Orson Scott Card über »Ender in Exile«
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Orson Scott Card über »Ender in Exile«
In einem aktuellen Interview spricht Orson Scott Card über seinen neuen Roman »Ender in Exile" und sein Drehbuch für eine geplante Ender-Verfilmung: http://blogs.amctv.com/scifi-scanner/20 ... erview.php
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Re: Orson Scott Card über »Ender in Exile«
Kann Card also noch immer nicht loslassen vom Ender-Universum... Schade, er war mal ein sehr origineller Autor...
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Re: Orson Scott Card über »Ender in Exile«
Na ja, das ist jetzt bereits der zehnte (!) Roman aus dem Ender-Universum.Doop hat geschrieben:Kann Card also noch immer nicht loslassen vom Ender-Universum... Schade, er war mal ein sehr origineller Autor...
Hier die derzeitige Liste aus der englischsprachigen Wikipedia:
1. Ender's Game
2. Speaker for the Dead
3. Xenocide
4. Children of the Mind
5. Ender's Shadow
6. Shadow of the Hegemon
7. Shadow Puppets
8. Shadow of the Giant
9. A War of Gifts: An Ender Story
10. Ender in Exile
Ich habe nur die ersten drei Romane gelesen und fand »Xenocide« so enttäuschend, daß ich mir den Rest gespart habe. Hat irgendjemand mehr gelesen?
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Re: Orson Scott Card über »Ender in Exile«
Ging mir genauso. Ich liebe noch immer die beiden ersten Romane (den zweiten noch ein bisschen mehr als den ersten), aber Xenocide fand ich so enttäuschend, dass ich ihn nicht zu Ende gelesen habe.
Ender's Shadow wurde von der Kritik ja dann nochmal gelobt (die Idee eine einmal erzählte Geschichte aus der Perspektive eines anderen Protagonisten nochmals zu erzählen war auch eingermaßen originell), er liegt aber noch ungelesen im Schrank.
Im Gegensatz zu anderen Universen, in die ihre Schöpfer gerne zurückkehren (der Vorkosigan-Kosmos, die Scheibenwelt, die Welt der Kultur...) schien Card eigentlich nach zwei Bänden alles erzählt zu haben. Jedenfalls verspüre ich bis heute kein dringendes Bedürfnis nach weiteren Ender-Geschichten.
Ender's Shadow wurde von der Kritik ja dann nochmal gelobt (die Idee eine einmal erzählte Geschichte aus der Perspektive eines anderen Protagonisten nochmals zu erzählen war auch eingermaßen originell), er liegt aber noch ungelesen im Schrank.
Im Gegensatz zu anderen Universen, in die ihre Schöpfer gerne zurückkehren (der Vorkosigan-Kosmos, die Scheibenwelt, die Welt der Kultur...) schien Card eigentlich nach zwei Bänden alles erzählt zu haben. Jedenfalls verspüre ich bis heute kein dringendes Bedürfnis nach weiteren Ender-Geschichten.
Re: Orson Scott Card über »Ender in Exile«
Ich könnte mich täuschen, weil es doch schon eine Weile her ist, daß ich "Children of the mind" gelesen habe und weil es mir etwas zu abgedreht war, habe ich es teilweise nur noch überflogen, aber
Vielleicht ist es ein Pre- statt ein Sequel, zwischen "Ender's game" und "Speaker for the dead"?
Re: Orson Scott Card über »Ender in Exile«
Ender's Shadow (deutsche Übersetzung: Enders Schatten, Festa Verlag) finde ich sehr gut. Ich kann aber auch verstehen, dass manche diese Geschichte nicht so gut finden, weil sie in "Das große Spiel" bereits weitgehend erzählt wurde und der Charakter Bean (Bohne) teilweise arrogant wirkt.breitsameter hat geschrieben:Ich habe nur die ersten drei Romane gelesen und fand »Xenocide« so enttäuschend, daß ich mir den Rest gespart habe. Hat irgendjemand mehr gelesen?
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Re: Orson Scott Card über »Ender in Exile«
Du sprichst mir aus der Seele ! Leider !!!Doop hat geschrieben:Kann Card also noch immer nicht loslassen vom Ender-Universum... Schade, er war mal ein sehr origineller Autor...
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Re: Orson Scott Card über »Ender in Exile«
Ich finde "Enders Schatten" ist wesentlich besser als "Das große Spiel" und die Festa-Ausgabe ist sehr gelungen bei einem günstigen Preis. Bean ist m. E. die wesentlich interessantere Persönlichkeit als Ender Wiggins. Es werden mehr gesellschaftliche Aspekte beleuchtet (z. B. die weltumfassende Suche nach Wunderkindern, auch aus den Slums. Die von Dir angesprochene Arroganz lässt sich sehr gut aus der sozialen Herkunft der beiden erklären. Da gibt es einerseits Ender Wiggins, der in wohlgeordneten Luxusverhältnissen aufwächst und dessen größter Feind sein älterer Bruder ist und auf der anderen Seite Bean, der genmanipuliert erzeugt wurde, sich schon als Säugling der Vernichtung entziehen musste und dann immer als der kleinste, schwächste aber schlaueste auf den Strassen überleben musste. Ender war zunächst aufgeschlossen und fähig Freundschaften zu schließen. Bean hingegen verschlossen, immer auf der Hut, von klein auf im Überlebenskampf abgehärtet, durchschaut sofort die Manipulationen der Lehrer, weil er nichts anderes erwartet und kennt. So jetzt muss ich mich doch mal bremsen, sonst würde ich die Lobhudelei immer weiter treiben.Ulrich hat geschrieben: Ender's Shadow (deutsche Übersetzung: Enders Schatten, Festa Verlag) finde ich sehr gut. Ich kann aber auch verstehen, dass manche diese Geschichte nicht so gut finden, weil sie in "Das große Spiel" bereits weitgehend erzählt wurde und der Charakter Bean (Bohne) teilweise arrogant wirkt.
Zum Schluss möchte ich mein Eingangsstatement etwas relativieren. Ich halte Enders Schatten immer noch für das bessere Buch, man sollte aber auf jeden Fall beides gelesen haben - zuerst "Das große Spiel" und danach "Enders Schatten". Im großen Spiel werden die Abläufe auf der Kampfschule wesentlich besser herausgearbeitet. Die Kenntnis dieser Strukturen ist m. E. aber für das Verständnis von Enders Schatten sehr wichtig.
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Re: Orson Scott Card über »Ender in Exile«
Das sehe ich genau so. Enders Schatten - grossartiges Buch.
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Re: Orson Scott Card über »Ender in Exile«
Habe damals "Das grosse Spiel" und "Enders Schatten" kurz hintereinander gelesen und kann ebenfalls bestätigen, dass sich beide Werke gut ergänzen und mich sehr gut unterhalten haben.
Auch wenn ich mich jetzt wiederhole, jedenfalls habe ich das Gefühl folgendes hier schon mal gepostet zu haben, finde ich es schade, dass Festa die Fortsetzungen zu Enders Schatten nicht mehr bringt. Und "Sprecher für die Toten" könnte auch eine Neuauflage bekommen.
Auch wenn ich mich jetzt wiederhole, jedenfalls habe ich das Gefühl folgendes hier schon mal gepostet zu haben, finde ich es schade, dass Festa die Fortsetzungen zu Enders Schatten nicht mehr bringt. Und "Sprecher für die Toten" könnte auch eine Neuauflage bekommen.
Re: Orson Scott Card über »Ender in Exile«
Letztlich finde ich den Charakter des Bean besser als Ender. Die Fortsetzungen sind auch bodenständiger als bei Ender.
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Re: Orson Scott Card über »Ender in Exile«
Was wurde eigentlich aus der FESTA-SF-Reihe? Wurde die jemals offiziell eingestellt?Tiberius hat geschrieben:(...) finde ich es schade, dass Festa die Fortsetzungen zu Enders Schatten nicht mehr bringt.
Immerhin hinterläßt die Reihe einige ärgerliche Lücken, so erschien auch nur der erste Band von Robert J. Sawyers Neanderthal-Trilogie (okay, deren Abschlußband hat mich allerdings auch etwas enttäuscht).
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Re: Orson Scott Card über »Ender in Exile«
Ich hatte die SF-Reihe von Festa abonniert und beziehe (und archiviere) immer noch den Newsletter. Frank Festa hat schon im Jahr 2006 von größeren Problemen und z. T. erheblichen Absatzschwierigkeiten geschrieben, ging dabei aber nicht näher auf die SF-Reihe ein. In der Midnight Mail Nr. 42 vom 27.03.2007 hat Frank Festa dann das vorläufige Aus für die SF-Reihe bekannt gegeben. Näheres inkl. Quotes aus den Newslettern findest Du hier: http://forum.perryrhodan.net/index.php? ... 9&hl=Festabreitsameter hat geschrieben:
Was wurde eigentlich aus der FESTA-SF-Reihe? Wurde die jemals offiziell eingestellt?
Inzwischen scheint es auch bei den anderen Reihen Probleme zu geben. Viele angekündigte Veröffentlichungstermine mussten leider verschoben werden, aber wenn man auf der Homepage ins Gästebcuh schaut, scheint dort doch noch einiges im Bereich des Kerngeschäfts (Necroscope, sonstiger Horror) los zu sein.