Scriptum von Raymond Khoury
Verfasst: 9. Juni 2006 21:19
Klappentext:
In NY wird eine Ausstellung eröffnet: die kostbarsten Schätze des Vatikans - aber die vier Reiter, die den Abend in einem Blutbad ertränken, haben es allein auf ein verwittertes Holzkästchen abgesehen. Alle vier Reiter waren wie Tempelritter gekleidet.
Welches Geheimnis verbarg sich in dem uralten Verschlüsselungsapparat? Was treibt den unsichtbaren Drahtzieher des Anschlags an? Die Archäologin Tess und der FBI Agent Reilly folgen ihm um die halbe Welt - bis sie schließlich merken, das sie selbst die Verfolgten sind.
Mir hat das Buch eigentlich recht gut gefallen. Khoury hat es geschafft mich zeitweilig richtig zu fesseln. Anfangs bezieht die Story die Spannung aus dem Geschehen an sich, danach lebt die Geschichte allerdings von den Andeutungen, was das geheimnisvolle Beutelchen vielleicht offenbaren könnte.
Als Dan Brown Verschnitt würde ich das Buch allerdings nicht ächten. Khoury offenbart zwar auch eine Verschwörung innerhalb der katholischen Kirche, allerdings kommt er nicht mit einem doch teilweise recht hanebüchenden Unsinn wie Brown daher.
Ziemlich nervig empfand ich gegen Ende hin die beiden Hauptcharaktere. Die Archäologin die quasi nach jedem Kapitel ihre Meinung geändert hat und das Geheimnis zuerst offenbaren wollte, dann wieder nicht, denn es kamen Zweifel, dann wollte sie es wieder - natürlich durchsetzt von erneuten Zweifeln. Und der FBI Mann, ebenfalls hin und hergerissen. Zuerst widersetzte er sich der Veröffentlichung, dann wollte er es zum Schluß doch... ein munteres Hin und Her.
Als immer wieder angenehm empfand ich den Wechsel der Zeit. Damit der Leser die Geschichte etwas genauer verstehen kann, blendet Khoury ein paar mal von der Jetztzeit ins 13.te Jahrhundert zurück. In diesen Abschnitten erzählt er kurz die eigentliche Geschichte dieses kleinen Beutelchens das 700 Jahre später den Vatikan und das FBI in helle Aufregung versetzt.
Auch geradezu grotesk und, selbst für mich, vorhersehbar das der Böse Mann (ich will hier nicht zuviel verraten) noch einmal einen Kurzauftritt hat und zuschlagen kann. Ala Hollywood. Das Ende war dann doch etwas zuckersüß.
Alles in allem aber ein ansprechendes Buch. 4 von 5 Verschwörungspunkten.
In NY wird eine Ausstellung eröffnet: die kostbarsten Schätze des Vatikans - aber die vier Reiter, die den Abend in einem Blutbad ertränken, haben es allein auf ein verwittertes Holzkästchen abgesehen. Alle vier Reiter waren wie Tempelritter gekleidet.
Welches Geheimnis verbarg sich in dem uralten Verschlüsselungsapparat? Was treibt den unsichtbaren Drahtzieher des Anschlags an? Die Archäologin Tess und der FBI Agent Reilly folgen ihm um die halbe Welt - bis sie schließlich merken, das sie selbst die Verfolgten sind.
Mir hat das Buch eigentlich recht gut gefallen. Khoury hat es geschafft mich zeitweilig richtig zu fesseln. Anfangs bezieht die Story die Spannung aus dem Geschehen an sich, danach lebt die Geschichte allerdings von den Andeutungen, was das geheimnisvolle Beutelchen vielleicht offenbaren könnte.
Als Dan Brown Verschnitt würde ich das Buch allerdings nicht ächten. Khoury offenbart zwar auch eine Verschwörung innerhalb der katholischen Kirche, allerdings kommt er nicht mit einem doch teilweise recht hanebüchenden Unsinn wie Brown daher.
Ziemlich nervig empfand ich gegen Ende hin die beiden Hauptcharaktere. Die Archäologin die quasi nach jedem Kapitel ihre Meinung geändert hat und das Geheimnis zuerst offenbaren wollte, dann wieder nicht, denn es kamen Zweifel, dann wollte sie es wieder - natürlich durchsetzt von erneuten Zweifeln. Und der FBI Mann, ebenfalls hin und hergerissen. Zuerst widersetzte er sich der Veröffentlichung, dann wollte er es zum Schluß doch... ein munteres Hin und Her.
Als immer wieder angenehm empfand ich den Wechsel der Zeit. Damit der Leser die Geschichte etwas genauer verstehen kann, blendet Khoury ein paar mal von der Jetztzeit ins 13.te Jahrhundert zurück. In diesen Abschnitten erzählt er kurz die eigentliche Geschichte dieses kleinen Beutelchens das 700 Jahre später den Vatikan und das FBI in helle Aufregung versetzt.
Auch geradezu grotesk und, selbst für mich, vorhersehbar das der Böse Mann (ich will hier nicht zuviel verraten) noch einmal einen Kurzauftritt hat und zuschlagen kann. Ala Hollywood. Das Ende war dann doch etwas zuckersüß.
Alles in allem aber ein ansprechendes Buch. 4 von 5 Verschwörungspunkten.