Die Phantastik - Lesechallenge 2021

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Re: Die Phantastik - Lesechallenge 2021

Ungelesener Beitrag von Fjunch-Klick »

Kategorie 7: Andreas Eschbach - Eines Menschen Flügel

Rückblickend auf die Zeit mit dieser Lektüre muss ich zugeben, dass es eine Geschichte ist, die man gerne lesen kann. Anderswo hatte ich vermutet, dies hätte der nächste Jugendroman in drei Teilen werden sollen, und nach dem expliziten NSA liest sich dieser Roman sehr sanft. Trotzdem hat es das Ende nochmal in sich, auch wenn es sich im Vergleich mit den restlichen Buch ausgesprochen knapp und schlaglichtartig ausnimmt.
Ja, die detaillierte Ausarbeitung ist wunderschön! Aber während ich das Buch gelesen habe, kam es mir teilweise zu redundant und zu lang vor, ich war also eigentlich zu ungeduldig für diesen Umfang und konnte es nur zeitweise genießen. Bei knapper Lesezeit ist es eine Willensfrage, und zum Glück wollte ich das Buch lesen, denn im mittleren Drittel hätte ich es auch abbrechen können...



( ) Buch aus der Tor Top 100 Liste
( ) Buch von Arctis, Golkonda, Memoranda oder Cross Cult
(x) Buch das den World Fantasy Award gewonnen hat | Claire North - Der Tag, an dem Hope verschwand (WFA 2017)
( ) Buch von Alastair Reynolds
( ) Buch von M. Resnick, G. Pausewang, T. R.P. Mielke, B. Bova oder James Gunn
(x) Buch dessen Titel aus genau VIER Wörtern besteht | Terry Pratchett - Die Farben der Magie
(x) Buch mit mindestens 700 Seiten | Andreas Eschbach - Eines Menschen Flügel
Gerd R.
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Re: Die Phantastik - Lesechallenge 2021

Ungelesener Beitrag von Gerd R. »

[off-topic]
Uschi Zietsch hat geschrieben: 11. April 2021 09:26 Hier kommt der nächste erledigte Part - World Fantasy Award.

C. L. Polk - Witchmark: Die Spur der Toten

Echt jetzt? Sowas kriegt den Award fürs beste Debüt? Wie waren dann die anderen Titel?
C.L. Polks "Witchmark" war zwar ein Debüt (und ja, das merkt man), aber der WFA unterscheidet nicht zwischen "Best Novel" und "Best First Novel", d.h., dieser Roman war nach Meinung der Jury der beste Fantasyroman des Jahres 2018. Je, nu ...

Wobei 2018 mMn schon ein relativ schwaches Jahr war - die Shortlist ist jetzt auch nicht gerade der Bringer -, bzw. es zwar (natürlich wieder nur mMn) deutlich bessere Romane gegeben hat, die aber vom Typus her eh nicht so oft in die engere Wahl kommen (also fast alles, was Richtung High Fantasy / Epic Fantasy geht). Andererseits kann man sich natürlich schon fragen, warum R.F. Kuangs "The Poppy War" auf der Shortlist gelandet ist, aber ein Titel wie etwa Robert Jackson Bennetts "Foundryside" - oder meinetwegen auch Alexandra Rowlands "A Conspiracy of Truths" - hingegen nicht.

Aber es beruhigt mich, dass du bei "Witchmark" zu einer ähnlichen Einschätzung kommst wie ich (wobei ich den Roman ab knapp der Hälfte nur noch sehr diagonal gelesen habe, denn für sowas war mir dann doch meine Zeit zu schade :nixwiss: ).

[/off-topic]
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Re: Die Phantastik - Lesechallenge 2021

Ungelesener Beitrag von Uschi Zietsch »

Gerd R. hat geschrieben: 14. April 2021 02:52 C.L. Polks "Witchmark" war zwar ein Debüt (und ja, das merkt man), aber der WFA unterscheidet nicht zwischen "Best Novel" und "Best First Novel", d.h., dieser Roman war nach Meinung der Jury der beste Fantasyroman des Jahres 2018. Je, nu ...
Oh weh. Oje. :(
wobei ich den Roman ab knapp der Hälfte nur noch sehr diagonal gelesen habe, denn für sowas war mir dann doch meine Zeit zu schade
Ich hätte ihn gar nicht gelesen, wenn es nicht für die Challenge gewesen wäre, aber da er so simpel geschrieben ist mit ganz vielen sehr kurzen Absätzen pro Seite, bin ich schnell durchgekommen, und ja, ein paar Schmachtfetzen habe ich auch überblättert und weiter nach dem Handlungsfortgang gesucht. Und ich habe mir auferlegt, für die Challenge kein Buch abzubrechen, sondern mich durchzubeißen ;-) Auch wenn teilweise eher die eine oder andere Seite überfliegend.

Das ist übrigens durchaus OnT :beanie:
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Re: Die Phantastik - Lesechallenge 2021

Ungelesener Beitrag von Mammut »

Kir Bulytschow - Der Einheitliche Wille des gesamten Sowjetvolks, eine Geschichtensammlung aus dem Russischen, erschienen bei Memoranda

Der Einheitliche Wille des gesamten Sowjetvolks (1991)
Eine Kabine erscheint in einer sowjetischen Stadt und verkündet jedem Bürger, er soll sich bis morgen Mittag Punkt 12 überlegen, welche Person wieder zum Leben erweckt werden soll. Daraus resultiert der Versuch, den einheitlichen Wille des Sowjetvolkes zu aktivieren.
Eine herrliche Parodie. Sehr lesenswert.

Der Tod im Stockwerk tiefer (1989)
Die mit Abstand längste Geschichte des Bandes mit 224 Seiten. Ein Moskauer Auslandskorrespondent hält einen Vortrag im sowjetischen Nirgendwo. Dort kommt es zum Chemieunfall. Eine gelbe Wolke tötet alle Menschen, bleibt aber im Erdgeschoss und die Protagonisten erkennen das zum Glück. Die Wolke steigt aber langsam, dann brennt das Hotel, wo die Geschichte spielt und es wird dramatisch. Am Ende ist es eine Erzählung über Vertuschung und Umweltsünden. Zu lang und auch ein wenig langweilig, insgesamt aber ganz nett.

Der freie Tyrann (1988)
Ein Raumfahrer strandet auf einem fremden Planeten und ist in die verbotene Zone eingedrungen. Der Gefängniszone. Der freundliche Tyrann hat nach und nach alle Bewohner in ein Freiluftgefängnis verfrachtet bzw. ihre Wohnblocks zur Gefängniszone deklariert, bis er der einzig freie Mensch ist. Am Ende entkommt der Raumfahrer dank einer Nutte.

Der alte Iwanow (1989)
Ein Mann wird nur dann aktiv wenn er eine Prämie erhält. So wirtschaftet Iwanow denn Planeten völlig runter, nur um ein paar Kröten Prämien zu erhalten. Ein Gleichnis darüber, das die Leute nur was tun, wenn sie dafür bezahlt werden und ihnen die Folgen völlig gleichgültig sind.

Im Anschluss wird der Autor ausführlich vorgestellt. Als Abschluss werden alle deutschsprachigen Veröffentlichungen aufgelistet.

Die hochgelobte Sammlung konnte mich absolut nicht begeistern. Keine Ahnung, was die Leute daran finden.
Mit der Challenge bin ich durch.
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Re: Die Phantastik - Lesechallenge 2021

Ungelesener Beitrag von heino »

Du bist schon fertig? Ich muss mich noch durch ca. 350 Seiten von Alastair Reynolds quälen und dann noch 2 weitere Kategorien abarbeiten...
Lese daheim:
Alastair Reynolds - Unendlichkeit
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Re: Die Phantastik - Lesechallenge 2021

Ungelesener Beitrag von Uschi Zietsch »

Ich hab noch 70 Seiten und dann ebenso 2 Kategorien. Dauert diesmal alles.
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Re: Die Phantastik - Lesechallenge 2021

Ungelesener Beitrag von Mammut »

heino hat geschrieben: 2. Mai 2021 10:41 Du bist schon fertig? Ich muss mich noch durch ca. 350 Seiten von Alastair Reynolds quälen und dann noch 2 weitere Kategorien abarbeiten...
Du liest Unendlichkeit?
Das fand ich bis auf das Finale sehr lesenswert. Aber ich habe nach drei Reynoldswälzern seit Dezember auch erstmal genug für die nächste Zeit.
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Re: Die Phantastik - Lesechallenge 2021

Ungelesener Beitrag von Ender »

Mammut hat geschrieben: 2. Mai 2021 09:41 Kir Bulytschow - Der Einheitliche Wille des gesamten Sowjetvolks
[...]
Die hochgelobte Sammlung konnte mich absolut nicht begeistern. Keine Ahnung, was die Leute daran finden.
Mit der Challenge bin ich durch.
Deine Anmerkungen zu den einzelnen Storys klingen gar nicht so negativ wie dein Gesamturteil.
Wie dem auch sei: :respekt: , dass du nach einem Drittel des Jahres schon fertig bist. Vielleicht überlegen wir uns beim nächsten Mal noch ein paar Bonusaufgaben. 8-)

Uschi Zietsch hat geschrieben: 2. Mai 2021 10:59Dauert diesmal alles.
Es ist ja auch gerade mal Anfang Mai. Kein Grund zur Eile. (Sage ich ganz entspannt mit noch 5 offenen Kategorien.)
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Re: Die Phantastik - Lesechallenge 2021

Ungelesener Beitrag von Mammut »

Ender hat geschrieben: 2. Mai 2021 11:17
Mammut hat geschrieben: 2. Mai 2021 09:41 Kir Bulytschow - Der Einheitliche Wille des gesamten Sowjetvolks
[...]
Die hochgelobte Sammlung konnte mich absolut nicht begeistern. Keine Ahnung, was die Leute daran finden.
Mit der Challenge bin ich durch.
Deine Anmerkungen zu den einzelnen Storys klingen gar nicht so negativ wie dein Gesamturteil.
Wie dem auch sei: :respekt: , dass du nach einem Drittel des Jahres schon fertig bist. Vielleicht überlegen wir uns beim nächsten Mal noch ein paar Bonusaufgaben. 8-)
Ja, die erste Geschichte fand ich sehr erfrischend. Der Roman war dann aber, obwohl das Thema in der Zusammenfassung ganz interessant klingt, doch sehr langweilig und eher eine Studie über das Leben in der Sowjetunion. Wenn es kürzer gewesen wäre, hätte mir das wohl gefallen. Ich glaube, mich hat der Stil des Autors nicht so sonderlich begeistert. Un der freie Tyrann war dann einfach nur schlecht, eher Skizze als Geschichte. Aber da hatte ich das Buch schon als "nicht gefallen" abgehakt.
Ich glaube, Ostliteratur ist immer nur dann lesbar, wenn man gerade gut drauf ist :freude: Ich fand, die entsprechenden Geschichten in den Jeschke Anthologien waren genauso deprimierend. In der aktuellen Zeit sollte man eher was Fröhliches lesen oder zumindest was Mitreißendes.
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Re: Die Phantastik - Lesechallenge 2021

Ungelesener Beitrag von heino »

Mammut hat geschrieben: 2. Mai 2021 11:04
heino hat geschrieben: 2. Mai 2021 10:41 Du bist schon fertig? Ich muss mich noch durch ca. 350 Seiten von Alastair Reynolds quälen und dann noch 2 weitere Kategorien abarbeiten...
Du liest Unendlichkeit?
Das fand ich bis auf das Finale sehr lesenswert. Aber ich habe nach drei Reynoldswälzern seit Dezember auch erstmal genug für die nächste Zeit.
Ja, und ich tue mich schwer damit. Am liebsten würde ich Reynolds pausenlos "Komm auf den Punkt" ins Gesicht schreien :(
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Re: Die Phantastik - Lesechallenge 2021

Ungelesener Beitrag von Uschi Zietsch »

Ich habe gestern den Rest der Kategorie 5 durchgehauen.

Mike Resnick, Mallory und die Nacht der Toten

Ich hätte gern, um die Frauenreihe fortzusetzen, Gudrun Pausewang genommen, aber sie ist halt einfach so gar nicht mein Fall. Es war nett, mit ihr auf den Messen zu plaudern, aber mit ihren Büchern konnte ich nichts anfangen. Mielke hab ich früher mal gelesen, mit Ben Bova und James Gunn bin ich auch durch. Der einzig Unbekannte der Riege war also Mike Resnick.
Der genannte Titel ist Band 2, denn Band 1 handelt von einem Einhorn, nach dem gesucht wird, und mit denen hab ich's nicht so. Lieber Vampire und Halloween.
John Justin Mallory ist ein Detektiv, den es von "unserem" Manhattan ins Fantasy-Manhattan verschlagen hat, in dem sich alle Fabelwesen tummeln. Und da löst er eben ab jetzt seine Fälle. Man kann den zweiten Band locker lesen, ohne Band 1 zu kennen. Das ist sehr angenehm.

Die Geschichte dauert nur eine einzige Nacht auf etwas über 300 Seiten, und einen Anhang gibt es auch noch, den hab ich aber nicht gelesen, das ist ein Vortrag über irgendwas vor irgendwem, interessiert mich nicht.

Die Story ist schnell zusammengefasst: Der Neffe von Mallorys Mitarbeiterin fällt einem Vampir zum Opfer, und den Rest der Nacht sucht Mallory nach dem Täter.

Die Geschichte ist absolut linear und besteht nur aus witzigen Dialogen, die mir irgendwann tierisch auf den Keks gegangen sind, weil sie nur selten wirklich gelungen sind, sondern so ständige Schenkelklopfer in der Comedyshow einer abgehalfterten Kneipe, wo sich die Anfänger zum ersten Mal blamieren. Vorteil aber, dadurch liest sich das Buch sehr schnell und seicht dahinplätschernd, eine nette Abwechslung zu anspruchsvoller Kost, die entspannt. Gestört hat mich, dass die eher selten vorkommenden Menschen als "normal" bezeichnet werden, sehr nett fand ich "Professor Seldon Hari". Mallorys wachsende Gruppe stolpert quer durch Manhattan von hier nach da und verbringt seitenweise nutzlose Dialoge an einem Ort, wo sich keine Spur des Mörders findet. Am ermüdendsten war der sehr lange Aufenthalt im ersten Leichenschauhaus, wo eine lustige Truppe nach der anderen auftritt oder Leichen sich über irgendwas beschweren oder was auch immer. So ab der Hälfte wird es dann etwas handlungsträchtiger und wir kommen besser voran.
Es wird also viel Wert auf die lustigen Erlebnisse gelegt, nicht auf die Geschichte, und Charakterisierungen, na ja, die kommen bei Humor-Büchern eh kaum vor, wenn es nicht gerade die Scheibenwelt ist.
Wendepunkte sind nur grad so erkennbar (aber auch vorhersehbar), und die Auflösung ist spritzig beschrieben, aber nicht überraschend. Aber warum auch nicht.
Ja, ich bin halt kein Fan von solchen Comedy-Storys, dennoch hatte auch ich ein Lesevergnügen daran, gerade weil es so anspruchslos und harmlos ist und ich durchaus gut unterhalten wurde. Mal was anderes! Die Wahl war in jedem Fall richtig.

Fazit: Wer "Ein Dämon zu viel" von Robert Asprin mag, wird auch diese Reihe mögen, die natürlich modern angepasst ist und Urban Fantasy mit witzigen Figuren wie den Goblins, die mit ihrem Verkaufstick den Ferengi sehr ähneln.

Als nächstes ist jetzt Reynolds dran, ich hab aber vergessen, was ich da habe - ich glaub, es ist hier schon dreimal besprochen worden. Rache? Kann sein.

[X] 1. 100 beste Science-Fiction-Bücher aller Zeiten: Nnedi Okorafor, Wer fürchtet den Tod
[X] 2. Verlag Cross Cult: Claudia Kern, Divided States of America
[X] 3. Gewinner World Fantasy Award: C. L. Polk, Witchmark Die Spur der Toten
[ ] 4. Alastair Reynolds
[X] 5. Mike Resnick, Mallory und die Nacht der Toten
[X] 6. Titel mit vier Wörtern: Juli Zeh, Corpus Delicti: Ein Prozess
[ ] 7. mindestens 700 Seiten
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Re: Die Phantastik - Lesechallenge 2021

Ungelesener Beitrag von heino »

Lustig, davon habe ich Teil 1 letztes Jahr gelesen und Teil 3 für die Challenge auf eBay gekauft, weil ich Teil 2 nirgendwo finden konnte. Inhaltlich stimme ich dir zu, das ist seichte Unterhaltung für lange Bahnfahrten.
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Re: Die Phantastik - Lesechallenge 2021

Ungelesener Beitrag von Uschi Zietsch »

Hihi, dann habe ich dir wohl das einzige verbliebene Mängelexemplar weggeschnappt ;-)
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Re: Die Phantastik - Lesechallenge 2021

Ungelesener Beitrag von Fjunch-Klick »

Ich hatte auch den Resnick ins Visier genommen, da ich seine Reihe um Wilson Cole sehr nett fand. Bei Mallory Band 2 hatte ich aufgehört damals, deshalb würde ich hier auch Band 3 lesen können.
Zuletzt geändert von Fjunch-Klick am 4. Mai 2021 20:21, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Die Phantastik - Lesechallenge 2021

Ungelesener Beitrag von Mammut »

Ganz vergessen, hier meine Zusammenfassung:
1.) ein Buch aus der auf Tor-Online veröffentlichten Liste "Die 100 besten Science-Fiction-Bücher aller Zeiten"

H.G. Wells - Die Insel des Dr. Moreau

2.) ein Roman(!), der in einem der folgenden Verlage veröffentlicht wurde: Arctis, Golkonda, Memoranda, Cross Cult
Entscheidend ist, welcher Verlag auf dem Cover der gelesenen Ausgabe abgedruckt ist.
(Anmerkung: Ja, es handelt sich hierbei in gewisser Weise um Werbung. Aber es war ganz allein meine Idee und ich bekomme nichts dafür. Versprochen.)

Kir Bulytschow - Der Einheitliche Wille des gesamten Sowjetvolks, eine Geschichtensammlung aus dem Russischen, erschienen bei Memoranda

3.) ein Roman, der den WORLD FANTASY AWARD gewonnen hat
Die Siegerliste - zumindest die mit den englischen Titeln - findet sich HIER. Gelesen werden kann aber logischerweise auch die Übersetzung.

William Kotzwinkle - Dr. Ratte

4.) ein Buch von Alastair Reynolds

Die Arche

5.) ein Roman(!) von einer der folgenden Personen: Mike Resnick, Gudrun Pausewang, Thomas R.P. Mielke, Ben Bova, James Gunn
Warum diese fünf bzw. Was haben sie gemeinsam? Sie sind leider alle im Jahr 2020 verstorben.

Thomas R.P. Mielke - Rex Corda: Gestrandet in der Hölle

6.) ein Buch, dessen Titel aus genau VIER Wörtern besteht
Und zwar in der jeweils gelesenen Sprachfassung, so wie es auf dem Cover steht. Mit Bindestrich verbundene Wörter zählen als eins. Zahlen, Artikel etc. sind selbstverständlich auch Wörter. Einzelne Ziffern allerdings nicht: "1984" wäre also nur ein Wort, "Das Corona-Jahr 2020" nur drei.
"2021 - Das schlimmste Jahr" sind vier.

Myra Çakan -When The Music´s Over

7.) ein Buch mit mindestens 700 Seiten
Maßgeblich ist die auf Amazon für die Druckausgabe angegebene Seitenanzahl. Falls dort nicht vorhanden, gilt die Zahl der letzten zur Story gehörigen Seite (d.h. ohne Anhang, Danksagung, Glossar o.ä.).
Falls jemand ein eBook lesen will, das ausgerechnet nicht auf Amazon gelistet ist, sollte eine andere glaubhafte Quelle für die Seitenangabe genannt werden. Oder ein anderes Buch ...

Alastair Reynolds - Himmelssturz

Insgesamt eine bunte Mischung.
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