SeaQuest DSV
Verfasst: 22. Februar 2026 13:09
Ich hatte schon immer sehr nostalgische Erinnerungen an die Serie. Das sieht man auch hier im Forum. Wenn man die Suche eingibt, finde ich sehr viele Posts dazu von mir. Irgendwann habe ich mir dann mal ne Mütze mit dem Embleme gekauft. was wiederum meine Freundin veranlasst hat, mir die gesamte Serie auf DVD zu Weihnachten zu schenken (der Trend geht zurück zu physical media). Die ganze Serie ist natürlich hochtrabend. Es sind im Prinzip 2,5 Staffeln. Und da sind wir gerade beim Rewatch.
Staffel 1
Die hatte ich aus Kindheitstagen sehr gut in Erinnerung. Da kommt dann auch meine Nostalgie her. Für mich war SeaQuest immer eine dieser Serien, die am Anfang noch tiefgründig und zum Nachdenken war. Und dann kamen die Studiobosse und haben ein Actionspektakel draus gemacht.
Aber so ganz stimmt das nicht. Beim Rewatch hat sich gezeigt, dass die Serie unglaublich teuer gewesen sein muss. Der Haupt-Cast ist extrem groß, obwohl nicht immer alle in den Folgen was zu tun haben. Ted Raimi (O'Neill) und Marco Sanchez (Ortiz) kommen über die Präsenz von Lt. Uhuru in TOS eigentlich nicht hinaus. Und dennoch gibt es viele Nebendarsteller. So gibt es einen Doktor, der in echt vielen Folgen vorkommt, obwohl Dr. Westphalen als Ärztin im Haupt-Cast ist. Dann braucht es unzählige Statisten um die Sets zu bevölkern und wahrscheinlich teure Gäste wie Topol oder Charleton Heston. Die computer-generierten Effekte sehen heutzutage schrecklich aus, waren damals aber sicher super teuer.
Und so super tiefgründig sind die Folgen dann doch nicht. Sie sind halt okay. Oft sind sie zu langsam erzählt. Und es fehlen im Prinzip komplett die Interaktionen der Crew. Die Serie konzentriert sich auf das Trio Roy Scheider, Stephanie Beachum und Jonathan Brandis. Alle anderen bleiben farblos. Von daher kann man die erste Staffel ganz gut gucken, aber ich habe da schon deutlichen Verbesserungsbedarf gesehen.
Staffel 2
Hier kommen die Producer ins Spiel. Tatsächlich fokussiert sich die Serie in Staffel 2 deutlich mehr auf die Figuren. Das ist gut. Allerdings wurde der halbe Cast gefeuert. Und die neuen Leute müssen alle irgendwelchen Superkräfte haben. Die neue Ärztin kann Gedanken lesen und erinnert super doll an Counselor Troi. Piccolo hat Kiemen und kann daher unter Wasser tauchen und mit Dagwood kommt eine Art SF-Archetyp an Bord: der stille, stoische Krieger.
Und während Staffel 1 ein bisschen schneller hätte erzählt werden können, ist Staffel 2 tatsächlich krass dümmer. Es gibt Zeitreisen und Monster of the Week -Episoden. Monster of the Week bei SeaQuest! In Staffel 1 hätten sie jede neuentdeckte Kreatur abgefeiert und wissenschaftlich untersucht. Nun muss dem Monster am Ende der Folge der Garaus gemacht werden. Roy Scheider hat ca. 80 % weniger Bildschirmzeit und wenn er da ist versprüht er nicht mehr das alte Charisma. Ich kann es nicht genug betonen, Staffel 2 ist dumm wie Brot. Ich war selber überrascht, wie sehr mich das geärgert hat.
Mit Staffel 3 (13 Folgen) haben wir erst angefangen. Mal sehen, ob der Trend weitergeht. Ich werde berichten.
Staffel 1
Die hatte ich aus Kindheitstagen sehr gut in Erinnerung. Da kommt dann auch meine Nostalgie her. Für mich war SeaQuest immer eine dieser Serien, die am Anfang noch tiefgründig und zum Nachdenken war. Und dann kamen die Studiobosse und haben ein Actionspektakel draus gemacht.
Aber so ganz stimmt das nicht. Beim Rewatch hat sich gezeigt, dass die Serie unglaublich teuer gewesen sein muss. Der Haupt-Cast ist extrem groß, obwohl nicht immer alle in den Folgen was zu tun haben. Ted Raimi (O'Neill) und Marco Sanchez (Ortiz) kommen über die Präsenz von Lt. Uhuru in TOS eigentlich nicht hinaus. Und dennoch gibt es viele Nebendarsteller. So gibt es einen Doktor, der in echt vielen Folgen vorkommt, obwohl Dr. Westphalen als Ärztin im Haupt-Cast ist. Dann braucht es unzählige Statisten um die Sets zu bevölkern und wahrscheinlich teure Gäste wie Topol oder Charleton Heston. Die computer-generierten Effekte sehen heutzutage schrecklich aus, waren damals aber sicher super teuer.
Und so super tiefgründig sind die Folgen dann doch nicht. Sie sind halt okay. Oft sind sie zu langsam erzählt. Und es fehlen im Prinzip komplett die Interaktionen der Crew. Die Serie konzentriert sich auf das Trio Roy Scheider, Stephanie Beachum und Jonathan Brandis. Alle anderen bleiben farblos. Von daher kann man die erste Staffel ganz gut gucken, aber ich habe da schon deutlichen Verbesserungsbedarf gesehen.
Staffel 2
Hier kommen die Producer ins Spiel. Tatsächlich fokussiert sich die Serie in Staffel 2 deutlich mehr auf die Figuren. Das ist gut. Allerdings wurde der halbe Cast gefeuert. Und die neuen Leute müssen alle irgendwelchen Superkräfte haben. Die neue Ärztin kann Gedanken lesen und erinnert super doll an Counselor Troi. Piccolo hat Kiemen und kann daher unter Wasser tauchen und mit Dagwood kommt eine Art SF-Archetyp an Bord: der stille, stoische Krieger.
Und während Staffel 1 ein bisschen schneller hätte erzählt werden können, ist Staffel 2 tatsächlich krass dümmer. Es gibt Zeitreisen und Monster of the Week -Episoden. Monster of the Week bei SeaQuest! In Staffel 1 hätten sie jede neuentdeckte Kreatur abgefeiert und wissenschaftlich untersucht. Nun muss dem Monster am Ende der Folge der Garaus gemacht werden. Roy Scheider hat ca. 80 % weniger Bildschirmzeit und wenn er da ist versprüht er nicht mehr das alte Charisma. Ich kann es nicht genug betonen, Staffel 2 ist dumm wie Brot. Ich war selber überrascht, wie sehr mich das geärgert hat.
Mit Staffel 3 (13 Folgen) haben wir erst angefangen. Mal sehen, ob der Trend weitergeht. Ich werde berichten.