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Invasion: Der Aufmarsch von John Ringo
Verfasst: 28. Dezember 2003 21:18
von Morgaine le Fey
Nur eine Frage...
Taugt das Buch und seine Nachfolger was?
Verfasst: 28. Dezember 2003 21:28
von Gast
Ich fand es jetzt nicht schlecht. Allerdings sollte man Military SF mögen.
Re: Invasion: Der Aufmarsch von John Ringo
Verfasst: 28. Dezember 2003 21:34
von Jorge
Morgaine le Fey hat geschrieben:Nur eine Frage...
Taugt das Buch und seine Nachfolger was?
Hab das Buch mal in der Hand gehabt und auch ein paar Auszüge drin gelesen. Allerdings hat mich die Thematik(die Erdstreitkräfte unter Führung der USA - LOGISCH ! WAS DENN SONST ! - bewahren die verweichlichte Galaxis vor einer bösen Alienrasse), diese ganze "Es ist so schön Soldat zu sein" Thematik, vom Kauf und damit vom Weiterlesen abgehalten.
Das soll jedoch kein Hinderungsgrund für dich sein, das Buch zu kaufen und zu lesen. Falls ja, sag mal Bescheid, wie dir das ganze gefallen hat.
Verfasst: 28. Dezember 2003 23:06
von Ulrich
Ich fand es auch nicht schlecht zum Lesen. Habe ich in einer Buchhandlung gelesen, weil es dort Sessel gibt. Eigentlich bin ich froh, dass ich es nicht gekauft habe, weil ich es nicht so interessant fand. Netter Zeitvertreib, zumindest meine Meinung.
Verfasst: 28. Dezember 2003 23:20
von Christof
Das ganze Buch erinnert mich teilweise an eine schwächere Version von Starship Troopers. Als ich es las kam bei mir ein Gefühl ich bin wieder beim Bund, und Aliens tauchen auf Stimmung auf. Wer nicht Military SF nicht mag dem wird das Buch mit sicherheit nicht gefallen. Weiterhin ist es einfach gestrickt und wie viele bemängeln die USA führen den Oberbefehl. Das hat mich auch nicht sonderlich gestört. Irgendjemand muß in dem Buch diese Stelle einnehmen und wenn es die UNO oder die BW gewesen wäre, hätte ich mich schlapp gelacht
Das ganze ist recht kurzweilig und genau das richtige um mal nicht in einer Space Soap zu lesen. Man darf nur nicht zuviel erwarten und Military SF mögen. Und für letztere ist es sicher eines der bessere Bücher in jüngster Zeit. Liegt aber vielleicht auch daran das sonst nichts in der Sparte rauskam

Re: Invasion: Der Aufmarsch von John Ringo
Verfasst: 29. Dezember 2003 13:23
von Diboo
Jorge hat geschrieben:Morgaine le Fey hat geschrieben:Nur eine Frage...
Taugt das Buch und seine Nachfolger was?
Hab das Buch mal in der Hand gehabt und auch ein paar Auszüge drin gelesen. Allerdings hat mich die Thematik(die Erdstreitkräfte unter Führung der USA - LOGISCH ! WAS DENN SONST ! - bewahren die verweichlichte Galaxis vor einer bösen Alienrasse), diese ganze "Es ist so schön Soldat zu sein" Thematik, vom Kauf und damit vom Weiterlesen abgehalten.
Das soll jedoch kein Hinderungsgrund für dich sein, das Buch zu kaufen und zu lesen. Falls ja, sag mal Bescheid, wie dir das ganze gefallen hat.
Das ist nicht die Handlung des Buches. Vorsicht: Spoiler!
Du hast es offenbar nicht gelesen.
Jedenfalls wird in den vier Bänden erstmal "nur" die Erde gerettet, von der Galaxis reden wir erstmal gar nicht. Und dass die Erdstreitkräfte unter Führung der USA seien, dürfte Interpretationssache sein - die einzigen noch existenten Erdstreitkräfte sind einige in zentralen US-Bundesstaaten, der Rest ist bereits vollständig besiegt nach kurzer Zeit.
Ringos Posleen-Zyklus ist spannend und lesbar. Nur Band 4 fällt leider etwas ab.
Verfasst: 29. Dezember 2003 13:25
von Diboo
Christof hat geschrieben:Liegt aber vielleicht auch daran das sonst nichts in der Sparte rauskam

In Deutschland.
Wer mal die deutsche Sprache beiseite legt und SF im amerikanischen Original liest, wird sehen, dass MilSF dort blüht & gedeiht. Ringos Zyklus gehört jedoch sicher zu den besseren Vertretern.
Verfasst: 29. Dezember 2003 14:19
von Christof
Diboo hat geschrieben:Christof hat geschrieben:Liegt aber vielleicht auch daran das sonst nichts in der Sparte rauskam

In Deutschland.
Wer mal die deutsche Sprache beiseite legt und SF im amerikanischen Original liest, wird sehen, dass MilSF dort blüht & gedeiht. Ringos Zyklus gehört jedoch sicher zu den besseren Vertretern.
ich lese zwar ab und zu den Locus, aber man bekommt viel zu selten mit wenn eine neue erfolgreiche Serie im Ausland startet. Vielleicht wäre das eine neue Aufgabe von SF-Fan

Verfasst: 29. Dezember 2003 14:29
von Oliver
Christof hat geschrieben:ich lese zwar ab und zu den Locus, aber man bekommt viel zu selten mit wenn eine neue erfolgreiche Serie im Ausland startet.
http://www.sfsite.com/
http://www.locusmag.com/
http://www.scifan.com/
Und Du bist immer im Bilde.

Verfasst: 29. Dezember 2003 20:27
von Christof
und wie ich oben schon sagte, ich lese unregelmäßig den Locus. Man findet den unter Locusmag.com

. Die anderen beiden waren mir aber neu. Thx. Jetzt muß ich nur noch Zeit finden

Verfasst: 31. Dezember 2003 16:25
von Gast
Ulrich hat geschrieben:Ich fand es auch nicht schlecht zum Lesen. Habe ich in einer Buchhandlung gelesen, weil es dort Sessel gibt. Eigentlich bin ich froh, dass ich es nicht gekauft habe, weil ich es nicht so interessant fand. Netter Zeitvertreib, zumindest meine Meinung.
Man lässt dich ein ganzes Buch lesen, ohne dass du es kaufst

.
Wo? Aber die Zeit dazu müsste man natürlich auch haben.

Verfasst: 31. Juli 2004 19:00
von Ulrich
Ich habe jetzt den zweiten Band "Der Angriff" gelesen und bin total gelangweilt. Mit einer unermüdlichen Breite schildert Ringo militärische Aspekte der amerikanischen Truppen. Andere Geschehnisse hakt er mal schnell ab. Und die Charaktere sind ebenfalls oberflächlich beschrieben. Die Hälfte der 800 Seiten hätte auch genügt. Über die Motive der galaktische Förderation und deren Aufbau schreibt Ringo nichts. Mir ist es schleierhaft, warum der Heyne Verlag einen solchen weitgehend inhaltslosen Roman herausbringt.
Im Impressum steht, dass Werner Bauer der verantwortliche Redaktuer ist. Dabei ist doch Sascha Mamczak der Hyene SF-Redakteur?
Verfasst: 31. Juli 2004 20:18
von Christof
Tja, da sieht man wie verschieden die Geschmäcker doch sein können.
Verfasst: 31. Juli 2004 20:53
von Ulrich
Ich denke, dass John Ringo durchaus seine selbstgewählten Ansätze hätte ausbauen können, z.B. die Motivation der Darhel bezüglich der Menschen (siehe Prolog in Band 2), die Lage im Rest der Welt (wird kurz abgehakt) oder die veränderten Erfahrungen der ansonsten so erfolgreichen Posleen auf der Erde. Bei ca. 840 Seiten besteht die Möglichkeit mehr daraus zu machen. Ich behaupte nicht, dass das Buch oberflächlich ist. Es ist eindimensional. So scheint die amerikanische Präsidentin den Darhel die Leviten gelesen zu haben, was man aber nur einem einzigen Satz zu entnehmen vermag. Was auch in Band 1 fehlte, war eine ausführlichere Diskussion, warum ausgerechnet die Menschen für den Kampf geeignet sind. Ein paar Überlegungen könnten in die Geschichte einfließen.
Einige Stellen sind durchaus interessant, z.B. dass die Posleen sich bemühen ihre Taktik zu ändern. (eigentlich war das nur der eine von denen)
Verfasst: 31. Juli 2004 21:01
von Knochenmann
Ich habs auch gelesen - und fand es nicht so schlecht. Zugegeben, die USA stehen ziemlich im Mittelpunkt der Ereigneisse - aber Kismet, irgendjemand muss es ja sein. Teilweise schlägt Ringo ein bischen über die Stränge... z.B. bei der Bescheibung der USA als das Land mit dem besten medizinischen System - aber, mein Gott, das ist SF, da muss ja nicht gleich alles superrealistisch sein.
Auf alle Fälle ist der Roman unterhatsam zu lesen, legt ein ziemlichen Tempo vor und ist recht actionreich - keine schelchten eigenschaften alles in allem.
Was die Motivation der Aliens angeht: Himmel, das kann man sich doch nach Band 2 langsam aber sich selber zusammen reimen.