Der "Liest zur Zeit" Thread

Science Fiction in Buchform
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Teddy
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Re: Der "Liest zur Zeit" Thread

Ungelesener Beitrag von Teddy »

Badabumm hat geschrieben:
17. Oktober 2019 17:05
Handke erinnert mich manchmal an Arno Schmidt. Diese Anstrengung, unbedingt genial sein zu wollen und absichtlich alles anders zu machen, nur um die Leser zu ärgern, ist unterste Angeber-Schublade. Kinski konnte es wie Beuys mindestens genauso gut. Die Werke von Handke sind immerhin noch lesbar, aber sie hauen mich nicht vom Hocker, und die meisten ziehen einfach nur runter. Aber auch Grass und Lessing waren bereits schwer lesbar - vielleicht kennzeichnet der Literaturpreis nur solche Werke, die so unverständlich und doppeldeutig geschrieben sind, dass allein die Preisgeber darauf reinfallen? Dem Orakel von Delphi wird auch Genialität und Weitsicht nachgesagt, aber könnte es nicht sein, dass die Dame nur bekifften Stuss geredet hat..?
Kannst du dir entfernt vorstellen, dass es auch Leute gibt, die das einfach gerne lesen? Muss du ihnen unterstellen, dass sie eigentlich nichts verstehen? Solche Leute gibt es bestimmt, aber vielleicht ja dann doch nicht alle.
Und zu Doris Lessing: Die hat auch sehr leicht lesbare Romane geschrieben, die sogar spannend sind. Lies mal Das fünfte Kind. Ein wahrer Pageturner. Auch sehr lesbar: Die Memoiren einer Überlebenden. Beides echte Phantastik, letzteres sogar SF.

Wrong
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Re: Der "Liest zur Zeit" Thread

Ungelesener Beitrag von Wrong »

Ich habe eine kleine Sci-Fi - Pause eingelegt und endlich einmal eine Erzählung eines Autors in die Hände genommen, der mir schon seit Jahren im Kopf herumspukt, nämlich der 2008 verstorbene russische Literaturnobelpreisträger Alexander Solschenizyn. Mehrere male habe ich schon mit "Der erste Kreis der Hölle" angefangen und dann wegen der inhaltlichen Dichte und der vielen Namen wieder weg gelegt. Nun habe ich die die Erzählung "Ein Tag im Leben des Iwan Denissowitsch" beendet, in der der Alltag des Lagerhäftlings Iwan Denissowitsch Schuchow an Hand eines Tages in einem russischen Straflager mitten in der Taiga dokumentiert und erzählt wird. Verbrecher als Aufseher, Maurerarbeiten bei Minustemperaturen und fast immer auf dem Sprung in die Einzelhaft, da man im Überlebenskampf die strengen Regeln des Lagers brechen muss. Aber auch gleichzeitig eine wohltuende Wärme der einzelnen Häftlinge untereinander, wenn sie sich gegenseitig unterstützen und die schwächeren Insassen schützen. Natürlich ist die Erzählung auf ihre Art trostlos, doch hatte ich eine pessimistischere Grundstimmung erwartet. Es kam sogar vor, dass ich über manche Begebenheiten schmunzeln musste. Eine schöne Geschichte, die, obwohl sie traurig ist, den Leser nicht traurig zurücklässt.

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Ich habe allerdings nicht die Knaur, sondern die dtv-Ausgabe von 1975 (12. Auflage) gelesen.

Beste Grüße,
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Re: Der "Liest zur Zeit" Thread

Ungelesener Beitrag von Uschi Zietsch »

Ja, diese Ausgabe von 1975 hab ich auch und damals gelesen. Ich hatte denselben Eindruck, ich kann mich dran erinnern. Beim Archipel Gulag (Band 1, Band 2 hab ich nicht gelesen) ist das übrigens ganz ähnlich. Seltsamerweise findet sich in Solschenizyns Geschichten nicht die gewohnte russische Schwermut. Er schafft es unvergleich, das Grauen in Worte zu fassen, dass man es erträgt. Und dass am Ende die Menschlichkeit das ist, was bleibt.
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Re: Der "Liest zur Zeit" Thread

Ungelesener Beitrag von Shock Wave Rider »

Wrong hat geschrieben:
29. Oktober 2019 17:07
[...] Alexander Solschenizyn [...]
"Ein Tag im Leben des Iwan Denissowitsch" [...]
Hört sich ja wirklich interessant an, nach dem, was du und Uschi so rückfüttert!
Die Solschenizin-Erzählung scheint genau das einzulösen, was ich von Christian Torklers Roman "Der Platz an der Sonne" erwartete.

Gruß
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Re: Der "Liest zur Zeit" Thread

Ungelesener Beitrag von Uschi Zietsch »

Ja, es ist vor allem eine kurze Geschichte, mit der man sich in Solschenizyn gut einlesen kann. Der Gulag ist allerdings wirklich sein opus magnus, meiner Ansicht nach, weil epischer und noch eindringlicher.
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Re: Der "Liest zur Zeit" Thread

Ungelesener Beitrag von Uschi Zietsch »

heino hat geschrieben:
15. Mai 2016 09:46
- Felix J. Palma:Die Landkarte des Himmels
Ich war ja von Palmas ersten Buch nicht so begeistert, fand es zu selbstgefällig und schwatzhaft. Bei diesem Buch ist es ganz genauso. Die grundlegende Idee ist wirklich klasse, aber Palma zieht alles unnötig in die Länge, füllt etliche Seiten mit unnötigem Beiwerk und hat zumindest mir damit die Lust an dem Roman etwas vermiest.
Aufgrund der Lesechallenge habe ich den ersten Band, Die Landkarte der Zeit, nun auch gelesen.
Also, im Schnelldurchgang.
So viel Geschwafel auf über 700 Seiten. Ja, Herr Palma kann sehr gut schreiben, aber dieses im Stil des 19. Jahrhunderts gehaltene Zeug kann mich heutzutage einfach nicht mehr begeistern. Letztendlich bleibt eine sehr dünne Geschichte übrig. Wenn ich da an die Die vielen Leben des Harry August denke, an Die Frau des Zeitreisenden ...
ein bisschen was von allem, auch von den Ideen her, hat sich Palma gemopst (ok, nicht vom Harry, der kam erst später). Ja, er ist SF-Nerd und kennt alle Klassiker, schön, dass er uns immer wieder darauf hinweist und ganz viele gescheite Details präsentiert, die mich null interessieren. Aufgeblasen bis zum Gehtnichtmehr, handelnd von mehreren Personen, die letztendlich keinerlei Einfluss auf die Geschichte selbst haben, fängt es erst auf Seite 594 an und ist auch gleich wieder zu Ende, weil danach nichts mehr passiert. Ich hasse die vorgreifenden Prophezeiungen, wie es in der Geschichte weitergeht, und ich hasse den permanent wichtigtuerisch eingreifenden "alleswissenden, alles beherrschenden" - wie er sich selbst bezeichnet, Ich-Erzähler, also der Autor, der immer dann zu Worte kommt, wenn der Autor eigentlich nicht mehr weiterweiß oder womöglich Spannung aufbauen könnte.
Es gibt keinen Protagonisten und keine Bezugsperson, man bleibt auf absoluter Distanz zu der Geschichte, und das ist ihr größtes Manko. Hauptperson ist HG Wells, und am Ende finden wir heraus, dass diese >700 Seiten nichts weiter als die Exposition für einen (mindestens) Dreiteiler sind.
Ich wollte nicht abbrechen, aber das war wirklich Schnelldurchgang, 85% der Seiten habe ich nur überflogen. Mag ja alles schön erzählt sein, und ich denke mal, vor 40 Jahren hätte mich das auch begeistert. Aber inzwischen haben sich die Erzählformen geändert und es gibt eine Menge besserer - allen voran die beiden oben genannten - Storys über die Zeit.
Das Beste am Buch ist der Klappentext, der mich verführt hat. Es stimmt alles, was da hinten steht, abgesehen von "dämonisch" bei Bibliothekar, das ist ja nur ein sozipathischer Mörder, weil er besessener Kunstsammler ist. Aber das, was da hinten so spannend steht, ist zwischen den Deckeln halt einfach unspannend. Sobald auch nur der Hauch einer Chance besteht, dass es spannend werden könnte, wird sofort die Lösung präsentiert, erzählt vom Allwissenden.
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Re: Der "Liest zur Zeit" Thread

Ungelesener Beitrag von Wrong »

Uschi Zietsch hat geschrieben:
29. Oktober 2019 21:01
Ja, diese Ausgabe von 1975 hab ich auch und damals gelesen. Ich hatte denselben Eindruck, ich kann mich dran erinnern. Beim Archipel Gulag (Band 1, Band 2 hab ich nicht gelesen) ist das übrigens ganz ähnlich. Seltsamerweise findet sich in Solschenizyns Geschichten nicht die gewohnte russische Schwermut. Er schafft es unvergleich, das Grauen in Worte zu fassen, dass man es erträgt. Und dass am Ende die Menschlichkeit das ist, was bleibt.
@ Uschi: Gulag habe ich leider nicht im Regal. Werde es aber nachholen. "Kreis der Hölle" und "Die Eiche und das Kalb" sind die nächsten Sachen von Solschenenizyn. Kennst du da etwas von?

@SWR: Schön, dass ich dich mit dem russischen Autor anlocken konnte. Ich lese gerade "Die Dämonen" von Dostojewskij. An Proust habe ich mich noch nicht herangetraut.

Beste Grüße, Wrong
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Re: Der "Liest zur Zeit" Thread

Ungelesener Beitrag von Uschi Zietsch »

Ja, Der erste Kreis der Hölle hab ich gelesen, aber da ich mich nicht mehr erinnern kann, äh, hat er mich wohl nicht so beeindruckt, bzw. er war mir zu sehr politisch. Ich denke, ich war dann auch anderweitig abgelenkt mit positiveren Dingen hüstel. Die Eiche und das Kalb hab ich nicht mal von gehört ... ^^

"Die Dämonen"!! YAY! Eins meiner Lieblingsbücher, so wie der gute Dostojewski einer meiner Lieblingsautoren ist. Ich war so 12 oder 13 und kann auch nach Jahren noch willkürlich ne Seite aufschlagen und bin gleich wieder gefangen. Schwere Kost, schwermütige Kost, nicht jedermanns Geschmack. Ganz großer Erzähler. Danach gleich Moby Dick. Dann Dr. Schiwago und gleich in die Ecke gepfeffert (eine Frechheit, so ein Traktat "Roman" zu nennen). Also gehen wir zu Krieg und Frieden - ja, war gut, kam aber nicht an D. heran. Der trifft einfach meinen Nerv und ich habe keine Ahnung warum.
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Re: Der "Liest zur Zeit" Thread

Ungelesener Beitrag von Teddy »

Jasper Fforde - Im Brunnen der Manuskripte

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Dritter Teil der Thursday-Next-Reihe. Der Roman ist die direkte Fortsetzung des zweiten Teils, d.h. Thursday ist schwanger, ihr Mann genichtet und sie muss vor der Verfolgung der Goliath Corporation untertauchen. Dies tut sie im Brunnen der Manuskripte, also in der fiktiven Welt der Bücher. Dort tritt sie der Jurisfiktion, der Polizei innerhalb der Buchwelt, bei und hilft bei der Untersuchung einiger Morde, die zu einer großen Verschwörung führen, die die gesamte Buchwelt betrifft.
Die leidlich spannende Krimihandlung dient in erster Linie dazu zu vermitteln, wie Bücher entstehen: Wie aus Rohlingen Figuren werden, auf dem Schwarzmarkt Spannungselemente gehandelt werden oder was mit unveröffentlichten Manuskripten geschieht. Wieder gibt es eine Vielzahl an Begegnungen mit Werken der britischen Literatur: Humpty Dumpty ist Wortführer beim Streik der Kinderreime, während die Figuren aus Wuthering Heights zur Gruppentherapie müssen, um ihre Wut in den Griff zu bekommen. Und dass jemand alle Satzzeichen aus den hinteren Kapiteln des Ulysses gestohlen hat, wird von Jurisfiktion als nicht dringend eingestuft.
Der dritte Band hat mir wieder sehr gut gefallen, allerdings ist die Handlung aus den ersten beiden Bänden kein Stück vorangekommen. Am Ende ist Thursday schwanger, ihr Mann wurde genichtet und die Goliath Corporation ist hinter ihr her.

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saturn
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Re: Der "Liest zur Zeit" Thread

Ungelesener Beitrag von saturn »

Beendet:
Philip K. Dick: Die drei Stigmata des Palmer Eldritch
Ziemlich abgefahren, aber hat mir gefallen.

Begonnen:
Arthur C. Clarke: 3001 – Die letzte Odyssee
Kenne ich schon und plätschert eher vor sich hin.

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Des_Orphan
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Re: Der "Liest zur Zeit" Thread

Ungelesener Beitrag von Des_Orphan »

Hans Fallada: Der eiserne Gustav (rekonstruierte Urfassung)
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Ein wahres Schreibtalent!
Selten las sich ein Klassiker der deutschen Literatur so unkompliziert und flüssig.
Ein wahrhaft empfehlenswertes Buch! :prima:

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Re: Der "Liest zur Zeit" Thread

Ungelesener Beitrag von L.N. Muhr »

Wobei man "rekonstruiert" hier kritisch sehen sollte.

https://www.sueddeutsche.de/kultur/lite ... -1.4655755

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Re: Der "Liest zur Zeit" Thread

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Ian McDonald: Luna - Drachenmond
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McDonald legt hier den Abschlussband seiner Luna-Trilogie vor. Am Anfang hatte ich Probleme, bei den vielen Protagonisten den Überblick wiederzufinden, da die Lektüre von Wolfsmond schon über zwei Jahre her war. Fünf superreiche Familien bekriegen sich auf Mond am Anfang des 22. Jahrhunderts mit allen Mitteln (Mord, Liebe, Verrat, Hass, Intrigen, Sex usw.) in dieser Space Soap Opera. Der Autor beschreibt in hier eine exotische Zukunftsvision in vielen Details, ohne sich allzu sehr in der Technik zu verlieren.
Die Trilogie ist jetzt abgeschlossen, allerdings ist das Universum so augearbeitet, dass vielleicht weitere Romane folgen könnten.
Die Vorlage schreit gerade nach einer Fernsehserie.

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Re: Der "Liest zur Zeit" Thread

Ungelesener Beitrag von aquarius »

Daphne Niko: Der zehnte Heilige
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Archäologieabenteuer im Stil von Indiana Jones. Es kommen auch Klimawandel und Zeitreisen dabei vor. Spannend und gut zu lesen, aber auch kein Meisterwerk, da die Hauptcharaktere doch zu klischeehaft dargestellt sind.

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Des_Orphan
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Re: Der "Liest zur Zeit" Thread

Ungelesener Beitrag von Des_Orphan »

L.N. Muhr hat geschrieben:
4. November 2019 19:23
Wobei man "rekonstruiert" hier kritisch sehen sollte.
"Philologisch ehrlich wäre es, zuzugeben, dass wir die "Originalfassung" nicht kennen, da weder Manuskript noch Typoskript überliefert sind. Daher war Jenny Williams, wie sie zugibt, "auf Rückschlüsse, sekundäre Hinweise und Analogien angewiesen"
Ein übliches Verfahren bei der Zusammenstellung "historisch-kritischer Ausgaben" von Büchern, deren Orginal-Manuskript nicht mehr existiert.

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