25/2008 – Geh nicht zu den Buchhändlern! von Olaf Kemmler
Verfasst: 24. November 2008 13:53
In der c't 25/2008 erschien die Kurzgeschichte »Geh nicht zu den Buchhändlern!« von Olaf Kemmler.
Ein Mann wird nach einer längeren Hibernationsphase wieder ins Leben zurückgebracht. In den fast 30 Jahren in denen er schlief, hat sich die Welt verändert: Bücher sind verboten worden, weil sie dem Menschen eine Flucht aus der Realität ermöglichen und damit verhindern, daß sich dieser den Problemen seiner Zeit stellt. Doch es existiert ein Untergrund, in dem Aktive Bücher, eine Art elektronische Variante eines Buchs, angesiedelt zwischen einer Verfilmung und einer direkten Sinneswahrnehmung, gehandelt werden...
Olaf Kemmler legt mit »Geh nicht zu den Buchhändlern!« eine wirklich lesenswerte und interessante Geschichte vor, die anders als es »Fahrenheit 451« tat, sich dem Thema Verbot aller Bücher widmet. Aktive Bücher ermöglichen es hier direkt die Handlung eines Romans mitzuerleben, sie am eigenen Leibe zu spüren. Und Buchhändler sind Illegale, die analog einem Dealer, die »Abhängigen« immer wieder mit neuen Stoff versorgen. Denn ansonsten scheint das Leben der Menschen eintönig fröhlich und ereignislos zu verlaufen... Doch Marc Läufer, der gerade erst wiedererwacht ist, ist nicht derjenige, der er zu glauben meint. Und der Kampf wird weitergehen – der Kampf um das Recht, in andere Welten abzutauchen und andere Perspektiven kennenzulernen.
Ein Mann wird nach einer längeren Hibernationsphase wieder ins Leben zurückgebracht. In den fast 30 Jahren in denen er schlief, hat sich die Welt verändert: Bücher sind verboten worden, weil sie dem Menschen eine Flucht aus der Realität ermöglichen und damit verhindern, daß sich dieser den Problemen seiner Zeit stellt. Doch es existiert ein Untergrund, in dem Aktive Bücher, eine Art elektronische Variante eines Buchs, angesiedelt zwischen einer Verfilmung und einer direkten Sinneswahrnehmung, gehandelt werden...
Olaf Kemmler legt mit »Geh nicht zu den Buchhändlern!« eine wirklich lesenswerte und interessante Geschichte vor, die anders als es »Fahrenheit 451« tat, sich dem Thema Verbot aller Bücher widmet. Aktive Bücher ermöglichen es hier direkt die Handlung eines Romans mitzuerleben, sie am eigenen Leibe zu spüren. Und Buchhändler sind Illegale, die analog einem Dealer, die »Abhängigen« immer wieder mit neuen Stoff versorgen. Denn ansonsten scheint das Leben der Menschen eintönig fröhlich und ereignislos zu verlaufen... Doch Marc Läufer, der gerade erst wiedererwacht ist, ist nicht derjenige, der er zu glauben meint. Und der Kampf wird weitergehen – der Kampf um das Recht, in andere Welten abzutauchen und andere Perspektiven kennenzulernen.