Gelesen: Comics!

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Doop
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Re: Gelesen: Comics!

Ungelesener Beitrag von Doop »

Weshalb ich es jetzt auch hierher geschoben habe.
„Ich habe [...] nichts gegen Filme ohne viel Handlung (z.B. Laberfilme von Rohmer), aber das Verhältnis zwischen Landschaftsmalerei, Dialog und Kawumm muss stimmen.“ (Badabumm, hier im Forum)

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lapismont
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Re: Gelesen: Comics!

Ungelesener Beitrag von lapismont »

Doopistfixus :D

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Re: Gelesen: Comics!

Ungelesener Beitrag von Doop »

Moderatix eben. :D
„Ich habe [...] nichts gegen Filme ohne viel Handlung (z.B. Laberfilme von Rohmer), aber das Verhältnis zwischen Landschaftsmalerei, Dialog und Kawumm muss stimmen.“ (Badabumm, hier im Forum)

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Re: Gelesen: Comics!

Ungelesener Beitrag von Badabumm »

Nach den letzten, eher flachen Heften, war dies wieder ganz ordentlich. Conrad plagiert ganz gut, aber Kopie ist eben Kopie. Die Frage ist, ob "unbedingt so zeichnen zu müssen wie sein großes Vorbild" nicht eher ein Korsett ist? Für mich ist auch der "Zwang", in jedem Text eine geniale Pointe schießen zu müssen, auf Dauer ein wenig anstrengend. Aber wie bereits gesagt: man merkt eine gewisse Pflege. Und ich hab's auch gekauft, also hat es ja geklappt...
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Re: Gelesen: Comics!

Ungelesener Beitrag von L.N. Muhr »

Badabumm hat geschrieben:
27. Oktober 2019 15:26
Die Frage ist, ob "unbedingt so zeichnen zu müssen wie sein großes Vorbild" nicht eher ein Korsett ist?
Natürlich.

Aber halt so vorgegeben. Dafür eben auch extraordinär bezahlt.

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Uschi Zietsch
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Re: Gelesen: Comics!

Ungelesener Beitrag von Uschi Zietsch »

Und ich möchte es gern so wie früher haben. Basst.
Was das Korsett betrifft, als Auftragskünstler hast du immer eins. Aber Aufträge machen halt satter als die hehre Kunst.
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Badabumm
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Re: Gelesen: Comics!

Ungelesener Beitrag von Badabumm »

Es ging mir darum, wie sehr man sich zwingen muss, den Stil nachzuahmen. Uderzo hat aus sich heraus gezeichnet, deshalb war jeder Strich eindeutig. Es passte immer. Jetzt kommt es darauf an, exakt wie Uderzo zu zeichnen. Natürlich ist das ein Korsett, und natürlich kann ein Asterix OHNE Uderzo niemals so gut sein. Das ist wie ein Kabarettist, der in die Rolle seiner Figur schlüpfen muss, um ihn nachzuahmen. Dafür sucht man sich Wesenszüge heraus, studiert die ein und übertreibt sie. Und genauso wirkt der Comicstil auf mich: er ist etwas zu übertrieben Uderzo, so als müsse sich der Zeichner in jedem Bild vergewissern, dass er auch richtig nachahmt, und dadurch gibt es eine Art von „Uncanny Valley“, wenn man sich die Bilder betrachtet (obwohl das in einem anderen Zusammenhang gebraucht wird).
Ebenso ist der Versuch, WIE Heinlein oder WIE Lem zu schreiben, genauso zum Scheitern verurteilt.
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Re: Gelesen: Comics!

Ungelesener Beitrag von Uschi Zietsch »

Badabumm hat geschrieben:
29. Oktober 2019 16:35
und natürlich kann ein Asterix OHNE Uderzo niemals so gut sein.
Doch, kann er. Ohne Goscinny kann er niemals so gut sein.
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Re: Gelesen: Comics!

Ungelesener Beitrag von Badabumm »

Dann müsste man wirklich überlegen, ob der Text oder die Bilder bei Asterix wichtiger sind... ;) ;)
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Re: Gelesen: Comics!

Ungelesener Beitrag von Uschi Zietsch »

Da geht es nicht darum, was "wichtiger" ist. Viele Comiczeichner arbeiten mit Autoren zusammen, sodass sich jeder auf seine Arbeit voll konzentrieren kann und dadurch das Werk homogener wird. Es zeigt sich immer wieder, dass nicht alle Zeichner auch gute sprachliche Erzähler sind. Und was die Sprache und den feinen Wortwitz betrifft, ist Goscinny vortrefflich und gehört zu den besten.
Trotzdem waren auch nicht alle Alben des Duos hervorragend, da gibt es schon einige, die mir nicht besonders gefallen. Die Tour de France beispielsweise plätschert für mich dahin, und der erste Band ist jetzt auch nicht so prickelnd, da merkt man einfach, dass die beiden noch am Anfang standen, wie man auch an den Zeichnungen sieht.
Uderzo hat Asterix nach und nach kaputtgemacht und irgendwann nur noch Seitenschinderei betrieben, auch die Qualität seiner Zeichnungen hatte erheblich nachgelassen.

Mit dem neuen Duo klappt es mittlerweile gut - die hatten ebenfalls ihre Anfangsschwierigkeiten, aber mit der Linie, die sie verfolgen, arbeiten sie sich tapfer voran.
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Re: Gelesen: Comics!

Ungelesener Beitrag von Khaanara »

Hier ein kleiner historischer Audio-Rückblick zum Thema: https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zei ... --100.html

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Re: Gelesen: Comics!

Ungelesener Beitrag von L.N. Muhr »

Badabumm hat geschrieben:
29. Oktober 2019 16:35
Es ging mir darum, wie sehr man sich zwingen muss, den Stil nachzuahmen. Uderzo hat aus sich heraus gezeichnet,
Aber nein. Uderzos Vorbilder sind in seinen Comics ja überdeutlich zu sehen. Der hat auch von anderen abgekupfert. UND er war extrem vielseitig, das wird nur immer gern übersehen: der Mann konnte auch absolut realistischen Comic, und er konnte ohne Mühe zwischen den Stilen wechseln.

Uderzo hat seine Stile für sich gefunden, aber aus ihm selbst heraus kamen die auch nicht.

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Re: Gelesen: Comics!

Ungelesener Beitrag von Badabumm »

Uderzo hat seine Stile für sich gefunden, aber aus ihm selbst heraus kamen die auch nicht.
Das habe ich auch nicht gemeint. Woher sein Stil nun kam, ist egal. Jeder klaut irgendwo. Aber der Stil läuft am Ende von selbst - was bei vielen Künstlern dann auch in Manierismus umschlägt. Er muss nicht überlegen, ob es ein echter Uderzo sein könnte oder nicht - sondern er zeichnet einfach. Als Kopist hingegen schiele ich ununterbrochen auf das Vorbild, um nicht in meinen "eigenen" Stil abzurutschen, der zweifellos ein anderer sein muss als Uderzos, denn ich habe nicht seine Vorgeschichte.
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Re: Gelesen: Comics!

Ungelesener Beitrag von Uschi Zietsch »

Der letzte Teil (Band 4) von
Black Hammer
ist erschienen. Mir hat die Serie samt Abschluss sehr gefallen.

Ebenfalls Band 4 von Monstress ist erschienen, und damit bin ich aus der Serie raus. Das zieht sich alles zäh wie Kaugummi, haufenweise Völker und Wesenheiten sollen über eine sehr dünne Geschichte hinwegtäuschen. Und mittlerweile bekommt auch das kleine Fuchskind Kippa noch Superkräfte. Es ist zwar immer von "Menschen" die Rede, irgendwie habe ich aber keine Ahnung, wer die sein sollen - mir sind noch keine aufgefallen. Wie bei den Chroniken des Schwarzen Mondes auch dreht sich jetzt alles nur noch um Krieg, Kampf und Schlacht. Ich blicke nicht durch, wer zu welchem Volk gehört, welches Volk überhaupt welches ist und worum es geht, obwohl dieser Band ja was enthüllen will. Trotz grandioser Grafiken mache ich jetzt nicht mehr weiter, das werden ja 10 Bände oder mehr.

Lady Mechanika ist mittlerweile schon bei Band 6. Das richtige Hassobjekt für Knochenmann :beanie: eine fabelhafte Steampunk-Welt mit tollen Grafiken und immer aufs Neue interessanten Geschichten. Der Überbau ist, dass Mechanika nach ihrem Ursprung sucht, ansonsten sind es immer in sich abgeschlossene Einzelabenteuer. Diesmal geht es ganz tief in die Gefühle. Der Band heißt "La belle Dame sans merci", aber diejenige, die so angesprochen wird, ist es nicht. Sondern Mechanika. Starker Tobak. Schön, dass es weitergeht.

Dann noch ein bisschen Rückschau, Freaks Squeele, eine meiner Lieblingsserien, ist dieses Jahr mit Band 7 abgeschlossen, und zwar enttäuschend. Wirres Durcheinander und nur noch mäßige Grafiken, von wenigen Ausnahmen abgesehen. Kein Peil, was das jetzt sollte?!

Das Sandman Universe startet mit gleich vier neuen Reihen, eine davon ist Lucifer. Den Einstiegsband zu den neuen Reihen hat Neil Gaiman verfasst, der von Panini in einer absoluten Mogelpackung herausgegeben wurde - die Storyline macht kaum die Hälfte des Heftes aus. Die vorbereitende Storyline selbst ist mehr als mäßig. Anscheinend kann keiner was mit dem neuen Sandman Daniel anfangen, deswegen ist er gleich draußen und der Focus wird auf andere Leute gesetzt. In 4 Reihen, wie gesagt. Da für mich aber Sandman nur das ist, wo auch Sandman enthalten ist, bin ich hier raus, so sehr ich mich zuerst darauf gefreut hatte. Aber drei von vier Spin-Offs (die Bücher der Magie haben mich auch nur mäßig interessiert, die ersten Bände waren gut, aber dann wurde es langweilig, und jetzt wird Tim Hunter wieder auf Null und Schuljunge gesetzt) interessieren mich null. Von Lucifer habe ich den ersten Band gekauft, er knüpft da an, wo der gelungene Dreiteiler nach dem fulminanten Serienende aufhört. Luci ist wieder zurück (und verschwindet gleich wieder). Also, was da in dem Band geboten wird, ist schon wieder ein "The Tempest"-Anklang, diesmal mit Sycorax und Caliban, und die Geschichte selbst ist ... na ja. Kann nicht mit dem, was vorher war, mithalten. Keine Ahnung, wo das hinführen soll, diese erste Storyline zumindest ist sehr banal. Auch hier bin ich raus.

Warship Jolly Roger fand mit Band 4 auch ein recht schwaches Ende. Der Nachfolger UCC Dolores hingegen hatte einen gelungenen Auftakt, hoffentlich geht das auch so gut weiter.

Die erfolgreiche und sehr gelungene deutsche Steampunk-Serie Malcolm Max hat kurz vor Weihnachten ebenfalls ein Spin-Off zu bieten, Die Fälle von Emmeline und Miranda Finch. Mennigen und Römling, die den ersten Part der Kurzgeschichten bestreiten, haben das Potential der beiden Schwestern erkannt und ihnen einen eigenen Band gegönnt. Die weiteren, von anderen Duos erzählten Fälle, sind ebenfalls sehr gelungen, in Grafik und Stil. (Diese geschraubten Dialoge sind einfach der Hammer!) Eine kurzweilige Unterhaltung und was fürs Auge. :prima:

Das Sonderalbum Damned mit Batsie ist inzwischen mit Band 3 auch abgeschlossen. Sehr düster, großformatige Grafiken, und neben Constantine, der aus einem bestimmten Grund alle Bände über dabei ist, gibt sich auch Swamp Thing kurz die Ehre. EIne sehr mythische und düstere Graphic Novel. Klasse! Was zum Sammeln und immer wieder anschauen.

Über Der dunkle Prinz hatte ich glaube ich schon geschrieben, ist ebenso großformatige Graphic Novel. Nur zwei Bände und nicht minder großartig.

Watchmen/DC Doomsday Clock hat erst 3 von 4 Bänden. Die Einführung der Watchmen ins DCU. Sehr spannend, teilweise ein bisschen abgehackt und manches zu schnell abgehandelt. Dennoch - gut in Szene gesetzt, grafisch schön, will ich bis zum Schluss.

Mehr fällt mir jetzt grad nicht ein.
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Re: Gelesen: Comics!

Ungelesener Beitrag von Ender »

Die Tochter des Vercingetorix (Asterix Band 38)
Am Erscheinungstag gekauft und jetzt endlich gelesen ...
Die Zeichnungen sind wie gewohnt solide und vom Original kaum zu unterscheiden. Die Story fand ich ... joa ... ganz gut. Bezüge zum aktuellen Weltgeschehen sind ja nie verkehrt und gehören auch irgendwie dazu. Wenn es ZU aktuell oder ZU spezifisch wird, dann droht allerdings die Gefahr, dass so eine Geschichte schlecht altert. Mal abwarten, ob man in ein paar Jahren noch Spaß daran haben wird.
Insgesamt fand ich diesen Band schwächer als die ersten beiden des Teams Ferri/Conrad, aber auf jeden Fall besser als den letzten.

Der Papyrus des Cäsar (Aterix Band 36)
Um die obige Aussage zu überprüfen, habe ich diesen Band nochmal gelesen, an den ich fast keine Erinnerung mehr hatte. Und ja: hat mir tatsächlich wieder Spaß gemacht. Die Einschätzung "Bände 35 & 36 > Band 38 > Band 37" würde ich so stehen lassen.

Tumult in Palumbien (Marsupilami Band 1)
Wenn ich das richtig verstehe, dann trat die Figur des Marsupilami in verschiedenen anderen Comics schon mal nebenbei auf, bevor sie dann ihre eigene Reihe bekam, die mit diesem Band beginnt.
Die Zeichnungen finde ich ziemlich gelungen - insbesondere die Landschaften und Hintergründe; die Menschen und Tiere sind zwar nicht überragend aber ganz okay gezeichnet. Die Erzählweise, inklusive gelegentlichen Durchbrechens der "vierten Wand", hat mir gut gefallen. Die Story selbst war (wenig überraschend) recht kindlich. Ziemlich genervt war ich allerdings von den stereotypen Figuren ... insbesondere von der Darstellung der "primitiven Wilden". Der Band stammt aus dem Jahr 1987, diese Art der Darstellung fühlte sich aber eher nach (spätestens) 50er Jahren an.
Bin nicht sicher, ob ich davon noch mehr lesen muss.

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