Fantasy Filmfest 2010

heino
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Re: Fantasy Filmfest 2010

Ungelesener Beitrag von heino »

@SWR:schau dir auf jeden Fall Foru Lions an, das wirst du nicht bereuen :prima:

Weiter im Text:

Solomon Kane

Nach den recht guten Kritiken im Vorfeld hatte ich mich hier auf einen der seltenen guten Fantasy-Filme aus der Sword & Sorcery-Fraktion gefreut. Weit gefehlt, denn ich fand den Film abgesehen von der makellosen technischen Umsetzung (gute Bilder und gut gefilmte Kämpfe) einfach nur dumm, schwülstig und lahm. Sämtliche Klischees werden runtergerasselt, die Story bietet absolut nichts neues oder interessantes, die meisten Darsteller liefern auch keine besonders herausragenden Leistungen ab (was bei den miesen Dialogen aber auch nicht verwundert) und die Musik ist einfach grässlich kitschig. Neben Suck der bisher schlechteste Film dieses Jahres.

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Des_Orphan

Re: Fantasy Filmfest 2010

Ungelesener Beitrag von Des_Orphan »

heino hat geschrieben:(...)
Solomon Kane

Nach den recht guten Kritiken im Vorfeld hatte ich mich hier auf einen der seltenen guten Fantasy-Filme aus der Sword & Sorcery-Fraktion gefreut. Weit gefehlt, denn ich fand den Film abgesehen von der makellosen technischen Umsetzung (gute Bilder und gut gefilmte Kämpfe) einfach nur dumm, schwülstig und lahm. Sämtliche Klischees werden runtergerasselt, die Story bietet absolut nichts neues(...)
Tja, so unterschiedlich sind die Geschmäcker.
Das der Film nichts "neues" zu bieten hat, sollte man ihm jedoch nicht vorwerfen; es ist immerhin die Verfilmung einer sehr "alten" Serie. :D
Richtig ist sicher auch, dass der Film voller Klischees ist, aber was erwartet man den sonst von einer Sword & Sorcery Geschichte.
Wichtig ist da mehr, dass die Werke Robert E. Howards nicht wirklich voller Klischees stecken, sondern viel mehr so oft (und schlecht) kopiert wurden, dass der uninformierte Leser es für klischee- strotzend halten mag :D
Mir hat er sehr gut gefallen. Is halt 'n Action- Fantasy- Film. Mehr nicht :roll:
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Re: Fantasy Filmfest 2010

Ungelesener Beitrag von heino »

Des_Orphan hat geschrieben: Tja, so unterschiedlich sind die Geschmäcker.
Das der Film nichts "neues" zu bieten hat, sollte man ihm jedoch nicht vorwerfen; es ist immerhin die Verfilmung einer sehr "alten" Serie. :D
Richtig ist sicher auch, dass der Film voller Klischees ist, aber was erwartet man den sonst von einer Sword & Sorcery Geschichte.
Wichtig ist da mehr, dass die Werke Robert E. Howards nicht wirklich voller Klischees stecken, sondern viel mehr so oft (und schlecht) kopiert wurden, dass der uninformierte Leser es für klischee- strotzend halten mag :D
Mir hat er sehr gut gefallen. Is halt 'n Action- Fantasy- Film. Mehr nicht :roll:

Okay, dannd rücke ich das mal anders aus:der Film strotzt vor schlecht umgesetzten Klischees. Und nur, weil Howard die begründet hat, sind die ja nicht besser. Und richtig, es ist "nur" ein Action-Fantasy-Film, mehr hatte ich auch nicht erwartet. Aber leider ist es eben mMn kein guter Action-Fantasy-Film :nein:
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Des_Orphan

Re: Fantasy Filmfest 2010

Ungelesener Beitrag von Des_Orphan »

heino hat geschrieben:Okay, dannd rücke ich das mal anders aus:der Film strotzt vor schlecht umgesetzten Klischees. Und nur, weil Howard die begründet hat, sind die ja nicht besser.
Ist eben Geschmacksache und meines Erachtens nicht zutreffend.
Und richtig, es ist "nur" ein Action-Fantasy-Film, mehr hatte ich auch nicht erwartet. Aber leider ist es eben mMn kein guter Action-Fantasy-Film :nein:
Kennst du denn "gute Fantasy-Action-Filme"?
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Olaf
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Re: Fantasy Filmfest 2010

Ungelesener Beitrag von Olaf »

Hmm, Arroganz gegenüber Fantasy-Filmen allgemein?
Conan würde ich z. B. als guten Fantasy-Action-Film bezeichnen.
Willow oder Herr der Ringe sind auch gute Fantasy-Filme, in denen ziemlich viel Action vorkommt.
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Pogopuschel
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Re: Fantasy Filmfest 2010

Ungelesener Beitrag von Pogopuschel »

Das mit den Klischees stimmt schon. Solomon Kane ist doch sehr pathetisch inszeniert. Ständig diese stilisierten, coolen Bilder von ihm, mit seinem wehenden Kape. Die ganze Sprüche und auch die Bösewichte aus der Retorte. Aber mir hat er trotzdem Spaß gemacht. Wobei dieser Kane nicht viel mit der Vorlage von Howard gemein hat. So wie Conan in den Büchern kein stumfper Barbar ist (da spielt Howard sehr geschickt mit dem Bild vom vermeintlich Wilden) ist Kane nicht der coole und vor allem gut aussehende Rächer. Wie ein Puritaner wirkt er im Film ja wirklich nicht.
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Des_Orphan

Re: Fantasy Filmfest 2010

Ungelesener Beitrag von Des_Orphan »

Pogopuschel hat geschrieben:Das mit den Klischees stimmt schon.
Das habe ich ja auch nie in Abrede gestellt.
Meine Güte, es ist ein Fantasy- Film. Da sind Klischees vorprogrammiert und ja auch nicht wirklich fehl am Platz.
Solomon Kane ist doch sehr pathetisch inszeniert. Ständig diese stilisierten, coolen Bilder von ihm, mit seinem wehenden Kape. Die ganze Sprüche und auch die Bösewichte aus der Retorte. Aber mir hat er trotzdem Spaß gemacht.
Und gerade das hat mir ja auch sehr gut gefallen, weil es eben sehr ansprechend umgesetzt wurde.
Wobei dieser Kane nicht viel mit der Vorlage von Howard gemein hat.(...)st Kane nicht der coole und vor allem gut aussehende Rächer. Wie ein Puritaner wirkt er im Film ja wirklich nicht.
Nun kann man dem Film kaum vorwerfen, dass er in seiner Hauptrolle mit einem "gutaussehenden" Darsteller besetzt ist. Das ist in Hollywood doch so üblich.
Wenn ich allein daran denke, wie Patrick O'Brian seinen Stephen Maturin beschreibt, den Paul Bettany im Film verkörpert, so gibt es da praktisch keinerlei Übereinstimmungen und dennoch ist Bettany eben der ideale Dr. Maturin.
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Pogopuschel
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Re: Fantasy Filmfest 2010

Ungelesener Beitrag von Pogopuschel »

Des_Orphan hat geschrieben:
Pogopuschel hat geschrieben:Das mit den Klischees stimmt schon.
Das habe ich ja auch nie in Abrede gestellt.
Meine Güte, es ist ein Fantasy- Film. Da sind Klischees vorprogrammiert und ja auch nicht wirklich fehl am Platz.
Wie gesagt, in diesem Kontext habe mich die Klischees nicht gestört, aber warum sollte man an einen Fantasyfilm weniger Ansprüche stellen. Das ein Fantasyfilm Klischees geschickt einsetzten kann, bzw. sie veralberlt hat "Die Sternenwanderer" sehr gut gezeigt. Ich danke da z. B. an den alten Torwächter. :D
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Olaf
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Re: Fantasy Filmfest 2010

Ungelesener Beitrag von Olaf »

Gestern ging dann auch für mich das FFF los. Und zwar mit Tucker & Dale vs Evil
Auf die Story muss ich wohl nicht mehr eingehen. Eine Gruppe Großstadtkids trifft auf zwei dubios aussehende Hinterwäldler und nehmen gleich das schlimmste an.
Aus dieser zum Überdruss bekannten Vorgabe entwickelt sich dann aber ein der besten Komödien dieses Jahres. Dabei zieht der Film aber seine Komik nicht aus der Konstellation tumbe Hinterwäldler gegen clevere Großstadtkids, sondern aus der genau umgekehrten Konstellation. Die beiden Hillbillys sind zwar die schönsten oder gebildetsten, aber in keiner Weise blöde.
Im Gegenteil, die Großstadtkids dermaßen in ihren Vorurteilen gefangen, daß sie so ziemlich jede Situation komplett missverstehen und sich damit selberüber die Klinge springen lassen.
Das FFF ist ja nun nicht gerade für seine Komödien bekannt, aber umso schöner, das diese so gut gelungen ist und das Lieblingsgenre des Festivals so gut auf die Schippe nimmt.
Unbedingte Anschauempfehlung!
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Re: Fantasy Filmfest 2010

Ungelesener Beitrag von heino »

Olaf hat geschrieben:Hmm, Arroganz gegenüber Fantasy-Filmen allgemein?
Sorry, Olaf, aber das ist echt daneben. Ich habe Kritik auf sachlicher Ebene geübt und Gründe für meine Kritik genannt, das hat wohl kaum was mit Arroganz zu tun. Und ja, ich kenne gute Fantasy-Filme. Den erste Conan würde ich dazu zählen (teil 2 und vor allem Red Sonja nicht), ebenso Willow. Und ich habe auch nichts gegen Klischees, wenn die gut umgesetzt werden, sonst würde ich wohl kaum Star Wars mögen. Aber hier ist das eben meiner Meinung nach nicht der Fall. Das könnt ihr ruhig anders sehen und den Film auch toll finden, aber dann mit solchen Unterstellungen zu kommen, ist einfach lächerlich. Damit lasse ich es auch gut sein, so wichtig ist der Streifen nicht. Friede auf Erden :bier:


Um das Ganze für dieses Jahr zu beenden, hier die letzten beiden Filme:

Outrage

Takeshi Kitano ist wieder im Yakuza-Film angekommen, kann aber icht an frühere Glanzleistungen anschliessen. Das fängt schon mit der Story an:der oberste Chef der Yakuza-Banden will sich nicht auf "neumodische" Dinge wie den Verkauf von Drogen einlassen und spielt deshalb die Bandenbosse, die ihn dazu drängen, gegeneinander aus. Am Ende sind nur noch er und sein Assistent übrig, der aber ganz eigene Ideen verfolgt.
Diese Story hat man schon in hundert verschiedenen Varianten gesehen und Kitano kann sie auch nicht auf interessante Weise variieren. Zwar bietet der Film alles, was Kitano-Filme halt ausmacht - lakonischen Humor, plötzliche Gewaltausbrüche, Genrationenkonflikte usw. -, aber es mangelt ihm an Esprit, Tempo und einem frischen Ansatz. Der Film ist zu lang, die vielen verschiedenen Gangster kann man bald nur noch schwer auseinander halten. Insgesamt reicht es nur zu einem durchschnittlichen Gesamturteil.

6 von 10 eigenwilligen Enthauptungen


Rubber

Dieser Film liess mich echt ratlos zurück. Es gibt aus voller Absicht keine nachvollziehbare Handlung, denn der Film soll, wie direkt am Anfang dem Publikum erklärt wird, eine Hommage an die Elemente in allen grossen Filmen sein, die ohne jeden Grund geschehen. Desgleichen gibt es keine zentrale Figur, denn "Hauptdarsteller" ist der Autoreifen Robert, der ohne jeden Grund zum Leben erwacht und sich in eine vorbeifahrende Frau verliebt und sie zu einem Motel verfolgt. Unterwegs entdeckt er, dass er psychokinetische Kräfte hat und Dinge und Lebewesen explodieren lassen kann, was er denn auch weidlich nutzt. Das Ganze wird von einem Haufen anonymer Zuschauer aus der Ferne beobachtet, die von ihrem "Reiseführer" ebenfalls grundlos vergiftet werden. So geht das 84 min lang und am Ende hat man nur ein "What the fuck?" im Gesicht stehen.
Der Film könnte - wie ja auch behauptet wird - eine Ode an die Sinnlosigkeit sein. Er könnte aber auch eine Verarsche von sinnlosen Filmen sein oder nur der Versuch, sich über das eigene Publikum lustig zu machen. Und nicht zuletzt könnte er auch nur das Ergebnis von heftigem Drogenmissbrauch darstellen. Er ist zwar kompetent gemacht und sogar auf bizarre Weise unterhaltsam, aber da ich absolut keine Ahnung habe, was das Ganze soll, kann ich den Film auch nicht bewerten.
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Re: Fantasy Filmfest 2010

Ungelesener Beitrag von Olaf »

heino hat geschrieben:
Olaf hat geschrieben:Hmm, Arroganz gegenüber Fantasy-Filmen allgemein?
Sorry, Olaf, aber das ist echt daneben. Ich habe Kritik auf sachlicher Ebene geübt und Gründe für meine Kritik genannt, das hat wohl kaum was mit Arroganz zu tun. Und ja, ich kenne gute Fantasy-Filme. Den erste Conan würde ich dazu zählen (teil 2 und vor allem Red Sonja nicht), ebenso Willow. Und ich habe auch nichts gegen Klischees, wenn die gut umgesetzt werden, sonst würde ich wohl kaum Star Wars mögen. Aber hier ist das eben meiner Meinung nach nicht der Fall. Das könnt ihr ruhig anders sehen und den Film auch toll finden, aber dann mit solchen Unterstellungen zu kommen, ist einfach lächerlich. Damit lasse ich es auch gut sein, so wichtig ist der Streifen nicht. Friede auf Erden :bier:
Ruhig, Heino, du warst gar nicht gemeint, sondern Des-Orphan. Dachte, das wäre klar gewesen, weil mein Beitrag direkt unter seinem steht.
War hauptsächlich auf seine Frage gemünzt, ob du gute Fantasy-Action-Filme kennst, was ich so interpretiert hatte, daß sich für ihn das per se ausschließt.
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Re: Fantasy Filmfest 2010

Ungelesener Beitrag von heino »

Olaf hat geschrieben: Ruhig, Heino, du warst gar nicht gemeint, sondern Des-Orphan. Dachte, das wäre klar gewesen, weil mein Beitrag direkt unter seinem steht.
War hauptsächlich auf seinene Frage gemünzt, ob du gute Fantasy-Action-Filme kennst, was ich so interpretiert hatte, daß sich für ihn das per se ausschließt.
Okay, da hab ich dich falsch verstanden. Mea culpa :oops:

Ich möchte Des_orphan aber auch keine Arroganz unterstellen. Er findet den Film halt gut und meint ihn deswegen verteidigen zu müssen. Ist ja grundsätzlihc okay, ich teile nur halt seine Meinung nicht.
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Re: Fantasy Filmfest 2010

Ungelesener Beitrag von Olaf »

So, kommen wir mal zu meinem zweiten Film dieses Jahr:

Monsters

eines schon mal vorweg, den bisher positiven Kritiken kann ich mich überhaupt nicht anschließen.
Nach den überaus positiven kritiken auch von Euch hatte ich mich auf einen schönen ruhigen Film gefreut, der mich ähnlich wie Moon in seinen Bann ziehen würde. Davon hab ich aber leider gar nichts gespürt. Weder konnten mich die beiden Hauptdarsteller in ihren Bann ziehen, auch wenn Whitney Able absolut süß war, noch konnte mich die Geschichte groß überzeugen. Worin bestand bitte denn diese große Bedrohung durch die Aliens aufgrund der Mexiko zur Quarantäne-Zone erklärt wurde?? Okay, sie waren riesig, aber ansonsten schienen sie doch nicht mehr zu sein als an Land lebende Kraken.
Auf dieser ganzen Tour passiert nix, aber auch gar nix, das einen irgendwie gearteten Wandel bei den Hauptdarstellern oder oder grundlegend neue Erkenntnisse über sie ergeben würde. Ich bin am Ende vo Film genau so schlau wie zu Beginn.
Die Bedrohung durch die Monster bleibt die ganze Zeit auch so wenig greifbar. Sie tauchen zwar immer mal wieder auf aber im Alltagsleben scheinen sie kaum Spuren zu hinterlassen.
Der Film hat zwar einige schöne Landschaftsszenen zu bieten, aber insgesamt ist es viel zu wenig.
Dazu kommt noch diese unverschämte Budget-Lüge, zu der sich auch Torsten Dewi noch mal geäußert hat.
http://wortvogel.de/2010/08/monsters-di ... dget-luge/

Von mir kriegt der Film maximal 4 von 10 nahrhaften Fernsehern
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Pogopuschel
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Re: Fantasy Filmfest 2010

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Olaf hat geschrieben:So, kommen wir mal zu meinem zweiten Film dieses Jahr:
Dazu kommt noch diese unverschämte Budget-Lüge, zu der sich auch Torsten Dewi noch mal geäußert hat.
http://wortvogel.de/2010/08/monsters-di ... dget-luge/
Auf Torstens Nachfrage hat Garry Edwards durchaus zugegeben, dass die Postproduktion durchaus ziemlich teuer war. Wobei er gescheut hat, konkrete Zahlen zu nennen.
Was die Schauspieler angeht, dass waren wohl alles Laien die vor Ort angequatscht wurde. Finde ich nicht so dolle, dass die keinen Cent abkriegen, falls der Film Gewinn macht.
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Re: Fantasy Filmfest 2010

Ungelesener Beitrag von heino »

Olaf hat geschrieben: eines schon mal vorweg, den bisher positiven Kritiken kann ich mich überhaupt nicht anschließen.
Nach den überaus positiven kritiken auch von Euch hatte ich mich auf einen schönen ruhigen Film gefreut, der mich ähnlich wie Moon in seinen Bann ziehen würde. Davon hab ich aber leider gar nichts gespürt. Weder konnten mich die beiden Hauptdarsteller in ihren Bann ziehen, auch wenn Whitney Able absolut süß war, noch konnte mich die Geschichte groß überzeugen. Worin bestand bitte denn diese große Bedrohung durch die Aliens aufgrund der Mexiko zur Quarantäne-Zone erklärt wurde?? Okay, sie waren riesig, aber ansonsten schienen sie doch nicht mehr zu sein als an Land lebende Kraken.
Auf dieser ganzen Tour passiert nix, aber auch gar nix, das einen irgendwie gearteten Wandel bei den Hauptdarstellern oder oder grundlegend neue Erkenntnisse über sie ergeben würde. Ich bin am Ende vo Film genau so schlau wie zu Beginn.
Die Bedrohung durch die Monster bleibt die ganze Zeit auch so wenig greifbar. Sie tauchen zwar immer mal wieder auf aber im Alltagsleben scheinen sie kaum Spuren zu hinterlassen.
Für mich ist eben das der zentrale Punkt. Die Monster werden erst dadurch zur Bedrohung, dass die Menschen sie so sehen wollen, deshalb angreifen und sie die Monster dazu zwingen, sich zu verteidigen. Und genau dadurch ergeben sich dann etliche Tote und Zerstörung als "Kollateralschaden", der dann wieder den Ausserirdischen - quasi als Stellvertreter aller selbsterschaffenen Feinde der USA - zugeschoben wird.
Und ich glaube auch nicht, dass es darum geht, einen Wandel in den beiden Hauptfiguren zu zeigen. Mir schein es eher so zu sein, dass Edwards die Stimmung in einem von ständigem Terror geplagten Land zu zeigen. Ob ihm das gelungen ist, ist sicher Ansichtssache. Mir jedenfalls hat es gefallen.
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