Nibelungen - neuer Film
Nibelungen - neuer Film
Für ca. 23 Mio. Dollar dreht Uli Edel in Südafika "Der Ring der Nibelungen". Schauspieler sind Kristanna Loken, Benno Fürmann, Mavie Hörbiger, Max von Sydow und Alicia Witt. Ende 2004 soll Kinopremiere sein.
Scheint so als ob man sich an den Erfolg des Herrn der Ringe dranhängen möchte.
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- Oliver
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Re: Nibelungen - neuer Film
Denke ich auch.Ulrich hat geschrieben:Scheint so als ob man sich an den Erfolg des Herrn der Ringe dranhängen möchte.
Er hat es bewußt abgelehnt, obwohl es billiger gewsen wäre, in Neuseeland zu drehen, damit die visuellen Parallelen nicht überdeutlich werden.
Uli Edel? Epos? Hmm, die "Nebel von Avalon" haben mich da nicht so überzeugt.
- andy
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Re: Nibelungen - neuer Film
obwohl mich da auch das buch schon wenig überzeugt hat...ich habe drei anläufe genommen.. kam jedesmal nur bis knapp zur mitte..und habe es jetzt aufgegeben. ich bin wohl nicht dafür gemacht.Oliver hat geschrieben:Uli Edel? Epos? Hmm, die "Nebel von Avalon" haben mich da nicht so überzeugt.
andy
Ring der Nibelungen? Südafrika? In dieser Kombination schwant mir eine sehr freie Interpretation der Vorlage ...
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Warum? Du scheinst Dich ehrlich gesagt mit der Filmindustrie in Südafrika nicht auszukennen...Martin hat geschrieben:Ring der Nibelungen? Südafrika? In dieser Kombination schwant mir eine sehr freie Interpretation der Vorlage ...
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Hier die Presseinformationen von Sat.1 zum "Ring der Nibelungen":
Dunkelstes Mittelalter, Zeit der Völkerwanderung, Glaubenskriege, Zwergenkönige und Drachen. Mit letzter Kraft schafft es Siegfrieds Mutter, ihren vierjährigen Sohn auf einen Baumstamm zu legen, bevor sie selbst in den Fluten versinkt. Siegfrieds Vater, der König von Xanten, ist zu diesem Zeitpunkt bereits tot – ermordet von den brutalen Zwillingskönigen Thorkilt (Ralf Möller) und Thorkwin (Götz Otto). Der gütige Schwertschmied Eyvind (Max von Sydow) findet das völlig verstörte Kind und wird sein Ersatzvater.
Fünfzehn Jahre später ist Siegfried (Benno Fürmann) einer der besten Waffenschmiede Burgunds, als eines Nachts ein Meteor vom Himmel fällt. Die Neugierde treibt Siegfried an den Ort des Einschlags, wo er Brunhild (Kristanna Løken) zum ersten Mal begegnet. Nach einem heftigen Kampf um den Meteor fühlen sich die beiden plötzlich magisch zueinander hingezogen und schwören sich ewige Liebe. Doch schon am nächsten Morgen ist Brunhild mit einer Hälfte des Meteors verschwunden. Sie lässt Siegfried allerdings die andere, mit deren Hilfe er sich bald ein magisches Schwert fertigt. Der Einschlag des Meteors hat allerdings auch den Drachen Fafnir aufgeweckt...
In großer Eile werden Siegfried und Eyvind an den Hof des Königs von Burgund gerufen. König Gunther (Sam West) sucht verzweifelt Unterstützung im Kampf gegen den wütenden Drachen Fafnir, der bisher von keinem Schwert verletzt werden konnte und anscheinend unbesiegbar ist. Wie Gunthers Vertrauter Hagen (Julian Sands) erfahren hat, hütet der Drache den Schatz des Feenvolkes der Nibelungen, zu dem auch ein Tarnhelm zählt. Gunthers Schwester Kriemhild (Alicia Witt) und Bruder Giselher (Robert Pattinson) sind von Siegfried sehr angetan; doch während sich Kriemhild sofort in ihn verliebt, hat Siegfried nur Gefühle für Brunhild.
König Gunther wird bei der Drachenjagd gefährlich verletzt. Kurze Zeit später erlegt Siegfried das Monster in einem dramatischen Kampf mit seinem magischen Schwert. Er ist erstaunt, als er feststellt, dass das Drachenblut seine Wunden heilt. Sofort nimmt er ein Bad im Blut des Ungeheuers, um sich unverwundbar zu machen. Ein heruntergefallenes Blatt, das an seiner Schulter kleben bleibt, soll ihm jedoch zum Verhängnis werden.
Vorerst ist Siegfried allerdings wie geblendet von dem sagenhaften Nibelungenschatz. Der Drachentöter schlägt alle Warnungen des befreiten Nibelungenvolkes in den Wind, dass dieser Schatz verflucht sei. An Gunthers Hof wird er erst einmal als großer Held gefeiert: Gunther ist Siegfrieds Blutsbruder und Vertrauter geworden, was Hagen extrem stört. Der skrupellose Vasall giert außerdem nach dem unermesslichen Schatz. Als er erfährt, wie sehr sich Kriemhild in Siegfried verliebt hat und wie wenig dieser davon Kenntnis nimmt, beschließt Hagen, mit einem Liebestrunk nachzuhelfen, um Siegfried und damit auch den Schatz an den Königshof zu binden. Das Gebräu löscht Siegfrieds Erinnerung an seine Brunhild – Kriemhild schwebt im siebten Himmel. Doch eine schnelle Hochzeit ist nach dem Gesetz nicht möglich, da erst der König heiraten muss. Gunther will seinem Freund gerne den Gefallen tun und Brunhild, die mächtige Königin von Island, ehelichen. Die kämpferische Königin wird aber nur denjenigen heiraten, der sie im Kampf besiegt, davon ausgehend, dass dies nur Siegfried gelingen kann. Bisher hat Brunhild alle Antragsteller im Kampf töten können. Durch den Trick mit der Tarnkappe aus dem Nibelungenschatz gelingt es Siegfried in Gestalt von Gunther, sie zu besiegen und damit zu ehelichen. Brunhild merkt bald, dass Gunther nicht der für sie bestimmte ist und verweigert sich ihm. Gefangen in dieser unhaltbaren Lage drängt der König seinen Blutsbruder, ihm noch einmal zu helfen und unter der Tarnkappe an seine Stelle zu treten. Als Kriemhild mitbekommt, dass Siegfried in Brunhilds Zimmer war, rast sie vor Eifersucht und zwingt Siegfried, ihr die Wahrheit zu erzählen. Von nun an gibt es kein Zurück mehr. Rache, Gier und Eifersucht regieren und zerstören Freundschaft, Liebe und Leben...
Uli Edel: „Die Siegfried-Sage ist eine Geschichte um Liebe, Gier, Freundschaft und Hass, die bereits seit Jahrhunderten die Menschen in ihren Bann zieht. Sie inspirierte u. a. Wagner zu seiner grandiosen Oper, J.R.R. Tolkien zu seinem epochalen „Herr der Ringe“ und es ist eines meiner Traumprojekte seit meinen Filmhochschulzeiten.“
Drehzeit: 17. November 2003 – Februar 2004
Drehort: Südafrika (Kapstadt und Umgebung)
Produktion: Tandem Productions („Frank Herbert’s DUNE“, „James Cameron’s Vision: The Bismarck“) und Film & Entertainment VIP Medienfonds („The Punisher“, „Monster“) in Zusammenarbeit mit Sat.1, Channel 4, dem Bayerischen FFF und Columbia TriStar Home Entertainment
Ausführende Produzenten: Rola Bauer, Tim Halkin, Andreas Schmid, Andreas Grosch
Produzenten: Volker Engel („Godzilla“, „Independence Day“), Marc Weigert („Independence Day“, „The Muppets From Outerspace”)
Produziert von: Konstantin Thoeren („Peter der Große”, „Katharina die Große”)
Format: 2 x 90 Minuten
Regie: Uli Edel („Die Nebel von Avalon“, „Julius Cäsar“)
Drehbuch: Diane Duane, Peter Morwood, Uli Edel
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Die Cast nebst Produzenten und Regisseur hört sich jedenfalls vielversprechend an. Weitaus besser als "Held der Gladiatoren". Das war schrecklich. Ein Film, der wasweisich wieviele Jahre nach "Gladiator" versucht, auf dessen Erfolgswelle mitzureiten. Es ist wohl auch niemandem in den Kopf gekommen, dass es bei den Gladiatoren keine Helden gab - da gab es nur die, die überlebten und die anderen. Für so ein billiger Abklatsch von Spartacus und Gladiator müsste Deutschland sich eigentlich schämen.
Regards,
Patrick
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Patrick
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Du scheinst Dich, ehrlich gesagt, nicht mit dem Klima und der Vegetation in Südafrika auszukennen ... Wenn ich auch mal dummdreist werden darf.breitsameter hat geschrieben:Warum? Du scheinst Dich ehrlich gesagt mit der Filmindustrie in Südafrika nicht auszukennen...Martin hat geschrieben:Ring der Nibelungen? Südafrika? In dieser Kombination schwant mir eine sehr freie Interpretation der Vorlage ...
Okay, die Pressinformationen legen nahe, daß sich die Sache überraschend stark am Nibelungenlied (wenn auch weniger an Wagners "Ring der Nibelungen") orientiert. Die Besetzung macht auch einen guten Eindruck.
Nun ja, ich zweifle lediglich nach bisherigen Produktionen aus Südafrika (für das eigentlich nur die technischen und personellen Produktionsbedingungen sprechen), daß es möglich wird, die natürliche Kulisse glaubwürdig umzusetzen. Aber ich lasse mich gerne überraschen.
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Nur zu!Martin hat geschrieben:Du scheinst Dich, ehrlich gesagt, nicht mit dem Klima und der Vegetation in Südafrika auszukennen ... Wenn ich auch mal dummdreist werden darf.
Ich habe aber Dir gegenüber den Vorteil, daß ich die Werbeprospekte der südafrikanischen Filmindustrie kenne und so ziemlich genau weiß, daß die eine zimelich große Bandbreite an Landschaften bieten können (auch ich war sehr überrascht). Und das Beste: man hat nicht - wie bei Hollywood - jede Lichtung, jeden Wasserfall und jeden größeren Felsen schon in fünfzehn anderen Produktionen gesehen.
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Das ist natürlich ein klarer Vorteil.breitsameter hat geschrieben:Und das Beste: man hat nicht - wie bei Hollywood - jede Lichtung, jeden Wasserfall und jeden größeren Felsen schon in fünfzehn anderen Produktionen gesehen.
Was mich beunruhigt ist eher, daß es in ganz Südafrika trotz der landschaftlichen Vielfalt definitiv keine Urwälder der gemäßigten Breiten oder die typischen Landschaftsformen gibt, die ich eigentlich ganz gerne wiederfinden würde. Das Nibelungenlied ist im Kern historisch, und da würde man schon ganz gerne Gegenden sehen, die einem Mitteleuropa zur Mitte des ersten Jahrtausends n. Chr. entsprechen.
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Die 1966er Verfilmung des Stoffes wurde in den CCC-Studio in Berlin-Spandau aufgenommen, die Außenaufnahmen erfolgten in Sremska Raka und Umgebung (Jugoslawien), in Island und in Spanien.
Ehrlich gesagt: bei deutschen Produktionen im phantastischen Bereich bin ich immer skeptisch.
Und der groß angekündigte historische Gladiator Film auf RTL war leider mittelmäßig.
Die Geschichte Nibelungen sind gänzlich anders als Der Herr der Ringe. Also, es besteht eigentlich keine Gefahr, dass es nur eine Kopie wird.
Ehrlich gesagt: bei deutschen Produktionen im phantastischen Bereich bin ich immer skeptisch.
Und der groß angekündigte historische Gladiator Film auf RTL war leider mittelmäßig.
Die Geschichte Nibelungen sind gänzlich anders als Der Herr der Ringe. Also, es besteht eigentlich keine Gefahr, dass es nur eine Kopie wird.
Den RTL-Gladiator habe ich mir gar nicht erst gegeben ... Netterweise hat RTL seine Zuschauer rechtzeitig gewarnt, daß dort Darsteller von GZSZ am Agieren sind und die Musik vom "Deutschland sucht den Superstar"-Gewinner [Name entfallen] stammt.
Angesichts dieses Star-Aufgebots habe ich sofort erkannt, daß ich einfach noch nicht reif dafür bin, so ein Kunstwerk richtig würdigen zu können.
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Immerhin hat dessen Schützling Alexander Klaws das Titellied gesungen.Scott hat geschrieben:"Der Gladiator" war sehr schmalzig und noch schlimmer, als es jede Hollywood-Produktion sein könnte. Bei der Musik dachte ich zunächst, dass Dieter Bohlen am Werke war.
Hat nicht auch Ralf Möller im deutschen Gladiator Film mitgespielt? Jetzt ist er doch auch bei Edels Nibelungen. Als richtigen Star sehe ich ihn nicht, durchaus als sehr bekannten Schauspieler.
