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The Empire of Silence - Christopher Ruocchio
Verfasst: 4. Januar 2026 17:53
von Knochenmann
Na dann, erstes Buch im neuen Jahr:
Na dann.
3%
Was wir haben: den "Sun Eater", einen Kreigsverbrecher names Hadrian der wohl im Gefängniss seine Memoaren aufzeichnet. "Die wahre Geschichte". Was wir bekommen im ersten Kapitel: Geburt und Aufwachsen.
Was wir erfahren über die Welt: Das Imperium der Menschen ist ur alt und riesengroß, der Erzähler will gar nicht mit den Anfängen langweilen, aber es werden einige Entfernungen von 20.000 und mehr Lichtjahren genannt. Außerdem gibts Krieg, irgendwelche Aliens die in Raumschiffen "wie Burgen aus Eis" herumfleigen, allerdings weit weit weg am anderen Ende vom Imperium.
Die Familie vom Protagonsiten verdient ihr Geld mit Uranbegbau und gehört wohl zur Aristokratie. Überhaupt: wir bekommen das Schwerttraining geschildert.... Schwerter also. Naja. Gibt wohl Schilder die alles blocken außer Schwerter, das muss so. "Richtige" Schwertet bestehen aus "Highmatter", das Äquivalent zu Laserschwerten in der Welt nehme ich an.
Aristokraten, Energieschilde, Schwerter... ich hab ein schlechtes Gefühl. Bestimmt hängt auch noch ein Imperator irgendwo herum. Keine guten Vibes.
Der Protagonist hat einen Bruder, der heißt Crispin, und der ist viel schöner, größer, schneller, besser aussehend und zwie Jahre jünger, ich weiß schon was da kommt, Tronfolge ich hör dir trappsen.
Re: The Empire of Silence - Christopher Ruccochio
Verfasst: 4. Januar 2026 18:35
von Teddy
Knochenmann hat geschrieben: 4. Januar 2026 17:53
Aristokraten, Energieschilde, Schwerter... ich hab ein schlechtes Gefühl. Bestimmt hängt auch noch ein Imperator irgendwo herum. Keine guten Vibes.
Ja, das klingt nicht besonders innovativ. Außerdem finde ich 7 Bände im Ziegelsteinformat auch eher abschreckend. Immerhin ist der Autor noch unter 40...
Er heißt übrigens Ruocchio. Vielleicht änderst du noch den Betreff, damit man ihn per Suche auch finden kann.
Re: The Empire of Silence - Christopher Ruocchio
Verfasst: 4. Januar 2026 19:27
von Doop
Ich habe den Thread-Titel mal geändert.
Re: The Empire of Silence - Christopher Ruocchio
Verfasst: 5. Januar 2026 11:30
von Knochenmann
6%
Das Buch ist ideal zum Einschlafen.
Wie dem auch sei, eine Delegation kommt vorbei, scheinbar wurde ein Nachbarplanet von den Aliens kaputt gemacht, deswegen: verwerfunden in den Handelswegen.
Der Protagonist hat in seiner Position als Baron-Sohn ein Gespräch mit der, sagen wir, Sprecherin der Arbeiter. Die beschwert sich über die Abbaubedingungen und das fehlen von Maschinen und schlechter Wartung. Eindruch: der Uranplanet ist ziemlich runtergewirtscahftet. Kapitalstocküberalterung ist das Wort dafür. Der Protagonist klopft sich selber geistig auf die Schulter weil er die Sprecherin nicht auspeitschen lässt wegen Imperdinenz.
...das Uran wird mit Spitzhacken abgebaut, die Menschen sterben wie Fliegen. Die Art von Roman ist das, wo eine coole gritty grimdark Atho wichtiger ist als alles andere.
Da sei noch angemerkt: Prota besucht einen Gelehrten, der hängt in seinem Turmzimmer fest, mit Microchips und Büchern. Weil: kein Zugang zu Technologie, ist verboten, besonders für Intelligente Menschen. Für den rest auch, die Uranabbauer haben keine Ahnung von dem Maschinen mit denen sie arbeiten und können die auch nicht warten. Die Maschinen kommen von eingenen Maschinenbauplaneten, sind daher selten und teuer. Nur die Aristokraten dürfen irgenwas haben das komplizierter ist als ein Gameboy.
...da frag ich mich warum die überhaupt Uran abbauen. Und wie reichern die es an? Kommt das in feute Socken die dann im Kreis geschleutert werden?
Ach was solls.
Re: The Empire of Silence - Christopher Ruocchio
Verfasst: 5. Januar 2026 22:37
von Scotty
Die ersten 3 Bände gibt's bei Heyne aus Deutsch. Aber seit über 2 Jahren geht's nicht mehr weiter....
Mir ist dabei der große Unterschied der Seitenanzahl der deutschen Übersetzung zum Original aufgefallen. Der erste Band hat auf Deutsch ca 20% mehr Seiten. Ist eher normal. Der 2. Band dagegen 56% mehr Seiten....scheint mir ein bisschen arg viel. Beim 3. Band sieht's ähnlich wie beim 2. aus.
Re: The Empire of Silence - Christopher Ruocchio
Verfasst: 6. Januar 2026 06:22
von Sam Francisco
Den ersten Band fand ich noch ganz spannend, beim zweiten bin ich hab ca. 1/3 hängen geblieben.
Re: The Empire of Silence - Christopher Ruocchio
Verfasst: 8. Januar 2026 07:08
von deval
Vom Inhalt her (menschliches Sternenreich im Krieg mit einer außerirdischen Zivilisation) klingt es wirklich nicht sehr neu oder innovativ.
Und es scheint auch wieder das Problem zu geben, dass mit der Übersetzung der Reihe mittendrin aufgehört wurde. Wenn man es wie Knochenmann auf Englisch lesen kann, ist ja alles OK. Aber die "Deutschleser" stehen mal wieder im Regen. Auf so etwas habe ich keine Lust mehr.
Seit mittlweile 2 der 3 Jahren ordere ich auch so gut wie keine Reziexemplare mehr (vielleicht waren es 2 oder 3 Stück). Es kommt thematisch nicht mehr viel neues und ich habe auch keine Lust mehr mich mit dem x-ten Aufguss eines totgerittenen Themas zu beschäftigen. Mittlerweile greife ich fast nur noch auf ältere Bücher zu die noch ungelesen bei mir im Regal stehen.
Werde hier auf jeden Fall deine Fortschritte weiterverfolgen.
Re: The Empire of Silence - Christopher Ruocchio
Verfasst: 8. Januar 2026 09:40
von Knochenmann
9%
Nicht viel neues. Außer: wir erfahren was über den Feind. Die leben scheinbar im Weltraum (und nicht auf Planeten), und sind große Fleischfresser. Und weil Viehzucht im Weltraum schwierig ist fressen sie halt Menschen. Sind nomadisch, leben in "migrationsschwärmen" von 10 Millionen, mehr oder weniger.
Menschenfressende Aliens also.
Aja, in Computern und dergleichen wohnen "Dämonen", deswegen Nutzungseinschränkungen. Jetzt weiß ich auch woran mich das Buch erinnert: Wahrhammer 40K. Mit dem Blödsinn bin ich auch nie warmgeworden.
Re: The Empire of Silence - Christopher Ruocchio
Verfasst: 12. Januar 2026 10:54
von Knochenmann
15%
Ab ins Kolloseum, naütlich, Gladiatorenkäpfe und so.
Dafür das die Erde weit weg und vergessen ist zitieren mir die Protagonisten zu oft Lateinische Sprüche. Überhaupt: alles was man wissen muss um ein Universum zu beherschen haben schon die alten Ägypter gewusst, zumindet wenns nach dem Buch geht.
Wir erfahren: Wir haben dieses Imperium, und das stützt sich auf Autokratie und Gewalt (natürlich). Die einzige Legitimation die die Herrscher vorweisen ist eben Herrschaft durch Gewalt. Ich Chef du nix. Kleinste Verwaltungsgrösse im Imperium ist ein Planet, es gibt wohl noch andere Fraktionen neben dem Imperium, die aber nichts zustandebringen, teilweise gibts da noch Länder auf Planeten die gegeneinander Krieg führen, wie lächerlich.
Aber gut. Hauptprotagonist wird als Tronfolger abgesägt und soll auf die katholische Mädchenschule, nur heißt die irgendwie anders, Crurie oder so. Gibt wohl einen theologischen Arm des Imperiums der die ganzen Autokraten auf Linie hält. Protagonist hällt nichts davon, weil Religion = Bullshit, wäre lieber Gelehrter und Forscher. Vater sagt Nijet.
...na schönen Dank. Das alles sollen die Memoaren des "Sun Eaters" sein? Was ich sehe: 17 jähriger Protagonist wird auf (Elite)Schule geschickt... das ist doch 08/15 YA!
Re: The Empire of Silence - Christopher Ruocchio
Verfasst: 14. Januar 2026 09:06
von Knochenmann
20%
Dumme Pläne und körperliche Bestrafungen.
Bin nicht abgeholt.
Aber um über die guten Seiten des Romans zu reden:
1) Im Vergleich zu "The Will of the Many" kann ich zumindest die Figuren auseinanderhalten und ich hasse den Protagoniten zumindest nicht aktiv.
2) "Uranpunk"... Uranabau für Raketentreibsoff, Raketen und Atomkraftwerke überall, und den Bauern ist es verboten jegliche höhere form von Technologie zu benutzen, die hängen alle beim Verbrennungsmotor fest. Musste an Bayern denken.
Re: The Empire of Silence - Christopher Ruocchio
Verfasst: 15. Januar 2026 08:49
von Knochenmann
30%
Ok, das Buch wird besser.
Nachdem dumme Pläne schiefgehen landet der Protagonist auf einem Planeten... buchstäblich irgendwo und irgendwann, und in der Gosse. Und da wird ein schönes Bild gezeichnet vom Imperium, von untel halt. Oben die Sterne, die unermessliche Weite des Imperiums, unten: der ungewaschene Abschub, der keine Ahnung hat noch nichts.
Da liefert das Buch doch tatsächlich ein paar schöne bilder, besser als dieser Scherenschnitt auf der Uranabbauwelt.
Re: The Empire of Silence - Christopher Ruocchio
Verfasst: 16. Januar 2026 08:32
von Knochenmann
35%
Das Buch wird einen Ticken besser.
Der Protagonist hat einen Plan, mal sehen was draus wird.
Und es treten immer wieder Nebenfiguren auf, teilweise nur in einem Kapitel, die aber keine größerer Rolle in der zukünftigen Handlung zu spielen scheinen. Finde ich aber gut, sehr farbenfroh.
Re: The Empire of Silence - Christopher Ruocchio
Verfasst: 18. Januar 2026 10:33
von lowcut
Scotty hat geschrieben: 5. Januar 2026 22:37
Die ersten 3 Bände gibt's bei Heyne aus Deutsch. Aber seit über 2 Jahren geht's nicht mehr weiter....
Aus diesem Grund habe ich auch das Buch nicht gekauft. Ich brauch nicht noch eine abgebrochene Reihe im Regal.
Re: The Empire of Silence - Christopher Ruocchio
Verfasst: 19. Januar 2026 08:43
von Knochenmann
Ich hab inzwischen kein Problem mehr damit erste Bücher von Reihen zu lesen. Ist es gut gibts mehr davon, ist es schlecht freut man sich das man gleich 10 Bücher nicht lesen muss. Win Win.
Wie dem auch sei:
40%
Nach "Mein Leben auf der Strasse" jetzt "Mein Leben als Gladiator".... die Strassenepisode war besser, ich denke aber das jetzt die Nummer mit dem Aufstieg zur Macht kommt, halt über die Gladiatorenschiene.
Bin mittelmässig gelangweilt.
Re: The Empire of Silence - Christopher Ruocchio
Verfasst: 20. Januar 2026 08:36
von Knochenmann
45%
Bei dem Tempo geht ja gar nichts weiter.
Bis jetzt: eine Abfolge von Ereignissen, der Protagonist formuliert soetwas wie einen Plan.
Es ist die Mitte von dem Buch, ich hatte bis jetzt nicht den Eindruch das da viel passiert.
Ah, es gibt einen Raumschiffhänder. Der läuft herum in billien Overralls. Obwohl er Raumschiffe verkauft die ein unfassbares Vermögen kosten. Wenn der nur 1% Gewinn einstreift pro Raumschiff... dann muss man nicht heruamlaufen als ob man in einer Mülltone wohnen würde. Aber das Buch, genauer: das Worldbuiling verlangt es.