[Lesezirkel] The Hidden Girl - Ken Liu

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Knochenmann
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[Lesezirkel] The Hidden Girl - Ken Liu

Ungelesener Beitrag von Knochenmann »

Weil eins Lesezirkel nicht genug ist, hier mein Vorschlag:

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Lesegeschwindigkeit: eine Kurzgeschichte pro Woche, Start 10 Jänner.
Als ich jung war, war der Pluto noch ein Planet

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Mammut
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Re: [Lesezirkel] The Hidden Girl - Ken Liu

Ungelesener Beitrag von Mammut »

Ich habe es bestellt. War eh auf meiner Beobachtungsliste. Und dein Aufruf hat jetzt die Kaufentscheidung gebracht.
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Knochenmann
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Re: [Lesezirkel] The Hidden Girl - Ken Liu

Ungelesener Beitrag von Knochenmann »

Da ich vorhabe 2022 nur drei (3) Bücher zu kaufen hab ich mich eingebunkert.
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Teddy
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Re: [Lesezirkel] The Hidden Girl - Ken Liu

Ungelesener Beitrag von Teddy »

Ich nehme mal stark an, dass der Band weder auf deutsch erschienen ist noch demnächst erscheinen wird? Ich würde ja gerne mitmachen, aber auf englisch ist mir das zu anstrengend.
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Mammut
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Re: [Lesezirkel] The Hidden Girl - Ken Liu

Ungelesener Beitrag von Mammut »

Teddy hat geschrieben: 30. Dezember 2021 14:19 Ich nehme mal stark an, dass der Band weder auf deutsch erschienen ist noch demnächst erscheinen wird? Ich würde ja gerne mitmachen, aber auf englisch ist mir das zu anstrengend.
Ja, der dürfte nicht auf Deutsch erscheinen, zumindest nicht in absehbarer Zeit.
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Re: [Lesezirkel] The Hidden Girl - Ken Liu

Ungelesener Beitrag von Knochenmann »

Na dann, fangen wir mal an:

Ghost Days

Worum gehts: Wir bekommen eine Schulklasse von nicht-mehr-mensclichen Kolonistenkindern. Die ägern sich darüber das sie Gescichte lernen müssen. Über diesen Neil Armstrong oder wie dier hieß von der Amerikansichen Republik oder was die Ameriansiche Föderration? Ist ja egal, interresiert ja keinen mehr, ist ja nicht so das die Menschen von der Erde auf diesen Planeten überleben könnten, warum jetzt deren Geschichte lernen?

Dazu noch: zwei Rückblenden in die Geschcihte, einmal in due USA um 1990 zum nachkommen chinesischer Einwanderer und dessen Stress mit der Familie seiner Liebsten, und einmal mehr in das Jahr 1907 oder so nach Hong Kong zu dessen Vorfahren, zum Geschiäft mit gefälschter Kunst, zu Bewegung und Migration, zu Tradition und Bewahrung, zu Identiät und Veränderung.

...Themen wie sie von Liu öfftrs aufgegriffen worden sind und schon besser. Ich denke da besonders an "God of War": das gleiche nur besser.

"Ghost Days" bezieht sich übrigends auf das Laternenfest: Das ist die Zeit wo die ruhelosen Geiter umherziehen. Ist Mondkalender abhängig und ein paar Wochen nach dem chineischen Neujahr. Man lässt u.a. Laternensteigen um die Gester der in der Fremde verstorbenen nach Hause zu geleiten.

Gebe: 2 1/2 Sterne.
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Mammut
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Re: [Lesezirkel] The Hidden Girl - Ken Liu

Ungelesener Beitrag von Mammut »

Ich habe bisher nur das Vorwort gelesen. Liu meint, eine Geschichte entfaltet sich erst dann, wenn der Leser sie interpretiert und seine eigene Einschätzung dazu abgibt. Also eine Wechselwirkung zwischen dem Autor und dem jeweiligen Lesenden.
Sehr interessant.
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Re: [Lesezirkel] The Hidden Girl - Ken Liu

Ungelesener Beitrag von Mammut »

Ghost Days

Eine Geschichte über Kinder, die aus zwei Welten stammen. Die nicht richtig in die alte passen und auch nicht richtig in die neue. Aber auch eine Geschichte, die den Gegensatz von Vergangenheit und die Zukunft zu beleuchtet. So wie beide Welten wichtig sind für die jeweilige Person, ist auch die Vergangenheit und die Zukunft wichtig für das Jetzt und die jeweilige Person.
Hat mir gut gefallen.
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Re: [Lesezirkel] The Hidden Girl - Ken Liu

Ungelesener Beitrag von Knochenmann »

Maxwells Demon

Zur Story: Japanishce Frau mit Physikhintergrund landet in amerinaischen Internierungslager, wird dann von dort als Spionin nach Japan geschickt, landet dort bei einer SPizialeinheit und auf Okinawa. Darf dort mit Geisern Verstorbener arbeiten um so zu den Kriegsanstrengungen beizutragen und erlebt die Invasion von Okinawa mit

Meinung dazu: Da htas Liu ein bischen (sehr viel) übertriben mit der Entfremdung: Die Protagonistin, die einzige Frau im Physiklehrgang, die Japanierin in Amerika, dann die Dissidentin in japan mit amerikanischen Hintergrund, dann ist sie ja noch nicht einmal Japanerin sondern Okinawerin, und dann ist sie noch nicht einmal eine normale Bürgerin sondern auch noch eine Geisterbeschwörerin.

Ein bischen viel auf einmal.

Der Verwendungszweck der Geister: kreativ, das Ende: sowas von vorhersehbar.

Tot mir leid, keine gute Geschichte, gebe 2 Sternchen.
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Re: [Lesezirkel] The Hidden Girl - Ken Liu

Ungelesener Beitrag von Mammut »

Mir hat die Geschichte gut gefallen. Natürlich, die grundsätzliche Prämisse, einzige weibliche Physikerin in Amerika mit japanischen Wurzeln wird als Spionin nach Tokyo geschickt und landet as Okinawarin genau dort:
https://de.wikipedia.org/wiki/Pr%C3%A4fektur_Okinawa

Ist die Enkelin einer Hexe und dementsprechend spricht sie mit Geistern, um den Maxwellschen Dämon zu beschwören:
https://de.wikipedia.org/wiki/Maxwellscher_D%C3%A4mon

...ist harter Tobak. Aber genau darum geht es ja. Um den Gegensatz zwischen Wissenschaft (hier die Physikerin) und dem Spirituellen (dem Sprechen mit den Geistern) und dazu bringt man noch historische Gegebenheit dazu, Zitat:
https://de.wikipedia.org/wiki/Schlacht_um_Okinawa

Die Idee, fehlende Rohstoffe durch die Geister zu ersetzen, ist auf jeden Fall sehr schräg und Ken Liu will hier glaube ich auch den Unterschied der Kulturen von West und Fernost im Jahr 1943-1945 aufzeigen.
Ich habe die Story gerne gelesen, es ist aber, auch wenn der Gegensatz zwischen Technik und Abgerglauben thematisiert wird, eine Geschichte, die eher den Horroleser als den SF Leser anspricht.
Und auch hier wird wieder das Spannungsfeld zwischen Tradition und Moderne beschrieben.
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Re: [Lesezirkel] The Hidden Girl - Ken Liu

Ungelesener Beitrag von Knochenmann »

So-la

Reborn

Was wir haben: es gab wohl vor ein paar Jahren eine Alieninvation (mit sechsarmingen Aliens), und die Aliens haben den Krieg gewonnen, nehme ich mal an... wobei... so genau weiß das keiner.

Der Knapckpunkt in dieser Geschichte ist nämlich die Biologie der Aliens. Die sind nämlich vielleicht unsterblich. Villeicht weil: das wiessen sie selebr nicht. Haben Sie vergessen. So wie die Alien alles vergessen. Sie legen alte PErsönlichkeiten und Erinnerungen einfach an. Das Alien von vor 20 JAhren? Das ist ein anderes als das heute.

Und dieses Konzept wird der besiegten Menschheit aufgezwunden, von den Aliens die (jetzt) die gütigen und pazifistischen Herrscher über die Welt sind. Persönlichkeit, Erinnerungen, Geschichte: alles Konzepte von Gestern, und wird ein Mensch bei einem Verbrechen erwischt wird er nicht getötet oder sonst wie bestraft, es werden Teile seiner Persönlichkeit und Erinnerungen gelöscht, bis man eine neue Persönlichkeit hat ---> die Reborn.

Am Anfang der Gesichte steht ein Anschaft auf ein "Justice Ship", das eben solche wiedergeboreren Menschen wieder auf die Gesellschaft loslässt. Unnötig zu sagen, das die Menschen, zumndest einige davon noch ein anderes Konzept von Vergangenheit hat.

Das war die erste Gescichte im dem Buch die mich überzeugt hat. Der Unterschied von Erneuerung un BEständigkeit wird hier schön auf den Punkt gebracht.
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Re: [Lesezirkel] The Hidden Girl - Ken Liu

Ungelesener Beitrag von Mammut »

Die hat mir auch gut gefallen. Sind Erinnerungen ein kostbarer Schatz oder unnützer Ballast. Wie sicher sind Erinnerungen und wie viel davon Illusion? Wie gleich ist eine Person unterschiedlichen Alters?

Die Tawnin sind sozusagen multiple Wesen. Ihr Gehirn wächst immer weiter, ihr Äußeres verändert sich ständig und ihre Zellerneuerung ist rasend schnell. Tawnin und Menschen sind wirklich verschiedene Konzepte, schließlich macht den Mensch auch das aus, was Mal war.
Die Artikel sollen glaube ich zeigen, dass die Tawnin weder männlich noch weiblich und irgendwie auch kein einzelnes Wesen sind.
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Re: [Lesezirkel] The Hidden Girl - Ken Liu

Ungelesener Beitrag von Knochenmann »

Thougts and Prayers

Die ältere Tochter einer Familie wird bei einem Konzert erschossen, in einem Amoklauf. Die Familie entschließt sich, eine Videocollage ihrer Tochter online zu stellen, als Aufruf gegen Waffengewalt in den USA.

Schlechte Idee!

...die Geschichte spielt ein paar Jahre in der Zukunft, was sich aber nur technisch ein wenig auswirkt, inhaltlich könnte sie heute spielen: im Mittelpunkt: ein Haufen Trolle, die den Tod der jungen Frau instrumentalisieren und alle möglichen Sachen in die Welt setzen, angefangen von Verschwörungstheorien bis hin zu Deep Fake Hardcore Porn und AltRigh Memes.

Hässliche Geschcihte.

Die Familie schützt sich dagegen duch "Amour", eine art digitale Filersoftware die den ganzen Hass im Netz wegfiltern soll.. was nur dazu führt das es noch mehr Aufwant betrieben wird um irgendeine Hassbotschaft durch diese Amour zu bringen.

(Das ganze hat einen realen Hintergrund vom Sandy Hooks Massakter, da hab ich über die Jahre einiges darüber erfahren, und nichts davon hat mir gefallen)

Auch dieses Foster Wallace Zitat ist mit in den Sinn gekommen:
Television was just one iteration of entertainment as addiction. Foster Wallace saw how in the future (so now) “The technology’s gonna get better and better at doing what it does, which is seduce us into being incredibly dependant on it, so that advertisers can be more confident that we will watch their advertisements. And that as a technology system, is amoral.”

Although Facebook and Google did not exist in 1996, Foster Wallace predicted that algorithms or some sort of sorting mechanism would materialise. He called it the Interlace.

“That Interlace will be this enormous gatekeeper. It will [be] sort of like the one publishing house from hell. They decide what you get and what you don’t. Because this idea that the internet’s gonna become incredibly democratic? I mean if you’ve spent any time on the web, you know that it’s not gonna be, because that’s completely overwhelming. There are four trillion bits coming at you, 99% of them are shit, and it’s too much work to do triage to decide."
Bemerkenswert: in der Story, die im Stiel eine Mocumentary gehalten ist, kommt auch ein namenloser Internettrol zu Wort. Dessen Vorwurf: Alle Menschen sind Trolle, jeder will politische Ziele durchsetzen mit einem emotionalen Vehikel, auch die Familie der Verstorbenen. Und jeder der schon einmal im Internet Gift verspritzt hat gehört dazu (also: überhaupt alle).

Gute Geschichte, demprimierende Geschcihte die ein Licht auf den Horror wirft den wir jetzt schon erleiden und die ein Vorgeschmack auf den Horror der noch kommt.
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Mammut
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Re: [Lesezirkel] The Hidden Girl - Ken Liu

Ungelesener Beitrag von Mammut »

Es gibt Geschichten, die mag man einfach nicht und diese gehört dazu. Das liegt wohl am Thema.
Knochenmann hat geschrieben: 7. Februar 2022 09:51 Thougts and Prayers

Bemerkenswert: in der Story, die im Stiel eine Mocumentary gehalten ist, kommt auch ein namenloser Internettrol zu Wort. Dessen Vorwurf: Alle Menschen sind Trolle, jeder will politische Ziele durchsetzen mit einem emotionalen Vehikel, auch die Familie der Verstorbenen. Und jeder der schon einmal im Internet Gift verspritzt hat gehört dazu (also: überhaupt alle).
Wieder was gelernt. Mocumentary, das Wort kannte ich nicht. Das steht aber es handelt sich um eine Parodie:
https://de.wikipedia.org/wiki/Mockumentary

Die Geschichte wirkt aber nicht wie eine Parodie. Oder habe ich deine Worte falsch verstanden?

Die Aussage des Trolls, das jeder, der öffentlich seine Ideen propagiert, seine Ziele durchsetzen will und damit im Strom derjenigen schwimmt, die Meinungen manipulieren, ist ja auch richtig. Das wie im vorliegenden Fall die gute Absicht parodiert wird und am Ende nach hinten geht, ist einerseits für die Familie bitter. Andererseits sollte man mit manchen Sachen nicht in die Öffentlichkeit gehen bzw. man sollte sich vorher überlegen, welche Konsequenzen das hat (und die sind ja leider nicht immer absehbar).
Im vorliegenden Fall hatte die Familie ja zwei parallele Motive. Einerseits das Gedenken an Hayley lebendig halten, bei dieser Motivation ist es, meine persönliche Meinung, besser, das hält man privat. Aber erkläre das mal einer Generation, die jedes Frühstück fotrografiert und ins Netz stellt.
Die zweite Motivation ist ja, Aufmerksamkeit für solche Schussopfer zu zeigen und damit gegen die Waffenlobby, die Schießwut, etc. zu protestieren. Da ist eine gute Absicht dann leider in die Hose gegangen.

Hm, wenn ich es mir recht überlege, auch wenn ich die Story nicht mag, sie ist auf jeden Fall eine heiße Diskussion wert.
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Re: [Lesezirkel] The Hidden Girl - Ken Liu

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Mammut hat geschrieben: 7. Februar 2022 11:59
Hm, wenn ich es mir recht überlege, auch wenn ich die Story nicht mag, sie ist auf jeden Fall eine heiße Diskussion wert.
Die Disskusson gibts ja jetzt schon, wie gesagt: Sandy Hooks ist da das Stickwort. Da wurde den erschossenen Kindern und deren Eltern auch nachgesagt, sie seien von der Regierung bezahlte Schauspieler. Ich hab da über die Geschcihte eines Vaters gehört dessen Tocher da besonders missbracht wurde, und der aber nicht kein beigegeben hat sondern die ganzen Trolle rigoros verfolgt hat und viele von denen (die ja von Youtube Videos gelebt haben) von eben der Plantform geschmissen hat. Keine schöne Geschichte. Da muss man aber nicht einmal in die USA reisen wenn man sowas sehen will, Stichwort: Drachenlord.

Was die Mockmentary angeht: ja, scheint wohl tatsächlich nicht so ganz auf diese Story zuzutreffen, Dokumentation ist wohl besser.

Und noch eine Anmerkung: in Stepensons Buch "Fall - Dodge in Hell" ist auch sowas drinnen, das fängt an mit dem (gefälschen) Atombombenabwurf auf Moab, dann die Vernichtung des Internets, weil das voll mit trollen war, und endet dann bei den persönlichen Feeds (da gibts im Süden der USA eine Gruppe von Menschen die praktisch den Verstand verloren haben weil sie die ganze Zeit in einem Rückkopplungsfeed hängen der wiederum von KIs gespeist wird um die maximale Aufmerksamkeit abzusaugen).
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