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DSFP 2008 – die Nominierungen
Verfasst: 1. April 2008 22:14
von breitsameter
Bester Roman
»Alien Earth 2« von Frank Borsch
Heyne Verlag, ISBN 978-3-453-52251-0
»Feuerstürme« von Andreas Brandhorst
Heyne Verlag, ISBN 978-3-453-52236-7
»Ausgebrannt« von Andreas Eschbach
Gustav Lübbe Verlag, ISBN 978-3-7857-2274-9
»Die Schatten des Mars« von Frank W. Haubold
Erster Deutscher Fantasy Club (EDFC), ISBN 978-3-939914-00-6
»Psyhack« von Michael K. Iwoleit
Fabylon Verlag, ISBN 978-3-927071-13-1
»Andrade« von Armin Rößler
Wurdack Verlag, ISBN 978-3-938065-25-9
Beste Kurzgeschichte
»Bio-Nostalgie« von Sascha Dickel
in Helmuth W. Mommers (Hrsg.), »Visionen 4 - Der Moloch«, Shayol Verlag.
ISBN 978-3-926126-74-0
»Nordlicht über Venedig« von Holger Eckhardt
in Ronald M. Hahn, Olaf G. Hilscher, Michael K. Iwoleit (Hrsg.), »NOVA
12«, ISSN 1864-2829
»Die Lokomotive« von Marcus Hammerschmitt
in Helmuth W. Mommers (Hrsg.), »Visionen 4 - Der Moloch«, Shayol Verlag.
ISBN 978-3-926126-74-0
»Heimkehr« von Frank W. Haubold
in Armin Rößler, Heidrun Jänchen (Hrsg.), »S.F.X.«, Wurdack Verlag, ISBN
978-3-938065-29-7
»Kausalität irreparabel« von Jörg Isenberg
in Christian Heise, Ansgar Heise, Christian Persson (Hrsg.) »c't«
Ausgaben 3+4/2007, Heise Verlag, ISSN 0724-8679
Heidrun Jänchen, »Fünfundneunzig Prozent«
in Armin Rößler, Heidrun Jänchen (Hrsg.), »Lazarus«, Wurdack Verlag,
ISBN 978-3-938065-21-1
»Regenbogengrün« von Heidrun Jänchen
in Helmuth W. Mommers (Hrsg.), »Visionen 4 - Der Moloch«, Shayol Verlag.
ISBN 978-3-926126-74-0
»Slomo« von Heidrun Jänchen
in Frank W. Haubold (Hrsg.), »Das Mirakel«, Erster Deutscher Fantasy
Club (EDFC), ISBN 978-3-932621-99-4
»Körper zu vermieten« von Helmuth W. Mommers
in Ronald M. Hahn, Olaf G. Hilscher, Michael K. Iwoleit (Hrsg.), »NOVA
12«, ISSN 1864-2829
»Wendels Bruder« von Frank Neugebauer
in René Moreau, Heinz Wipperfürth (Hrsg.), »Exodus 21«, ISSN 1860-675X
(auch veröffentlicht unter dem Titel »Um unsere Warenhandlung steht es
schlecht« in: Frank Neugebauer, »Zukunftsträume«, ad astra science
fiction 099, Verlag HARY-Production, ISSN 1614-3280)
»Modulation« von Bernhard Schneider
in Armin Rößler, Heidrun Jänchen (Hrsg.), »Lazarus«, Wurdack Verlag,
ISBN 978-3-938065-21-1
Re: DSFP 2008 – die Nominierungen
Verfasst: 2. April 2008 10:26
von Gast
irgendwie immer die gleichen
Re: DSFP 2008 – die Nominierungen
Verfasst: 2. April 2008 10:51
von Shock Wave Rider
Gast hat geschrieben:irgendwie immer die gleichen
Auf solche Einzeiler-Provokationen von Leuten, die sich weder registrieren noch ihren Namen nennen, sollte man eigentlich gar nicht erst eingehen.
Aber zeig mir doch, in welchen früheren Nominierungslisten die Namen Frank Borsch, Sascha Dickel oder Frank Neugebauer auftauchen?
Und: wer hätte denn Deiner Meinung nach eine Nominierung verdient?
Gruß
Ralf,
Mitglied im DSFP-Komitee
Re: DSFP 2008 – die Nominierungen
Verfasst: 2. April 2008 17:20
von Rusch
Einfach ignorieren, Ralf, einfach ignorieren. Das ist einer von den Menschen, die immer meckern. So jemanden werden wir nie gerecht werden. Hätten wir jetzt unbekanntere Namen drauf würde er wohl sagen, wir hätten die Autor A, B und C übergangen.
Und vielleicht sei angemerkt, dass die bekannten Namen deswegen bekannt sind, weil diese Leute eben gut schreiben.
Re: DSFP 2008 – die Nominierungen
Verfasst: 2. April 2008 17:32
von breitsameter
Rusch hat geschrieben:Und vielleicht sei angemerkt, dass die bekannten Namen deswegen bekannt sind, weil diese Leute eben gut schreiben.
Wobei die LIste ja durchaus Überraschungen bereithält: Frank W. Haubold und Armin Rößler sind mit ihren ersten Romanwerken (wobei Franks Band ja eher ein untypischer Roman ist) gleich auf der Nominierungsliste gelandet. Und Michael K. Iwoleit, der sonst auch eher für seine Novellen ausgezeichet wurde (Nun gut, sein letzter Roman liegt aber auch schon etwas zurück... Und wer kennt hier überhaupt noch seinen Erstling »Rubikon«?), ist diesmal auch für einen Roman nominiert.
Trotzdem fällt auch auf, daß sich diesmal kein
unbekannter Name in der Nominierungsliste für den »Besten Roman« wiederfindet. Was aber letztlich sicher auch daran liegt, daß immer seltener SF in der Mainstream-Verlagsprogrammen unterkommt, also kaum solche Werke erschienen sind, die eben nur für SF-erprobte Leser auch als SF zu erkennen sind...

Re: DSFP 2008 – die Nominierungen
Verfasst: 2. April 2008 17:45
von Oliver
Shock Wave Rider hat geschrieben:Und: wer hätte denn Deiner Meinung nach eine Nominierung verdient?
Ich kann persönlich mit der Liste sehr gut leben, insbesondere finde ich sie fast schon mustergültig ausgewogen in der Roman-Kategorie: Zwei Mal große (nicht PR) Heyne Space Operas, ein in jeglicher Hinsicht Schwergewicht von Andreas und drei interessante Kleinverlags-Veröffentlichungen. Eine gut abgehangene Liste, finde ich.
Das passt schon. Hier und da hätte ich dezent anders entschieden (mir gefielen im MIRAKEL andere Storys besser), aber ich bin ja auch nicht im Komitee.
Re: DSFP 2008 – die Nominierungen
Verfasst: 2. April 2008 20:04
von Rusch
Oliver hat geschrieben:Shock Wave Rider hat geschrieben:Und: wer hätte denn Deiner Meinung nach eine Nominierung verdient?
Das passt schon. Hier und da hätte ich dezent anders entschieden (mir gefielen im MIRAKEL andere Storys besser), aber ich bin ja auch nicht im Komitee.
Was nicht heißen soll, dass Du nicht dabei sein kannst. Wenn Du viele Deutsche SF liest wäre das durchaus überlegenswert.
Re: DSFP 2008 – die Nominierungen
Verfasst: 2. April 2008 21:05
von Armin Rößler
breitsameter hat geschrieben:
Wobei die LIste ja durchaus Überraschungen bereithält: Frank W. Haubold und Armin Rößler sind mit ihren ersten Romanwerken gleich auf der Nominierungsliste gelandet.
Äh ... nein.
Andrade ist mein zweiter SF-Roman (der dritte Roman insgesamt, aber der erste, "Das vergessene Portal", ist Fantasy) - und auch der zweite auf der DSFP-Liste. Siehe Entheete vergangenes Jahr.
Re: DSFP 2008 – die Nominierungen
Verfasst: 2. April 2008 22:30
von My.
Shock Wave Rider hat geschrieben:Gast hat geschrieben:irgendwie immer die gleichen
Auf solche Einzeiler-Provokationen von Leuten, die sich weder registrieren noch ihren Namen nennen, sollte man eigentlich gar nicht erst eingehen.
Ach, Ralf,
seit wann diskutierst du mit Textbausteinen?

Weiß das dein Arzt?
My.
Re: DSFP 2008 – die Nominierungen
Verfasst: 3. April 2008 08:35
von Oliver
Rusch hat geschrieben:Was nicht heißen soll, dass Du nicht dabei sein kannst. Wenn Du viele Deutsche SF liest wäre das durchaus überlegenswert.
Oh, da lasen sich meine Zeilen wohl wie eine Bewerbung, das war gar nicht meine Absicht. Danke für die Anfrage, aber ich möchte mich wirklich nicht verzetteln und bin mit der Arbeit für den DPP dahingehend schon ausgelastet. Das ist zwar eine grundsätzlich andere Arbeit (dort verwalten wir Stimmen und votieren nicht selbst), aber in zwei Preisgremien mitzuarbeiten ist vermutlich keine so gute Idee.
Re: DSFP 2008 – die Nominierungen
Verfasst: 3. April 2008 09:59
von Shock Wave Rider
breitsameter hat geschrieben:Und Michael K. Iwoleit, der sonst auch eher für seine Novellen ausgezeichet wurde (Nun gut, sein letzter Roman liegt aber auch schon etwas zurück... Und wer kennt hier überhaupt noch seinen Erstling »Rubikon«?), [...]
Hier, ich!
Ich hab's als interessantes Experiment in Erinnerung.
Bin in einer Phase darüber gestolpert, als das Thema voll in mein Leben passte.
IMHO erreicht er längst nicht das "Psyhack"-Niveau, ist aber dennoch lesenswert.
Beckinsale hat geschrieben:Ach, Ralf,
seit wann diskutierst du mit Textbausteinen?

Die halten wenigstens still, wenn man sie abwatscht.
Beckinsale hat geschrieben:Weiß das dein Arzt?

Nein. Wo findet man *den* Textbaustein?
Gruß
Ralf
Re: DSFP 2008 – die Nominierungen
Verfasst: 7. April 2008 21:43
von Mammut
Gast hat geschrieben:irgendwie immer die gleichen
Auch wenn oben schon diskutiert wurde, dass dies so nicht stimmt. Generell tauchen manche Namen natürlich öfters aus. Das mag an Qualität liegen, aber vielleicht nicht nur.
Aus meiner eigenen Leseerfahrung sehe ich auch, dass mir gewisse Autoren besonders gut gefallen, auch unter der Berücksichtigung, dass da nicht alles Gold ist, was aus eine Feder fließt.
Aber egal ob Romane oder Kurzgeschichten, auch unter Berücksichtigung recht objektiver Bewertungskriterien, gefällt mir im Schnitt der eine Autor besser als der andere.
Wäre ich jetzt eine Jury würde auch der ein oder andere Name öfters auftauchen. Weil ich dessen/deren Geschichten besonders gut finde. Nicht bei jeder Geschichte, aber doch bei den besonders guten.
Daher kann ich gut verstehen, wenn manche Nominierten vermehrt auftauchen, andere dagegen eher selten bis gar nicht. Über Geschmack, auch wenn er objektive Kriterien zu Grunde legt, kann man nicht streiten.
Re: DSFP 2008 – die Nominierungen
Verfasst: 8. April 2008 08:39
von Helmuth W. Mommers
Es ist doch so, dass Autoren, die bei den Nominierungen häufig auftauchen, einfach zu den besten zählen, die das Genre derzeit zu bieten hat. Was wunder, wenn sie mehrheitlich genannt werden.
Re: DSFP 2008 – die Nominierungen
Verfasst: 8. April 2008 12:17
von hans
Wenn man die Autorennamen unkenntlich machen würde und der Jury die Texte dann vorlegen würde, so dass keiner den Urheber kennt, vielleicht würde das mehr Objektivität bringen. Das geht aber nur bei Wettbewerben, denn die nominierten Texte sind nunmal schon alle veröffentlich und damit allen bekannt.
Re: DSFP 2008 – die Nominierungen
Verfasst: 8. April 2008 13:25
von breitsameter
hans hat geschrieben:Wenn man die Autorennamen unkenntlich machen würde und der Jury die Texte dann vorlegen würde, so dass keiner den Urheber kennt, vielleicht würde das mehr Objektivität bringen. Das geht aber nur bei Wettbewerben, denn die nominierten Texte sind nunmal schon alle veröffentlich und damit allen bekannt.
Ich würde das nicht so sehr an den Autorennamen festmachen, als vielmehr am Stil der Autoren. Das z.B. ein Andreas Eschbach nicht blind nominiert wird, sieht man daran, daß »Kelwitts Stern« vor einigen Jahren beim DSFP nicht einmal nominiert wurde.
Aber es ist halt so, daß einem der Schreibstil eines Autors sehr zusagt, aber der eines anderen überhaupt nicht. Da dies aber auch ein Qualitätsmerkmal ist (für mich sogar das Qualitätsmerkmal Nummer 1), kann man das nicht herausnivellieren. Nebenbei bemerkt: ich glaube sagen zu können, daß ich z.B. einen Küper jederzeit von einem Hammerschmitt unterscheiden könnte, ebenso einen Eschbach von einem Marrak. Und ich lese all diese Autoren sehr gerne.