PERRY RHODAN - Erstauflage

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Oliver
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Ungelesener Beitrag von Oliver »

Stefan Hoffmann hat geschrieben:Naja, was sich nicht mehr verkauft, wird halt eingestellt.
Klar.
Was den Bedeutungsschwund angeht: Die Auflagen scheinen ja nun seit über 10 Jahren konstant zu sein: 2 Nachauflagen sowie die Neuherausgabe im Silberband, die sich offenkundig gar blendend verkaufen. Ich denke mal, mehr gibt der Markt halt nicht her, aber das ist trotzdem solide.
Mehr als das: Die letzten (sagen wir mal) 10 Jahre haben uns ja immerhin auch noch die regelmäßig erscheinenden Blaubände, sowie die regelmäßigen TB-Zyklen gebracht + eine Menge anderen Kram (Lausbiberalarm u.ä.)
Was Merchandising und Spin Ofs angeht, scheint Perry so gesund wie selten zu sein.
Was den Bedeutungsschwund der Heftromane angeht: Wie erklärst du dir in diesem Zusammenhang den Erfolg der beiden Bastei-SF-Serien und der Atlan-Miniserien? Ich glaube, von Bastei gabs auch diverse Mini-Serien in letzter Zeit. Sollte man sich da den Abgesang vielleicht noch etwas aufheben?
Ja, in den letzten Jahren gab es viele positive Tendenzen, aber vergleiche trotzdem mal die heutigen Kiosk-Auslagen mit denen in den 80ern, da hatte alleine VPM 8 Heftserien in den Regalen rumliegen (PR I-V, Atlan 1+2, Terra Astra).

Alles Gute,

--Oliver,

der das Ableben der Publikationsform auch überleben würde, es aber irgendwie schade fände
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SDI
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Ungelesener Beitrag von SDI »

@Shock Wave Rider

Eine kleine Hilfe die Verzweifelung zu mildern:

Angeblich soll man sich an Farben besser erinnern als an andere Dinge.
Die 3. Auflage hat auf dem Titelbild unten einen blauen Balken (ca. 4cm breit), die 4. Auflage wieder (wie die 1. und 2. Auflage) einen roten Balken. Wenn du noch weisst wie dein erster Band ausgesehen hat, kennst du auch die Auflage wieder.

Rechenkünstler musst du übrigens nicht sein, denn die 3. und 5. Auflage erscheinen zwar mit 2 Originalheften pro Band, aber nur alle zwei Wochen!
Alles andere würde ja auch dazu führen, dass die 3. Auflage die 1. langsam aber sicher einholen würde. Damit würde dann die 1. Auflage der 3. die Käufer abgraben.
Meines Wissens wurde die 2. Auflage damals eingestellt, weil sie zeitlich zu dicht auf die 1. Auflage folgte.

Grüße

Stefan,
der irgendwie der Publikationsform zugetan ist.
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Kringel
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Ungelesener Beitrag von Kringel »

Um eure Auflagen-Verwirrung noch zu steigern: Die ersten Hefte der Erstauflage waren 1961 so schnell vergriffen, daß sie neu aufgelegt werden mußten. Also gab es schon unmittelbar nach dem Start der Erstauflage eine "zweite Auflage". Har har har!
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SDI
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Ungelesener Beitrag von SDI »

Eine Sache ist mir noch eingefallen:

Die 4. Auflage hat von Band 1 an Risszeichnungen, die 3. erst ab Band 192(?).
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Shock Wave Rider
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Ungelesener Beitrag von Shock Wave Rider »

SDI hat geschrieben:Angeblich soll man sich an Farben besser erinnern als an andere Dinge.
Die 3. Auflage hat auf dem Titelbild unten einen blauen Balken (ca. 4cm breit), die 4. Auflage wieder (wie die 1. und 2. Auflage) einen roten Balken. Wenn du noch weisst wie dein erster Band ausgesehen hat, kennst du auch die Auflage wieder.
Danke für die Erinnerungshilfe, liebe Strategische Verteidigungs-Initiative! :wink:
Es war eindeutig ein roter Balken. Und es gab Rißzeichnungen ab Band 1.
Damit bin ich also ganz klar als 13jähriger in die 4. Auflage eingestiegen.

So langsam bekomme ich die Erinnerungen wieder auf die Reihe.
Die anderen PR-Hefte, die ich dem Nachbarsjungen geliehen habe, hatte ich meinserseits als 10- oder 11-jähriger von meinem Onkel, einem leidenschaftlichen PR-Leser der ersten Stunde, geliehen. Waren aber nicht die ersten Bände, sondern irgendwas dazwischen. Welcher Zyklus genau - isch wees et wigglisch nit mehr!
SDI hat geschrieben:Rechenkünstler musst du übrigens nicht sein, denn die 3. und 5. Auflage erscheinen zwar mit 2 Originalheften pro Band, aber nur alle zwei Wochen!
Jau, ist mir auch klar geworden nach dem Studium der PR-Chronologie! :)

Gruß
Ralf,
dankbar ob der erneuten Ordnung seiner Erinnerungen
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Ungelesener Beitrag von Kringel »

Was man nicht alles findet:
PR-Homepage hat geschrieben:Robert plauderte ein bisschen über seine Arbeit am PR-Roman 2250, dessen Arbeitstitel derzeit noch »Zeuge der Zeit« lautet. Als Anfragen nach dem Verbleib der SOL und nach Alaska Saedelaere kamen, verwies Robert auf die Bände nach dem Roman 2300 - spätestens dann werden die Leser mehr zu diesen Themen erfahren.
Gemeint ist Robert Feldhoff. Und ich armer Irrer hatte bis jetzt gedacht, mit der SOL würde es ab 2250 endlich wieder weitergehen! Aber nein! Da dürfen wir noch weitere 50 Romane lang in der Milchstraße und in Jamondi rumdümpeln, wie's scheint! Grrrrr!
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Ungelesener Beitrag von SDI »

Keine Ursache und gern geschehen.

Der Name ist keineswegs martialisch gemeint oder mit Sympathie für den Initiator des Begriffs verbunden. :)

Stefan Dirks
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Stefan Hoffmann
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Ungelesener Beitrag von Stefan Hoffmann »

Kringel hat geschrieben:Gemeint ist Robert Feldhoff. Und ich armer Irrer hatte bis jetzt gedacht, mit der SOL würde es ab 2250 endlich wieder weitergehen! Aber nein! Da dürfen wir noch weitere 50 Romane lang in der Milchstraße und in Jamondi rumdümpeln, wie's scheint! Grrrrr!
Ich ebenfalls armer Irrer hab das bis vor kurzem auch noch gedacht. :D

Aber im Grunde genommen hätten wir uns das denken können: Wo in die aktuell rasante Handlung hätte man SOL und Alaska auch noch zwischenquetschen können? :o


Stefan
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Shock Wave Rider
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Ungelesener Beitrag von Shock Wave Rider »

Oliver hat geschrieben:Ich mag Castors Stil sehr, da mag die Herde blöken, was sie will; es gibt somit tatsächlich Leute, die Castors Romane gerne lesen, ich bin einer davon.
Vielleicht gar der einzige? 8)
Die Leser der PR-Homepage sind sich ausgesprochen einig:
So eine schlechte Bewertung wie für das Heftchen 2239 habe ich noch nie gesehen.
Mit 124 Benutzern war die Beteiligung eher hoch.

Gruß
Ralf
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Oliver
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Ungelesener Beitrag von Oliver »

Shock Wave Rider hat geschrieben:Vielleicht gar der einzige? 8)
Die Leser der PR-Homepage sind sich ausgesprochen einig
Ich finde es fairer und ehrlicher, wenn ich die Rezension nach meinem Lesegeschmack ausrichte und nicht nach der Abstimmungs-Mehrheit der PR-Leser, dann könnte ich ja gleich auf entsprechende Umfragen verweisen.

In einigen Punkten stimmen ich mit der Mehrheit der PR-Leser überein, in anderen nicht, vielleicht ist dieser Castor-Band ein eher krasses Beispiel für letzteres.

Mag sein, dass z.B. Kringels Besprechung des Castor-Bandes den Geschmack vieler PR-Leser mehr trifft als meine - das kann aber nicht das Ziel einer solchen Besprechung sein, weder z.B. Kringels, noch meins.
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Stefan Hoffmann
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Ungelesener Beitrag von Stefan Hoffmann »

Shock Wave Rider hat geschrieben: Die Leser der PR-Homepage sind sich ausgesprochen einig:
So eine schlechte Bewertung wie für das Heftchen 2239 habe ich noch nie gesehen.
Mit 124 Benutzern war die Beteiligung eher hoch.
Aber nicht doch, Francis' Sektenepos #2221 war noch mal drunter. Warum die Bewertung nicht noch auf 1 rutschte, das würde mich ja schon stark interessieren. :D


Stefan
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Shock Wave Rider
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Ungelesener Beitrag von Shock Wave Rider »

Stefan Hoffmann hat geschrieben:Aber nicht doch, Francis' Sektenepos #2221 war noch mal drunter. Warum die Bewertung nicht noch auf 1 rutschte, das würde mich ja schon stark interessieren. :D
Jupp, hast recht!
Castor erschien etwas logischer und hatte leicht überzeugendere Charaktere.

Ich habe mich früher stets gewundert, dass vom ganzen Notenspektrum am Ende doch immer nur 3 oder 4 Grinsefratzen rauskamen. Immerhin sind jetzt schon Bände mit massenhaft 2 Steiflächlern vertreten.

Nun ja, wenn die Verlagsmannschaft und das Autorenteam von vornherein geschlossen Bestnoten verteilen, müssen schon viele Leute mitmachen, um das noch ins Miese zu drücken. :wink:

(Auch bei Heftchen 2221 war die Beteiligung mit 150 Leuts überdurchschnittlich hoch.)

Gruß
Ralf
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Terrania

Ich oute mich auch als Castor-Fan

Ungelesener Beitrag von Terrania »

Und warum? Weil er die undankbare Aufgabe, das Perryversum alle 10-15 Bände zu streamlinen sehr gut erfüllt. Ein Castor'scher Atlan oder Bostich sind echte Personen (soweit man das in einem 60Seiten Heftchen hinbekommt), während Bostich bei den (meisten) anderen nur ein Abziehbild ist. Castor kann was, aber aus 60Seiten gute Prosa zu machen, wenn vorher viel verbockt wurde, und hinterher wieder die gleicht langweilige Ka*§$% kommt, das schafft auch Castor nicht.
Daß er es manchmal ein *bißchen* übertreibt - ok. Aber er ist mir persönlich lieber als die langweiligen Arndt Ellmers etc. dieser Welt ...
Wolle
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Ungelesener Beitrag von Wolle »

Aber er ist mir persönlich lieber als die langweiligen Arndt Ellmers etc. dieser Welt ...
Mit "Krieger für Jamondi" hat Ellmer wirklich Mist gebaut, obwohl ich glaube, dass kein Autor mehr aus dem Roman herausgeholt hätte.

Ansonsten zählt Ellmer zu den wenigen, die in diesem Zyklus solide Arbeit leisten, mit Band 2234 hat er sogar einen GUTEN Roman geschrieben.

Und wenn es darum geht Personen zu schildern, dass können derzeit nur Borsch und Anton gut.
*-*-*-*-*-*-*-*-*-*-*-*
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Ulrich
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Ungelesener Beitrag von Ulrich »

Zusammen mit Band 2241 »Die Todbringer«, geschrieben von Arndt Ellmer, gibt es Sticker, kleine Aufkleber, zu kaufen. Mein Vorschlag ist, dass jede Woche kleine Extras beiliegen können, ähnlich wie bei den damaligen Yps-Heften.
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