Am Tag vor Silvester im ICE Richtung Saarland habe ich diese beiden Comics gelesen:


"The God Butcher" und "Godbomb" bilden den Auftakt von Jason Aarons und Esad Ribics "Thor: God of Thunder".
Ein sehr jugendlicher Thor findet gemeinsam mit einer Gruppe Wikinger die Leiche eines abgeschlachteten, wohl amerikanischen Gottes am skandinavischen Strand angespült. Die Konfrontation mit dem Mörder kostet ihn selbst fast das Leben.
In unserer Zeit stellt der Thor der Avengers fest, dass im Kosmos offenbar ein Götterschlächter umgeht, der die Pantheone ganzer Zivilisationen tötet.
In fernster Zukunft harrt Thor, der Allvater und Nachfolger Odins als letzter lebender und noch nicht gefangen genommener Gott aus und kämpft alleine gegen die Legionen des Götterschlächters, die schon seit Äonen die Tore von Asgard belagern.
Am Ende kämpfen die Thors dreier Zeitalter gemeinsam gegen den Götterschlächter einen Kampf um das Leben und die Freiheit aller Götter des Marvel-Kosmos.
Mir hat die Geschichte sehr gut gefallen. "Thor: God of Thunder" ist Teil des vorsichtigen Marvel-Ralaunch "Marvel Now!" mit dem Marvel neue Leseschichten gewinnen will. Bei "Marvel Now!" werden viele Comicreihen mit neuen kreativen Teams und neuen Nummer 1-Titeln gestartet, um Lesern den Einstieg in die Marvel-Comics zu erleichtern.
Hier gelingt das Vorhaben allerbestens, da Aaron eine spannende kosmische Fantasy schreibt, die man sicher auch ohne Vorwissen über Marvels Kontinuität im allgemeinen und die der Thor-Comics im besonderen genießen kann. Und Ribic wurde einfach dazu geboren, Comics über nordische Götter, Wikinger und kosmische Schlachten zu zeichnen. Ribic ist ein großartiger Zeichner.
Deshalb gibt es von mir 8 von 10 Thors verschiedener Zeitebenen. Mit Tendenz nach oben.


