[Film] Alien: Covenant

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Re: [Film]Alien: Covenant

Ungelesener Beitrag von Quantenmechaniker » 17. Mai 2017 20:18

Ender hat geschrieben: Also: Verbreite hier mal keine schlechte Stimmung! :wink:
(Sage ich als jemand, der sämtlichen "Alien"-Filmen nicht viel abgewinnen konnte...)
Kannst Du mir den Satz in den Klammern erklären? :wink:

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Uschi Zietsch
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Re: [Film]Alien: Covenant

Ungelesener Beitrag von Uschi Zietsch » 17. Mai 2017 21:42

Mir haben alle gefallen, weil jeder für sich steht, aber 1+2 sind natürlich weit oben.

Der Trailer da - ja, nett, und? Ich hab das jetzt schon so oft gesehen, wozu brauche ich da die Perspektive des Aliens? Mir wird dadurch nix anderes gezeigt, als das gleiche mörderische Ding, das da immer rauskommt. Und nix als fressen will. Ja. Ehrlich gesagt, ich weiß zu den Aliens alles, was ich wissen will. Noch eine Wiederholung (mit unter Umständen weiteren grottendämlichen Wissenschaftlern) brauche ich nicht. Ach ja, und die große Sensation wurde auch noch angekündigt: Mit 80 jahren hat Ridley Scott die erste Sexszene in diese Reihe gebracht. Hurra, was ist das interessant ...
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Re: [Film]Alien: Covenant

Ungelesener Beitrag von Ender » 17. Mai 2017 22:09

Quantenmechaniker hat geschrieben:
17. Mai 2017 20:18
Ender hat geschrieben: Also: Verbreite hier mal keine schlechte Stimmung! :wink:
(Sage ich als jemand, der sämtlichen "Alien"-Filmen nicht viel abgewinnen konnte...)
Kannst Du mir den Satz in den Klammern erklären? :wink:
Der hat gar nichts Geheimnisvolles zu bedeuten. Ich wollte nur sagen: MIR kannst du die Vorfreude nicht nehmen, weil sie bei mir bzgl. Alien-Filmen traditionell ohnehin nicht vorhanden ist. Aber es gibt bestimmt immer noch eine ganze Reihe von Leuten, die sich auf "Covenant" freuen und sich den Film ansehen werden. (In Deutschland schätzungsweise ca. 1 Mio).
Die werden sich von 75% oder 77% bestimmt nicht die Lust nehmen lassen, denn wie gesagt : das klingt ja jetzt erstmal gar nicht so übel, finde ich.

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Master of Tragedy
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Re: [Film]Alien: Covenant

Ungelesener Beitrag von Master of Tragedy » 19. Mai 2017 06:58

Ich war gestern drin und fand ihn gar nicht so schlecht.
Sicherlich, ein Meisterwerk, wie der Erste, ist er nicht, aber er ist visuell beeindruckend und spannend. Ich war jedenfalls gut unterhalten, auch wenn das Ende sehr voraussehbar war.
8/10

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Re: [Film]Alien: Covenant

Ungelesener Beitrag von Tom Zola » 19. Mai 2017 07:34

Uschi Zietsch hat geschrieben:
17. Mai 2017 21:42
Mir haben alle gefallen, weil jeder für sich steht, aber 1+2 sind natürlich weit oben.

Der Trailer da - ja, nett, und? Ich hab das jetzt schon so oft gesehen, wozu brauche ich da die Perspektive des Aliens? Mir wird dadurch nix anderes gezeigt, als das gleiche mörderische Ding, das da immer rauskommt. Und nix als fressen will. Ja. Ehrlich gesagt, ich weiß zu den Aliens alles, was ich wissen will. Noch eine Wiederholung (mit unter Umständen weiteren grottendämlichen Wissenschaftlern) brauche ich nicht. Ach ja, und die große Sensation wurde auch noch angekündigt: Mit 80 jahren hat Ridley Scott die erste Sexszene in diese Reihe gebracht. Hurra, was ist das interessant ...
Hatte Prometheus nicht auch eine Sexszene gehabt? Zwischen ... ich weiß nicht mehr, wie die hießen ... der Protagonistin und ihrem Freund?
Zuletzt geändert von Tom Zola am 19. Mai 2017 08:39, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: [Film]Alien: Covenant

Ungelesener Beitrag von Uschi Zietsch » 19. Mai 2017 08:04

Ja ... wo du es sagst, erinnere ich mich dunkel. Ich hab den Film aber so verdrängt ... na, was erzählen die dann für Käs?
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Re: [Film]Alien: Covenant

Ungelesener Beitrag von Master of Tragedy » 19. Mai 2017 08:16

Aber mal ehrlich. Die "Sexszene" ist gar keine. Die stehen halt zu zweit unter der Dusche und wollen sich vielleicht gerade mal näher kommen und dann ist es auch schon wieder vorbei. In Anbetracht dessen was dann passiert und den Effekt, den das Ganze hat, geht das für mich auch völlig ok und es geht eher nicht darum noch mal schnell eine beliebige Sex-Szene einzubauen.
Wirkt dann im Trailer vielleicht gewichtiger, da die gesamte Szene dort ja quasi schon drin ist.

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Re: [Film]Alien: Covenant

Ungelesener Beitrag von Campbell » 19. Mai 2017 10:40

Tom Zola hat geschrieben:
19. Mai 2017 07:34

Hatte Prometheus nicht auch eine Sexszene gehabt? Zwischen ... ich weiß nicht mehr, wie die hießen ... der Protagonistin und ihrem Freund?
Ja, bei Prometheus gab es auch Bunga Bunga. Der Film kam erst vor ein paar Tagen im Fernsehen. Im Grunde hat die Protagonistin wohl, weil der Freund mit dieser schwarzen Suppe infiziert war, die erste Version eines Facehuggers geboren. Die hatte so ne Blitzschwangerschaft und sich eine Art Tintenfisch aus dem Bauch operiert, der später riesig wurde und diesen Alien Konstrukteur befallen hat, aus dem quasi eine Urversion der Aliens schlüpfte.

Bild
Zuletzt geändert von Campbell am 19. Mai 2017 11:51, insgesamt 2-mal geändert.

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Re: [Film]Alien: Covenant

Ungelesener Beitrag von Tom Zola » 19. Mai 2017 10:58

Vielleicht packst du deinen Text besser in einen Spoiler? Nicht jeder hat Prometheus bereits gesehen.

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Re: [Film]Alien: Covenant

Ungelesener Beitrag von Campbell » 19. Mai 2017 11:52

Macht der Gewohnheit. Bei Filmen die schon einige Jahre auf dem Buckel haben nehm ich auf Spoiler nicht mehr so viel Rücksicht.

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Re: [Film]Alien: Covenant

Ungelesener Beitrag von Uschi Zietsch » 19. Mai 2017 14:16

Dietmar Dath äußert sich lobend auf der FAZ-Seite. Angesichts der Ausschnitte denke ich, dass es vielleicht ein gelungener Film ist, jedoch habe ich solcherlei Szenen schon so oft gesehen, dass ich auch weiterhin nicht überzeugt werden kann. Bei Star Wars war's was anderes - kann sein, dass ich allgemein ziemlich von der Horror-Schiene weg bin und mich bei diesen Szenen einfach nur noch langweile, weil ich ja schon (so gut wie) alles im Vorhinein weiß.
http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/k ... 19158.html
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Re: [Film]Alien: Covenant

Ungelesener Beitrag von Quantenmechaniker » 19. Mai 2017 18:31

Tom Zola hat geschrieben:
19. Mai 2017 10:58
Nicht jeder hat Prometheus bereits gesehen.
Ist das ein Scherz? "Prometheus" ist schon fünf Jahre alt. Außerdem ist Darth Vader Luke's Vater.

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Re: [Film]Alien: Covenant

Ungelesener Beitrag von Tom Zola » 19. Mai 2017 22:50

Und dennoch mag es Leute geben, die ihn nicht gesehen, aber noch auf dem Zettel haben. Wo ist das Problem, storyrelevante Details einfach in einen Spoiler zu packen?

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Re: [Film]Alien: Covenant

Ungelesener Beitrag von Gast07 » 20. Mai 2017 01:32

Da im Forum schon einiges über ungelegte (Alien-)Eier gemutmaßt wurde, hier ein paar Eindrücke: der Film bietet gutes, straight erzähltes Genre-Kino mit reichlich Action. Es ist ein SF-Horror-Streifen, wie man ihn unterhaltsamer nicht machen kann. Die Ausstattung überzeugt, die Visual Effects sind super, die Hauptdarstellerin ist ein anderer Typ als Weaver aus dem klassischen "Alien", aber interessant.

Von der Qualität her knüpft er an die beiden ersten Filme von Scott und Cameron an und lässt die Werke von Fincher, Jeunet und Scotts "Prometheus" hinter sich, von den Crossover-Werken ganz zu schweigen. Man bekommt, was man erwartet, das ist richtig. Ich habe mich keine Sekunde gelangweilt.

Das neue Alien funktioniert visuell ziemlich gut und das alte Alien hat auch noch seinen Auftritt. Es fragt sich natürlich, was es damit auf sich hat:
Die Figur des guten Androiden David aus "Prometheus" hat sich in diesem Film in ihr Gegenteil verkehrt. Der Stoßtrupp der Covenant begegnet ihm auf dem Planeten. Es bleibt aber unklar, wieso sich seine Motivation auf dem Flug mit dem fremden Raumschiff - siehe das Ende von "Prometheus" - dermaßen schnell und grundlegend geändert hat. Bei der Ankunft begeht er einen Massenmord, wie in einer Rückblende erzählt wird. Seine Einstellung ist im Grunde die eines Faschisten, der die perfekte Rasse, den perfekten Organismus erzeugen will. Offenbar hat er dann in den zehn einsamen Jahren auf dem Planeten mit der Alien-Biologie herumexperimentiert, so dass ein neues Alien entstanden ist. Den altbewährten Facehugger "aktiviert" er später aus Züchtungsgründen auch nochmal. Man kann diesen überraschenden Gesinnungswandel den Drehbuchautoren ankritteln, aber die Figur als solche ist dämonisch gestaltet, vor allem, weil es eine tolle Doppelrolle für Fassbender ist, der parallel wieder einen guten Androiden namens Walter gibt
Das Ende des Films ist für eine Hollywood-Produktion schön fies. Ich bin gespannt, wie die Drehbuchautoren die Fortsetzung angehen werden.

Fazit: 8 von 10 Alien-Embryos

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Re: [Film]Alien: Covenant

Ungelesener Beitrag von Bully » 22. Mai 2017 18:27

War besser als Prometheus, weniger Philosophie, weniger Andeutungen, weniger Dummheiten, mehr Action, mehr Charakteraufbau und mehr Antworten.
Wieso das Jockey-Raumschiff in Aliens genau da stand, weiß trotzdem immer noch der Gilb.

"Weniger Dummheiten" ist übrigens nicht irgendwie eine Redewendung.

- die ganze Kolonisierungstruppe verlässt sich offenbar auf genau EIN Raumschiff, welches auch nicht besonders viele Beiboote* hat. Oder Flugzeuge, Hubschrauber oder Drohnen.
- die Tiefschlafdinger sind ja ziemlich übel. Wahrscheinlich können Kühlschränke im Alienversum auch kochen, wenn man den falschen Knopf drückt.
- man sollte vllt. erwarten, dass
die Ingenieure Antikörper, Medikamente oder sonstige Abwehrmaßnahmen gegen ihre eigenen Biowaffen hätten,
aber nö.
- müssen wirklich so viele Leute mit auf die erste Expedition auf einen neuen Planeten? Die Helmfrage ist mal wieder da, da es, selbst bei getesteter Atembarkeit und Toxität, zig Sachen gibt, die man vom Orbit aus nicht feststellen kann, und gegen die Raumfahrerhelme oder Gasmasken schützen würden. Speikobras, Speidinos, Herkulesstauden, Allergene, hochentwickelte Biowaffen. Ja, so eine Maske stört vllt. ein bisschen, aber nicht so viel. Vor allem, muss man wirklich komplettes Marschgepäck mit Isomatte mitschleppen, wenn man nur auf einen Berg klettern will, Rückkehr noch bei Tageslicht?
- der Kapitän ist irgendwie seltsam; sollte ein religiöser Typ nicht am ehsten den Sinn in einer Trauerzeremonie sehen? Vor allem, weil sich die ganze Besatzung ja offenbar kennt und auch eigentlich gut versteht?
- und wenn es zum nä. Trauerfall kommt, sollte er nicht als allerallererstes die anderen warnen? Und am besten versammeln? Und dabei die Waffe im Anschlag halten???
Die Schläue der Füchse ist zu 90% die Dummheit der Hühner. Und das Ende ist wirklich fies, aber ich glaube, die haben bei der Maske geschummelt.
Dummheit ist jetzt ein bisschen eine Horrorfilmkrankheit, aber bei Prometheus kam irgendwie viel mehr dazu. Die Tendenz geht also wieder aufwärts. :D
Aber zum Vergleich, derartig idiotisches Verhalten in Alien gab es nicht. Einer stirbt, weil er sich auf seinen Helm verlässt, einer, weil er nicht damit rechnet, dass Aliens so schnell wachsen können, einer stirbt, weil er einmal in die falsche Richtung kuckt, einer hat's sich selbst zuzuschreiben, eine stirbt, weil sie vor lauter Panik sich nicht mehr bewegen kann, und einer hat einfach Pech.

*Jaha, das war bei Alien auch so. Und in Titanic. Trotzdem.
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