Clifford D. Simak
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Re: Clifford D. Simak
@Ralf 58:
Deine internationale Bibliographie zu Simak ist wirklich großartig. Die wünscht man sich eigentlich für jeden größeren Autoren. Man sieht auch, dass Simak war nicht nur in den USA, sondern in den Ländern der ehemaligen UdSSR sehr populär war.
Lesezirkel: "Waystation" war er einzige Roman den ich von Simak gelesen habe, und das ist lange über 25 Jahre her, wenngleich ich ihn noch sehr gut in Erinnerung habe, weil er mir damals sehr beeindruckt hat. Ich könnte ihn noch einmal lesen. Vielleicht mach ich mit.
MB
Deine internationale Bibliographie zu Simak ist wirklich großartig. Die wünscht man sich eigentlich für jeden größeren Autoren. Man sieht auch, dass Simak war nicht nur in den USA, sondern in den Ländern der ehemaligen UdSSR sehr populär war.
Lesezirkel: "Waystation" war er einzige Roman den ich von Simak gelesen habe, und das ist lange über 25 Jahre her, wenngleich ich ihn noch sehr gut in Erinnerung habe, weil er mir damals sehr beeindruckt hat. Ich könnte ihn noch einmal lesen. Vielleicht mach ich mit.
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Re: Clifford D. Simak
Zu Simaks "Way Station" (1963) siehe auch Hans Kneifel : "Der schwarze Planet" (1966)
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Re: Clifford D. Simak
Mir geht's wie Bungle. "Way Station" habe ich schon gelesen, ist aber so lange her, dass ich den Roman nochmal lesen würde. Bin bei einem Lesezirkel also dabei.
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Re: Clifford D. Simak
Du kannst Dir sicher vorstellen, dass da auch 'ne Menge Arbeit drinsteckt. Ich hatte mal ein Vierteljahr lang fast nichts anderes gemacht, als an der Simak-Bibliogrfie zu arbeiten. Leider fehlt mir nun die Zeit, weitere derartige Projekte anzugehen. Interesse hätte ich schon, z.B. für Robert Sheckley und Cordwainer Smith etwas ähnliches zu machen. Vielleicht komme ich in 10 Jahren dazu, wenn ich Rentner bin.Bungle hat geschrieben:@Ralf 58:
Deine internationale Bibliographie zu Simak ist wirklich großartig. Die wünscht man sich eigentlich für jeden größeren Autoren.
Ansonsten gibt es für alle SF-Autoren zumindest für die englischen, französischen, spanischen, tschechischen, polnischen und russischen Ausgaben mittlerweile fast vollständige Online-Datenbanken.
Nur wir hier in Deutschland kriegen nichts auf die Reihe. Das sehr ambitionierte Projekt DSFDB scheint mir jedenfalls noch weit von der Brauchbarkeit entfernt. Was nutzt es mir, wenn es dort z.B. einen "Clifford Simak" und einen "Clifford D. Simak" gibt, die als verschiedene Personen behandelt werden, wenn von beiden jeweils "Werke" und "Veröffentlichungen" aufgeführt sind, ohne das die Datensätze miteinander verknüpft sind (man also nicht zweifelsfrei erkennen kann, welches Werk in welcher Ausgabe erschienen ist), und wenn der zweitgenannte Simak dort mit 220 Werken gelistet ist, die aber u.a. dadurch entstehen, dass englische und deutsche Werknamen separat aufgeführt sind, ohne dass der User erkennen kann, dass es sich teilweise um dieselben Werke handelt.
Leider, leider ist das Ding m.E. als Bibliographie völlig unbrauchbar. Seit etwa 2 Jahren scheint dort auch nichts mehr zu passieren.
Vollständigste und zuverlässigste Online-Bibliographie für deutschsprachige SF-Ausgaben ist daher nach wie vor Christian Prees Bibliographie deutschsprachiger Science Fiction-Stories und Bücher, die jedoch ein reines Textprojekt ist.
Yep. Oder besser gesagt: Er ist es noch. In der UdSSR gab es schon vor der Wende einige Simak-Ausgaben, dann hat man in Russland Anfang der neunziger Jahre in kürzester Zeit so ziemlich alle wichtigen Werke von ihm veröffentlicht. Der Rest folgte in den 200er Jahren. Russland ist (neben den USA) das einzige Land auf der Welt, wo alle SF&F-Werke von Simak veröffentlicht wurden und es ist absolut das einzige Land, wo alle SF&F-Werke von ihm in Buchform erschienen. Zudem ist es aktuell auch (mit Abstand!) das Land mit den meisten lieferbaren Printausgaben. Ich glaube, er gehört dortzulande noch immer zu den beliebtesten SF-Autoren überhaupt.Bungle hat geschrieben:Man sieht auch, dass Simak war nicht nur in den USA, sondern in den Ländern der ehemaligen UdSSR sehr populär war.
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Re: Clifford D. Simak
An welche Romane denkst Du da? Spontan fallen mir zu diesem Thema nur ein:a3kHH hat geschrieben:...
Ich würde aber nicht "Way Station" nehmen, sondern eher einen seiner kapitalismuskritischen Romane.
Ring Around the Sun (1952, dt. "Ring um die Sonne" bzw. "Schlüssel zur anderen Welt")
They Walked Like Men (1962, dt. "Planet zu verkaufen")
In beiden Romanen greifen Aliens in die Wirtschaftskreisläufe ein, so dass der Menschheit droht, an den Gesetzen der eigenen Ökonomie zu Grunde zu gehen. Zwei intelligent geschriebene Romane, für mich spannender als jede Raumschlacht.
Thematisch ähnlich ist auch die Erzählung
Carbon Copy (1957, dt. "Die Spiegelwelt" - enthalten in "Das Tor zur anderen Welt")
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Re: Clifford D. Simak
Interessanterweise fand Simak in der DDR - bis auf mWn eine Kurzgeschichte - gar nicht statt. So groß war das Vorbild UdSSR dann doch nicht.
http://www.pannor.de
'nuff said.
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Re: Clifford D. Simak
Die Diskussion zur DSFDB wurde ausgelagert: http://forum.sf-fan.de/viewtopic.php?f=25&t=8456
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nur verliehene Bücher nicht.
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Re: Clifford D. Simak
Nun ja, immerhin waren es 4 Erzählungen, guckst Du.L.N. Muhr hat geschrieben:Interessanterweise fand Simak in der DDR - bis auf mWn eine Kurzgeschichte - gar nicht statt. So groß war das Vorbild UdSSR dann doch nicht.
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Re: Clifford D. Simak
Genau an den dachte ich.Ralf 58 hat geschrieben:An welche Romane denkst Du da? Spontan fallen mir zu diesem Thema nur ein:a3kHH hat geschrieben:...
Ich würde aber nicht "Way Station" nehmen, sondern eher einen seiner kapitalismuskritischen Romane.
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Re: Clifford D. Simak
"Ring Around The Sun" ist auf deutsch aber relativ schwer zu beschaffen. Die Leihbuch-Ausgabe "Ring um die Sonne" zu kriegen, ist fast aussichtslos und auch zur Heftausgabe "Schlüssel zur anderen Welt" finde ich derzeit bei eBay kein einziges Angebot.a3kHH hat geschrieben:Genau an den dachte ich.Ralf 58 hat geschrieben:An welche Romane denkst Du da? Spontan fallen mir zu diesem Thema nur ein:a3kHH hat geschrieben:...
Ich würde aber nicht "Way Station" nehmen, sondern eher einen seiner kapitalismuskritischen Romane.
Ring Around the Sun (1952, dt. "Ring um die Sonne" bzw. "Schlüssel zur anderen Welt")
Wir können ja einfach mal in die Runde fragen: Wer besitzt eine der beiden Ausgaben?
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Re: Clifford D. Simak
Ich würde "Ring um die Sonne" sehr gerne lesen. Leider habe ich das Buch nicht und man muss zur Zeit ca. 20 € dafür bezahlen. Das ist mir dann doch zu viel. Die Terra-Ausgabe ist sehr stark gekürzt.Ralf 58 hat geschrieben:"Ring Around The Sun" ist auf deutsch aber relativ schwer zu beschaffen. Die Leihbuch-Ausgabe "Ring um die Sonne" zu kriegen, ist fast aussichtslos und auch zur Heftausgabe "Schlüssel zur anderen Welt" finde ich derzeit bei eBay kein einziges Angebot.a3kHH hat geschrieben:Genau an den dachte ich.Ralf 58 hat geschrieben:An welche Romane denkst Du da? Spontan fallen mir zu diesem Thema nur ein:a3kHH hat geschrieben:...
Ich würde aber nicht "Way Station" nehmen, sondern eher einen seiner kapitalismuskritischen Romane.
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Re: Clifford D. Simak
Ich habe mir die alte Goldmann-Ausgabe von 1961 besorgt. Wie nostalgisch das heute klingt: Goldmanns Zukunftsromane und Utopisch-technische Erzählungen.Ralf 58 hat geschrieben:Also wenn Du Kurzgeschichten magst, aber Simak kaum kennst, dann wage ich mal die Prognose, dass Dir bisher was entgangen ist. Vor allem in den 50er Jahren hat er viele gute Stories geschrieben. Viele davon sind auch recht humoristisch; zuweilen denkt man, sie könnten auch von Robert Sheckley sein.Teddy hat geschrieben: Vielen Dank für deine ausführlichen Empfehlungen. Von den Romanen in deiner Top 10 kenne ich drei, die ich auch alle gut finde. Mal sehen, was ich davon in Zukunft noch lesen werde. Zuerst besorge ich mir auf jeden Fall den Band mit Erzählungen "Das Tor zur anderen Welt". Kürze Texte von Simak habe ich bisher kaum gelesen, und das obwohl ich Kurzgeschichten sehr mag.
Das Typische bei Simak ist aber die geschickte Verbindung SF-typischer Elemente (Zeitmaschinen, Dimensionstore, Psi-Fähigkeiten) mit ganz gewöhnlichen Personen und Orten der damaligen (also Simaks) Gegenwart. Vorzugsweise spielen sie in ländlicher Idylle, wie z.B. Milville in Wisconsin, wo Simak geboren und aufgewachsen ist.
Ich bin mir eigentlich sicher, dass Dir "Das Tor zur anderen Welt" gefallen wird. Ich kenne bisher niemanden, der das Buch schlecht fand.

Ich muss sagen, Goldmann hat in den 60gern deutlich schönere Bücher gemacht als in den 70gern und 80gern: Das Buch ist kartoniert mit Schutzumschlag und hat ein etwas größeres Format als die späteren TBs. (Leider müffelt's etwas nach feuchten Keller, aber das kann man Goldmann wohl nicht anlasten.)
Bis jetzt habe ich nur die Titelgeschichte ("The Big Front Yard") gelesen. Die enthält so viele typische Simak-Elemente, das ich zuerst dachte, ich würde sie schon kennen. War aber nicht so. Nur, einen kernigen Landtypen mit Hund, der scheinbar hinter Murmeltieren her ist, gab es in Mastodonia auch.
Hat mir gut gefallen, aber wie soll mir eine Geschichte, in der der außerirdische Dolmetscher "Teddy" heißt, auch nicht gefallen?
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Re: Das Tor zur anderen Welt / Goldmanns Zukunftsromane
Ja man war sich damals wohl sehr unsicher, wie man das Kind nennen sollte. Eigentlich trafen beide Bezeichnungen ("Zukunftsroman" und "utopisch-technisch") schon damals auf den Großteil der Goldmann-SF-Publikationen nicht mehr wirklich zu. Kaum ein Werk hatte den Anspruch, die "Zukunft, wie sie sein wird" vorwegzunehmen und "utopisch-technisch" war auch nicht alles, schon gar nicht das, was Clifford Simak schrieb.Teddy hat geschrieben:Ich habe mir die alte Goldmann-Ausgabe von 1961 besorgt. Wie nostalgisch das heute klingt: Goldmanns Zukunftsromane und Utopisch-technische Erzählungen.
Die spritzpistolen-Grafiken von Eyke Vollmer hatten schon was. Er hat m.W. die Reihen "Golgmanns Zukunftsromane" komplett und "Goldmanns Weltraumtaschenbücher" bis Band 163 allein gestaltet. Die letztgenannte Reihe kann man sich hier komplett ansehen:Teddy hat geschrieben:Ich muss sagen, Goldmann hat in den 60gern deutlich schönere Bücher gemacht als in den 70gern und 80gern: Das Buch ist kartoniert mit Schutzumschlag und hat ein etwas größeres Format als die späteren TBs. (Leider müffelt's etwas nach feuchten Keller, aber das kann man Goldmann wohl nicht anlasten.)
http://www.weltraumtaschenbuch.de/books/001.html
Übrigens gibt es gerade eine Ausstellung dazu. Wer von euch in der Nähe von Ulm wohnt, sollte vielleicht mal hier vorbeizuschauen:
http://www.stadthaus.ulm.de/stadthaus/d ... 131851.htm
Es ist schon zu lange her, als ich "Mastodonia" gelesen hatte, dass ich mich noch erinnern könnte. Aber diese liebenswerten "einfach gestrickten" Figuren vom Lande begegnen einem immer wieder in Simaks Romanen und Erzählungen. Auch der verkannte "Dorftrottel" (hier Beasly) ist ein immer wiederkehrendes Motiv. Den gibt es z.B. auch in "All Flesh is Grass" (1965, dt. "Blumen aus einer anderen Welt") und in "Idiot's Crusade" (1954, nicht auf deutsch).Teddy hat geschrieben:Bis jetzt habe ich nur die Titelgeschichte ("The Big Front Yard") gelesen. Die enthält so viele typische Simak-Elemente, das ich zuerst dachte, ich würde sie schon kennen. War aber nicht so. Nur, einen kernigen Landtypen mit Hund, der scheinbar hinter Murmeltieren her ist, gab es in Mastodonia auch.
Das verstehe ich.Teddy hat geschrieben:Hat mir gut gefallen, aber wie soll mir eine Geschichte, in der der außerirdische Dolmetscher "Teddy" heißt, auch nicht gefallen?
Ich habe für Dich nach einem Bild von Teddy gesucht und das hier gefunden:

Stammt wohl aus einer russischen Ausgabe; Originalquelle gibts leider nicht mehr.
LG
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Re: Das Tor zur anderen Welt / Goldmanns Zukunftsromane
Ich habe es doch noch etwas größer gefunden:Ralf 58 hat geschrieben: Ich habe für Dich nach einem Bild von Teddy gesucht und das hier gefunden:
...
Stammt wohl aus einer russischen Ausgabe; Originalquelle gibts leider nicht mehr.

Quelle: fantlab.ru
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Re: Clifford D. Simak
Ja, die Grafiken von Eyke Vollmer sind nicht schlecht. Nach Ulm werde ich in nächster Zeit aber leider nicht kommen. Weißt du, wie groß die Originale sind? So in Postergröße stelle ich mir die Grafiken noch besser vor.Ralf 58 hat geschrieben: Die spritzpistolen-Grafiken von Eyke Vollmer hatten schon was. Er hat m.W. die Reihen "Golgmanns Zukunftsromane" komplett und "Goldmanns Weltraumtaschenbücher" bis Band 163 allein gestaltet. Die letztgenannte Reihe kann man sich hier komplett ansehen:
http://www.weltraumtaschenbuch.de/books/001.html
Übrigens gibt es gerade eine Ausstellung dazu. Wer von euch in der Nähe von Ulm wohnt, sollte vielleicht mal hier vorbeizuschauen:
http://www.stadthaus.ulm.de/stadthaus/d ... 131851.htm
Vielen Dank für die Mühe!Ralf 58 hat geschrieben: Ich habe für Dich nach einem Bild von Teddy gesucht und das hier gefunden:
Stammt wohl aus einer russischen Ausgabe; Originalquelle gibts leider nicht mehr.
Für alle, die nicht wissen worum es geht: In der Simak-Erzählung kommt ein außerirdischer Dolmetscher vor, der als Mischen aus Riesenmurmeltier und Teddybär beschrieben wird, und dementsprechend Teddy genannt wird. Hier sieht er eher aus wie ein großer Hamster.