3D im Kino: Pro und Kontra

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Kringel
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Re: [Film] The Last Airbender

Ungelesener Beitrag von Kringel »

Ausgerechnet bei Toy Story 3 fand ich den 3D-Look aber gelungen und vor allem erträglicher als in Realfilmen.
heino
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Re: [3D im Kino: Pro und Kontra

Ungelesener Beitrag von heino »

Kringel hat geschrieben:Ausgerechnet bei Toy Story 3 fand ich den 3D-Look aber gelungen und vor allem erträglicher als in Realfilmen.
Ich fand sie bisher auch in Animationsfilmen am passendsten. Mag vielleicht daran liegen, dass man diese Filme direkt als unrealistisch erkennt und darum weniger Probleme mit der ungewohnten Darstellung hat :kopfkratz:
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heino
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Re: 3D-Filme

Ungelesener Beitrag von heino »

Und ausgerechnet Warner , die das moderne 3D mit Kampf der Titanen in Verruf gebracht haben, zeigen nun Vernunft und wollen bei Harry Potter nicht denselben Fehler begehen. Da sage noch einer, die Erbsenzähler in der Chefetage könnten nicht dazu lernen :lol:

http://www.filmcritic.com/features/2010 ... entry-more
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Re: 3D-Filme

Ungelesener Beitrag von breitsameter »

Für alle nochmal: Man hat den Film in 2D gedreht und wird ihn auch so in die Kinos bringen:
Despite everyone's best efforts, we were unable to convert the film in its entirety and meet the highest standards of quality. We do not want to disappoint fans who have long-anticipated the conclusion of this extraordinary journey.
Noch besser wäre es natürlich, wenn man erst gar nicht auf die unsinnige Idee einer Konvertierung gekommen wäre... :beanie:
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Olaf
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Re: 3D-Filme

Ungelesener Beitrag von Olaf »

Stimmt, aber besser späte Einsicht als gar keine. :prima:
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andy
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Re: 3D-Filme

Ungelesener Beitrag von andy »

Olaf hat geschrieben:Stimmt, aber besser späte Einsicht als gar keine. :prima:
ich bin gespannt, ob wir hier schon das ende eines trends sehen. oder ober der markt sich, nach der großen euphorie, langsam beruhigt und 3D nur noch genutzt wird, wenn es auch sinnvoll ist.

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Re: 3D-Filme

Ungelesener Beitrag von heino »

andy hat geschrieben: ich bin gespannt, ob wir hier schon das ende eines trends sehen.
Glaube ich nicht. Warner hat halt für Kampf der Titanen kräftig Prügel bezogen und auch nicht soviel Geld wie erwartet damit verdient, und ausnahmsweise wurden zumindest teilweise die richtigen Schlüsse gezogen (noch wünschenswerter wäre es natürlich, wenn man auch die Fehler einer unsinnig beschleunigten Produktionszeit erkennen würde). Wenn überhaupt, werden sie jetzt in Sachen 3D vorsichtiger zu Werke gehen. Ob sich 3D langfristig halten kann, wird man wohl erst beurteilen können, nachdem Lucas die SW-Dinger konvertiert in die Kinos gedrückt hat. Und ich hoffe wirklich, dass er damit auf die Schnauze fällt, damit uns weitere schlech gemachte 3D-Filme erspart bleiben :teufel:
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Re: 3D-Filme

Ungelesener Beitrag von heino »

Und jetzt kennen wir auch endlich die Art und Weise, auf die 3D das Kino retten wird:-)

http://de.news.yahoo.com/2/20110421/tts ... b2fc3.html
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Re: 3D-Filme

Ungelesener Beitrag von Knochenmann »

Warum nicht? Pornos haben schon das Internet gerettet, wieso nicht auch die Kinos?
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Kringel
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Re: 3D-Filme

Ungelesener Beitrag von Kringel »

Es gibt sogar eine Brille, mit der man 3D-Filme wieder in 2D umwandeln kann. Ich glaube, sowas muss ich mir zulegen!
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Pogopuschel
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3D im Kino: Pro und Kontra

Ungelesener Beitrag von Pogopuschel »

Gast09 hat geschrieben: Was also hat die SF-Fan-Foristengemeinde gegen 3D-Kino? Stört euch die Brille? Keine Sorge, in spätestens drei Jahren ist die nicht mehr nötig.
OK, wenn die Amish-people was dagegen hätten, dann könnte ich das ja nachvollziehen. Aber die SF-Foristen?
Wäret ihr gerne Moralapostel oder Qualitätswächter weil ihr der Meinung seid, 3D würde das Niveau des Filmes absenken?
OK, kann schon sein. Ich habe gestern Metropolis gesehen (siehe daselbst). Natürlich ist die Mimik und Gestik in Stummfilmen wesentlich ausgeprägter als in Tonfilmen. Kann auch sein, dass Dramaturgien speziell auf 3D zugeschnitten sind; na und? alles hat seine Zeit. Qualität setzt sich immer durch, auch in 3D.
Ich freue mich auf diesen Film in 3D. Und ich weiß, das wird richtig geil.
Gast09
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Mich stört, das 90% der Filme die in 3D erscheinen nur schlampig konvertierte Filme sind, bei denen sich die 3D Effekte kaum bemerkbar machen. Warum soll ich also einen teuren Aufpreis bezahlen, wenn ich dafür keine Gegenleistung geliefert bekomme. Seit »Avatar« habe ich keine gute 3D Technik mehr gesehen (Ausnahme sind computeranimierte Filme wie z.B. »How to taim a dragon« oder »Toy Story 3«). Und die Filme, die tatsächlich von Anfang an in 3D gedreht wurden, sind einfach grottenschlecht (siehe »Resident Evil 4). Wenn ich also schon einen Aufpreis bezahle, dann will ich auch eine Gegenleistung dafür bekommen, also einen Film, der es schafft, die Story mit den 3D Effekten sinnvoll zu verbinden und das Ganze zu einem visuell beeindruckenden Erlebnis macht. Allerdings hat selbst »Avatar« bei mir nur einen kurzfristigen Eindruck hinterlassen.
Letztens kam auf Arte eine sehr gute Dokumentation*, darüber, das die originellen Geschichten und Drehbücher aus Hollywood verschwinden und auch sonst kaum Finanzierung bekommen, weil alle Studios nur noch nach der gleichen Formel produzieren. Einen Film, der ein möglichst großes Publikum auf der ganzen Welt anspricht, ganz egal welche kulturellen Unterschiede herrschen. Da führt dann immer wieder zu den gleichen »rettet die Welt« Blockbustern, mit mythischen Heldengeschichten. »Avatar« hat z. B. den Faschisten-Mythos: »Die Gesellschaft ist schwach, ein einzelner glaubt, nur er könne die Gesellschaft retten (siehe Hitler, Stalin usw.) und er würde danach wieder seine Macht abgeben und ein normaler Teil der Gesellschaft werden.
Die ganz großen Blockbuster (die dann wochenlang die Kinosäle verstopfen) werden also nach dem gleichen Baukastenprinzip zusammengestückelt, ohne dass man noch groß Wert auf eine rund erzählte, originelle Geschichte legt. Durch die 3D Technik glauben die Studios, noch weniger wert auf ein halbwegs gutes Drehbuch legen zu brauchen. Man pappt einfach 3D drauf und die Zuschauer kaufen jeden Mist.
Nach dem Erfolg von »Inception« (der nur als Gegenleistung zum dritten »Batman« finanziert wurde) suchen die Studios zwar plötzlich auch alle originelle Geschichten, aber der Schwerpunkt liegt trotzdem weiter auf dem Formelbaukastenmist.

Auch gute 3D Effekte haben auf mich keinen so bleibenden Eindruck wie eine mitreißende und tolle Geschichte. Wenn beides aber miteinander verbunden ist, um so besser.
Da ich aber inzwischen deinen (Gast09) Filmgeschmack kenne (ist kein Vorwurf), weiß ich, dass wir da auf keinen gemeinsamen Nenner kommen.
Sorry für das lange OT

*in der viele Insider und ehemalige Studiobosse zu Wort kamen.
Meine Internetseite (mit Buchbesprechungen): http://lesenswelt.de/
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Kringel
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Re: 3D im Kino: Pro und Kontra

Ungelesener Beitrag von Kringel »

Gast09 hat geschrieben:Was habt ihr eigentlich gegen 3D??
Das hatten wir anderswo schonmal. Ganz einfach: Ich habe schon ein Dutzend neue 3D-Filme gesehen, aber kein einziger hat von den 3D-Effekten wirklich profitiert. Manchmal nimmt man die 3D-Effekte gar nicht wahr, manchmal wirken sie viel zu aufgesetzt. Mich persönlich stört das Ganze aus hauptsächlich drei Gründen:

Ich bin Brillenträger, und die 3D-Brille sitzt nicht bequem über meiner normalen Brille (Kontaktlinsen vertrage ich nicht). Sie ist für mich ein weiterer störender Fremdkörper, der zwischen mir und dem Film steht und den Genuss somit nicht unerheblich beeinträchtigt.

Vielleicht liegt's an meiner Sehschwäche (keine Ahnung), aber bei hektischen Actionszenen in 3D wird mir schwindlig.

Oft kommen mir die Perspektiven oder Größenverhältnisse in 3D irgendwie komisch vor. Zwei Beispiele: Der Kampf gegen das Monster in "Alice im Wunderland" und die Szene mit dem Flug durch die Häuserschluchten in "Resident Evil Afterlife". In beiden Fällen hatte ich den Eindruck, in eine Puppenstube zu schauen. Realistisch sah das nicht aus.
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Re: 3D im Kino: Pro und Kontra

Ungelesener Beitrag von lapismont »

jap, 3D bedeutet in erster Linie massiver Aufpreis ohne Gegenleistung. Oft ist erst der Abspann in 3D. Solange Kameraleute und Regisseure in 2D inszenieren bleibt das hohler Bühnenzauber.
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Re: 3D im Kino: Pro und Kontra

Ungelesener Beitrag von Gast09 »

@admin: Kringel schreibt: Das hatten wir schon mal. Vielleicht könnte admin die entsprechenden Beiträge zusammenfassen, wie damals: Raumpatroullie. Ich wäre sehr interessiert an ein der Diskussion: 3D pro und Kontra.
Ich bin pro, ist ja klar.
Warum gibts eigentlich grade jetzt wieder 3D? Das gabs doch schon mal. Warum wurde das dann nicht konsequent fortentwickelt? Ist doch klar: Ähnlich wie in den sechzigern, als 3D erstmalig mit grün-rot-papp-brille auftauchte, sinkt auch jetzt die Arbeitslosenzahl signifikant, steigt die Lebensarbeitszeit und auch die Wochenarbeitszeit.
Ich ziehe mich hieraus zurück und berichte später über meine Eindrücke bezüglich des Films.
Gast09
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Re: 3D im Kino: Pro und Kontra

Ungelesener Beitrag von Knochenmann »

lapismont hat geschrieben:jap, 3D bedeutet in erster Linie massiver Aufpreis ohne Gegenleistung. Oft ist erst der Abspann in 3D. Solange Kameraleute und Regisseure in 2D inszenieren bleibt das hohler Bühnenzauber.
Word!

daran muss ich auch immer denken wenn ich von der Idee "3-D fernsehen ohne Brille" höre - wer will schon dackelgroße Pferde in einenm Kasten in seinen Wohnzimmer rumhüpfen sehen wenn man einen Western schaut?

3D ist Schrott, und es wird so lange Schrott bleiben bis die Filmemacher begreifen das Filme nicht eine Abbildung der Realität sind (wo 3D ein logischer Schritt wäre), sondern das Filme Kunst sind, und damit über die Natur hinausgehen.
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