Eschbachs "Buch von der Zukunft"
Verfasst: 30. September 2004 09:07
Nanu, gibts noch gar keinen Thread dazu? Dann aber flugs einen aufgemacht!
Ich bin noch nicht ganz durch, aber zwei Sachen will ich schon mal loswerden:
Erfreulich - Bild ich mir das nur ein, oder wird Eschbachs Sprache immer klarer? Diesmal hat sie schon fast was von schlichter Eleganz. Als ich angefangen habe, Eschbach zu lesen, musste ich schon öfters schlucken, was die Sprache angeht. "Jesus Video" zum Beispiel liest sich in Aberdutzenden Stellen eher wie eine schlechte Übersetzung als ein Original. Aber spätestens seit seinem Wechsel zu Lübbe passieren solche Sachen immer seltener. Und jetzt, hier in diesem "Reiseführer", finde ich Sprachschnitzer eigentlich überhaupt nicht mehr. Bezaubernd. Hat er bessere Lektoren heutzutage oder achtet er mehr drauf? Na, wahrscheinlich beides.
Ärgerlich - Da macht der Verlag ein so schönes Buch mit toll griffigem Deckel, 1a-Papier und Lesebändchen, und dann fügt er ihm weder eine Literaturempfehlungsliste noch ein Register bei. Das reduziert den Wert als Nachschlagewerk z. B. für Schulaufsätze oder zum Argumentesuchen gegen Null. Wat soll der Scheiß? Wo es doch ein Jugendbuch sein soll!
Frank, der für dieses Buch den SPIEGEL dieser Woche glatt links liegen lässt
Ich bin noch nicht ganz durch, aber zwei Sachen will ich schon mal loswerden:
Erfreulich - Bild ich mir das nur ein, oder wird Eschbachs Sprache immer klarer? Diesmal hat sie schon fast was von schlichter Eleganz. Als ich angefangen habe, Eschbach zu lesen, musste ich schon öfters schlucken, was die Sprache angeht. "Jesus Video" zum Beispiel liest sich in Aberdutzenden Stellen eher wie eine schlechte Übersetzung als ein Original. Aber spätestens seit seinem Wechsel zu Lübbe passieren solche Sachen immer seltener. Und jetzt, hier in diesem "Reiseführer", finde ich Sprachschnitzer eigentlich überhaupt nicht mehr. Bezaubernd. Hat er bessere Lektoren heutzutage oder achtet er mehr drauf? Na, wahrscheinlich beides.
Ärgerlich - Da macht der Verlag ein so schönes Buch mit toll griffigem Deckel, 1a-Papier und Lesebändchen, und dann fügt er ihm weder eine Literaturempfehlungsliste noch ein Register bei. Das reduziert den Wert als Nachschlagewerk z. B. für Schulaufsätze oder zum Argumentesuchen gegen Null. Wat soll der Scheiß? Wo es doch ein Jugendbuch sein soll!
Frank, der für dieses Buch den SPIEGEL dieser Woche glatt links liegen lässt