Avatar - James Camerons neuer Film

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Uschi Zietsch
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Re: James Camerons neuer Film

Ungelesener Beitrag von Uschi Zietsch »

Hm, äh, ah, ja. Mischung aus Real und CGI, wobei das CGI wirklich deutlich zu sehen ist. Nette Bilder. Wo ist die Story? Fremde Welt entdecken, sich getarnt reinschleichen, Monster, Liebe zur Eingeborenen, und wahrscheinlich noch ein fieser Feind im Hintergrund, den ich im Trailer aber vermisse.
Also nette Fantasy mit netter fremder Welt, was kein Problem heutzutage mit CGI ist, und ... das ist das Bahnbrechende? Äh ... *achselzuck*
Ja, sicher nett. Wegen der Optik vermutlich auch im Kino anzuschauen. Aber mich hat der Trailer nicht angesprochen.
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Re: James Camerons neuer Film

Ungelesener Beitrag von breitsameter »

Uschi Zietsch hat geschrieben:Aber mich hat der Trailer nicht angesprochen.
Rasante, bunte Bilder, die wie ein Trailer für ein neues Computerspiel aussehen, liefert er ja zuhauf. Und damit spricht man sicher die jüngere Generation an.
Gestern, in der Werbepause von CSI, lief der Trailer bei RTL sogar schon auf Deutsch.
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Stormking
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Re: Avatar - James Camerons neuer Film

Ungelesener Beitrag von Stormking »

Das soll die revolutionär neue, super-hyper-mega-realistische CGI sein? Das ist ja wohl hoffentlich ein Scherz! Da sahen die CGI-Cylons in der ersten BSG-Staffel vor fünf Jahren ja besser aus!

Hoffen wir mal, daß die Story stimmt, denn die Optik beeindruckt mich jetzt nicht wirklich.

Achja, als vor einige Tagen die ersten Bilder veröffentlicht wurden, gab's sofort eine wunderbare Parodie:
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Oliver
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Re: Avatar - James Camerons neuer Film

Ungelesener Beitrag von Oliver »

Stormking hat geschrieben:Das soll die revolutionär neue, super-hyper-mega-realistische CGI sein? Das ist ja wohl hoffentlich ein Scherz!
Das hat mich bei dem Trailer auch so gefrustet: Das sieht nach einer (mittelmäßigen) PS3-Spiel-Zwischensequenz aus. :(

Naja, die Story soll ja ganz toll sein, vielleicht hilft die über die Effekte hinweg.

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Uschi Zietsch
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Re: Avatar - James Camerons neuer Film

Ungelesener Beitrag von Uschi Zietsch »

Oliver hat geschrieben:Naja, die Story soll ja ganz toll sein, vielleicht hilft die über die Effekte hinweg.
Der Witz war gut. Nachdem die Story im Trailer nicht mal angedeutet wurde, und was ich da gesehen habe, kann ich mir nicht vorstellen, dass die "noch nie dagewesen" ist.
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Re: Avatar - James Camerons neuer Film

Ungelesener Beitrag von Stormking »

Ich frage mich, was sich die Leute dabei denken, einen solchen nichtssagenden Trailer zu veröffentlichen. Die müssen wirklich geglaubt haben, allein mit der Optik überzeugen zu können.

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Re: Avatar - James Camerons neuer Film

Ungelesener Beitrag von heino »

Stormking hat geschrieben:Ich frage mich, was sich die Leute dabei denken, einen solchen nichtssagenden Trailer zu veröffentlichen. Die müssen wirklich geglaubt haben, allein mit der Optik überzeugen zu können.
Völlige Zustimmung. All das Gefasel von der "Zukunft des Kinos" und dann kommen da so drittklassige Animationen bei rum. Ich vertraue Cameron soweit, dass die Story stimmen wird, aber der Trailer ist einfach furchtbar :nein:
Lese zur Zeit:

Dexter Filkins - Der ewige Krieg

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Re: Avatar - James Camerons neuer Film

Ungelesener Beitrag von breitsameter »

heino hat geschrieben:Ich vertraue Cameron soweit, dass die Story stimmen wird, aber der Trailer ist einfach furchtbar :nein:
Mal sehen, was die uns heute abend so vorsetzen werden. 20 Minuten Film, das ist eigentlich relativ viel. Und vielleicht sollen's ja die 3D-Effekte rausreißen (okay, bei mir sicher nicht, ich sehe kein 3D).
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Re: Avatar - James Camerons neuer Film

Ungelesener Beitrag von breitsameter »

Okay, heute abend um 18 Uhr saß ich also mit anderen Journalisten und vielen normalen Besuchern zusammen in Münchens größtem Kino, um mir 20 MInuten aus AVATAR - AUFBRUCH NACH PANDORA anzusehen. Am Eingang zum Kinosaal bekam jeder die obligatorische 3D-Brille mit unterschiedlich polarisierten Folien in die Hand gedrückt. Es ging pünktlich los und James Cameron (bereits in 3D) stand vor dem Avatar-Logo und erklärte nochmals, daß man jetzt die Brillen aufsetzen müße, um den Film richtig zu sehen. Okay, da es zuvor auch schon jemand von Fox Deutschland erklärt hatte, wußte jetzt wohl jeder Bescheid.

Zuerst eines – die Inhaltsangabe aus der Wikipedia scheint ziemlich akurat zu sein. Dort steht zur Handlung:
Ex-Marine Jake Sully wurde bei einem Kampfeinsatz auf der Erde verwundet und ist seit dem von der Hüfte abwärts gelähmt. Er entscheidet sich, am neuartigen Avatar-Programm teilzunehmen, bei dem es Menschen möglich ist, ihren Geist in einen gesunden Körper zu transferieren. Dafür reist er auf den Planeten Pandora, auf dem die außerirdischen Na’vi leben. Die Na’vi sind eine blauhäutige humanoide Rasse, die friedlich im Einklang mit der Natur auf ihrem Planeten leben, aber im Kampf auch gefährliche Gegner sein können. Doch der Frieden der Na’vi ist durch das Eindringen der Menschen gestört worden. Die Menschen haben Mensch-Na'vi-Hybriden gezüchtet, die Avatare genannt werden. Die Avatare sind körperliche Hüllen, die sich auf dem Planeten bewegen können, gesteuert von einem menschlichen Geist. Auf dem Planeten angekommen, verschmilzt Jake mit seinem Avatar-Körper und verliebt sich in die Na'vi-Frau Neytiri. Er erfährt, dass die Na’vi einen militärischen Schlag gegen die Menschen planen und er muss sich entscheiden, ob er sich auf die Seite der Na'vi schlägt oder seine Heimat verteidigt.

Gezeigt wurden mehrere kurze Szenen, alle, wie James Cameron zuvor betont hatte, aus der ersten Hälfte des Films. Es begann mit einer Szene, die an Aliens erinnerte. Ein Offizier, der quer über den Schädel Narben hat, erklärt den neu auf Pandora eingetroffenen Soldaten, daß hier die Umwelt so menschenfeindlich ist, daß trotz seiner Anstrengungen nicht alle überleben werden. Da rollt Jake Sully, gespielt von Sam Worthington, im Rollstuhl in den Saal...
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Jake Sully spricht mit einer Doktorin (Sigourney Weaver) und legt sich dann in eine Maschine, die seinen Geist in den blauen, wohl künstlichen Körper in der Gestalt der hier lebenden Außerirdischen transferieren wird. Diese Körper werden Avatare genannt. Der Transfer beginnt (einen Teil dieser Sequenz sieht man auch im Trailer) und Jake Sully und ein anderer Soldat finden sich in den Avatar-Körpern wieder. Jake ist über den gelungenen Transfer so froh, daß er fast ausflippt...
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Jake Sully mit anderen Avataren (?) auf Pandora in einem Dschungel, gegenüber fremde und scheinbar gefährliche Lebewesen, die an Dinosaurier oder Nilpferde erinnern...
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Jake Sully ist allein und wird von einer Na'vi vor weiteren Angriffen gerettet
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Jake Sully ist mit Na'vi zusammen und fängt sich einen Reitdrachen und gleitet dann - in bester 3D-Manier - durch die Luft
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Ab jetzt kamen noch ein paar kurze Szenen, die man schon aus dem Trailer kannte: ein Angriff von Menschen auf die Na'vi, ein wilder Luftkampf, etc.

Mein Eindruck: die CGI ist atemberaubend, aber an jeder Stelle des Films als solche zu erkennen. Eine Revolution ist hier nicht zu erkennen, allenfalls in der Tatsache, daß hier Motion Capturing zur Animation der Hauptfiguren eingesetzt wurde. Die Kombination von Echtszenen mit CGI ist gelungen, aber die CGI wirkt dadurch nicht echter, sondern die echten Aufnahmen künstlicher. Und die Welt der Pandora ist so bonbonfarben, daß man immer an Computerspiel denken muß...
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Re: Avatar - James Camerons neuer Film

Ungelesener Beitrag von Uschi Zietsch »

Zur Inhaltsangabe: Aha. Über Bewusstseinstransfers hab ich sogar selber schon bei Bad Earth geschrieben - dort war das allerdings radikaler und gemeiner.
Da mein bester Ehemann sowieso nicht 3D sehen kann, kann man sich das auch auf DVD angucken.
Nur wegen eines Augenorgasmus gehe ich nicht ins Kino.
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Chris Noeth
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Re: Avatar - James Camerons neuer Film

Ungelesener Beitrag von Chris Noeth »

(Edit: Ich wurde aus versehen ausgelogt und der Beitrag als GAST gepostet... daher noch mal richtig...)

James Cameron meinte zu seinem Film AVATAR, dass er mit der Umsetzung einen Film im Stil von Edgar Rice Burroughs Dschungelabenteuern gemacht hat, mit Inhalten, die er sich als 14jähriger Junge im Jahr 1968 erträumt hätte. Wer Cameron's Herangehensweise an Mainstream mag, der kann sicher sein, dass er auch hier eine unterhaltsame Mischung mit Charaktertiefe und jeder Menge Action bekommt.

Um ehrlich zu sein, muss ich an dieser Stelle sagen, dass ich ein sehr großer Fan von James Cameron's Werken bin, weil er es als Autor und Regisseur versteht seine Mainstreamcharaktere sehr echt darzustellen und den Zuschauer mit ihnen mitfiebern lässt. Es sieht so leicht aus, aber seit Aliens gab es seltsamerweise keinen vergleichbaren SciFi Film mit Charakteren, wie Allen Ripley. Viele Filmemacher versuchen zu kopieren, legen aber seltsamerweise Wert auf die falschen Aspekte von James C. Filmen. Allen Ripley aus Aliens oder Sarah Conner aus Terminator sind wegen der emotionalen Tiefe Charaktere, die unvergesslich bleiben. Genau dieses Mitfiebern mit Charakteren, die einem etwas bedeuten, vermisse ich bei 99% aller heutigen Filme, TV-Serien oder auch Büchern. Es scheint fast so, als wäre dieses Element als 'Alte Schule' eingeordnet und heutzutage verpönt. Vielmehr stehen Action und hohle Sprüche im Vordergrund (siehe Transformers 2) oder eben die Effekte in Kombination mit einer lala-Handlung. Popcorn Kino sollte eigentlich ein Schimpfwort sein, da man Filme auch so machen kann, dass einem die Spannung während dem Zuschauen 'verbietet' zu kauen. Und genau das hat Cameron in der Vergangenheit immer geschafft.

Ich erwarte bei den in AVATAR gewählten Ausmaßen der CGI Effekte keinen Fotorealismus, sondern einfach nur 2 Std. pures SciFi Kino. Es handelt sich hier nicht um einen Film, der nur einige CGI Effekte in ansonsten bekannten Umgebungen zeigt, sondern um einen Film, der mit CGI eine komplett andere Welt zeigt. Und wie der Teaser mir vorgeführt hat, wird mir im Dezember genau das geboten.
Als 2D-/3D-Artist kann ich sagen, dass ein Film mit einigen CGI Elementen sicher 'realistischer' aussehen wird, als AVATAR. Das liegt daran, dass das gewählte Szenario für eine perfekte photorealistische Darstellung einfach unbezahlbar wäre. Kein Budget hätte das ermöglicht. Einige Szenen sicher. Die werden wir wohl auch bestaunen dürfen, aber einige werden auch deutlich als CGI erkennbar bleiben. Das stört mich allerdings in keinster Weise, da James Cameron uns erstmals in der Geschichte des Films so realistisch wie möglich auf die Reise zu einem fremden Planeten mitnimmt. Und diese Tatsache alleine, die Darstellung einer komplett fremden Welt, verbunden mit einer guten und ansprechenden Geschichte, macht diesen Film für mich zu einem Erlebnis.
Wer sich nicht auf eine solche Reise einlassen kann, der findet bestimmt auch Kritikpunkte an Matte Paintings in Jäger des verlorenen Schatzes oder den Effekten der ersten Star Wars Filme. Wir (und damit meine ich alle Sci-Fi Fans) können doch froh sein, dass uns CGI die Reise zu einer komplett fremden Welt, etwas, dass wir sonst nur aus Romanen kennen, überhaupt erst ermöglicht. Wie kann man dieses visionäre Denken eines Filmemachers denn kritisieren... ?
Für mich unbegreiflich.

Ich bin auf jeden Fall Mitreisender, wenn es im Dezember nach Pandora geht!

Chris
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speddy
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Re: Avatar - James Camerons neuer Film

Ungelesener Beitrag von speddy »

Ich freue mich auch auf den Film.
Wie bei jedem Hype konnte das Ergebnis den hohen Erwartungen halt nicht mehr gerecht werden. Auch ich war leicht enttäuscht. Dabei wird das ganze auf der grossen Leinwand in 3D sehr viel geiler wirken. Ausserdem, seit wann muss man eine Story in einem zweiminütigen Trailer unterbringen.
Ich habe vollstes Vertrauen in Cameron. Er wird auf jeden Fall die Schmalspur-blockbuster der Marke "Transformers" und "G.I. Joe" bei weitem übertreffen. Auch ich fand schon immer das die alten Cameronfilme den neuen Blockbustern eines voraus haben: Sie besitzen eine Seele (das trifft im übrigen auf viele der alten Filme zu, siehe "Zurück in die Zukunft", "Indiana Jones" etc.).
Ich kann das sowieso nicht verstehen. Einerseits beschwert man sich über die Dominanz von Fantasy im Kino. Aber der möglichen Initialzündung für viele zukünftige grosse SF-Projekte gibt man keine Chance.
Floppt der Streifen, werden viele geplante SF-Filme wieder zurückgestellt.
Lieblingsautoren: Dan Simmons, Mark Lindquist, Neal Stephenson, George R.R. Martin

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Chris Noeth
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Re: Avatar - James Camerons neuer Film

Ungelesener Beitrag von Chris Noeth »

speddy hat geschrieben:...
Ich habe vollstes Vertrauen in Cameron. Er wird auf jeden Fall die Schmalspur-blockbuster der Marke "Transformers" und "G.I. Joe" bei weitem übertreffen. Auch ich fand schon immer das die alten Cameronfilme den neuen Blockbustern eines voraus haben: Sie besitzen eine Seele (das trifft im übrigen auf viele der alten Filme zu, siehe "Zurück in die Zukunft", "Indiana Jones" etc.).
Ich kann das sowieso nicht verstehen. Einerseits beschwert man sich über die Dominanz von Fantasy im Kino. Aber der möglichen Initialzündung für viele zukünftige grosse SF-Projekte gibt man keine Chance.
Floppt der Streifen, werden viele geplante SF-Filme wieder zurückgestellt.
Exakt meine Meinung. Der AVATAR Kinobesuch ist daher doch eigentlich Pflichtprogramm für jeden SF-Fan.
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Re: Avatar - James Camerons neuer Film

Ungelesener Beitrag von Stormking »

Chris Noeth hat geschrieben:Allen Ripley aus Aliens oder Sarah Conner aus Terminator sind wegen der emotionalen Tiefe Charaktere, die unvergesslich bleiben. Genau dieses Mitfiebern mit Charakteren, die einem etwas bedeuten, vermisse ich bei 99% aller heutigen Filme, TV-Serien oder auch Büchern. Es scheint fast so, als wäre dieses Element als 'Alte Schule' eingeordnet und heutzutage verpönt.
Bitte was? Im TV hat man in den letzten zehn Jahren doch überhaupt erst bemerkt, daß ein Charakter auch mehr Facetten haben kann als in die drei Zeilen des Casting-Sheets passen. Und dann - dank deutlich längerer Laufzeit - in Sachen "Charaktere" und "Charakterentwicklung" das Kino eindeutig überflügelt.

Außerdem gibt es ja wohl nicht nur das strunzdumme "Transformers", sondern auch Filme wie "The Dark Knight" und "Watchmen", die man beinahe schon als "intellektuell" bezeichnen kann. Selbst ein Popcorn-Film wie "Star Trek" konnte in seinen zwei Stunden Laufzeit soviel "Charaktere" bieten wie die gesamte alte Serie plus die sechs TOS-Kinofilme.

Wo Du da einen Rückschritt erkennen willst, begreife ich nicht. Es wird sicherlich nicht so sein, daß ein James Cameron daherkommen, mit seinen Old-School-Fingern schnippen und mal eben aus dem Handgelenk den ganzen Jüngelchen zeigen wird, was eine Harke ist. Nein, der wird sich schon anstrengen müssen.
Chris Noeth hat geschrieben: Ich erwarte bei den in AVATAR gewählten Ausmaßen der CGI Effekte keinen Fotorealismus
Den hat man nun aber vollmundig angekündigt. Ich sag ja nur ...
Chris Noeth hat geschrieben: Als 2D-/3D-Artist kann ich sagen, dass ein Film mit einigen CGI Elementen sicher 'realistischer' aussehen wird, als AVATAR. Das liegt daran, dass das gewählte Szenario für eine perfekte photorealistische Darstellung einfach unbezahlbar wäre.
Ach komm, bei *dem* Budget konnten die niemanden engagieren, der den 3D-Künstlern mal das Fenster mit den Material- bzw. Shadereinstellungen zeigt?

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Chris Noeth
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Re: Avatar - James Camerons neuer Film

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Stormking hat geschrieben: Bitte was? Im TV hat man in den letzten zehn Jahren doch überhaupt erst bemerkt, daß ein Charakter auch mehr Facetten haben kann als in die drei Zeilen des Casting-Sheets passen. Und dann - dank deutlich längerer Laufzeit - in Sachen "Charaktere" und "Charakterentwicklung" das Kino eindeutig überflügelt.
Ich stimme Dir da für einige Serien, wie z.B. LOST oder Fringe komplett zu. Leider gibt es aber eben auch sehr viel Müll im Serienbereich, wo man doch eigentlich die guten Vorbildserien vor der Nase hat.
Stormking hat geschrieben: Außerdem gibt es ja wohl nicht nur das strunzdumme "Transformers", sondern auch Filme wie "The Dark Knight" und "Watchmen", die man beinahe schon als "intellektuell" bezeichnen kann. Selbst ein Popcorn-Film wie "Star Trek" konnte in seinen zwei Stunden Laufzeit soviel "Charaktere" bieten wie die gesamte alte Serie plus die sechs TOS-Kinofilme.
Da hast Du aber auch genau die Titel aufgezählt, die sehr gut funktioniert haben. :D Ich würde auch Iron Man noch in die Liste mit aufnehmen... aber ansonsten fällt mir da sonst nicht mehr viel ein.
Stormking hat geschrieben: Wo Du da einen Rückschritt erkennen willst, begreife ich nicht. Es wird sicherlich nicht so sein, daß ein James Cameron daherkommen, mit seinen Old-School-Fingern schnippen und mal eben aus dem Handgelenk den ganzen Jüngelchen zeigen wird, was eine Harke ist. Nein, der wird sich schon anstrengen müssen.
Er wird sich bestimmt anstrengen müssen, was aber wahrscheinlich mehr an der Qualität der Computerspiele in den letzten Jahren liegen dürfte. Sie bieten sehr viel Tiefgang mit großartigen Effekten. Was den Kinotiefgang angeht, denke ich wird er es recht einfach haben... trotz einiger gelungener Filme der letzten Jahre. ;)
Stormking hat geschrieben: Ach komm, bei *dem* Budget konnten die niemanden engagieren, der den 3D-Künstlern mal das Fenster mit den Material- bzw. Shadereinstellungen zeigt?
Wenn es nur so einfach wäre. Ich möchte garnicht daran denken, was man alles beachten muss, wenn man einen Film mit Realdarstellern und jeder Menge organischenCGI Effekten für 2D und 3D Projektion umsetzt. Cameron meinte übrigens in einem seiner letzten Interviews, dass sie einige Mängel des Films kennen, diese Szenen aber bereits vor 1 1/2 Jahren als final abgehakt wurden. Mittlerweile wäre eine wesentlich bessere Technik vorhanden, um die Mängel problemlos zu beheben, was aber finanziell leider nicht machbar ist.
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