[Film] Marvel's Black Panther

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lapismont
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Re: [Film] Marvel's Black Panther

Ungelesener Beitrag von lapismont » 28. März 2018 21:21

Mir hat der Film nicht so gefallen. Der Plot war unterste Fantasyschublade. Zwei Prinzen kämpfen um den Thron. Der eine will die Macht für Eroberungen, der andere für, naja einfach Königsein.
gähn

Dass eine jahrtausendalte Hochtechnologie abolutistisch regiert wird und diese Macht durch männliche Erbfolge oder Faustkampf weitergegeben wird, ist offensichtlich eine 30er Jahre Sporyline, anders kann ich mir das nicht erklären.
Und wie von Bully schon angemerkt, erschließt sich mir nicht, warum das nun grad zum ersten Mal passiert. Die Wunderblumen hätte wohl jeder König mit Größenwahn vernichtet.

Gut war die schauspielerische Leistung, da gibt es nix zu meckern. Auch das Design sah toll aus, ich hätte mir vieles gern genauer betrachtet.

Letztlich aber war der Film eine Enttäuschung.

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Gast09
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Re: [Film] Marvel's Black Panther

Ungelesener Beitrag von Gast09 » 8. April 2018 18:14

Mich hat dieser Film auch enttäuscht; s.o.
Nicht enttäuscht hat er jedoch die Produzenten. Die Einspielergebnisse haben bereits vor Ostern die 1-Mrd-USD-Schallmauer durchschlagen, liegen nun bei über 1,2 Mrd. USD und pirschen sich doch tatsächlich an die 1.3 Mrd. von "The Last Jedi" heran.
Wer hätte das gedacht!
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Uschi Zietsch
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Re: [Film] Marvel's Black Panther

Ungelesener Beitrag von Uschi Zietsch » 13. Juli 2018 22:03

Also hier auch noch meine Anmerkungen dazu. Ich habe ihn im Flugzeug gesehen, also am winzigen Schirm.
Dennoch ist mir der optische Aufwand nicht entgangen, den ich als überaus gelungen empfinde.
Also fü rmich muss eine Geschichte nicht viel Inhalt haben. Bei den Expendables reicht mir "suchen - finden - töten".
Aber hier habe ich ein Problem mit der sehr dünnen Unterlage. Denn der Film kommt schon intellektuell daher und will irgendwas vermittenln, von dem ich nicht herausgefunden habe, was das sein soll. Er ist zwischen den Stühlen, einerseits bedeutungsschwer wie "Wonder Woman", andererseits aber Action-Klamauk.
Mein größtes Problem liegt beim Hauptdarsteller, der mich sowas von nicht abgeholt hat. Der edle, sanfte Prinz, der, man möge mir auch hier verzeihen, farblos ist.
Wie ganz anders ist seine redegewandte, hochintelligente, schrullige Schwester, aufgetakelt bis zum Gehtnichtmehr, aber unglaublich stilvoll.
Wie ganz anders ist die stolze Generalin, die genau weiß, wo der Bartel den Most holt, aber nicht an "ja, Sir, nein, Sir" festhält, sondern strategisch denkt und plant und darüber hinaus flexibel - und empathisch ist. Das nenn ich mal Militär, und das nenn ich jemanden, der die Soldaten begeistern kann und die Massen dazu.
Selbst die Mutter, sobald sie ihres formidablen Kopfschmucks beraubt ist, hat große Momente, wenn sie als Bittstellerin über die Berge zieht.

Die Männer gehen da allesamt total unter, allen voran der Black Panther. Sie agieren wie pubertierende Jungs. Ist lustig, habe auch gelacht, aber das ist nicht "Black Panther". Leoparden sind meine Lieblingskatzen und da erwarte ich mehr. (Die Comics kenne ich übrigens nicht, wie üblich.)

Der Film ist für mich keine Enttäuschung, durchaus unterhaltsam, aber durchschnittlich-nett. Und keiner, den ich mir noch zusätzlich auf DVD zulege.
:bier:
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Re: [Film] Marvel's Black Panther

Ungelesener Beitrag von Medizinmann » 14. Juli 2018 11:51

>>>>Der Film ist für mich keine Enttäuschung, durchaus unterhaltsam, aber durchschnittlich-nett. Und keiner, den ich mir noch zusätzlich auf DVD zulege.

Ich sehe das ähnlich . Ich hab auch über so manche Logiklücke hinwegggesehen, weil das muss man bei den Superhelden Filmen)
Ich habe mich erst über den Hype ,drüben in den USA gewundert , aber das ist wohl so eine ethnische Sache, die Ich nicht ganz verstehe (aber durchaus akkzeptiere) . Ich fand den Black Panther eher als durchschnittlichen Marvel Film. die Captain America Filme haben mir weitaus mehr gefallen .
Und auch Ant Man ( wobei demnächst ja Antman and the Wasp kommt, auf die Ich mich auch schon freue :) ) hat mich mehr amüsiert .

mit Tanz der Vorfreude
Medizinmann

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