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Satzspiegel
Verfasst: 7. Februar 2012 22:34
von a3kHH
Ich lese gerade einmal wieder ein Hardcover eines Kleinverlages. Eng bedruckt, wie mir am Ende auffiel. Kostet 13,95 €.
Aber so ein Heyne Paperback kostet ja auch 15 €. Hat allerdings meines Erachtens nach größere Schrift.
Wie rechnet man denn so etwas ineinander um ? D.h., wie kann ich bei einem Toter-Baum-Produkt feststellen, wieviel Text tatsächlich vorhanden ist ?
Re: Satzspiegel
Verfasst: 7. Februar 2012 22:39
von My.
Am einfachsten geht das, wenn du einen Scanner und ein OCR-Programm hast. Nimm eine Seite, die vollständig Text und max. 1-2 Leerzeilen aufweist. Scan das, mach OCR, nimm das in Word und zähl die Zeichen (mit Leerzeichen). Das Ganze multiplizierst du mit der Seitenzahl und ziehst 10 % ab. (Wenn es ein Buch ist, bei dem Leerseiten auftreten, weil die Kapitel, Storys usw. immer auf einer rechten Seite anfangen, kannst du auch 15 % abziehen.)
Damit kommst du recht gut hin.
(Wenn du keinen Scanner/OCR hast, zähl 2-3 Zeilen durch, multipliziere das Ergebnis mit der Zeilenzahl der Seite, auf der du durchgezählt hast, ansonsten wie oben, jedoch von Haus aus 15 % abziehen.)
My.
Re: Satzspiegel
Verfasst: 8. Februar 2012 10:17
von Uschi Zietsch
Ein Satzspiegel hat ca. 2100-2400 Zeichen inkl. Leerzeichen.
Ein Kleinverlag muss enger und kleiner drucken, weil nur ein paar Seiten mehr eine erhebliche Kostenfrage sein können. Großverlage blasen gern mal auf, weil sie aufgrund des Auftragsvolumens nur einen Bruchteil für den Druck bezahlen, was ein Kleinverlag aufbringen muss.