"Sucker Punch" von Zach Snyder

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Bungle
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Re: "Sucker Punch" von Zach Snyder

Ungelesener Beitrag von Bungle »

So auch drin gewesen.
Irgendwer hat geschrieben, dass der Film für ihn nicht schlechter wird, wenn er sich ihn nach ein paar Tagen wieder in Erinnerung ruft oder so ähnlich. Ich fand den Film auch auch nicht schlecht, wenn auch nicht sonderlich gut. Story und Dialoge sind schwach, aber die Bilder haben eine große Wucht, und die Phantasie hat Sprengkraft.
Das Ende erinnerte mich stark an "Brazil".
@Kringel: ja es hättte noch abgedrehter sein können, das wäre mir auch recht gewesen :)

MB
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Shock Wave Rider
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Re: "Sucker Punch" von Zach Snyder

Ungelesener Beitrag von Shock Wave Rider »

Bungle hat geschrieben:Story und Dialoge sind schwach, aber die Bilder haben eine große Wucht, und die Phantasie hat Sprengkraft.
Kann ich voll unterschreiben!
Der Film hat mich total gefesselt, trotz der offenkundigen Schwächen im Drehbuch.
Aber die Ästhetik, die stark an Giger bzw. "Vendetta" erinnerte, und die niedlichen Zitate (auf Anhieb bemerkte ich Anleihen bei "King Kong" und "Herr der Ringe") haben mich einfach umgehauen.
Die Auflösung am Ende fand ich inhaltlich und dramaturgisch total misslungen. Und das, obwohl das Ende am Beginn schon recht geschickt angedeutet wurde:
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Trotz allem: Wenn mich ein Film derart hypnotisch im Sessel festpinnt, gibt es immer noch

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Re: "Sucker Punch" von Zach Snyder

Ungelesener Beitrag von speddy »

Heute gesehen und für gut befunden.
Bin heut auch das erste mal in meinem Leben allein im Kino gewessen :( .
Da niemand sonst Zeit hatte und der Film bei uns zum letzten mal lief und ich der Meinung bin das "Sucker Punch" für die grosse Leinwand geschaffen wurde wagte ich den Gang ohne Begleiter und hab es nicht bereut. Irgendwo hab ich gelessen das der Film auch als Stummfilm funktionieren würde. Das würde ich sofort unterschreiben. :prima: Ach ja, toller Soundtrack und ne coole Version von "Where is my mind".
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Re: "Sucker Punch" von Zach Snyder

Ungelesener Beitrag von heino »

speddy hat geschrieben: Irgendwo hab ich gelessen das der Film auch als Stummfilm funktionieren würde. Das würde ich sofort unterschreiben. :prima:
Vermutlihc beim Wortvogel. Wobei der das nicht als Lob meinte, sondern damit die Überflüssigkeit der schlechten Dialoge geißeln wollte.
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speddy
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Re: "Sucker Punch" von Zach Snyder

Ungelesener Beitrag von speddy »

heino hat geschrieben:
speddy hat geschrieben: Irgendwo hab ich gelessen das der Film auch als Stummfilm funktionieren würde. Das würde ich sofort unterschreiben. :prima:
Vermutlihc beim Wortvogel. Wobei der das nicht als Lob meinte, sondern damit die Überflüssigkeit der schlechten Dialoge geißeln wollte.
Upps,... :oops:

Na ja, ich meinte das auf jeden Fall positiv und die Dialoge sind wirklich nicht so doll.
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Shock Wave Rider
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Re: "Sucker Punch" von Zach Snyder

Ungelesener Beitrag von Shock Wave Rider »

Shock Wave Rider hat geschrieben:Trotz allem: Wenn mich ein Film derart hypnotisch im Sessel festpinnt, gibt es immer noch

8 von 10 kugelsicheren Schwertern
Zweieinhalb Wochen und drei Filme später revidiere ich mein Urteil:

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"Sucker Punch" hat im Vergleich zu anderen Filmen einfach zu viele Schwächen, als dass ich mit 8/10 noch konsistent mit mir selber wäre.

Dennoch: die Fight-Girls sind bildgewordene feuchte Männerträume. Allein dafür gebührt Zack Snyder unser maskuliner Dank! :prima:

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Re: "Sucker Punch" von Zach Snyder

Ungelesener Beitrag von deval »

Watt fürn Schrott.

Sinnlosquark trifft Botoxlippe.
Aufgrund des Trailers hatte ich mir ja einiges von dem Film erwartet, aber das Gesehene übertrifft
meine (latent vorhandenen) Befürchtungen das alles nur eine aufgeblähte hohle Blase ist.

Die Geschichte an sich ist schon grottig, wenn man aber immer wieder die Hauptdarstellerin ertragen
muss die aus einem japanischen Anime entsprungen ist (dicke Lippen, große Augen, Zöpfchen und
das passende Outfit) vergeht mir schnell die Lust.

Klar, bildgewaltig ist er schon gewesen der Streifen, das war aber auch für mich das einzig positive -
reicht aber nicht für eine gute Unterhaltung.

Ach ja, täusche ich mich, oder wird Scott Glenn im Alter immer mehr der Zwilling von Leonard Nimoy.
Ich musst zweimal hinschauen wen ich denn vor mir habe.

Was hängen bleibt vom Film ist Glenns Spruch:
"Macht nie einen auf dicke Hose, wenn ihr euch danach nicht traut sie auch runter zu lassen."
"Dein Wort ist meines Fußes Leuchte und ein Licht auf meinem Weg."
Psalm 119, 105


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Re: "Sucker Punch" von Zach Snyder

Ungelesener Beitrag von speddy »

Shock Wave Rider hat geschrieben:
Shock Wave Rider hat geschrieben:Trotz allem: Wenn mich ein Film derart hypnotisch im Sessel festpinnt, gibt es immer noch

8 von 10 kugelsicheren Schwertern
Zweieinhalb Wochen und drei Filme später revidiere ich mein Urteil:

6 von 10 Hardcore-Kämpferinnen in Hot Pants

"Sucker Punch" hat im Vergleich zu anderen Filmen einfach zu viele Schwächen, als dass ich mit 8/10 noch konsistent mit mir selber wäre.

Dennoch: die Fight-Girls sind bildgewordene feuchte Männerträume. Allein dafür gebührt Zack Snyder unser maskuliner Dank! :prima:

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Re: "Sucker Punch" von Zach Snyder

Ungelesener Beitrag von breitsameter »

Ich habe den Film nun auch endlich gestern Abend als Blu-Ray gesehen.
Ich tue mich mit einem Urteil sehr, sehr schwer, weil der Film so gar nicht das ist, was ich nach dem Trailer erwartet hatte. Er ist wahrlich ein Sucker Punch, ein Schlag in die Magengegend. Optisch atemberaubend, erzählerisch holprig und spartanisch und inhaltlich fies und deprimierend. Ein Film, der nicht unterhalten kann, aber einen beschäftigt. Diese Flucht in phantastische Traumwelten, die falsche Hoffnung, die man sich als Zuschauer macht, dass es doch irgendwie gut für Baby Doll ausgehen könnte, die spürbare Wut und Hilflosigkeit aller Akteure – das alles zusammen macht den Film faszinierend und verstörend. Besonders weil es kaum echte Dialoge gibt, kaum wirkliches Leben. Alle Figuren sind gefangen und agieren in ihren Rollen.

Und ja, die Eispickel-Methode zur Lobotomisierung wurde tatsächlich angewandt.
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Re: "Sucker Punch" von Zach Snyder

Ungelesener Beitrag von Uschi Zietsch »

Das ist doch eine sehr schöne Zusammenfassung und eigentlich auch ein Urteil. :prima:
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Re: "Sucker Punch" von Zach Snyder

Ungelesener Beitrag von heino »

breitsameter hat geschrieben:Ein Film, der nicht unterhalten kann, aber einen beschäftigt. Diese Flucht in phantastische Traumwelten, die falsche Hoffnung, die man sich als Zuschauer macht, dass es doch irgendwie gut für Baby Doll ausgehen könnte, die spürbare Wut und Hilflosigkeit aller Akteure – das alles zusammen macht den Film faszinierend und verstörend. Besonders weil es kaum echte Dialoge gibt, kaum wirkliches Leben. Alle Figuren sind gefangen und agieren in ihren Rollen.
Witzig. Ich habe den Film eben endlich gesehen und das komplett gegensätzlich empfunden. Er war keine Sekunde langweilig und optisch genau das,w as man nach den Trailern erwarten durfte. Aber die Story als dämlich zu bezeichnen, wäre noch geschmeichelt, und keine der Figuren ("Charaktere" kann man das wohl kaum nenen) hat bei mir auch nur den Anflug von Sympathie geweckt. Am ehesten noch Jena Malone als "Rocket", die hatte wenigstens etwas Feuer im Blick. Emily Browning wäre die ideale Besetzung der Hauptrolle in einer Sailor Moon-Realverfilmung, aber die strahlt wirklich gar nix aus. Die Funktion von Scott Glenn hätte auch eine Texttafel erfüllen können, und die Erzählebene im Variete/Puff war völlig überflüssig. Am schlimmsten wiegt für mich aber, dass die Aussage am Ende des Films der Handlung zuwider läuft. Wie gewohnt bei Snyder halt hervorragendes Oberflächenkino für Bilderstürmer, das in Sachen Story leider total versagt.

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Re: "Sucker Punch" von Zach Snyder

Ungelesener Beitrag von achimh »

heino hat geschrieben:10 von 10 Samurai-Dämonen für die Optik und die bizarre Genre-Mischung
0 von 10 für Story, Dialoge, Casting usw.
Ein ähnliches Urteil würden auch wir abgeben, hatten den Film am Wochenende auf DVD. Eigentlich ein Streifen, den kein Mensch braucht. Und Tinka legt Wert auf die Feststellung, dass sie den Film verlassen hat, als dampfbetriebene Infantristen & Luftschiffe auftauchten. Das fand ich nun wiederum ganz nett...

Aber insgesamt nur 4 von 10 Gesangsdarbietungen zur schnellen Flucht.
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Re: "Sucker Punch" von Zach Snyder

Ungelesener Beitrag von Drakhon »

Interessant. Ich liege da mit meiner Meinung auch eher bei breitsameter. Ursprünglich bin ich wegen der tollen Bilder im Trailer ins Kino gegangen, nur um dann festzustellen, dass mich die tollen Bilder der Traumsequenzen weitgehend kalt lassen. Insgesamt fand ich den Film okay, war aber doch leicht enttäuscht. Nur die Anfangsszene fand ich wirklich herausragend.
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Re: "Sucker Punch" von Zach Snyder

Ungelesener Beitrag von heino »

achimh hat geschrieben:Und Tinka legt Wert auf die Feststellung, dass sie den Film verlassen hat, als dampfbetriebene Infantristen & Luftschiffe auftauchten. Das fand ich nun wiederum ganz nett...
Das fand ich auch grandios, daraus sollte man einen ganzen Film machen :prima:
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