Mario Adorf (8. September 1930 - 8. April 2026)
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Mario Adorf (8. September 1930 - 8. April 2026)
@Mods: Wenn der Thread nicht in dieses Unterforum passt, bitte hemmungslos und ohne Nachfrage verschieben!
Der große Schauspieler Mario Adorf, Sohn einer deutschen Röntgenassistentin und eines italienischen Chirurgen, ist gestern im Alter von 95 Jahren in Paris gestorben.
Bekannt wurde er 1957 mit dem Film "Nachts, wenn der Teufel kam" in der Rolle des Serienmörders Bruno Lüdke.
Die Rolle sollte sein Image als facettenreicher Bösewicht noch lange prägen. Nachdrücklich in Erinnerung blieb seine Rolle als Bandenchef Santer, der am Ende des Karl-May-Films "Winnetou I" Winnetous Schwester Nscho-tschi erschoss. Das nahmen ihm Kinozuschauer bis heute übel.
Es fällt schwer, eine halbwegs repräsentative Übersicht über seine Filme aufzuzählen. Im Laufe seiner Karriere wurde er in immer vielfältigeren Rollen eingesetzt. So konnte er in "Die Blechtrommel" oder dem Fernseh-Mehrteiler "Der große Bellheim" die große Bandbreite seiner Schauspielkunst beweisen. Im ersten Film spielte er einen kleinbürgerlichen, wenig gebildeten Familienvater, im zweiten einen mächtigen Industriellen und einen Mann von Welt.
Ich habe ihn immer gemocht. Seine Art der Darstellung war stets intensiv, überzeugend und mit einer Prise Selbstironie versehen. Trotz seines großen Erfolges und seiner vielen Auszeichnungen blieb er stets auf dem Boden.
Möge Nscho-tschi ihm dort, wo er ihr jetzt begegnet, den Filmmord verzeihen! Wahrscheinlich hat sie das schon längst getan.
Trauriger Gruß
Ralf
PS: Das ZDF hat eine sehr schönen 15minütigen Rückblick auf sein Leben erstellt (klick!).
Der große Schauspieler Mario Adorf, Sohn einer deutschen Röntgenassistentin und eines italienischen Chirurgen, ist gestern im Alter von 95 Jahren in Paris gestorben.
Bekannt wurde er 1957 mit dem Film "Nachts, wenn der Teufel kam" in der Rolle des Serienmörders Bruno Lüdke.
Die Rolle sollte sein Image als facettenreicher Bösewicht noch lange prägen. Nachdrücklich in Erinnerung blieb seine Rolle als Bandenchef Santer, der am Ende des Karl-May-Films "Winnetou I" Winnetous Schwester Nscho-tschi erschoss. Das nahmen ihm Kinozuschauer bis heute übel.
Es fällt schwer, eine halbwegs repräsentative Übersicht über seine Filme aufzuzählen. Im Laufe seiner Karriere wurde er in immer vielfältigeren Rollen eingesetzt. So konnte er in "Die Blechtrommel" oder dem Fernseh-Mehrteiler "Der große Bellheim" die große Bandbreite seiner Schauspielkunst beweisen. Im ersten Film spielte er einen kleinbürgerlichen, wenig gebildeten Familienvater, im zweiten einen mächtigen Industriellen und einen Mann von Welt.
Ich habe ihn immer gemocht. Seine Art der Darstellung war stets intensiv, überzeugend und mit einer Prise Selbstironie versehen. Trotz seines großen Erfolges und seiner vielen Auszeichnungen blieb er stets auf dem Boden.
Möge Nscho-tschi ihm dort, wo er ihr jetzt begegnet, den Filmmord verzeihen! Wahrscheinlich hat sie das schon längst getan.
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Re: Mario Adorf (8. September 1930 - 8. April 2026)
Ja, hab's auch grad mitgekriegt - sehr langes Leben, hat mich mein Leben lang begleitet, war sehr sympathisch. Ein toller Schauspieler, der in jeder Rolle überzeugte. Bin auch traurig.
von SWR:
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Das unterschreibe ich.Ich habe ihn immer gemocht. Seine Art der Darstellung war stets intensiv, überzeugend und mit einer Prise Selbstironie versehen. Trotz seines großen Erfolges und seiner vielen Auszeichnungen blieb er stets auf dem Boden.
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Re: Mario Adorf (8. September 1930 - 8. April 2026)
Sein ikonischtes Filmzitat muss ich noch nachliefern:
"Ich sch**ß dich zu mit meinem Geld." (aus der Serie "Kir Royal")
Gruß
Ralf
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Re: Mario Adorf (8. September 1930 - 8. April 2026)
Wer so alt geworden ist, hat bestimmt auch mal was falsches gesagt oder getan oder hat eine falsche politische Einstellung an den Tag gelegt - irgendwann, irgendwo. Kennen wir ja aus ähnlichen Threads.
Von daher weine ich ihm prophylaktisch keine Träne nach. War bestimmt ein Fan von Chuck Norris.
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Re: Mario Adorf (8. September 1930 - 8. April 2026)
Nein, war er nicht. Und er war auch kein Waffenliebhaber, nicht rechts, und er war nicht übergriffig und hat sich auch nicht selbst überhöht. Aber er war ein guter Schauspieler und hat auch gute Filme/Serien gemacht. Er war öffentlich (auch privat öffentlich) ein Gentleman, intelligent und sehr bodenständig.
Wie er daheim war, weiß ich nicht, das weiß ich von niemandem, und das ist gut so.
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Re: Mario Adorf (8. September 1930 - 8. April 2026)
Ich vermute, deval wollte mit seinem Beitrag gegen kritische Äußerungen im Chuck-Norris-Gedächtsnisthread protestieren.
Meiner Meinung nach am falschen Ort, zumal er, wie er selbst zugibt, nichts konkret Negatives über Mario Adorf anführen kann.
Nun ja. Mich kratzt es nicht. Und Herrn Adorf wohl auch nicht.
Gruß
Ralf
Meiner Meinung nach am falschen Ort, zumal er, wie er selbst zugibt, nichts konkret Negatives über Mario Adorf anführen kann.
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Re: Mario Adorf (8. September 1930 - 8. April 2026)
Ist mir schon klar
ich hab da kein Problem mit.
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