Neuer Phantastik-Roman: Der Schatten des Phönix

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Neuer Phantastik-Roman: Der Schatten des Phönix

Ungelesener Beitrag von tomzausner »

Liebe Freunde der Phantastik!

Ich freue mich, euch meinen neuen Roman „Der Schatten des Phönix“ zu präsentieren, den ich im Mai 2020 veröffentlicht habe. „Der Schatten des Phönix“ handelt von Schuld und Fluch aus vergangenen Tagen und deren Auswirkungen in der Gegenwart – mit schillernden Figuren und Szenen, schräger Magie, packender Dramatik und ungewöhnlichen Lösungen.

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Zum Inhalt/Klappentext:
Auf der Flucht vor seinem eigenen Schatten gerät der Jungphilosoph David Emmanuel in den Einfluss eines mysteriösen magischen Geheimbundes und verfängt sich in den alten Verstrickungen seiner Vorfahren mit dem Schicksal. Um sich von dem Fluch zu befreien, muss er nicht nur das dunkle Geheimnis seiner Familie, sondern auch jenes seiner eigenen, vergangenen Leben lüften und eine Entscheidung treffen, die ihn teuer zu stehen kommen kann.

Weitere Details:
  • Vollständiger Titel: Der Schatten des Phönix: Igne Natura Renovatur Integra
  • Verlag: myMorawa
  • ISBN Hardcover: 978-3-99093-997-0
  • ISBN Paperback: 978-3-99093-996-3
  • Umfang: 572 Seiten
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Auszug:
David wandte den Blick ab und suchte Hilfe im Antlitz der Sonne, doch als die Lücken in der düsteren Wolkendecke einen Blick auf sie freigaben, war diese schwarz geworden! Um ihn herum wurde eine Landschaft der Verwesung und des Todes sichtbar; faulendes Gewächs verbreitete einen üblen Geruch und hie und da ragten Teile eines Gerippes aus dem schlammigen Boden.
Doch diesmal gab es keinen Ort, an dem David sich hätte noch weiter zurückziehen können als er es bereits bei jenem verhängnisvollen Zwischenfall in der U-Bahn getan hatte: Er war schon in den untersten Tiefen seines Selbst angelangt – so dachte er zumindest.
Mit einer Stimme, die noch boshafter klang, als die Kohleaugen blickten, sprach der Rauch zu David: »Nun hab’ ich dich genau dort, wo ich dich haben will, Klugscheißer! Jetzt bist du in meinem Reich!« Und als sich der Rauch um David wand, konnte er dessen Hass beinahe stinken riechen.
Für einen Moment, als wäre es ihm für eine einzige Frage erlaubt worden, gelang es David, die Lippen zu lösen und seiner Stimme Leben zu geben: »Wer bist du? Was – willst du von mir?« Er hätte die Frage gerne mit fluchenden und schmähenden Worten ausgeschmückt, doch sein Text schien vorgegeben zu sein.
»Wer ich bin?«, fragte der Rauch. Er blähte sich sichtlich auf. »Wenn du fürchtest, dann fürchtest du mich. Wenn du verabscheust, dann verabscheust du mich. Und wenn du hasst, dann hasst du mich. Ich bin der Ort, an dem die Sonne nicht scheint, und wohin du nicht sehen kannst, dort bin ich zuhause.
Jeder Gedanke, den du nicht denkst, wird von mir gedacht, jedes ungesprochene Wort spreche ich, und was du nicht zu tun vermagst, das tue ich. Wo du noch zögerst, habe ich bereits gehandelt, und wo du gehorchst, dort widerspreche ich. Was dir lieb und teuer ist, trete ich in den Dreck, und wenn du genießt, muss ich erbrechen! Wer ich bin, fragst du? Ich bin – du!«
David graute vor der bloßen Vorstellung. Es stimmte; aus tiefstem Inneren fürchtete, verabscheute und hasste David die Essenz dieses Wesens, und es gab nichts, absolut gar nichts, von dem er sich hätte vorstellen können, dass er es mit dieser Kreatur gemein hatte. Und doch spürte er, dass es eine Beziehung zwischen ihnen gab, etwas, das sie miteinander verband wie zwei Seiten einer Münze, oder wie eine Seerose mit dem Morast, aus dem sie unterhalb des Wasserspiegels entsprießt. Und so war es nun vielmehr diese Erkenntnis als die bloße Furcht, die einen ungehemmten Schrei des Abscheus und des Entsetzens aus Davids Kehle rang.
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