Den schließe ich mich an.necropolis hat geschrieben: 17. Juli 2026 19:50 Ich hab den neulich auch gesehen und fand's furchtbar langweilig.
[Film] Project Hail Mary
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Sam Francisco
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Re: [Film] Project Hail Mary
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Re: [Film] Project Hail Mary
Ja aber was war denn langweilig?Sam Francisco hat geschrieben: 19. Juli 2026 20:17Den schließe ich mich an.necropolis hat geschrieben: 17. Juli 2026 19:50 Ich hab den neulich auch gesehen und fand's furchtbar langweilig.
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Re: [Film] Project Hail Mary
Apfel Birnen Vergleich.lapismont hat geschrieben: 19. Juli 2026 20:14Okay, weiß ja nicht, was Du spannend findest. Ich fand das Marvel-Doppel um die Infinty-Steine furchtbar und langweilig.necropolis hat geschrieben: 17. Juli 2026 19:50 Ich hab den neulich auch gesehen und fand's furchtbar langweilig.
![]()
Aber wenn Du so willst, dann finde ich die ganzen Marvel Filme nicht nur langweilig sondern auch furchtbar dumm, aber passend zum gesellschaftlichen Gesamtniveau..
Dagegen war der andere Film fast Oscar reif
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Re: [Film] Project Hail Mary
Ganz ehrlich: der ganze Film.lapismont hat geschrieben: 19. Juli 2026 20:27Ja aber was war denn langweilig?Sam Francisco hat geschrieben: 19. Juli 2026 20:17Den schließe ich mich an.necropolis hat geschrieben: 17. Juli 2026 19:50 Ich hab den neulich auch gesehen und fand's furchtbar langweilig.
Und der eigentliche Plot war so furchtbar kompliziert erklärt, daß ich bis zum Schluss nicht verstand worum es da eigentlich geht.
Der Marsianer hat das um Welten besser gemacht.
Da wurde auch die Vorgehensweise und Lösungsansätze von Matt Damon als Marsianer so fliessend, für Technik Leien zuschauernah wie es nur geht und komplett fesselnd erklärtt. Aber Ridley Scot ist halt Ridley Scott..
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Re: [Film] Project Hail Mary
Für einen SF-Leser und -Gucker waren der Plot und die Physik doch nun wirklich nicht kompliziert. Ich steige besser aus der Diskussion jetzt aus. Ob Ihr Hail Mary doof oder langweilig findet, ändert nichts an meinem Vergnügen an dem Film und am Erfolg des Films. Was mich nur nervt ist Überheblichkeit („furchtbar dumm, aber passend zum gesellschaftlichen Gesamtniveau“). Ja, das nervt mich wirklich sehr.
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Re: [Film] Project Hail Mary
Okay, ich hatte das Buch vorher gelesen und wusste daher, worum es geht. Aber Langeweile bei einem Film, hat andere Gründe, cineastische.necropolis hat geschrieben: 19. Juli 2026 20:39Ganz ehrlich: der ganze Film.lapismont hat geschrieben: 19. Juli 2026 20:27Ja aber was war denn langweilig?Sam Francisco hat geschrieben: 19. Juli 2026 20:17Den schließe ich mich an.necropolis hat geschrieben: 17. Juli 2026 19:50 Ich hab den neulich auch gesehen und fand's furchtbar langweilig.
Und der eigentliche Plot war so furchtbar kompliziert erklärt, daß ich bis zum Schluss nicht verstand worum es da eigentlich geht.
Der Marsianer hat das um Welten besser gemacht.
Da wurde auch die Vorgehensweise und Lösungsansätze von Matt Damon als Marsianer so fliessend, für Technik Leien zuschauernah wie es nur geht und komplett fesselnd erklärtt. Aber Ridley Scot ist halt Ridley Scott..
Beim Marsianer etwa wusste ich, wie Mark Watney überlebt, daher fand ich es im Film langweilig, wie er Kartoffeln anbaut.
Komplett krass war das Rückholmanöver, das war im Buch lame im Vergleich zum Film.
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Re: [Film] Project Hail Mary
Das ist eine gute Frage. Wirklich beantworten kann ich sie nicht. Der Film hat mich einfach nicht gepackt, im Gegensatz zum Buch, das fand ich einfach mega.lapismont hat geschrieben: 19. Juli 2026 20:27Ja aber was war denn langweilig?Sam Francisco hat geschrieben: 19. Juli 2026 20:17Den schließe ich mich an.necropolis hat geschrieben: 17. Juli 2026 19:50 Ich hab den neulich auch gesehen und fand's furchtbar langweilig.
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Re: [Film] Project Hail Mary
So so.Doop hat geschrieben: 19. Juli 2026 20:46 Was mich nur nervt ist Überheblichkeit („furchtbar dumm, aber passend zum gesellschaftlichen Gesamtniveau“). Ja, das nervt mich wirklich sehr.
Und das ist
nicht überheblich?Doop hat geschrieben: 19. Juli 2026 20:46 Für einen SF-Leser und -Gucker waren der Plot und die Physik doch nun wirklich nicht kompliziert.
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Re: [Film] Project Hail Mary
Nein, finde ich nicht (und wenn es das unterbewusst doch war, dann wohl eine Retourkutsche, wäre natürlich auch nicht schön, zugegeben). Aber: Wir sind als SF-Leser doch tatsächlich geschult in solchen Themen. Selbst meine Frau, die keine SF-Leserin ist, hatte keine Probleme mit dem Plot. Das war ja jetzt nicht “Tenant“, bei dem wohl niemand die Physik und Logik hinter dem Plot verstanden hat.
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Re: [Film] Project Hail Mary
Du meinst "Tenet" 
Nun, dieser Film ist halt sehr ruhig, weswegen man wahrscheinlich die humorvolle Komponente reingebracht hat. Und er hat mir mehr gefallen als Der Marsianer, aber das hat keinerlei qualitative, sondern rein emotionale Gründe. Ich finde auch die Darsteller, allen voran Sandra Hüller, klasse.
Ich kann verstehen, wenn jemand sagt, er hat sich gelangweilt, und dann ist das halt so. Kein Grund für mich, sich in die Wolle zu kriegen
Nun, dieser Film ist halt sehr ruhig, weswegen man wahrscheinlich die humorvolle Komponente reingebracht hat. Und er hat mir mehr gefallen als Der Marsianer, aber das hat keinerlei qualitative, sondern rein emotionale Gründe. Ich finde auch die Darsteller, allen voran Sandra Hüller, klasse.
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Re: [Film] Project Hail Mary
Natürlich. Tenet. Ich Doofie…Uschi Zietsch hat geschrieben: Gestern 10:12 Du meinst "Tenet"
Nun, dieser Film ist halt sehr ruhig, weswegen man wahrscheinlich die humorvolle Komponente reingebracht hat. Und er hat mir mehr gefallen als Der Marsianer, aber das hat keinerlei qualitative, sondern rein emotionale Gründe. Ich finde auch die Darsteller, allen voran Sandra Hüller, klasse.
Ich kann verstehen, wenn jemand sagt, er hat sich gelangweilt, und dann ist das halt so. Kein Grund für mich, sich in die Wolle zu kriegen![]()
Ich habe auch Verständnis wenn sich jemand gelangweilt hat, oder wenn jemand Rocky zu niedlich oder lustig findet. Aber was Hard Science angeht, ist dieser Film schon ziemlich gut, was auch Harald Lesch in seinem Youtube-Film rausarbeitet. Wofür ich aber kein Verständnis habe, ist wenn jemand meint, die heutigen Filme seien ein Zeichen für einen imaginierten allgemeinen Kulturverfall. Nee, so ein verbitterter alter Mann werde ich nicht werden.
Grund für den in manchen Szenen hohen Comedy-Faktor ist sicher Goslings Talent für Komik. Das wollte man nicht brach liegen lassen, vor allem wohl Ryan Gosling selbst nicht. Für mich funktioniert es auch, aber ich kann auch verstehen, dass das ein Kritikpunkt ist für viele, die ihre Weltuntergangsfilme eher ganz ohne Slapstick wollen.
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Re: [Film] Project Hail Mary
Ach so, bedeutet für Dich, daß SF Leser bessere Versteher für SF Themen sind? Nein.Doop hat geschrieben: Gestern 09:25 Nein, finde ich nicht (und wenn es das unterbewusst doch war, dann wohl eine Retourkutsche, wäre natürlich auch nicht schön, zugegeben). Aber: Wir sind als SF-Leser doch tatsächlich geschult in solchen Themen. Selbst meine Frau, die keine SF-Leserin ist, hatte keine Probleme mit dem Plot. Das war ja jetzt nicht “Tenant“, bei dem wohl niemand die Physik und Logik hinter dem Plot verstanden hat.
Sorry, aber Du redest Dich da um Kopf und Kragen.
Zurück zum Thema:
Project Hail Mary hat mich persönlich überhaupt nicht mitgenommen, denn der Film weiss leider nicht was er eigentlich sein will.
Will er ein SF Drama sein, oder doch eine Alien / Mensch Buddy Komödie?
Außerdem ist er m.E. nicht wirklich gut erzählt und inszeniert.
Ebenso wenig funktioniert für mich die sonst so grandiose Sandra Hüller in diesem Film.
Das ist einfach nicht Ihr Genre und Ihr Zusammenspiel mit Gosling geht hier nicht auf.
Zu Tenet:
Um Welten besser und in jeder hinsicht revolutionär.
Und ja, denn musste ich tatsächlich mehrfach schauen um ihn einigermaßen zu verstehen.
Nur Tenet ist im Gegensatz zu Hail Mary packend von der ersten Sekunde an.
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Re: [Film] Project Hail Mary
Nichts von dem kann ich unterschreiben.necropolis hat geschrieben: Gestern 11:43 Project Hail Mary hat mich persönlich überhaupt nicht mitgenommen, denn der Film weiss leider nicht was er eigentlich sein will.
Will er ein SF Drama sein, oder doch eine Alien / Mensch Buddy Komödie?
Außerdem ist er m.E. nicht wirklich gut erzählt und inszeniert.
Ebenso wenig funktioniert für mich die sonst so grandiose Sandra Hüller in diesem Film.
Das ist einfach nicht Ihr Genre und Ihr Zusammenspiel mit Gosling geht hier nicht auf.
Aber nicht nur das, ich muss auch widersprechen.
Meiner Ansicht nach weiß der Film genau, was er will.
Er ist eine reinrassige Dramödie. (Ja, das Genre gibt's). Es ist ein Drama, geht um das Überleben der Menschheit, wird aber von der humorvollen Seite genommen. Das klassischste Beispiel für dieses Verhalten bzw Inszenierung ist Oscar Wilde. Selbst im Sterben hat er seinen Humor nicht verloren und sich selbst in Szene gesetzt.
Und das funktioniert hier sehr gut, wenngleich es für andere natürlich überzogen/kindisch ist. Sowas ist immer eine Gratwanderung, die einen finden es lustig, die anderen peinlich. Ändert aber nichts daran, dass das Kriterium Dramödie erfüllt ist.
Für mich ist er ausgezeichnet erzählt. Ein Mann erwacht an Bord seines Schiffes, hat keine Ahnung, wer er ist, wie er da hingekommen ist und warum. In dem Maße, wie seine Erinnerungen zurückkehren, erfahren auch wir den gesamten Hintergrund. Und zwar nie zu kurz, nie zu lang, sondern genau in der richtigen Dosis. Nach und nach öffnet sich die Geschichte und breitet sich aus.
Das ist eine klassische Erzählweise, die mir sehr liegt und die vollauf funktioniert. Es ist eine reine Charakterstory, und das überraschende hier und mein größter Pluspunkt, dass Gosling eben nicht der klischeeisierte große amerikanische Held ist, der sich opfert und tränenreich von seiner Idealfamilie mit Frau und mindestens einer Tochter, verabschiedet, sondern ein verschrobener und seltsam sympathischer Egoist und Wissenschaftler (hierbei klischeeisiert, aber abgemildert durch sein jüngeres Alter), der dazu gezwungen wird, sich zu opfern, weil der Zweck die Mittel heiligt. Ein Leben gegen Milliarden. Das ist stets diskussionswürdig, denn manchmal ist das auch umgekehrt, siehe die Suche nach Spock, aber es kommt eben immer auf die Situation an.
Inszeniert - keine Ahnung, was du daran schlecht findest, das ist jetzt der einzige Punkt, den ich nicht nachvollziehen kann und dem ich absolut widersprechen muss. Alle Schauspieler sind professionell, die Regie ist professionell, der Schnitt ist professionell, die Optik ist professionell. Die Musik, okay, die ist bestimmt für manche nervig, aber das ist ja auch Tarantinos Stilmittel. Das ist professionell, aber muss man nicht mögen.
Der Film selbst ist im Grunde ein Kammerspiel mit drei Personen: Sandra Hüller, Ryan Gosling und Rocky. Der würde genauso gut auf der Theaterbühne mit Kulissen funktionieren.
Sandra Hüller (und singen kann sie auch noch!) spielt Gosling an die Wand. Sie tritt halt nur sehr reduziert auf, wodurch ihr Charakter nicht in die Tiefe geht. Ihre Ziele aber nicht. (Ich habe zB auch nicht kapiert oder nicht mitbekommen, für welche Abteilung sie arbeitet.)
In erster Linie ist der Film auf der emotionalen Schiene. Und da gibt es nur zwei Möglichkeiten: klappt oder klappt nicht.
Uschi
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Re: [Film] Project Hail Mary
@Usci Zietsch
Ich kann Deiner Argumentation absolut folgen und freue mich daß Dir der Streifen gefällt.
Bei mir hat er leider nicht funktioniert.
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Bei mir hat er leider nicht funktioniert.
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Re: [Film] Project Hail Mary
Ich kann mit dem Titel nichts anfangen. Ich weiß, dass man "Heil" mit e schreibt, aber da der Übersetzer "Hail" nicht übersetzt, entsteht bei mir immer "Heil Mary" im Kopf, was sich irgendwie ungut anfühlt...
Ansonsten finde ich ruhige SF lobenswert. Lesch erzählt von krassen Aliens, aber ein E.T. ist am Ende nur ein vermenschlichtes Tier. Sowas zerstört ein wenig die "Science". Da wäre mir ein Quallenwesen mit 7 Augen und drei Körpern schon lieber. Da wir aber immer nur auf Menschen geprägt sind, ist das nun mal ein cineastisches Muss, und daraus kann man dem Regisseur keinen Vorwurf machen. Wir wollen "Menschen" sehen und alles ist anthropozentrisch.
Aber Rocky ist schon sehr gut an der Grenze zum Bizarren. Erinnert mich an Wesen von Weinbaum oder Heinlein. Clements "Unternehmen Schwerkraft" hatte sehr realistische "Asseln", die der Schwerkraft trotzen müssen.
"Arrival" und "Solaris" sind rühmliche Ausnahmen.
Ansonsten finde ich ruhige SF lobenswert. Lesch erzählt von krassen Aliens, aber ein E.T. ist am Ende nur ein vermenschlichtes Tier. Sowas zerstört ein wenig die "Science". Da wäre mir ein Quallenwesen mit 7 Augen und drei Körpern schon lieber. Da wir aber immer nur auf Menschen geprägt sind, ist das nun mal ein cineastisches Muss, und daraus kann man dem Regisseur keinen Vorwurf machen. Wir wollen "Menschen" sehen und alles ist anthropozentrisch.
Aber Rocky ist schon sehr gut an der Grenze zum Bizarren. Erinnert mich an Wesen von Weinbaum oder Heinlein. Clements "Unternehmen Schwerkraft" hatte sehr realistische "Asseln", die der Schwerkraft trotzen müssen.
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Zuletzt geändert von Badabumm am 20. Juli 2026 14:00, insgesamt 4-mal geändert.
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