Keine Angst, so schlecht wie die abgebrochene "Dark Skies"-Serie ist "Taken" zum Glück nicht.
Es beginnt 1944, als Captain Keys bei einem Einsatz über Deutschland mitsamt seiner Besatzung abgeschossen und scheinbar in deutsche Gefangenschaft gerät, aber die "Deutschen" sind in Wirklichkeit....
Captain Crawford wird zufällig zum Entdecker eines abgestürzten Ufo`s und schwingt sich durch skrupellose Methoden zum Leiter einer Untersuchungsbehörde "Aliens" auf...
Die Familie Clarke hat eine etwas ungewöhnliche "Begegnung der dritten Art"...
Die Serie verfolgt das Schicksal dieser Familien über drei Generationen bis heute, miteinander verbunden sind sie durch die Aliens, die immer wieder Angehörige der Clarkes und Keys entführen und auf deren Spuren Crawford bzw dessen Söhne ermitteln. Ihre Auflösung findet das ganze in unserer Zeit, wobei das Ende etwas ärgerlich geraten ist(zu positiv-süßlich; kein Wunder, schließlich war Spielberg Produzent). Trotzdem kann man sich die Serie ansehen, ohne allzu große Bauchschmerzen davon zu bekommen, die Story, Darsteller und Effekte sind schon in Ordnung. Stellenweise etwas blutig(ein "Freiwilliger" unter dem Einfluß eines Implantats schlägt lachend so lange mit seinem Schädel gegen eine Panzerglasscheibe, bis dieser platzt) und man sollte sich die Originalfassung ansehen, da es Dialoge auf amerikanisch-deutsch gibt(so zum Beispiel, als der deutsche Mad Scientist nach dem fehlgeschlagenen Versuch, ein Implantat zu entfernen, blutig-brennend durchs Bild taumelt). Das ganze ist auf 5 DVD´s verteilt plus eine 6. mit Specials. Diese Specials erschöpfen sich aber in einem üblichen "Making-of", also mit Geschwafel über die ach-so-tolle Zusammenarbeit untereinander und minimale Einblicke in die Entstehung der Serie.
Fazit: Abgesehen vom faden Ende ganz gut, nicht der ganz große Wurf, aber oberes Mittelfeld.
