
10%
Zur Story: Wir haben hier die Aufzeichnungen von Mawukana na-Vdnaze, der laut einegen Angaben schon öfter gstorben und wieder auferstanden sind.
Was wir haben: Menschheit hat sich im All ausgebreitet, ein Teil davon: die Mgo. Die bekommen eines Tages Besuch, von Aliens oder sowas ähnlichen, den sogenannten Slow. Heißen so, weil sie mit 0,3 c durchs All tingeln. Aber komischerweise immer da auftauchen wo gerade was passiert.
Das Slow taucht auf und sondert eine Botschaft an: ein Doppelstern wird zur Nova, und zwar in hundert Jahren, alle werden sterben, tut was. Diese Botschaft trifft allerdings nicht auf offene Ohren, die Mgo sind nämliche eine turbokapitalistische Gesellschaft, und die macht das einzige was sie kann: wegignorieren. Bis es irgendwann nicht mehr geht, Bürgerkrieg, Bombardiereungen, exekution von Rebellen, das übliche halt.
Der Protagonist ein einfach nur ein Typ aus der Arbeiterklasse, findet sich in einem Kriegsgebiet wieder, unfaire Gesetze, Versklavung und Verschiffung auf einen Bergbauplaneten, Unfall und anschliesend: Reseverwendung für Invalien, er wird als organisches Teil in ein Raumschiff eingebaut.
Alles richtig schick hier!
Der Vergleich zum Imperium der Stille ist wie Tag und Nacht, das Bild der Mgo Zivilisation, das hier mit wenigen Sätzen gezeichnet wird ist einerseits simpler als auch detaillierter. Besonders hat mir gefallen: die Verschossenheit der Mgo in Narben. Weils ja alle Pioniere sind, deswegen sind Narben von der Arbeit was gutes, deswegen bekommt der Protagonsit zeremonielle Narben und der eine Oberklassler hat super elaborierte Beförderungsnarben.
Bis jetzt viel schönes dabei, das Buch könnte ein Highlight von 2026 werden, Frauen schreiben einfach die bessere SF.
