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[Film] Robot & Frank

Verfasst: 26. Juni 2012 10:57
von breitsameter
Frank Langella spielt hier Frank, einen Witwer, der von seinen beiden Kindern (James Marsden und Liv Tyler) einen Roboter geschenkt bekommt, der sich um ihn kümmern soll. Was die beiden nicht ahnen – Frank war früher Einbrecher und um die Bibliothekarin (Susan Sarandon) und ihre Bibliothek zu retten, will er noch einmal als Dieb losziehen. Gemeinsam mit seinem Roboter, der ihm assistieren soll...
robot_and_frank.jpg

Link: https://www.youtube.com/watch?v=

Re: [Film] Robot & Frank

Verfasst: 26. Juni 2012 11:11
von lapismont
klingt gut :prima:

Re: [Film] Robot & Frank

Verfasst: 26. Juni 2012 12:10
von Uschi Zietsch
Den will ich!





... und sehen auch.

Re: [Film] Robot & Frank

Verfasst: 27. Juni 2012 12:58
von Bungle
Das wird sicher interessant. Ich freu mich schon drauf, ob als Kinofilm oder als DVD.

MB

Re: [Film] Robot & Frank

Verfasst: 27. Juni 2012 13:17
von Dschinnie
Niedlich! :popcorn:

Re: [Film] Robot & Frank

Verfasst: 30. Oktober 2012 11:56
von Shock Wave Rider
*Doppel-Post gelöscht.*

Re: [Film] Robot & Frank

Verfasst: 30. Oktober 2012 11:58
von Shock Wave Rider
Wie so oft in den FIlm-Threads: Relativ viele Kommentare im Vorfeld zu Ankündigungen, Teasern und Trailern, aber nur wenig Berichte und Meinungen, wenn das Zelluloid denn in den Kinos umgewickelt wird.

Gestern drin gewesen. Nun ja...
Positiv: Frank Lengella als alternder Einbrecher Frank, der erste Anzeichen von Demenz zeigt. Gerade den Demenz-Aspekt fand ich gut gespielt. Der Zuschauer war nicht immer sicher, ob Frank gerade "wirklich" dement war oder die Demenz taktisch vorschützte. Gelungen auch das "Near Future"-Setting: draußen in den Wäldern des Staates New York gibt es zwar hypermoderne Kommunikationsgeräte (transparente ultra-dünn-Smartphones und virtuelle Screens an den Wänden für VIdeo-Anrufe) sowie einige Hybrid- bzw. e-Autos, aber ansonsten hat sich nicht viel gegenüber heute verändert. Das fand ich insgesamt stimmig. Auch Liv Tyler und - mit Einschränkungen - James Marsden als Franks Kinder Madison und Hunter lieferten ansprechende schauspielerische Leistungen ab. Aber bereits Susan Sarandon konnte als Kleinstadt-Bibliothekarin nicht ganz überzeugen. Das lag aber nicht an ihr, sondern am Drehbuch, das gerade von ihrer Rolle einen Spagat forderte, der kaum glaubwürdig zu vermitteln ist.
Es stellt sich heraus, dass sie Franks Ex-Frau und die Mutter seiner Kinder ist. Die beiden ließen sich vor 30 Jahren scheiden. Als Frank nach dem Ende seiner Kriminellen-Laufbahn in die Kleinstadt zurückkehrte, erkannte er sie nicht mehr. Dass und wie sie sich damit abgefunden hat, habe ich ihrer Rollenfigur im Nachhinein nicht mehr abgenommen. Zumal Frank über die Jahre zum Stammgast ihrer Bibliothek wird.
Alle anderen FIguren, inklusive dem Roboter, agierten eher als Klischees oder als Abziehbilder. Speziell das niedliche, aber auch etwas klobige und schwerfällig wirkende Astronauten-Design des Roboters macht ihn vielleicht sympathisch, aber kaum glaubwürdig. Ganz abgesehen von der für den Film zentralen Annahme,
dass der Robot sich als Gehilfe für Einbrüche und Diebstähle missbrauchen ließe.
Das Problem des Films: er reißt viele Themen an, widmet sich aber keinem davon umfassend genug. Als da wären: das Demenz-Thema, Familienkonflikte, die Beziehung zum Roboter, die "Modernisierung" der Bibliothek zu einem Erlebnishaus mit nur noch virtuellen Büchern und die Einbrecher-Story. Dadurch wirkt der Film unzusammenhängend, oberflächlich und unabgeschlossen.

Fazit: Nette Ansätze, die leider wenig originell sind und sich nicht zu einem Ganzen zusammenfinden.

Bewertung: 6 von 10 Katzenfiguren aus Seife

Gruß
Ralf

Re: [Film] Robot & Frank

Verfasst: 8. Februar 2013 10:41
von breitsameter
Ab 22. März 2013 ist »Robot & Frank« als DVD, Blu-ray & VoD der Senator Home Entertainment erhältlich.