Perry Rhodan 2800-?

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Uschi Zietsch
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Re: Perry Rhodan 2800-?

Ungelesener Beitrag von Uschi Zietsch » 14. März 2017 22:48

Monos hat geschrieben:Und sehr alleine mit diesem Zorn.
Nur insofern, dass es damals noch keine Online-Community gab. Denn viele fanden Paunaros Tod nicht gut.
:bier:
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Re: Perry Rhodan 2800-?

Ungelesener Beitrag von Alana » 14. März 2017 22:49

Uschi Zietsch hat geschrieben:"Ein Klavier, ein Klavier!" Tschuldigung, konnte nicht anders SCNR
Fehlt nur noch, dass das Band zu Ende war vor dem endgültigen Schluss! :rotfl:
Halte das Glück wie einen Vogel, so leise und lose wie möglich.
Dünkt er sich selber nur frei, bleibt er Dir gern in der Hand.

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Re: Perry Rhodan 2800-?

Ungelesener Beitrag von Monos » 15. März 2017 10:41

Alana hat geschrieben:Die Perrypedia schreibt:
Nach Erfüllung dieser Aufgabe wurde Paunaro von ES in sich aufgenommen, was die anderen Aktivatorträger als jubelndes Glücksgefühl des Nakken mitempfanden.
Also, warum sauer sein? :naughty:

Es war nicht ganz erst gemeint. Wobei: Des Nakken demonstrative Freude über sein serientechnisches Ausscheiden war zusätzliches Salz in meinen Wunden.

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Re: Perry Rhodan 2800-?

Ungelesener Beitrag von Monos » 15. März 2017 10:44

Uschi Zietsch hat geschrieben:
Monos hat geschrieben:Und sehr alleine mit diesem Zorn.
Nur insofern, dass es damals noch keine Online-Community gab. Denn viele fanden Paunaros Tod nicht gut.
Echt? Arg, dass auch andere das wortkarge Weichtier mochten. Die Figur war ja in ihrer Entrücktheit irgendwie eine "Anti-Figur".

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Re: Perry Rhodan 2800-?

Ungelesener Beitrag von L.N. Muhr » 15. März 2017 10:51

Jeglicher hat seine Zeit.

Die Erkenntnis fehlt mir heute manchmal. Siehe weiter vorn. Ist wie mit Bullys Pflaster (gute Besserung): das muss wehtun, sonst war es gar nicht drauf. Do you want to burn out or just fade away? Einige Figuren bei PR sind doch eher letzteres, schon ewig.

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Re: Perry Rhodan 2800-?

Ungelesener Beitrag von Bully » 15. März 2017 11:36

Ok, das Klavier sollte eine Metapher sein für ein gewisses Lebensrestrisiko, das man nicht nur auf Risikoeinsätzen hat, sondern wenn man einfach nur mal über die Straße geht, und das man auch mit noch so viel Erfahrung nicht auf "0" gedrückt kriegt.
Dass ich mich bei manchen Einsätzen auch wundere, wieso ausgerechnet die, und wieso haben die das jetzt geschafft, geschenkt, oder?
Dass jetzt einige Tekeners Abgang für 'unrealistisch' halten, liegt vermutlich eher daran, dass sie etwas verwöhnt sind von den vielen, vielen Fällen, wo unsere Helden wegen Sachen überleben, von denen sie vorher weder Kenntnis hatten, noch ihrem Einfluss unterworfen waren, vulgo "Glück".

Dass Paunaro irgendwann nicht mehr mitmachte, fand ich übrigens auch nicht schön, war aber genau das, was er sich immer gewünscht hatte, und worauf er hingearbeitet hat. Insofern gönne ich es ihm.

Auf der Metaebene gibt es natürlich keinen Zufall in einer Serie wie PR, ob Tek lebt oder stirbt, steht fest, bevor der Roman geschrieben ist. Als Leser geht mir natürlich so ein bisschen die Spannung flöten, wenn ich irgendwann denke, achja, der Tek. Wie schafft er's denn wohl diesmal, *gähn...
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Re: Perry Rhodan 2800-?

Ungelesener Beitrag von L.N. Muhr » 15. März 2017 11:45

Was ich oben schrieb: ganz am Ende wollen wir Dramen von Menschen lesen.

Es ist doch kein Zufall, dass diejenigen, die am stärksten gelitten haben, die beliebtesten sind: Atlan, Alaska, äh... noch einer mit "a"? Oder, im Umkehrschluss, dass man die Figuren, die beliebt sind, gern leiden lässt: Bully, Gucky... und andere Figuren mt "y"? (Habe ich den geheimen Code der Dramaturgen geknackt?)

Wäre ich Kellenschwenker in der Kantine der RAS TSCHUBAI, ich würde mich hüten, mit Perry Bekanntschaft zu machen. Sonst heisst es "Wir machen da einen Außeneinsatz und mein Bauchgefühl sagt, dass du der Richtige dafür bist, und da liegt dein rotes Shirt."

Das war im jüngsten Zyklus tatsächlich ein problem. Die Idee von dafür trainierten Außenteams scheint komplett verschwunden zu sein, abberufen wird, wer nicht bei drei auf dem Baum ist.

Überhaupt, Einsatzplanung: da war eine Figur, bei der klar ist, dass sie fünf Jahre nach Start sterben würde. Der Flug hin dauert zwei Jahre, der Flug zurück dauert zwei Jahre. Und vor Ort sich etwas aufhalten will man ja auch. Muss man sogar. Kurz: es ist klar, dass die Figur nicht lebend zurückkehrt. Nun gönne ich ihr das, wenn sie irgendwo im All sterben will. ABER: wenn ich die Einsatzplanung für ein Raumschiff auf Fernexpedition mache, plane ich mit optimaler Ausnutzung der Kompetenzen. Wenn ich weiß, Kompetenzkraft X fällt während der Expedition definitiv aus, dann nehme ich nicht den an Bord, sondern einen anderen. Einfach, um die Einsatzfähigkeit des ganzen Schiffs zu optimieren.

Sowas ist Tiefschlaf von Seiten der Einsatzplanung.

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