P F Hamilton-Die unbekannte Macht (Armageddon 1) ab 01.01.07

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Scotty
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Ungelesener Beitrag von Scotty »

S. 184
Im 5. Kapitel werden die Siedler vorgestellt und das Buch um den Aspekt "Abenteuer" erweitert. Es sieht so aus, als wäre wirklich für jeden Leser etwas dabei. Wenn ich mir mal die Liste der Personen anschaue, scheint der Großteil des Bandes ja auf Lalonde zu spielen. Die Zahl der vorgestellten Akteure war diesmal recht groß.

Im 6. Kapitel gibt es dann erstmalig ein Wiedersehen mit einem der Prota
gonisten. Auch wenn es sehr actionlastig war, hat es mich nicht so wie die anderen Kapitel erreicht. Vielleicht fällt mir der Szenenwechsel manchesmal etwas schwer.

Wurde vorher schon erwähnt, dass Athene so eine Großfamilie hat? Was ist denn mit den ganzen anderen Kindern, Schwestern und Co. Haben die allesamt auch Raumschiffe? Was ist mit den Geschwistern von Athene? Gibt es die, oder war Athene die Erste im Haus?
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    Knochenmann
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    Ungelesener Beitrag von Knochenmann »

    S. 350

    Ja, 350 Seiten... damit hab ich die Hälfte der einleitung fast hinter mir :wink:

    Ich finds ertaunlich, welche Spannung sich wieder aufbaut. Durch den Umfang des Buches haben ich wohl einige Nebenhandlungen vergessen (obwohl es ja eigendlich keine Nebenhandlungen gibt...). Ich hab nämlich absolut keine Ahnung, welche Leute sich im Shuster Contry rumtreiben. Habs einfach vergessen.

    Dexter Quinn ist nicht allerdings immer noch befremdlich. Ein kanadischer Satanist...? Naja.
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    Ungelesener Beitrag von Lemmy »

    Scotty hat geschrieben: Es sieht so aus, als wäre wirklich für jeden Leser etwas dabei.
    Jau, den Eindruck habe ich auch. Freunde des Technobabbel werden auf Seite 169 bedient:
    "Der Voidhawk griff mit seinem Raumverzerrungsfeld nach draußen..........
    ..sobald die desynchronisierten Energieloci implodierten."
    Für mich ist Lesen Kopfkino, als Nicht-Physiker habe ich dann immer Schwierigkeiten vor meinem geistigen Auge zu visualisieren, was eigentlich passiert.


    Auf Seite 180 kommen dann auch Fans von Rosamunde Plicher auf ihre Kosten: "Sie stand barfuß auf dichten, kühlen Gras neben einem Wildbach..........ringsum zwitscherten die Vögel"


    Ab Kapitel 8 betätigt sich Joshua dann als Sexprotz, das wäre dann was für die Freunde des gepflegten Schmuddelromans.


    Alles in allem: sehr unterhaltsam, bisher favorisiere ich den Handlungsstrang "Siedler auf Lalonde".
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    Scotty
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    Ungelesener Beitrag von Scotty »

    Knochenmann hat geschrieben:S. 350

    Ich hab nämlich absolut keine Ahnung, welche Leute sich im Shuster Contry rumtreiben. Habs einfach vergessen.

    Dexter Quinn ist nicht allerdings immer noch befremdlich. Ein kanadischer Satanist...? Naja.
    Dafür gibt es glücklicherweise das Personenverzeichnis. Da sind noch eine Reihe von Personen dabei, die bisher noch nicht eingeführt wurden.

    Damit ich mir das Leben etwas leichter mache, unterstreiche ich außerdem neu eingeführte Personen. So kann ich in Zweifel einfach zurückblättern und die Erinnerung auffrischen.
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      Ungelesener Beitrag von Scotty »

      Noch ein paar kleine Fragen/Anmerkungen für Freunde der Details:

      Auf S. 74 lauscht Syrinx langen Vorlesungen über Möglichkeiten und Grenzen von Voidhawks. Ob es eine solche Unterrichtsform in 600 Jahren wirklich noch gibt? Da ist es möglich, Bewusstseine in eine KI zu portieren, es gibt Gentechnik und Nanotechnologie und Syrinx hört sich Vorlesungen an?

      Wenige Seiten später bin ich über ein weiteres Detail gestolpert: Es ist schon erstaunlich, wie lange manche Eigenheiten die Geschichte überdauern. Da hat der Mensch das Weltall erobert, da sind viele neue Kulturen enstanden und was ist geblieben? Mit 18 ist man volljährig! Und nicht nur der Mensch sondern auch das Raumschiff! Das mag ich nicht so recht glauben.

      Was mich auch ein wenig wundert, dass ein Voidhawk 100 Jahre aktiv ist. Wenn man mal das Tempo der Entwicklung der Menschheit ansieht, müsste so ein Voidhawk nach 3 Jahren hoffnungslos veraltet sein. Heute fahren doch auch keine Pferdekutschen mehr rum, oder? Auch die Kommunikationstechnologie würde doch nicht 100 Jahre überdauern, oder? Die analoge Telefonie gibt es seit etwas mehr als 100 Jahren. Die hat sich auch eine Weile gehalten. Und dann? Digitalisierung, ISDN, GSM, GPRS, UMTS etc. etc. Eigentlich müsste so eine Voidhawk einer ständigen Überholung unterliegen, oder? Im Buch erscheint es so, als wenn es keine technische Entwicklung mehr gäbe.
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        Ungelesener Beitrag von andy »

        liebe mitleser,

        leider steige ich aus der leserunde aus.
        wir ziehen relativ kurzfristig um (mitten in das herz des schönen münsters! :wink: und das hält uns jetzt so beschäftigt dass ich hier kein vernünftiges lesetempo haben kann.

        sehr schade aber leider nicht zu ändern.

        aber da ich die ersten beiden bände auf deutsch und den dritten auf englisch gelesen habe stoße ich später vielleicht noch dazu.

        euch ganz viel spaß mit dem zyklus!

        andy
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        Ungelesener Beitrag von gernot1610 »

        @scotty: ... die voidhawks entwickeln sich doch Biologisch, d.h. sie unterliegen einer art Evolution. Jeder neu geborene Voidhawk ist also ein "neues Modell". Ich finde dass das eine ganz gute Basis der Entwicklung ist. Hardware kommt ja mit den Blackhawks von KULU, und wird wohl so immer auf dem neuesten Stand gehalten.

        "Armageddon" und "Commonwelth" haben nichts miteinander zu tun.

        @knochenmann: ... mir gehts auch immer so, ich vergesse (oder soll ich besser sagen verdränge) einfach bestimmte, für mich unwichtige Details. Das geht mir immer so, egal bei welchem Buch. Mein Unterbewusstsein nimmt da wohl eine art "Zensur" vor.
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        Ungelesener Beitrag von Scotty »

        gernot1610 hat geschrieben:@scotty: ... die voidhawks entwickeln sich doch Biologisch, d.h. sie unterliegen einer art Evolution. Jeder neu geborene Voidhawk ist also ein "neues Modell". Ich finde dass das eine ganz gute Basis der Entwicklung ist. Hardware kommt ja mit den Blackhawks von KULU, und wird wohl so immer auf dem neuesten Stand gehalten.
        ...aber 100 Jahre das gleiche Modell?

        Ist nur eine Kleinigkeit. Hamilton konstruiert seine Handlung dermassen durchdacht, da wird ein gewisser detektivischer Spürsinn geweckt...
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          Ungelesener Beitrag von Knochenmann »

          S. 500

          Soso, die gute alte Frau Dr. Mzu tritt auf. Wenn das Kapitel eins nicht gewesen wäre, wüsste man ja gar nicht wen man da vor sich hat, und warum die ganzen Geheimdienste so scharf auf sie sind. Wäre das erste Kapitel später gekommen, dann wär das ganze wie eine billige Deus Ex machina gekommen. Hach, so ein zufall, die Passagierin ohne besondere Eigenschaften hat also eine Waffe von ungeheuerlicher zerstörungskraft erfunden? So ein Zufall aber auch!

          Was mich doch einwenig nachdenklich stimmt das ist das Ly-Cliph. Das hängt jetzt schon seit drei Milliarden Jahren im Weltraum rum, hat 130.000.000 verschiede intelligente Spezies gesichtet... und trozdem ist ihn nie so etwas wie die Menschheit bzw. die dunkle Bedrohung über den Weg gelaufen? Das kommt mir nicht ganz astrein vor.
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          Ungelesener Beitrag von Olaf »

          So, ich bin dann jetzt auch bis zum 8. Kapitel vorgestoßen und muß sagen, ich bin schwer begeistert. Der Anfang ist zwar etwas frustrirernd, da Hamilton seinen leser andauernd in neue Erzähstränge stößt und man sich dadurch immer wieder auf neue Personen einlassen muss, aber dieses Gefühl war für mich sofort vorbei, als das erste Kapitel kam, in dem Syrinx und Oenone das zweite mal die Hauptrolle spielen. Ab da fängt sich an eine durchgehende Handlung anzudeuten, die einen am Buch kleben lässt. Auch der Strang mit den Siedlern auf Lalonde ist sehr interessant.
          Gespannt bin ich noch auf die weitere Charkterisierung der Edeniten, man könnte Hamilton da fast die Erschaffung einer Übermenschenrasse vorwerfen, wenne r den Edeniten nicht eine gehörige Portion Hochmut mitgegeben hätte, dei sie mir unsympathisch genug macht, um zu ahnen, daß sie nicht die grundguten sind, wie sie oberflächlich daherkommen.
          Icxh freue mich darauf, wie es weitergeht.
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          Ungelesener Beitrag von Knochenmann »

          Das mit den Edeniten verstehe ich auch nicht ganz. Ich meine, eigendlich müssten sich die Menschen doch drumm reisen, in den Konsenz aufgenommen zu werden. Statdessen hängen sie bei irgendwelchen Kolonialisirungsprogrammen rum - die ja wirklich kein Zuckerschlechen sind.
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          Ungelesener Beitrag von Rusch »

          Naja, Olaf: Bei einem Zyklus von 5500 Seiten kann der Einstieg schon ein wenig umfangreicher sein. Allerdings, wie ich schon zuvor gesagt hatte: Das Kapitel mit der Raumschlacht hätte eigentlich in Band 3 gehört.
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          Ungelesener Beitrag von Olaf »

          Rusch hat geschrieben:Naja, Olaf: Bei einem Zyklus von 5500 Seiten kann der Einstieg schon ein wenig umfangreicher sein. Allerdings, wie ich schon zuvor gesagt hatte: Das Kapitel mit der Raumschlacht hätte eigentlich in Band 3 gehört.
          Unbedingt, Rupert. das war auch nicht ganz so negativ gemeint, wie essich anghört hat. Schließlich schafft es Hamilton in jedem Kapitel so interessant zu erzählen, daß man trotz oder gerade wegen den Sprüngen bei der Stange bleibt. Und das ist für sich schon eine schriftstellerische Leistung, auf die man sich als Leser zwar einlassen muss, was sich aber definitiv lohnt.
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          Ungelesener Beitrag von Knochenmann »

          Rusch hat geschrieben:Naja, Olaf: Bei einem Zyklus von 5500 Seiten kann der Einstieg schon ein wenig umfangreicher sein. Allerdings, wie ich schon zuvor gesagt hatte: Das Kapitel mit der Raumschlacht hätte eigentlich in Band 3 gehört.
          Weiß nicht. Kapitel eins hat einige Dinge vorweggenommen. Wenn diese Sachen später gekommen wären, dann hätte das wie ein billiger Taschenspielertrick ausgesehen. Ich bin auf Seite 650, und wenn die Stroy mit dem Alchimisten jetzt kommen würde, dann wäre mir das zu sher deus ex machina.
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          Knochenmann hat geschrieben:Das mit den Edeniten verstehe ich auch nicht ganz. Ich meine, eigendlich müssten sich die Menschen doch drumm reisen, in den Konsenz aufgenommen zu werden. Statdessen hängen sie bei irgendwelchen Kolonialisirungsprogrammen rum - die ja wirklich kein Zuckerschlechen sind.
          Im Weg steht den Menschen da aber ihre eigene Religion. Wenn ich das richtig geblickt habe, dann sind die Adamisten zwar nicht technikfeindlich, aber in den menschlichen Körper darf kein einziger Chip rein. Dafür glauben die aber an Gott, die Reinheit von Körper und Geist, etc. Die Edeniten sind im Prinzip Mensch 2.0. Die alten "Glaubensfesseln" wurden abgestreift, man lebt als Kollektiv, auch über den Tot hinaus und hat sich die Natur Untertan gemacht. Mit einer Mischung aus Biologie und Technik verschaffen sie sich Vorteile gegenüber den "normalen" Menschen. Da ist der Konflikt vorprogrammiert. Und wen ich Kapitel 1 richtig deute, hat es sowas auch schonmal gegeben.
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