DCs Suicide Squad

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lapismont
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Re: DCs Suicide Squad

Ungelesener Beitrag von lapismont » 2. September 2016 23:10

von mir aus können ruhig Popsongs in Filmen verwendet weden, dann sollten sie aber exakt in die Szene passen, Vom thema, vom Text, vom Sound, vom Klang und vom Takt her.
Einfach bei einer Action-Szene Hardrock zu plärren ist lame.

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Ender
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Re: DCs Suicide Squad

Ungelesener Beitrag von Ender » 24. September 2016 22:21

So, mit ein paar Wochen Verspätung habe ich den Film nun auch endlich gesehen.
Puh - der war ja noch viel trashiger, als ich erwartet hatte!

Ich bin grundsätzlich eher kein Superhelden-, Comicfilm Fan - aber wenn sie irgendwie anders, originell, schräg oder witzig sind, dann habe ich durchaus auch manchmal Spaß daran. Hier konnte ich allerdings nur wenig Originelles oder Witziges entdecken. Ohne Harley Quinn wäre ich möglicherweise eingeschlafen.
Fazit: für mich ein reiner Margot Robbie - Film, bei dem nur leider die 80%, in denen sie nicht im Bild war, ziemlich gestört haben.

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Re: DCs Suicide Squad

Ungelesener Beitrag von Uschi Zietsch » 16. Februar 2017 10:21

Nun haben wir ihn auch ... versucht. Was für ein dummer, blöder, unterirdisch grottiger Film ohne Sinn, Verstand und Handlung. Nachdem nach 45 Minuten immer noch nichts passiert ist außer dass alles chaotisiert, haben wir ihn abgeschaltet. Diese Lebenszeit war verschwendet genug.
Am meisten verärgert mich, dass das irgendwelche Irren waren, aber nichts, und zwar GAR nichts, mit den Comiccharakteren gemein hatten. Das ist nicht Harley Quinn. Der Joker mit Stahlgebiss - geht's noch? Auch die Beziehung zwischen den beiden - komplett daneben.
Deadshot, kruzitürken, ist kein Schwarzer, der redet "dann macht ihr das Weißending", Deadshot ist nun mal ein Weißer, der zudem in einer rassistischen Familie aufgewachsen ist. Er ist kein treusorgender weichkeksiger Schluchzepapa. Der Mann ist ein zutiefst traumatisierter Soziopath mit Todessehnsucht, der aber selbst bei Herzschuss überlebt. Ein zerrissener, vielschichtiger Charakter. Und nicht ein Quotenschwarzer, der sich wie ein Schwarzer benimmt. Und dann auch noch Glatze und Hipstermatte - sorry, das geht schlichtweg gar nicht. Das ist Will Smith, der sich als böser Bub versucht, und kein bedeutender Comiccharakter.
Das hat mit künstlerischer Freiheit nichts zu tun.
Völlig absurd ist das Motiv, warum diese Squad ins Leben gerufen wird und warum sie zum Einsatz kommt. Komplett daneben und unrealistisch. Schwachfug hoch drei.
Der Rest ist sinnloses, wirres Chaos, und nach 45 Minuten haben wir immer noch keine Handlung, sondern Intro - gibt es da überhaupt mal einen Film? Nein, rhetorische Frage, ich will es wirklich nicht wissen.
Das ist kein Trash, das ist auf dem Niveau von Vercingetorix mit Christopher Lambert. Worst, worst, worst.
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Re: DCs Suicide Squad

Ungelesener Beitrag von Knochenmann » 16. Februar 2017 11:30

Ich glaub der Film ist besser wenn man (so wie ich) keine Ahnung hat wie was zu sein hat.
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Re: DCs Suicide Squad

Ungelesener Beitrag von Uschi Zietsch » 16. Februar 2017 13:45

Ich kenne ja auch nur die genannten Charaktere. Aber wenn ich das beiseitelasse, fand ich den Rest immer noch dämlich.
:bier:
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Re: DCs Suicide Squad

Ungelesener Beitrag von Ender » 16. Februar 2017 13:55

Aber beim nächsten Mal wird bestimmt alles besser :lol:
Mel Gibson soll "Suicide Squad 2" inszenieren
Steht Mel Gibson vor seinem Einstieg ins DC-Comic-Universum? Wie der "Hollywood Reporter" berichtet, führt Warner Bros. derzeit mit Gibson, der sich mit seiner jüngsten Regiearbeit "Hacksaw Ridge" Hoffnungen auf einen Oscar machen kann, derzeit erste Gespräche mit dem 61-Jährigen über die Regie des Sequels zu "Suicide Squad". Laut "Hollywood Reporter" soll sich Gibson bereits mit dem Stoff vertraut machen. Allerdings habe das Studio auch noch weitere Regisseure im Auge, wie beispielsweise Daniel Espinzsa, so der "Hollywood Reporter".
Quelle: mediabiz

.

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Re: DCs Suicide Squad

Ungelesener Beitrag von Uschi Zietsch » 16. Februar 2017 17:10

Ohweh, Gibson hat aber von dem Genre keinerlei Ahnung. Ich würde mir sowieso kein Sequel dazu anschauen, egal wer Regie führt, aber das wäre im Fall eines Zuschlags eine glatte Fehlbesetzung.
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Re: DCs Suicide Squad

Ungelesener Beitrag von Gesperrt » 16. Februar 2017 18:20

lapismont hat geschrieben:von mir aus können ruhig Popsongs in Filmen verwendet weden, dann sollten sie aber exakt in die Szene passen, Vom thema, vom Text, vom Sound, vom Klang und vom Takt her.
Einfach bei einer Action-Szene Hardrock zu plärren ist lame.
Och, AC-DC geht immer.

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Re: DCs Suicide Squad

Ungelesener Beitrag von Doop » 16. Februar 2017 23:06

Ich fand den Film nicht so schlecht wie Uschi und Margot Robie als Harley hat sehr viel Potential. Der Joker war aber wirklich schrecklich und zum Kern der Beziehung von Harley zum Joker und umgekehrt, sind die nicht mal ansatzweise vorgedrungen.
“Ah,” said Mr Pin. “Right. I remember. You are concerned citizens.” He knew about concerned citizens. Wherever they were, they all spoke the same private language, where ‘traditional values’ meant ‘hang someone’.”
-Terry Pratchett (1948-2015), „The Truth“ (2000)

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Re: DCs Suicide Squad

Ungelesener Beitrag von Uschi Zietsch » 17. Februar 2017 08:44

Das ist richtig, die Harley-Darstellerin hat echtes Potential. Die hat mir an sich sogar sehr gut gefallen, und sie hätte auch eine gute Harley abgeben können, wenn der Charakter gestimmt hätte.
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Re: DCs Suicide Squad

Ungelesener Beitrag von Bully » 17. Februar 2017 12:02

Gesperrt hat geschrieben:
lapismont hat geschrieben:von mir aus können ruhig Popsongs in Filmen verwendet weden, dann sollten sie aber exakt in die Szene passen, Vom thema, vom Text, vom Sound, vom Klang und vom Takt her.
Einfach bei einer Action-Szene Hardrock zu plärren ist lame.
Och, AC-DC geht immer.
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