Das Institut - Stephan King

Science Fiction in Buchform
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Knochenmann
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Das Institut - Stephan King

Ungelesener Beitrag von Knochenmann » 17. September 2019 10:03

Es ist wiedermal Zeit für den König.

Bild

"Das Institut".... das Institut ist eine Forschungseinrichtung in dem an begabten Kinder herumexperimentiert wird. ~gähn~

Was iwr im Buch haben: (10%)

Eine Art Prolog, in dem ein Ex-Polizist aus Florida sich auf den Weg nach New York macht und in einen kleinen Kaff in South Carolina landet. und Dort Deputy wird. Solider King: Kleinstatt mit 5000 Leute, arm aber sexy, komische aber symphatische Dorfbewohner, hart aber herzlich, etc.

Zweite Handlungsebene: Ein begabtes Kind (Luke) wird entführt und in ein Institut gebracht, wo eine handvoll anderer begabter Kinder herumhängt. Was die Begabung angeht: mit der ist nicht soviel her. Es gibt Telephaten die vielleicht einmal am Tag ein Wort richtig lesen können und Telekineten die eine Schachfigur umwerfen können... also wenig nützliches, was das angeht.

Die Witz und vermutlich der Knackpunkt in dem Roman ist: Luke ist aus irgendeinem Grund unfassbar intelligent (die anderen Kinder sind das nicht). Das äußert sich noch nicht großartig, ich bin mir allerdings recht sicher das das die Methode ist wie er irgendwann mal aus dem Institut rauskommt. und dann vermutlich auf den Deputy trifft, Vermute ich mal.

So, wenn King eines nicht kann, dann ist es: glaubwürdige Kinder beschreiben, und Luke ist sogar noch schlimmer, weil er eine Art Universalgenie ist. Weil king sich selber für eine Art Universalgenie hällt legt er Luke einiges in den Mund was sich einfach nur dumm anhört. Beispiel: es gibt einen Atomaten im Institut, wo man sich u.a. alkoholische Getränke ruasdrücken kann, auch Kinder. Und Luke denkt sich: "Aha, Brot und Spiele". Nur denkt er sich das nicht. Er denkt daran wie er ein Buch vom römischen Dicher Juvenal gelesen hat, wo der den Ausdruck "panem et circenses" gebraucht hat, was "Brot und Spiele" bedeutet, was man auf diese Situation hier anwenden könnte.

I shit u not.

Was man schon troppsen hört: Kings selstames Verhältniss im Umgang mit elektronsichen Geräten. So steht in Lukes Zimmer ein MacBook (das anscheinend ziemlich schlecht gesichtert ist). Das erste Website die Luke damit ansurft:
AOL.com
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Re: Das Institut - Stephan King

Ungelesener Beitrag von L.N. Muhr » 17. September 2019 12:05

Stephan King? Nicht Stephen Küng oder so? ;)

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Re: Das Institut - Stephan King

Ungelesener Beitrag von Badabumm » 17. September 2019 15:49

Lutz wurde auch zu Luigi.
Ich will keine englische Rangbezeichnung! :faint:

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Re: Das Institut - Stephan King

Ungelesener Beitrag von Teddy » 17. September 2019 17:24

Knochenmann hat geschrieben:
17. September 2019 10:03
So, wenn King eines nicht kann, dann ist es: glaubwürdige Kinder beschreiben,
Ist zwar schon etliche Jahre her, dass ich die gelesen habe, aber für Shining und insbesondere Es trifft das nicht zu. Wo kommen denn bei King unglaubwürdige Kinder vor?

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Re: Das Institut - Stephan King

Ungelesener Beitrag von Knochenmann » 17. September 2019 17:29

In Shining und Es.
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Re: Das Institut - Stephan King

Ungelesener Beitrag von Teddy » 17. September 2019 18:11

Wo denn?

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Re: Das Institut - Stephan King

Ungelesener Beitrag von heino » 17. September 2019 18:41

Knochenmann hat geschrieben:
17. September 2019 17:29
In Shining und Es.

Dafür waren die in u.a. Feuerkind und Cujo sehr gut geschildert. Und besonders die KInder von "Es" fand ich sehr gut geschildert.
Lese zur Zeit:

David Brin - Existenz
Ellen Datlow - The best Horror of the year 2008

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Re: Das Institut - Stephan King

Ungelesener Beitrag von Knochenmann » 18. September 2019 08:46

Da kann man jetzt drüher streiten. Ich finde die Charaktere bei King im besten Fall zweifelhaft, teilweise wenig überzeugend, und zum Teil richtig schlimm

ca 50

Ohne irgendwass zu spoilern: irgendwann einmal gelingt der Ausbruch aus dem Institut. Wie, das verrate ich nicht... ich finde es nur ein bischen underwhelming. Das wird damit erklärt das das Institut ein Relikt aus einer anderen Zeit ist und technisch nicht so auf der Höhe. Das gefällt mir irgendwie... in Horrorromanen sind solche Orte oft mythologisch überladen: Es Hort des Bösen, übernatürlich verflucht etc. Eine unterfinanzierte Regierungsbehörde die aus der Zeit gefallen ist, das finde ich hingegen gut.

Außerdem ist noch nicht klar was das Institut eigendlich macht... es gibt zwar Andeutungen (das übliche, langweilige Böse), ich hoffe aber: da kommt noch mehr,. Und ganz besonders hoffe ich NICHT das das wieder so eine "unaussprechliche" sinnlose Dunkler Turm SCheiße ist.
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Re: Das Institut - Stephan King

Ungelesener Beitrag von L.N. Muhr » 18. September 2019 11:28

Knochenmann hat geschrieben:
18. September 2019 08:46
Da kann man jetzt drüher streiten. Ich finde die Charaktere bei King im besten Fall zweifelhaft, teilweise wenig überzeugend, und zum Teil richtig schlimm

Naja, bei Stephan King vielleicht. Die Figuren bei Stephen King find ich meist sehr überzeugend.

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Re: Das Institut - Stephan King

Ungelesener Beitrag von Knochenmann » 18. September 2019 11:29

I have had it with this Stephans and Neils.
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Re: Das Institut - Stephan King

Ungelesener Beitrag von L.N. Muhr » 18. September 2019 11:46

Neal Gaiman verachtet dich dafür.

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Re: Das Institut - Stephan King

Ungelesener Beitrag von Teddy » 18. September 2019 15:58

Fragerunde nach einer Lesung von Neil Gaiman. Zuhörerin stellt eine Frage zu Snow Crash.
Gaiman: "It's the other Neal. There's two of us. It's OK, I love it when that happens."

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Re: Das Institut - Stephan King

Ungelesener Beitrag von Knochenmann » 20. September 2019 12:44

Fertig

Tja.

Meh.

Das ist alles so......... unterwältigend.

Probleme:

Das hier enthällt potenzielle, angedeutete Spoiler!

Die Figur des Deputy, der auf den ersten paar Seiten engeführt wird: der taucht erst wieder auf als das Buch ca 2/3 rum ist. Da muss man sich die Frage stellen warum diese Figur überhaupt am Anfang eingeführt worden ist? Sollte später der Lesefluss nicht gebremst werden? Zweifelhafte Entscheidung:

Dann: Das Buch ist voll von Nicht-Überraschungen. Eine Nicht-Überraschung ist, das Luke aus dem Institut entkommt, eine andere Nicht Überraschung ist... das Ende. Das wird im Buch nämlich GENAU 4 mal angedeutet.

Lukes Super IQ: auch der spielt pracktisch keine Rolle! Es ist so traurig, aber es gibt nur eine oder zwei Stellen wo Luke irgendwas macht was ein "normaler" 12 jähriger wohl nicht geschafft hätte. Ansonsten ist der SUPER IQ nur eine Ausgede das es King erlauft zu klugscheißen.

Der Plot selber... das hat mich mehr an eine Standardthillerhandllung erinnert als alles andere.

Fazit: ein eher langweiliges Buch.
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