Neuerscheinungen im April 2010 [Heyne]

Science Fiction in Buchform
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achimh
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Neuerscheinungen im April 2010 [Heyne]

Ungelesener Beitrag von achimh »

Folgende Titel sind erschienen:

HEYNE SCIENCE FICTION & FANTASY

52243 Reynolds, Alastair “Himmelssturz“
Science Fiction, Roman NA.

52458 Bakker, R. Scott “Neuropath“
Science Fiction, Thriller

52519 Snegow. Sergej “Menschen wie Götter“
Science Fiction, Roman NA.

52580 Briggs, Patricia “Zeit der Jäger“
Mystery, Mercy Thompson Bd. 4

52610 Brandhorst, Andreas “Kinder der Ewigkeit“ [Pb.]
Science Fiction, Roman

52617 Knight, E.E. “Dönnerschläge“
Science Fiction, Vampire Earth 3

52620 Koch, Boris “Der Schwur der Geächteten“ [Geb.]
Fantasy, Der Drachenflüsterer Bd. 2

52635 Varley, John “Roter Blitz“
Science Fiction, Roman

52639 Abnett, Dan “Ravenor“ [Pb.]
Warhammer 40.000, 3 Romane und 2 Kurzgeschichten
enthält: "Ravenor", "Dorn wünscht Klaue", "Ravenor: Der Jäger", "Geduldsspiel" und "Ravenor: Der Abtrünnige"

53304 Troisi, Licia “Das Erbe der Drachen“
Fantasy, Die Schattenkämpferin Bd. 1

53334 Bartlett, Gerry “Echte Vampire beißen sanft“
Mystery, Ein Glory St.Claire Roman
deval
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Re: Neuerscheinungen im April 2010 [Heyne]

Ungelesener Beitrag von deval »

achimh hat geschrieben:Folgende Titel sind erschienen:

HEYNE SCIENCE FICTION & FANTASY

52519 Snegow. Sergej “Menschen wie Götter“
Science Fiction, Roman NA.
Wurde aber auch Zeit das dieses Buch mal wieder neu aufgelegt wird.
Es existieren davon ja nur 1345 verschiedenen Ausgaben.
Danke Heyne.
Was sollen wir SF Leser auch mit anderen noch nicht auf/in deutsch erschienenen
Büchern? Dann doch lieber der hunderste Aufguss des kalten Kaffees von vorgestern.
Wer Ironie findet, darf sie behalten.
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Smiley
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Re: Neuerscheinungen im April 2010 [Heyne]

Ungelesener Beitrag von Smiley »

deval hat geschrieben:
achimh hat geschrieben:Folgende Titel sind erschienen:

HEYNE SCIENCE FICTION & FANTASY

52519 Snegow. Sergej “Menschen wie Götter“
Science Fiction, Roman NA.
Wurde aber auch Zeit das dieses Buch mal wieder neu aufgelegt wird.
Es existieren davon ja nur 1345 verschiedenen Ausgaben.
Danke Heyne.
Was sollen wir SF Leser auch mit anderen noch nicht auf/in deutsch erschienenen
Büchern? Dann doch lieber der hunderste Aufguss des kalten Kaffees von vorgestern.
Wer Ironie findet, darf sie behalten.
Also, bei einigen aus der Liste sollte man sich lieber fragen, warum sie überhaupt verlegt werden. :kopfkratz:
Als Türstopper etwas teuer.
Ein Leben ohne Tabasco ist möglich, aber geschmacklos.
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L.N. Muhr
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Re: Neuerscheinungen im April 2010 [Heyne]

Ungelesener Beitrag von L.N. Muhr »

deval hat geschrieben:
achimh hat geschrieben:Folgende Titel sind erschienen:

HEYNE SCIENCE FICTION & FANTASY

52519 Snegow. Sergej “Menschen wie Götter“
Science Fiction, Roman NA.
Wurde aber auch Zeit das dieses Buch mal wieder neu aufgelegt wird.
Es existieren davon ja nur 1345 verschiedenen Ausgaben.
Danke Heyne.
Was sollen wir SF Leser auch mit anderen noch nicht auf/in deutsch erschienenen
Büchern? Dann doch lieber der hunderste Aufguss des kalten Kaffees von vorgestern.
Wer Ironie findet, darf sie behalten.
Tja, wenn dir die Controller so und so viel Geld und so und so viele Programmplätze überlassen, dann ist in der Regel die Neuauflage preiswert eingekaufter alter Übersetzungen der einzige Weg, um beiden Anforderungen gerecht zu werden.

Keine Ahnung, wie genau das bei Heyne läuft. Aber aus anderen Verlagen kenne ich das zur Genüge.
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Re: Neuerscheinungen im April 2010 [Heyne]

Ungelesener Beitrag von deval »

Wenn ich den alten Aufguss noch mal warm brühe, suche ich mir doch wenigstens Titel raus, die offensichtlich
auch von Lesern gesucht werden. Was ist mit den im Handel nicht mehr erhältlichen Dick Büchern aus der "neuen"
Reihe. Da gibs ja durchaus ein paar die man im Laden nicht mehr kaufen kann. Oder Entwicklungskrieg von Brin,
Der Botschafter von Bujold, um mal ein paar Titel zu nennen.

Die Bücher werden gesucht und Preise zwischen 20 und 40 Euro, für Bücher die vor nicht allzulanger Zeit mal knapp
10 Euro gekostet haben, sind die Regel. Aber einen alten Schmöker von annodazumal, den man immer noch für
billig Geld kaufen kann, neu aufzulegen kanns doch nicht sein.

Das ist die pure Einfaltslosigkeit im Hause Heyne (oder Random oder wie das jetzt heißt).

Du kannst mir sagen was du willst (obwohl du dich zugegebenermaßen besser auskennst als ich), aber hier wird
doch klar am Markt vorbeiproduziert.
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Knochenmann
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Re: Neuerscheinungen im April 2010 [Heyne]

Ungelesener Beitrag von Knochenmann »

52617 Knight, E.E. “Dönnerschläge“
Science Fiction, Vampire Earth 3
Werd ich lesen wenn ich mit "Roter Dönner" fertig bin.
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breitsameter
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Re: Neuerscheinungen im April 2010 [Heyne]

Ungelesener Beitrag von breitsameter »

Knochenmann hat geschrieben:
52617 Knight, E.E. “Dönnerschläge“
Science Fiction, Vampire Earth 3
Werd ich lesen wenn ich mit "Roter Dönner" fertig bin.
Da hast Du Dich vertippt. Du meinst doch sicher »Roter Döner«, oder?
Täglich geht die Sonne auf,
täglich weicht die Nacht Dem Licht.
Alles siehst du irgendwann wieder,
nur verliehene Bücher nicht.
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Re: Neuerscheinungen im April 2010 [Heyne]

Ungelesener Beitrag von L.N. Muhr »

deval hat geschrieben:Wenn ich den alten Aufguss noch mal warm brühe, suche ich mir doch wenigstens Titel raus, die offensichtlich
auch von Lesern gesucht werden. Was ist mit den im Handel nicht mehr erhältlichen Dick Büchern aus der "neuen"
Reihe.
Wäre die Reihe ein Erfolg gewesen, wäre sie fortgeführt worden. Wurde sie aber nicht. Ergo ...
Die Bücher werden gesucht und Preise zwischen 20 und 40 Euro, für Bücher die vor nicht allzulanger Zeit mal knapp
10 Euro gekostet haben, sind die Regel. Aber einen alten Schmöker von annodazumal, den man immer noch für
billig Geld kaufen kann, neu aufzulegen kanns doch nicht sein.
Die Frage ist nicht OB, sondern WIE VIELE Leute ein Buch suchen. 100 Suchende auf 10 verfügbare Exemplare können den Preis für einen einzelnen Band massiv in die Höhe treiben. Aber für 100 Suchende schmeisst kein Verlag seine Druckmaschinen an. Es ist ein alter und weit verbreiteter Trugschluß, daß Rarität bzw. Begehrtheit auf eine hohe Nachfrage hindeutet.
Das ist die pure Einfaltslosigkeit im Hause Heyne (oder Random oder wie das jetzt heißt).
Tja, keine Ahnung, wer den Snegow heute noch lesen will. Bloß andrerseits sind die Strugatzki-Bände auch komplett am Markt vorbei produziert, und da freue ich mich drüber, daß da was kommt.

Diese Nachdruck-Geschichte ist grundsätzlich ein ärgerliches Ding, aber da spielt auch viel der aktuelle demographische und wirtschaftliche Zustand mit rein, und natürlich die Pest der Verlagscontroller, die einem Redakteur in der Regel keinerlei Spielraum mehr lassen.
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achimh
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Re: Neuerscheinungen im April 2010 [Heyne]

Ungelesener Beitrag von achimh »

L.N. Muhr hat geschrieben:Diese Nachdruck-Geschichte ist grundsätzlich ein ärgerliches Ding,
In der Tat, und besonders, wenn man als Buchhändler bei den grossen Verlagen ein "Fortsetzung" hat. Das sind dann die Bücher, die garantiert im Regal kleben bleiben.
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Rusch
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Re: Neuerscheinungen im April 2010 [Heyne]

Ungelesener Beitrag von Rusch »

L.N. Muhr hat geschrieben:
Tja, wenn dir die Controller so und so viel Geld und so und so viele Programmplätze überlassen, dann ist in der Regel die Neuauflage preiswert eingekaufter alter Übersetzungen der einzige Weg, um beiden Anforderungen gerecht zu werden.
Da verwehre ich mich gegen die Verunglimpfung meines Berufstandes. Letzten endes müssen die Verlage profitabel sein, um zu überleben. Das ist eine Logic, der man sich nicht erwehren kann.

Und des weiteren sind Controller auch keine hirnlosen Zahlenhengste. Ein guter Controller sollte das Geschäft auch verstehen. So ist z. B. eine Neuauflage vielleicht in der Produktion kostengünstiger, doch was bringt es, wenn keiner das Buch kauft? Ich meine, wenn nicht mal hier im Getho der SF Leser Leute aufspringen und sagen: "Ey, super, darauf habe ich gewartet!" wer soll es dann sonst kaufen?
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Re: Neuerscheinungen im April 2010 [Heyne]

Ungelesener Beitrag von deval »

Mich würde echt mal interessieren, wie so ein Entscheidungsprozess, welches Buch neu aufgelegt wird oder erstmalig erscheint, von statten geht.
Macht man da ein Umfrage unter den Lesern?

Wie kommt man darauf Bücher, z. B. die Cobra Reihe von Timothy Zahn, neu aufzulegen? Wacht da irgendeiner der im Verlag etwas zu sagen hat, nachts schweißgebadet auf und hatte eine Vision?
Was bringt den Bastei Verlag dazu, die alten Ian Cormac Bücher neu aufzulegen, obwohl man die alten nach wie vor noch kaufen kann?

Die Liste läßt sich ja beliebig fortsetzen. Von Autoren wie Simmons oder Sheffield werden auf einmal die alten Bücher wieder hervorgekramt und neu rausgebracht.

Wer entscheidet das?
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Re: Neuerscheinungen im April 2010 [Heyne]

Ungelesener Beitrag von L.N. Muhr »

Rusch hat geschrieben:
L.N. Muhr hat geschrieben:
Tja, wenn dir die Controller so und so viel Geld und so und so viele Programmplätze überlassen, dann ist in der Regel die Neuauflage preiswert eingekaufter alter Übersetzungen der einzige Weg, um beiden Anforderungen gerecht zu werden.
Da verwehre ich mich gegen die Verunglimpfung meines Berufstandes. Letzten endes müssen die Verlage profitabel sein, um zu überleben. Das ist eine Logic, der man sich nicht erwehren kann.

Und des weiteren sind Controller auch keine hirnlosen Zahlenhengste. Ein guter Controller sollte das Geschäft auch verstehen. So ist z. B. eine Neuauflage vielleicht in der Produktion kostengünstiger, doch was bringt es, wenn keiner das Buch kauft? Ich meine, wenn nicht mal hier im Getho der SF Leser Leute aufspringen und sagen: "Ey, super, darauf habe ich gewartet!" wer soll es dann sonst kaufen?
Es ist aber doch so, daß die gute alte Quersubvention, die Experimente erst möglich gemacht hat, durch die Aufsplittung in jeweils für sich tragfähig sein müssende Geschäftsbereiche praktisch ausgerottet wurde. Der Nebeneffekt ist dann eben eine Titelarmut, unter der auch du als Leser leidest. Es geht eben schon lange nicht mehr darum, daß Verlage überlebensfähig sein müssen - was selbstverständlich ist - sondern darum, daß sich jeder Geschäftsbereich tragen muss, wobei die Festlegung der Geschäftsbereiche oftmals an Willkür grenzt. Statt also zu fragen, was unterm Strich heraus kommt, werden viele kleine Einzelstriche gezogen. Die Vernunft - daß ein Verlag durch experimentelle Innovation und interne Kooperation stärker wird, nicht schwächer - wird dem Renditedenken geopfert, welches wiederum von Controllern nicht erfunden, aber umgesetzt wird.

Darüber hinaus gibt es in jeder Branche eine Art Mindestabsatz, die vom Vertriebsvermögen der jeweiligen Firma abhängig ist, d.h. du weißt, dass du von dem und dem Titel sowieso so und so viele Exemplare absetzen kannst, egal was passiert. Auch von Neuauflagen, die eigentlich keiner zu brauchen scheint. Das sind in der Regel keine Mengen, die die Kuh fett machen, aber es sind Mengen, mit denen man bei einer Billigproduktion unterm Strich wenigstens auf einer schwarzen Null rauskommen kann, gleichzeitig aber einen Titel mehr im Programm hat und den Marktanteil ausgeweitet hat (was ja in der Regel die nächste Forderung von oben ist: machen Sie uns mal ohne Budget und ohne Freiheiten und mit absurden Renditevorgaben 'nen schönen großen Marktanteil).

Ich kenne das inzwischen aus vielen Verlagen und diversen Branchen. Man kann es ganz offen so sagen: der Printmarkt in Deutschland ist zugrunde gespart worden, und zwar durch unsinnige, kurzsichtige hartkapitalistische Maßnahmen an allen Fronten, seien es Buchhändler (Thalia), Buchverleger, Zeitungsverlage - wir stehen auf verbrannter Erde und jetzt jammern alle rum, daß da nichts wächst.
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L.N. Muhr
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Re: Neuerscheinungen im April 2010 [Heyne]

Ungelesener Beitrag von L.N. Muhr »

deval hat geschrieben:Mich würde echt mal interessieren, wie so ein Entscheidungsprozess, welches Buch neu aufgelegt wird oder erstmalig erscheint, von statten geht.
Macht man da ein Umfrage unter den Lesern?
Bei Snegow tippe ich ganz banal auf den Lukianenko-Effekt.

Ansonsten spielt da häufig noch rein, welche Rechte man noch im Keller liegen hat und die nichts kosten. Wenn man für ein Zahn-Buch einen Fünfjahresvertrag hat, der Band nach drei Jahren zu 90% abverkauft ist und man vertragsgarantiert noch zwei Jahre hat, in denen man den Band verkaufen darf, die Übersetzungs- und Lektoratskosten eh schon abgegolten sind, man nur noch die Royalties zahlen braucht, aber nicht mehr die Garantiesumme (die ja durch die Erstauflage schon wieder eingefahren ist), dann schießt man den Band noch mal schnell auf den Markt, weil man dann selbst bei miesen Abverkäufen in der Regel kein Minus macht.

Kann also diverse Gründe haben: der Versuch, einen Trend aufzubauen oder fortzuführen, die Tatsache, daß es wenig bis nichts kostet, den Band zu bringen, und ganz am äußersten Spektrum vielleicht sogar einfach ein winziges bißchen Spielraum für Experimente.
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