Danke erstmal für die Statements. Wobei es mir ein Rätsel bleibt, warum bei immerhin 450+ Aufrufen dieses Fadens gerade mal 18 Leser die Abstimmbuttons geklickt haben. Nunja, der deutsche Wähler....
@Knochenmann
Wie kommst du auf "Dekoration, Selbstzweck, verkleidete Menschen oder überflüssiges Handlungselement"?? Die Frage war, welche Erwartung man SELBST hat an einen Alien-Schmöker. Und die Umfrage dient lediglich
MIR dazu, grob einschätzen zu können,
OB es eine Tendenz gibt und
wie diese ausschaut. Nicht, um daraus einen Plot zu stricken, der auf Erwartungen zugeschnitten ist. Nur für den Fall, daß du das so verstanden haben solltes.
@Gernot
Ja, das sind ganz simple haudrauf-Formulierungen. Es soll ja nicht künstlich verkompliziert werden. Um grobe Eckdaten geht es, nicht um die feinen Fäden der Thematik. Hier lesen schließlich nicht nur Feingeister mit und abstimmen soll ja jeder dürfen
"...wenn der Autor einer Aliengeschichte die Balance zwischen Vertrautem und Fremdartigem gut hinbekommt."
Sehe ich auch so. Die episch-monumentalen Geschichten, die zu 99% aus Fantasie bestehen, sind trotz möglicher, guter Lesbarkeit dennoch nicht jedermanns Sache. Die (irdische) Bodenhaftung fehlt. Zumindest geht's mir so. Lieber einen Großteil Realität, der aber für sich betrachtet schon Spannung, Konflikt und Handlungs-Flow beinhaltet. Wenn dann noch mit dem Element SciFi dezent gewürzt wird, kann es in der Gesamtheit doch nur ein Zugewinn sein?! Nur auf Effekthascherei aufzubauen, ist ermüdend. Vielleicht liegt's langsam am Alter, aber -um mal ein Beispiel aus der Filmwelt zu bemühen- einen 2001 - A Space Odyssey ziehe ich jeglichem Transformer-Geballer allemal vor. Es bedarf Zeit, Zäsuren, um alle Informationen adäquat zu konsumieren, die man angeboten bekommt. Unmöglich bei Letzterem. In einem Buch, welches nur so von Unzugänglichem strotzt, ergeht es mir wie in besagten Transformer-Streifen; way too much at once. Daher würde ich das Element Alien, selbst in einem Buch, was Aliens zum (Haupt)Thema hat, nicht inflationär handhaben wollen. Dein Beispiel Solaris ist zwar auch eines, das sicher schwer verdaulich ist, aber immerhin lebt die Handlung von den soziologischen Aspekten. Eigentlich bildet das Ozean-Wesen und die ganze Spacethematik nicht mehr, als einen kontrastreichen Rahmen, eine Bühne. Es geht mehr oder weniger um die
menschliche Psyche.
@upanishad
"...die Frage ist mir zu allgemein gehalten"
Hab ich oben erklärt, warum

Der Fragenkatalog würde sonst ausarten.
@Bungle
"Von einem wirklich guten Roman mit Aliens kann man nicht erwarten, dass es da Fortsetzungen gibt, weil sie eher unüblich sind."
Das meinst du nicht ernst, oder?

So kann es doch im ersten Roman eine Handlung geben, die mit einem Kontakt/Konflikt endet. Es muß nicht immer das selbe Strickmuster Aufbau-Konflikt-Entspannung/Auflösung sein. Der 2te Roman könnte dann behandeln, wie Aliens unsere Kultur ändern, Menschen auf deren Heimat 'mitgenommen' werden etc. Das Füllhorn der Möglichkeiten ist enorm, gerade in der SciFi. In welcher hoffentlich nie etwas zu "unüblich" ist. ^^
Bin übrigens auch kein besonderer Freund der These, daß Alien+mensch immer zu einem Konfilkt ausgewalzt werden muß. Ich bin eher für die Variante Informationsaustausch, Weiterentwicklung, Studium, Handshake
