Eure persönlichen SF Klassiker

Science Fiction in Buchform
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a3kHH
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Re: Eure persönlichen SF Klassiker

Ungelesener Beitrag von a3kHH »

breitsameter hat geschrieben:
Valerie J. Long hat geschrieben:Interessant, wie sich hier die Geister scheiden.
Ich wüsste auch nicht, ob ich heute noch einen der späten Heinleins mit Genuss lesen könnte...
Nö, tu Dir das nicht an.
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Valerie J. Long
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Re: Eure persönlichen SF Klassiker

Ungelesener Beitrag von Valerie J. Long »

"Expanded Universe" habe ich damals (TM) in den USA besorgt, weil RAH den Verkauf außerhalb der Staaten verboten hatte.
The Book of Job habe ich dann allerdings mehr aus Gewohnheit gelesen... anders als frühere Werke muss ich das nicht noch einmal aufschlagen.
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Khaanara
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Re: Eure persönlichen SF Klassiker

Ungelesener Beitrag von Khaanara »

Meine persönlichen Favoriten (ob's Klassiker sind sei mal dahin gestellt, da ja bei so etwas auch die Zeit in dem es gelesen wird, zusammen mit persönlichen Erfahrungen und Befinden dort einfliesst!) wären:

Isaac Asimov: Die Stahlhöhlen (und auch die folgenden Romane inkl. die Verknüpfung zum Trantor-Zyklus)
Alan Dean Foster: Das Tar-Aiym-Krang und Die denkenden Wälder
Andreas Eschbach: Das Jesus-Video
P.J.Farmer: Die Welt der tausend Ebenen
H.G.Wells: Der Krieg der Welten
Alfred Bester: Demolotion
Frederik Pohl: Gateway
Stephen Baxter: Zeitschiffe
Orson Scott Card: Enders Schatten und Enders Spiel
Arthur C. Clarke: Rendevous mit 31/439
Anne McCaffrey: Die Drachenreiter von Pern
Poul Anderson: Die Chroniken der Zeitpatrouille, Sir Rogers himmlicher Kreuzzug
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andy
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Re: Eure persönlichen SF Klassiker

Ungelesener Beitrag von andy »

Khaanara hat geschrieben: Arthur C. Clarke: Rendevous mit 31/439
Stimmt, das Buch hätte ich auch gut aufnehmen können. Das war ein tolles Abenteuer damals.

Andy
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Bungle
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Re: Eure persönlichen SF Klassiker

Ungelesener Beitrag von Bungle »

Ich möchte auch ergänzen

Alfred Bester: Demolition - Das war damals großartig, es als Teenager zu lesen, ausgeliehen in der Bibliothek, wo es in der Erwachsenen-Abteilung stand
Herbert W. Franke: Einsteins Erben - Diese Erzählungen sind mir stärker in Erinnerung als die von "Der grüne Komet" - wie oben.
Piers Anthony: Cthon, die Welt der Verdammten - Einmal in einer Bibliothek angelesen, und unglaublich stark beeindruckt gewesen, aber erst nach einigen Jahren auch wirklich gelesen.
K.W. Jeter: Das Erbe des Uhrmachers - Einer der ersten Steampunk-Romane. Hat mich für SP angefixt.

MB
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Ming der Grausame
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Re: Eure persönlichen SF Klassiker

Ungelesener Beitrag von Ming der Grausame »

breitsameter hat geschrieben:
Valerie J. Long hat geschrieben:Interessant, wie sich hier die Geister scheiden.
Ich wüsste auch nicht, ob ich heute noch einen der späten Heinleins mit Genuss lesen könnte...
Nun ja, es ist ja nicht so lange her, dass ich mich durch das Gesamt-Œuvre von Robert A. Heinlein durchgeackert habe und die angegebenen Werke würde ich wirklich jeden anraten, der Heinlein noch nicht kennt – sind meiner Meinung nach schlicht die BESTEN der BESTEN der BESTEN, SIR! :D
a3kHH hat geschrieben:Nö, tu Dir das nicht an.
Ja, was den nun? Soll man nun die Klassiker ehren und sie demnach gefälligst auch (kritisch) lesen oder soll man es nicht? Gut, Die Zahl des Tiers würde ich wirklich niemanden anraten, auch Die Katze, die durch die Wände geht und Segeln im Sonnenwind sind eher schwach, d.h. man merkt, dass es mit Heinlein zu Ende geht, aber lesenswert sind sie trotzdem.
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Re: Eure persönlichen SF Klassiker

Ungelesener Beitrag von Ming der Grausame »

Und als Nachtrag möchte ich einreichen:

R. A. Lafferty
• Die Odyssee des Captain Roadstrum
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Valerie J. Long
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Re: Eure persönlichen SF Klassiker

Ungelesener Beitrag von Valerie J. Long »

Ming der Grausame hat geschrieben:Und als Nachtrag möchte ich einreichen:

R. A. Lafferty
• Die Odyssee des Captain Roadstrum
... war der Hammer. Dong!
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a3kHH
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Re: Eure persönlichen SF Klassiker

Ungelesener Beitrag von a3kHH »

Ming der Grausame hat geschrieben:Ja, was den nun? Soll man nun die Klassiker ehren und sie demnach gefälligst auch (kritisch) lesen oder soll man es nicht? Gut, Die Zahl des Tiers würde ich wirklich niemanden anraten, auch Die Katze, die durch die Wände geht und Segeln im Sonnenwind sind eher schwach, d.h. man merkt, dass es mit Heinlein zu Ende geht, aber lesenswert sind sie trotzdem.
Heinlein sollte man, so man sich für Klassiker interessiert, einmal von hinten nach vorne durchlesen. Bis Friday kann man das wiederholen, ab da wird es - wie Du schon richtig bemerkt hast - altersschwach.
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Re: Eure persönlichen SF Klassiker

Ungelesener Beitrag von Valerie J. Long »

a3kHH hat geschrieben:
Ming der Grausame hat geschrieben:Ja, was den nun? Soll man nun die Klassiker ehren und sie demnach gefälligst auch (kritisch) lesen oder soll man es nicht? Gut, Die Zahl des Tiers würde ich wirklich niemanden anraten, auch Die Katze, die durch die Wände geht und Segeln im Sonnenwind sind eher schwach, d.h. man merkt, dass es mit Heinlein zu Ende geht, aber lesenswert sind sie trotzdem.
Heinlein sollte man, so man sich für Klassiker interessiert, einmal von hinten nach vorne durchlesen. Bis Friday kann man das wiederholen, ab da wird es - wie Du schon richtig bemerkt hast - altersschwach.
Hmmm - wenn man hinten, also bei den jüngsten Sachen, anfängt, dann werden die ältesten Sachen altersschwach? :kopfkratz:

:beanie:
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Re: Eure persönlichen SF Klassiker

Ungelesener Beitrag von a3kHH »

Valerie J. Long hat geschrieben:
a3kHH hat geschrieben:
Ming der Grausame hat geschrieben:Ja, was den nun? Soll man nun die Klassiker ehren und sie demnach gefälligst auch (kritisch) lesen oder soll man es nicht? Gut, Die Zahl des Tiers würde ich wirklich niemanden anraten, auch Die Katze, die durch die Wände geht und Segeln im Sonnenwind sind eher schwach, d.h. man merkt, dass es mit Heinlein zu Ende geht, aber lesenswert sind sie trotzdem.
Heinlein sollte man, so man sich für Klassiker interessiert, einmal von hinten nach vorne durchlesen. Bis Friday kann man das wiederholen, ab da wird es - wie Du schon richtig bemerkt hast - altersschwach.
Hmmm - wenn man hinten, also bei den jüngsten Sachen, anfängt, dann werden die ältesten Sachen altersschwach? :kopfkratz:

:beanie:
Hinten = die ältesten Romane.
In diesem Kontext jedenfalls.
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Re: Eure persönlichen SF Klassiker

Ungelesener Beitrag von Gast09 »

Ein Klassiker ist für mich ein Buch, das auch 50 Jahre nach Erscheinen noch als Taschenbuch, Werkausgabe oder SpecialEdition im Regal steht und somit jederzeit gekauft werden kann. Und das nicht deswegen, weil Jahr für Jahr tausende Pennäler damit gequält werden (Catcher in the Rye; The Caretaker, The Old Man and the Sea).
Und da sieht es im Genre sehr eng aus.
Wenn man den Bezug auf das Individuum im Titel (Eure persönlichen) mal weglässt, also nur SF Klassiker erfragt, dann bleibt da nicht viel.
Insbesondere lässt die Neuproduktion von Klassikern sehr zu wünschen übrig. Außer Harry Potter sehe ich da nichts. Und HP auch nur bei einer beachtlichen Toleranz. Denn die Bücher stehen in den Regalen häufig nicht bei SF und Fantasy, sondern bei den Kinder- und Jugendbüchern.
Zurück zum Titel:
Ich habe nur drei persönliche SF-Klassiker:
The Time Machine
2001
Perry Rhodan, Silberband #1
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Bully
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Re: Eure persönlichen SF Klassiker

Ungelesener Beitrag von Bully »

Ja, bei Heinlein ist es komisch mit dem Alterswerk.
Ich mag vor allem Heinleins Starship-Trooper gern, obwohl mir die dargestellte Welt als solche nicht gefällt. Aber immerhin ist sie gut beschrieben, nicht so unrealistisch und der Held ist mehr ein Normalo als einer von der Marty-Stu-Typen, die er sonst so auffährt. Oder den hochkompetenten Helden, die nur deshalb keine Marty-Stus sind, weil sie von einer rothaarigen Mary-Sue in Schach gehalten werden. :roll:
Außerdem Podcayne, Revolte auf Luna, Tür in den Sommer und die Tramps von Luna.

Dass "Fremder in einer Fremden Welt" auch zu den Klassikern gezählt wird, sehe ich ja ein, aber die Geschichte ist etwas zu überzogen für meinen Geschmack. Es ist allerdings ein Zeichen von Heinleins Qualität, dass er "Hippie-Kommunen-Werbung" genauso gut kann wie "Vietnam-Krieg-Werbung", und das man (ich) mit der "Vietnamkriegwerbung" mehr anfangen kkann, obwohl ich persönlich eher auf der Seite der Aussteiger stehe. :wink:
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L.N. Muhr
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Re: Eure persönlichen SF Klassiker

Ungelesener Beitrag von L.N. Muhr »

Gast09 hat geschrieben:Ein Klassiker ist für mich ein Buch, das auch 50 Jahre nach Erscheinen noch als Taschenbuch, Werkausgabe oder SpecialEdition im Regal steht und somit jederzeit gekauft werden kann. Und das nicht deswegen, weil Jahr für Jahr tausende Pennäler damit gequält werden (Catcher in the Rye; The Caretaker, The Old Man and the Sea).
Und da sieht es im Genre sehr eng aus.
Bizarre Definition. Nimmt in vielerlei Hinsicht keine Rücksicht auf die Realität.

Darum zwei Amerkungen:

1. Sprache: deutsch oder englisch? Wenn die Antwort "deutsch" lautet, beschränkst du deine Definition auf einen kleinen lokalen Markt, der zu dem genre um das es hier geht, wenig essentielles beigetragen hat und was SF an sich angeht eher ein Problemmarkt ist. Du definierst also die Ausnahme zur Regel. Lautet die Antwort "englisch", sieht es dagegen einfach nicht eng aus.

2. Print oder E-Book? Beschränkst du dich auf Print, nimmst du viele als E-Book lieferbar gehaltene Klassiker raus.

Darüber hinaus sollten wir bedenken, dass die dauerhafte Lieferbarkeit von Büchern ja an sich shcon die extreme Ausnahme ist, beschränken wir diese Ausnahme nun noch auf einen Nischenmarkt, kommt am Ende naturgemäß sehr wenig bei rum.

Rund 100 SF-Titel (mit Perry Rhodan sogar rund 250 Titel), die seit eh und je dauerhaft in deutscher Sprache lieferbar gehalten werden, sollten wir aber doch zusammenkriegen. Adams, Bradbury, Orwell, Huxley, Wells (man beachte, wie oft Diogenes mit der Liste zu tun hat!)... Poe, Lem, die Strugatzkis...
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Re: Eure persönlichen SF Klassiker

Ungelesener Beitrag von Valerie J. Long »

Zu 2.: Eben. Während damals (TM) manche Titel entweder vergriffen waren oder nur in großen Abständen neu aufgelegt wurden, müssen sich Verlage heute nicht mehr fragen, ob ein Klassiker den Nachdruck lohnt. Es gibt zwei Möglichkeiten: (a) als E-Buch oder (b) Print on demand. Ach ja, und wenn eines Tages der Schutz ausläuft, dann findet man den Klassiker auch (c) bei Gutenberg.org.
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