem Gesellschaftssystem, sondern an den Drehbuchautoren, die den ursprünglichen Entwurf doch sehr verwässert haben(wie schon angesprochen durch die Königin usw).
Und wie schon bereits gesagt:
"ES IST NUR EINE GOTTVERDAMMTE FERNSEHSERIE"(William Shatners Antwort auf allzu nervige Fanfragen).
Und damit hat er völlig recht.


