Die SF-Werkausgabe Herbert W. Franke bei p.machinery - Überblick
Verfasst: 14. November 2014 15:25
Ulrich Blode
Die SF-Werkausgabe
Herbert W. Franke
Herbert W. Franke leistete viel Bedeutendes als Science-Fiction-Autor und -Herausgeber, Computerkünstler und Höhlenforscher. Mit seinen Zukunftserzählungen und -romanen war Franke bereits 1960 neben internationalen Autoren in der Reihe »Goldmanns Zukunftsromane« vertreten und war später zwanzig Jahre Autor der »Phantastischen Bibliothek« des Suhrkamp-Verlags, die von Franz Rottensteiner herausgegeben wurde. Als Höhlenforscher befasste er sich mit Fragen der Entstehungsgeschichte von Karsthöhlen und kam 1951 zu dem Schluss, dass die Entdeckung des natürlichen Radiokohlenstoffs zur Altersbestimmung organischer Substanzen auch für die Datierung anorganischer Substanzen nutzbar sein müsste. Als Pionier der maschinell erzeugten Kunst hat er mit höchst unterschiedlichen Methoden sowie verschiedenartigen Geräten – von analogen Apparaten bis zu digitalen Rechnern – grafische Kunstwerke geschaffen und war in unzähligen Ausstellungen vertreten, darunter auch in der »Biennale« in Venedig. 1979 war Franke Mitbegründer der Ars Electronica in Linz. 1980 wurde er zum Mitglied des PEN-Zentrums Deutschland gewählt.
Die auf 28 Bände angelegte SF-Werkausgabe, die ab 2014 erscheint, vereint Romane, Erzählungen, Hörspiele und andere mediale Werke Herbert W. Frankes. Darüber hinaus werden bislang verstreute oder unveröffentlichte Texte in einem Sonderband zusammengefasst. Dieser und ein weiterer Sonderband zeichnen Entstehung, Werkzusammenhang und Rezeption der einzelnen Romane und Erzählungen nach. Die Werkausgabe erscheint in einer Taschenbuchausgabe und einer (limitierten) Sammleredition (als Hardcover), jeweils illustriert von Thomas Franke.
Der grüne Komet. Erzählungen [1960]
Das Gedankennetz. Roman [1961]
Der Orchideenkäfig. Roman [1961]
Die Glasfalle. Roman [1962]
Die Stahlwüste. Roman [1962]
Der Planet der Verlorenen [als Sergius Both, 1963]
Der Elfenbeinturm. Roman [1965]
Zone Null. Roman [1970]
Einsteins Erben. Erzählungen [1972]
Ypsilon minus. Roman [1976]
Zarathustra kehrt zurück. Erzählungen [1977]
Sirius Transit. Roman [1979]
Schule für Übermenschen. Roman [1980]
Paradies 3000. Erzählungen [1981]
Tod eines Unsterblichen. Roman [1982]
Transpluto. Roman [1982]
Keine Spur von Leben … Hörspiele (1982]
Der Atem der Sonne. Erzählungen [1986]
Die Kälte des Weltraums. Roman [1984]
Endzeit. Roman[1985]
Dea Alba. Roman (mit Michael Weisser) (mit Computermusik von SOFTWARE) [1988]
Hiobs Stern. Roman [1988]
Spiegel der Gedanken. Erzählungen [1990]
Zentrum der Milchstraße. Roman [1990]
Sphinx_2. Roman [2004]
Cyber City Süd. Roman [2005]
Auf der Spur des Engels. Roman [2006]
Letzte Zuflucht Mars. Roman [Flucht zum Mars, 2007]
Kommentare und Forschungen zu Herbert W. Frankes Science-Fiction-Texten
Verstreute und unveröffentlichte Texte von Herbert W. Franke
My.
Die SF-Werkausgabe
Herbert W. Franke
Herbert W. Franke leistete viel Bedeutendes als Science-Fiction-Autor und -Herausgeber, Computerkünstler und Höhlenforscher. Mit seinen Zukunftserzählungen und -romanen war Franke bereits 1960 neben internationalen Autoren in der Reihe »Goldmanns Zukunftsromane« vertreten und war später zwanzig Jahre Autor der »Phantastischen Bibliothek« des Suhrkamp-Verlags, die von Franz Rottensteiner herausgegeben wurde. Als Höhlenforscher befasste er sich mit Fragen der Entstehungsgeschichte von Karsthöhlen und kam 1951 zu dem Schluss, dass die Entdeckung des natürlichen Radiokohlenstoffs zur Altersbestimmung organischer Substanzen auch für die Datierung anorganischer Substanzen nutzbar sein müsste. Als Pionier der maschinell erzeugten Kunst hat er mit höchst unterschiedlichen Methoden sowie verschiedenartigen Geräten – von analogen Apparaten bis zu digitalen Rechnern – grafische Kunstwerke geschaffen und war in unzähligen Ausstellungen vertreten, darunter auch in der »Biennale« in Venedig. 1979 war Franke Mitbegründer der Ars Electronica in Linz. 1980 wurde er zum Mitglied des PEN-Zentrums Deutschland gewählt.
Die auf 28 Bände angelegte SF-Werkausgabe, die ab 2014 erscheint, vereint Romane, Erzählungen, Hörspiele und andere mediale Werke Herbert W. Frankes. Darüber hinaus werden bislang verstreute oder unveröffentlichte Texte in einem Sonderband zusammengefasst. Dieser und ein weiterer Sonderband zeichnen Entstehung, Werkzusammenhang und Rezeption der einzelnen Romane und Erzählungen nach. Die Werkausgabe erscheint in einer Taschenbuchausgabe und einer (limitierten) Sammleredition (als Hardcover), jeweils illustriert von Thomas Franke.
Der grüne Komet. Erzählungen [1960]
Das Gedankennetz. Roman [1961]
Der Orchideenkäfig. Roman [1961]
Die Glasfalle. Roman [1962]
Die Stahlwüste. Roman [1962]
Der Planet der Verlorenen [als Sergius Both, 1963]
Der Elfenbeinturm. Roman [1965]
Zone Null. Roman [1970]
Einsteins Erben. Erzählungen [1972]
Ypsilon minus. Roman [1976]
Zarathustra kehrt zurück. Erzählungen [1977]
Sirius Transit. Roman [1979]
Schule für Übermenschen. Roman [1980]
Paradies 3000. Erzählungen [1981]
Tod eines Unsterblichen. Roman [1982]
Transpluto. Roman [1982]
Keine Spur von Leben … Hörspiele (1982]
Der Atem der Sonne. Erzählungen [1986]
Die Kälte des Weltraums. Roman [1984]
Endzeit. Roman[1985]
Dea Alba. Roman (mit Michael Weisser) (mit Computermusik von SOFTWARE) [1988]
Hiobs Stern. Roman [1988]
Spiegel der Gedanken. Erzählungen [1990]
Zentrum der Milchstraße. Roman [1990]
Sphinx_2. Roman [2004]
Cyber City Süd. Roman [2005]
Auf der Spur des Engels. Roman [2006]
Letzte Zuflucht Mars. Roman [Flucht zum Mars, 2007]
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Verstreute und unveröffentlichte Texte von Herbert W. Franke
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