Ralf Richter 17.8.1957 - 15.9.2026
Verfasst: 15. September 2026 21:25
Schauspieler Ralf Richter ist heute im Alter von 69 Jahren gestorben.
In Filmen aus dem Phantastikbereich hat er meines Wissens nicht mitgespielt, aber einen Nachruf hat er sich trotzdem verdient.
Sein erster Auftritt in einem großen Film war in keinem geringeren als "Das Boot". Es folgten 4 Jahrzehnte mit vielen großen und kleinen Rollen in Fernseh- und Kinofilmen sowie Auftritten in etlichen Reihen wie "Ein Fall für zwei", "Der Fahnder", "Bella Block", "Die Komissarin", " Alarm für Cobra 11", "Die Pro7 Märchenstunde" (Ha, doch Phantastik!) oder zahlreichen "Tatort"-Folgen. Hier nicht zuletzt im Schimanski-Debüt "Duisburg Ruhrort".
Im Kino war er u.a. in "Abwärts", "Die Katze", "Der Eisbär", "Fußball ist unser Leben", "Was nicht passt, wird passend gemacht" oder (kurz in) "Nicht mein Tag" zu sehen. Alles wird natürlich überstrahlt von seiner kultigen Performance als Kalle Grabowski im besten deutschen Film aller Zeiten: "Bang Boom Bang".
Privat war er wohl etwas heftiger drauf (und hatte auch einige Schicksalsschläge zu verkraften), so kam er das eine oder andere Mal mit Drogen und - als Folge - dem Gefängnis in Berührung. Ein gutes Herz hatte er gleichwohl, er engagierte sich z.B. für Obdachlose oder den "Verband für Alphabetisierung".
Ich habe ihn ein paar Mal persönlich erlebt - nämlich immer dann, wenn im UCI-Kino (für das ich gearbeitet habe) in Bochum mal wieder eine "Bang Boom Bang"-Jubiläumsparty stattgefunden hat. (Dort läuft der Film seit 1999 durchgehend jede Woche.) Dabei wirkte er immer sehr ruhig und bescheiden, was angesichts von "Ralle, du bist Gott!" und ähnlichen Zwischenrufen während der Vorführungen wahrscheinlich gar nicht so einfach war.
R.I.P. Ralle, du Gott!

In Filmen aus dem Phantastikbereich hat er meines Wissens nicht mitgespielt, aber einen Nachruf hat er sich trotzdem verdient.
Sein erster Auftritt in einem großen Film war in keinem geringeren als "Das Boot". Es folgten 4 Jahrzehnte mit vielen großen und kleinen Rollen in Fernseh- und Kinofilmen sowie Auftritten in etlichen Reihen wie "Ein Fall für zwei", "Der Fahnder", "Bella Block", "Die Komissarin", " Alarm für Cobra 11", "Die Pro7 Märchenstunde" (Ha, doch Phantastik!) oder zahlreichen "Tatort"-Folgen. Hier nicht zuletzt im Schimanski-Debüt "Duisburg Ruhrort".
Im Kino war er u.a. in "Abwärts", "Die Katze", "Der Eisbär", "Fußball ist unser Leben", "Was nicht passt, wird passend gemacht" oder (kurz in) "Nicht mein Tag" zu sehen. Alles wird natürlich überstrahlt von seiner kultigen Performance als Kalle Grabowski im besten deutschen Film aller Zeiten: "Bang Boom Bang".
Privat war er wohl etwas heftiger drauf (und hatte auch einige Schicksalsschläge zu verkraften), so kam er das eine oder andere Mal mit Drogen und - als Folge - dem Gefängnis in Berührung. Ein gutes Herz hatte er gleichwohl, er engagierte sich z.B. für Obdachlose oder den "Verband für Alphabetisierung".
Ich habe ihn ein paar Mal persönlich erlebt - nämlich immer dann, wenn im UCI-Kino (für das ich gearbeitet habe) in Bochum mal wieder eine "Bang Boom Bang"-Jubiläumsparty stattgefunden hat. (Dort läuft der Film seit 1999 durchgehend jede Woche.) Dabei wirkte er immer sehr ruhig und bescheiden, was angesichts von "Ralle, du bist Gott!" und ähnlichen Zwischenrufen während der Vorführungen wahrscheinlich gar nicht so einfach war.
R.I.P. Ralle, du Gott!