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Armin Rößler liest: Rauenberg, 20.11.2008
Verfasst: 13. November 2008 13:36
von Armin Rößler
Armin Rößler liest am Donnerstag, 20. November, ab 19.30 Uhr im Rathaus in Rauenberg aus seinen Science-Fiction-Romanen. Die Bücher des Rauenberger Autors sind waschechte Space Operas: temporeiche Abenteuer weit draußen im Weltall, die vor der Kulisse fremder Planeten, exotischer Außerirdischer und kniffliger Rätsel spannende Geschichten erzählen. Seine im Wurdack Verlag erschienenen Romane „Entheete“ (2006) und „Andrade“ (2007) wurden beide sowohl für den Deutschen Science Fiction Preis als auch den Kurd Laßwitz Preis als „bester Science-Fiction-Roman des Jahres“ nominiert. Mitte Oktober 2008 ist der Roman „Argona“ erschienen, der vor demselben Hintergrund wie die beiden Vorgänger angesiedelt ist und die Argona-Trilogie zu einem furiosen Abschluss bringt.
Armin Rößler, Jahrgang 1972, ist Redakteur der Rhein-Neckar-Zeitung in Wiesloch, lebt in Rauenberg, ist verheiratet und Vater von zwei Kindern. Er veröffentlicht seit 2001 regelmäßig Kurzgeschichten, 2004 erschien sein erster Roman „Das vergessene Portal“ (Fantasy, Wurdack Verlag). Daneben ist er auch als Herausgeber tätig und hat seit 2004 zahlreiche Sammlungen mit Kurzgeschichten junger deutschsprachiger Autoren zusammengestellt (zuletzt „Lotus-Effekt“, 2008).
Die Lesung im Rathaus findet als Gemeinschaftsveranstaltung des Vereins der Freunde der Kunst und Heimatgeschichte Rauenberg, der Buchhandlung Villa Kunterbunt und der Stadt Rauenberg statt.
Re: Armin Rößler liest: Rauenberg, 20.11.2008
Verfasst: 21. November 2008 15:17
von breitsameter
Armin Rößler hat geschrieben:Armin Rößler liest am Donnerstag, 20. November, ab 19.30 Uhr im Rathaus in Rauenberg aus seinen Science-Fiction-Romanen.
Und, wie lief die Lesung? Und liest Du demnächst auch wieder auf einem Con aus Deinen Romanen?
Re: Armin Rößler liest: Rauenberg, 20.11.2008
Verfasst: 21. November 2008 15:36
von Armin Rößler
breitsameter hat geschrieben:Armin Rößler hat geschrieben:Armin Rößler liest am Donnerstag, 20. November, ab 19.30 Uhr im Rathaus in Rauenberg aus seinen Science-Fiction-Romanen.
Und, wie lief die Lesung? Und liest Du demnächst auch wieder auf einem Con aus Deinen Romanen?
Die zweite Frage zuerst: Die nächste Con-Lesung gibt's auf dem DortCon. Ich werde die Veranstalter noch inständig beknien, dass ich nicht parallel zum Foristen-Treffen lesen muss.
Die Lesung im Rathaus lief gut. Rund 40 Zuhörer, damit war das Foyer ordentlich gefüllt, viel mehr Leute hätten es nicht sein dürfen, sonst hätte ich das Mikro gebraucht (und ich hasse das). Kein typisches SF-Publikum, sondern lauter Neugierige (teils natürlich auch gute Bekannte), die mal sehen wollten, was "der Armin" denn da so liest. Der Bürgermeister (der immerhin schon mal den Herrn der Ringe gelesen hat; jetzt hat er dann mit Argona die nächste Trilogie zu Hause stehen, wird aber nach eigener Aussage wohl erst dazu kommen, wenn er in Rente gegangen ist) war begeistert und mit dem Zuspruch voll zufrieden - in Rauenberg brauchen Veranstaltungen mindestens eine 20-jährige Tradition, um vom Volk angenommen zu werden, und das war die erste Lesung im Rathaus ... Die Buchhändlerin, die den Buchverkauf übernommen hat, war auch angetan (nachdem sie mir vorher gestanden hatte, dass sie mit SF eigentlich nix anfangen kann), sozusagen positiv überrascht, dass dieses SF-Zeug dann doch nicht so trashig ist, wie sie offenbar befürchtet hatte. Und ein paar Handvoll Bücher hat sie auch gleich verkauft - wichtig für mich: An diesem Abend ausschließlich an Erstleser, die dann gerne auch alle für künftige Bücher hängen bleiben dürfen ... Die Zuhörer waren offensichtlich auch zufrieden mit mir, zumindest ist keiner während der Lesung gegangen, und ich musste sogar eine Zugabe geben
Gelesen habe ich übrigens Ausschnitte aus Entheete, Andrade und Argona, aus jedem Buch je zwei fünf bis zehn Minuten lange Schnipsel, und dazu noch ein bisschen was über das Leben, das Universum und den ganzen Rest erzählt. Mit einer kleinen Pause ging das Ganze ungefähr von 19.45 bis 21.30 Uhr. Der Bürgermeister hat vorher, zwischendurch und hinterher ein paar Sätze gesagt, der Verein der Freunde der Kunst und Heimatgeschichte ordentlich Wein und Sekt verkauft.
Re: Armin Rößler liest: Rauenberg, 20.11.2008
Verfasst: 21. November 2008 21:14
von ChristianW
Armin Rößler hat geschrieben:Die Lesung im Rathaus lief gut. Rund 40 Zuhörer, damit war das Foyer ordentlich gefüllt, viel mehr Leute hätten es nicht sein dürfen, sonst hätte ich das Mikro gebraucht
Hey, das klingt doch super!
die mal sehen wollten, was "der Armin" denn da so liest.
Der Bürgermeister (der immerhin schon mal den Herrn der Ringe gelesen hat; jetzt hat er dann mit Argona die nächste Trilogie zu Hause stehen, wird aber nach eigener Aussage wohl erst dazu kommen, wenn er in Rente gegangen ist) war begeistert und mit dem Zuspruch voll zufrieden ... Die Buchhändlerin, die den Buchverkauf übernommen hat, war auch angetan (nachdem sie mir vorher gestanden hatte, dass sie mit SF eigentlich nix anfangen kann), sozusagen positiv überrascht, dass dieses SF-Zeug dann doch nicht so trashig ist, wie sie offenbar befürchtet hatte. Und ein paar Handvoll Bücher hat sie auch gleich verkauft - wichtig für mich: An diesem Abend ausschließlich an Erstleser
Das klingt nach Massen-Bekehrung zur SF. Armin, der Missionar.

Re: Armin Rößler liest: Rauenberg, 20.11.2008
Verfasst: 23. November 2008 19:13
von breitsameter
Armin Rößler hat geschrieben:Die zweite Frage zuerst: Die nächste Con-Lesung gibt's auf dem DortCon. Ich werde die Veranstalter noch inständig beknien, dass ich nicht parallel zum Foristen-Treffen lesen muss.
Hm, jetzt sollten die doch die Programmpunkte noch ein wenig hin- und herschieben können, damit das klappt. Wäre doch schade...
Armin Rößler hat geschrieben:Die Lesung im Rathaus lief gut. Rund 40 Zuhörer, damit war das Foyer ordentlich gefüllt, viel mehr Leute hätten es nicht sein dürfen, sonst hätte ich das Mikro gebraucht (und ich hasse das). Kein typisches SF-Publikum, sondern lauter Neugierige (teils natürlich auch gute Bekannte), die mal sehen wollten, was "der Armin" denn da so liest.
Wow, gratuliere!
Wenn man bedenkt, daß vielerorts die SF für tot erklärt wird (anscheinend auch in der Verlagslandschaft), dann ist das ein Riesenerfolg. Besonders auch deshalb, weil eben nicht die üblichen Verdächtigen aus dem SF-Fandom die Reihen gefüllt haben.