Haben Konsumenten von Science Fiction einen Vorsprung?

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Ming der Grausame
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Haben Konsumenten von Science Fiction einen Vorsprung?

Ungelesener Beitrag von Ming der Grausame » 13. Januar 2019 16:06

„Weisen Sie Mittelmäßigkeit wie eine Seuche zurück, verbannen Sie sie aus ihrem Leben.“ – Buck Rogers

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Re: Haben Konsumenten von Science Fiction einen Vorsprung?

Ungelesener Beitrag von Nina » 13. Januar 2019 22:09

Wir sind hier in einem Diskussionsforum. Dürfte ich daher erst mal Deine Meinung zu dem Thema erfahren?

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Re: Haben Konsumenten von Science Fiction einen Vorsprung?

Ungelesener Beitrag von Ming der Grausame » 13. Januar 2019 22:39

Sicher, die Sache mit der Praxis des vorausgreifenden Planspiels gegen den Future Shock hat zumindest Hand und Fuß... Bild
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Re: Haben Konsumenten von Science Fiction einen Vorsprung?

Ungelesener Beitrag von Khaanara » 14. Januar 2019 10:59

Ich denke einmal nicht, viele altgestande SF-Fans nutzen ja kaum die neuen Medien. :-)

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Re: Haben Konsumenten von Science Fiction einen Vorsprung?

Ungelesener Beitrag von Ming der Grausame » 14. Januar 2019 16:01

Khaanara hat geschrieben:
14. Januar 2019 10:59
Ich denke einmal nicht, viele altgestande SF-Fans nutzen ja kaum die neuen Medien. :-)
Mir deucht, es geht nicht darum immerzu als Early Adopter unterwegs zu sein. Es geht wohl eher darum, mit den neuen Medien möglichst klug umzugehen... Bild
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Re: Haben Konsumenten von Science Fiction einen Vorsprung?

Ungelesener Beitrag von Helge » 14. Januar 2019 17:03

Khaanara hat geschrieben:
14. Januar 2019 10:59
Ich denke einmal nicht, viele altgestande SF-Fans nutzen ja kaum die neuen Medien. :-)
Unter anderem vielleicht genau deshalb, weil sie etwas mehr darüber nachdenken als andere Leute statt unkritisch und naiv alles zu schlucken, was sie haben wollen sollen.
Ausreichend hochentwickelte Magie ist nicht von Technologie zu unterscheiden.

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Re: Haben Konsumenten von Science Fiction einen Vorsprung?

Ungelesener Beitrag von Gast09 » 14. Januar 2019 17:59

Meine Antwort:
Nein. Und das ist gut so, denn SF-Fans sind keine besseren Menschen.
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Re: Haben Konsumenten von Science Fiction einen Vorsprung?

Ungelesener Beitrag von Naut » 14. Januar 2019 18:14

Ich finde, dass Hamnerschmitt die hier als Threadüberschrift gewählte Frage lediglich als Anreißer verwendet. Im Kern geht es ihm um folgende Frage:

Hat das Genre SF eine Funktion, die andere Genres nicht leisten, und wenn ja, welche.

Weiterhin finde ich, dass er diese Frage interessant und gar nicht dumm beantwortet.

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Re: Haben Konsumenten von Science Fiction einen Vorsprung?

Ungelesener Beitrag von Ming der Grausame » 14. Januar 2019 18:45

Durchaus. Da ich jedoch weder Jerusalem von Alan Moore, All Systems Red von Martha Wells, noch The Mechanical von Ian Tregillis kenne, kann ich schwer einschätzen, wie seine Antwort eigentlich lautet... Bild
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Re: Haben Konsumenten von Science Fiction einen Vorsprung?

Ungelesener Beitrag von Naut » 14. Januar 2019 19:25

Ja, es ist so eine Kombination aus Rezension und Essay. Ich dachte auch erst: Was will er denn?
Ich denke aber, es ging ihm im Kern um das von Dir oben erwähnte "Labor der Möglichkeiten".

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Re: Haben Konsumenten von Science Fiction einen Vorsprung?

Ungelesener Beitrag von Badabumm » 14. Januar 2019 20:52

Ich will keine englische Rangbezeichnung! :faint:

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Re: Haben Konsumenten von Science Fiction einen Vorsprung?

Ungelesener Beitrag von Ming der Grausame » 15. Januar 2019 12:51

Im Arte-Video wird aber propagiert, dass wir aktuell in eine unveränderliche, zukunftslose und geschlossene Zeit leben. Im Angesicht eines Ausgeliefertseins an eine zerfallende, unlebendige und zukunftslose Zeit wäre die Praxis des vorausgreifenden Planspiels gegen den Future Shock allerdings völlig sinnlos, da es doch sowieso kein Future Shock geben wird. Eine zukunftslose Zeit braucht nämlich einfach keine vorausgreifende Planspiele, weil es nur die Ewige Wiederkunft des Gleichen gibt...
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Re: Haben Konsumenten von Science Fiction einen Vorsprung?

Ungelesener Beitrag von Helge » 18. Januar 2019 16:16

Das Wort "zukunftslos" ist natürlich Nonsens - irgendeine Art von Entwicklung und damit Zukunft gibt es immer. Gemacht wird die Zukunft heute allerdings in Asien. Auch in den USA scheint da mit Leuten wie Elon Musk, Burt Rutan oder Robert Bigelow nochmal etwas aufzuflackern. Europa und insbesondere die BRD allerdings ist draußen in Sachen Zukunft - hier wird sie nicht mehr gemacht, sondern passiert nur noch, so irgendwie.
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Re: Haben Konsumenten von Science Fiction einen Vorsprung?

Ungelesener Beitrag von Ming der Grausame » 18. Januar 2019 16:31

Helge hat geschrieben:
18. Januar 2019 16:16
Das Wort "zukunftslos" ist natürlich Nonsens - irgendeine Art von Entwicklung und damit Zukunft gibt es immer.
Ganz und gar nicht. Wir können uns z.B. schon lange nicht mehr vorstellen, in einer Ordnung der Dinge zu leben, die wesentlich anders als die unsere und zugleich besser wäre. Das mag zwar desillusionierend sein, ist aber wahr. Und das ist nur ein Aspekt der zukunftslosen Zeit, in der wir aktuell leben. Es gibt einfach keine zukunftsorientierte Happy Endings mehr, sondern nur noch einen Zustand des Leidens an einer verlorenen Zeit und exakt deswegen gibt es in der Science-Fiction auch keine Utopien mehr, sondern nur noch Dystopien.
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Re: Haben Konsumenten von Science Fiction einen Vorsprung?

Ungelesener Beitrag von Shock Wave Rider » 18. Januar 2019 17:17

Helge hat geschrieben:
18. Januar 2019 16:16
Gemacht wird die Zukunft heute allerdings in Asien.
Im ersten Moment gelesen: Gemacht wird die Zukunft heute allerdings von Aliens.

Au Mann!

Muster erkennender Gruß
Ralf
Shock Wave Riders Kritiken aus München
möchten viele Autor'n übertünchen.
Denn er tut sich verbitten
Aliens, UFOs und Titten.
Einen Kerl wie den sollte man lünchen!

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