Signs - Zeichen

axbl1
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Signs - Zeichen

Ungelesener Beitrag von axbl1 »

Hallo, mich würde mal interessieren, wer den Film Signs - Zeichen mit Mel Gibson schon gesehen hat. Wie ist Eure Meinung?

Gruß

Axel
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Gast

Ungelesener Beitrag von Gast »

Kannst Dir den Gang sparen, fand den Film nicht so toll, eine kurzweilige, wenig spannende Alieninvasion mit einem völlig aufgelösten und konfusen Mel Gibson, schade habe mir erhofft!
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breitsameter
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Ungelesener Beitrag von breitsameter »

Nachdem mir "The Sixth Sense" und "Unbreakable" jeweils auf ihre Art sehr gefallen haben, war ich von "Signs" doch sehr enttäuscht - aus der vielleicht noch netten Anfangsidee der Kornkreise wurde schließlich ein unerträglich langweiliger Moralstreifen.

Ausführlicher gibt's meine Kritik hier zu lesen:
http://www.sf-fan.de/filmkritik/filmkritik-signs.html
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Gast

Re: Signs - Zeichen

Ungelesener Beitrag von Gast »

axbl1 hat geschrieben:Hallo, mich würde mal interessieren, wer den Film Signs - Zeichen mit Mel Gibson schon gesehen hat. Wie ist Eure Meinung?

Gruß

Axel
Den Film kannst du dir getrost ersparen. Die hier geschilderte Alieninvasion ist völlig unlogisch und konfus. Wertung: :kotzen:
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Mammut
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Ungelesener Beitrag von Mammut »

Besonders bitter fand ich, dass die Außerirdischen ein Problem mit Wasser haben, gibt es auf der Erde ja auch kaum. Und in Deutschland hätten die wohl keine zwei Tag überlebt...
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nekropole
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Ungelesener Beitrag von nekropole »

Zugegeben, der SF-Teil der Geschichte war vom Plot her schon nicht besonders überzeugend.
Mel Gibson jedoch - und hier muss ich wiedersprechen, hat doch sehr überzeugend die inneren Zweifel herübergebracht. Abgesehen davon war die schauspielerische Liestung der gesamten Crew für mich überzeugend. Die Kinder waren besonders süß.
Im Grunde war die Alien-Sache doch nur das Transportvehikel für den Kampf um den Glauben an Gott und die Postulation, dass nichts in unserem Leben sinnlos bzw. ohne Grund geschieht. Dazu kann man stehen wie man will, der filmische Beweis, der Beweis der Prämisse ist für mich gelungen.
Von dieser Warte her, und nicht von der SF-Seite, kann ich den Film durchaus empfehlen.
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Patrick
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Ungelesener Beitrag von Patrick »

Michael Schmidt hat geschrieben:Besonders bitter fand ich, dass die Außerirdischen ein Problem mit Wasser haben, gibt es auf der Erde ja auch kaum. Und in Deutschland hätten die wohl keine zwei Tag überlebt...
:lol: Dann hatte die Flut wohl doch noch was Gutes...
Und in Südostasien hätten sie auch keine Regenzeit überstanden... ;)
Die spinnen, die Ausserirdischen!!!
nekropole hat geschrieben:Im Grunde war die Alien-Sache doch nur das Transportvehikel für den Kampf um den Glauben an Gott und die Postulation, dass nichts in unserem Leben sinnlos bzw. ohne Grund geschieht.
Meine Meinung! Ich glaube, dass aus die Ausserirdischen "erfunden" wurden, um eine weitere Erklärung des Gottesglaubens zu bringen bzw. einen Konterpart zu erschaffen.
Regards,
Patrick

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breitsameter
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Ungelesener Beitrag von breitsameter »

Patrick hat geschrieben:
nekropole hat geschrieben:Im Grunde war die Alien-Sache doch nur das Transportvehikel für den Kampf um den Glauben an Gott und die Postulation, dass nichts in unserem Leben sinnlos bzw. ohne Grund geschieht.
Meine Meinung! Ich glaube, dass aus die Ausserirdischen "erfunden" wurden, um eine weitere Erklärung des Gottesglaubens zu bringen bzw. einen Konterpart zu erschaffen.
Das ist ja der Haken an der Sache: da wird man also als Zuschauer wieder einmal mit dem erhobenen Zeigefinger zum Glauben gemahnt, denn nach der Botschaft von SIGNS geschieht nichts sinnlos - ja, eigentlich müsste der Charakter von Mel Gibson also froh darüber sein, dass seine Frau starb, denn es war Gottes Willen ihm so eine Botschaft rüberwachsen zu lassen...

Oder man geht noch weiter: es herrscht strenger Determinismus, der Mensch ist in seinen Entscheidungen nicht frei, sondern nur eine Marionette Gottes.

Beides klingt mir nicht nach einer erstrebenswerten Botschaft - schon gar nicht bei einem Kinofilm, der dafür eine haarsträubende Alien-Invasion benutzen muss... :lehrer:
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Patrick
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Ungelesener Beitrag von Patrick »

breitsameter hat geschrieben:
Patrick hat geschrieben:
nekropole hat geschrieben:Im Grunde war die Alien-Sache doch nur das Transportvehikel für den Kampf um den Glauben an Gott und die Postulation, dass nichts in unserem Leben sinnlos bzw. ohne Grund geschieht.
Meine Meinung! Ich glaube, dass aus die Ausserirdischen "erfunden" wurden, um eine weitere Erklärung des Gottesglaubens zu bringen bzw. einen Konterpart zu erschaffen.
Das ist ja der Haken an der Sache: da wird man also als Zuschauer wieder einmal mit dem erhobenen Zeigefinger zum Glauben gemahnt, denn nach der Botschaft von SIGNS geschieht nichts sinnlos - ja, eigentlich müsste der Charakter von Mel Gibson also froh darüber sein, dass seine Frau starb, denn es war Gottes Willen ihm so eine Botschaft rüberwachsen zu lassen...

Ich hab den Film nicht gesehen - werde es wohl auch nicht. Ich finde nur, dass man solche Aspekte aus Filmen herauslassen sollte, genauso wie Krizifixe aus Klassenzimmern. Bei "schlechten Filmen" (eigentlich gibt es keine schlechten Filme) kann man dann irgendetwas zur künstlichen Glaubwürdigmachung (was für ein Wort) auf Gott, dessen allmächtigen Willen und seine Unergründlichkeit schieben.
Wenn ich mal wieder Lust auf ein Paar Lektionen Glauben habe gehe ich in die Kirche und nicht ins Kino.
Punktum!
breitsameter hat geschrieben: Oder man geht noch weiter: es herrscht strenger Determinismus, der Mensch ist in seinen Entscheidungen nicht frei, sondern nur eine Marionette Gottes.
Beides klingt mir nicht nach einer erstrebenswerten Botschaft - schon gar nicht bei einem Kinofilm, der dafür eine haarsträubende Alien-Invasion benutzen muss... :lehrer:
Amen Bruder!
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Frank Böhmert

Unliebsame Aspekte

Ungelesener Beitrag von Frank Böhmert »

Ehem. Mit der Freiheit der Kunst nimmst Dus aber nicht so genau, hm? Kruzifixe in Klassenzimmern sind eine Sache, d'accord. Aber wenn jemand an Gott glaubt und Filmemacher ist, dann soll er doch auch einen glaubensträchtigen Film machen dürfen, zum Teufel!

(Sag ich jetzt mal so als gott- und teufelsloser Geselle.)
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Re: Unliebsame Aspekte

Ungelesener Beitrag von Patrick »

Frank Böhmert hat geschrieben:Kruzifixe in Klassenzimmern sind eine Sache, d'accord. Aber wenn jemand an Gott glaubt und Filmemacher ist, dann soll er doch auch einen glaubensträchtigen Film machen dürfen, zum Teufel!
Für mich ist das ja auch okay, ich finde nur, dass man seinen Glauben niemandem aufzwingen sollte.
Ich kann mich mit dem steinerweichenden Patriotismus amerikanischer Filme schwer anfreunden, aber wenn sie jetzt auch noch anfangen, den christlichen Glauben in ihre Filme zu füllen, kriege ich einen bis mehrere Abraster!
Es reicht!
Jeder hat sein Recht auf seine eigene Religion, aber auch darauf, sich anderer Leute Glauben nicht aufzwängen zu lassen.
Frank Böhmert hat geschrieben:(Sag ich jetzt mal so als gott- und teufelsloser Geselle.)
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hmmmm ...

Ungelesener Beitrag von deval »

hallo,

ich denke nicht, das gott sich irgendwelcher kleinen grünen männchen, oder ominösen kornkreisen, ja, nicht einmal den populären marienerscheinungen bedient, bzw. bedienen muß.

wer die bisherigen filme von dem regisseur gesehen hat (ich traue mich nicht seinen namen aus dem gedächtnis zu schreiben) sollte auch nicht auf den gedanken kommen anzunehmen, er wollte jetzt unbedingt einen film über den christlichen glauben drehen. dieser film ist vom glauben so weit entfernt wie unsere erde vom pluto oder isaac asimov von der veröffentlichung eines neuen werkes. auch wenns keiner hören oder lesen will, aber das was die katholische kirche lehrt und das was in der bibel steht sind zwei verschiedene paar schuhe. da verwundert`s einen nicht, wenn man dann diesen film in die nähe des glaubens bringen möchte.

ich denke auch, das man keinem seinen glauben aufzwingen sollte, aber jeder hier in diesem land hat die freiheit zu sagen -und tschüss-. niemand muß sich einen film ansehen, den er nicht im stande ist zu ertragen, weil darin eine botschaft übertragen wird, hinter der er nicht stehen kann. aber warum fällt das immer wieder beim thema glauben auf, dieses gefühl, jemand möchte einem seine meinung aufzwingen. jeder wird hier in jeder stunde seines leben manipuliert, sei es durch werbung oder politische vorgaben. und -signs- manipuliert auch nicht mehr als -uhrwerk orange- oder -star wars-.
in diesem sinne
vallenton
-und tschüss-
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Re: hmmmm ...

Ungelesener Beitrag von Patrick »

vallenton hat geschrieben:hallo,
ich denke nicht, das gott sich irgendwelcher kleinen grünen männchen, oder ominösen kornkreisen, ja, nicht einmal den populären marienerscheinungen bedient, bzw. bedienen muß.
So war das auch nicht gemeint. Ich meinte, dass der Filmemacher (ob das nun Regisseur oder Produzent oder werweissich) davon allerdings die Finger lassen sollte.
vallenton hat geschrieben: wer die bisherigen filme von dem regisseur gesehen hat (ich traue mich nicht seinen namen aus dem gedächtnis zu schreiben) sollte auch nicht auf den gedanken kommen anzunehmen, er wollte jetzt unbedingt einen film über den christlichen glauben drehen.
Ja genau! Bitte nicht! Wäre schlimm genug, wenn ein nichtchristlicher Inder das tun würde. :)

Nur noch ein wenig weitergedacht: Als irgendwer in den 90ern wieder verstärkt damit anfing, Filme mit wehenden amerikanischen Flaggen zu machen und viele nachzogen, fand ich´s schrecklich. (finde ich immernoch)
Wenn jetzt irgendwer anfängt einen Zusammenspiel zwischen Gott und Ausserirdischen in einen Film reinzubringen, kann es sehr gut sein, dass sowas von den anderen Filmemachern aufgenommen wird und wiederverwendet wird. *grusel*
Amerikaner sind ja so begeisterungsfähig...
Regards,
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nekropole
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Ungelesener Beitrag von nekropole »

Mit einem Film "zwingt" ein Ressigeur niemendem irgendetwas auf. Er betreibt seine Kunst entsprechend seinen Überzeugungen und versucht ein gewähltes Thema nach seinen Intentionen umzusetzen.

Als Zuseher habe ich das Recht, meiner Meinung auch die Verpflichtung, mich mit der Thematik auseinanderzusetzen und mir eine eigenen Meinung zu bilden. Diese muß ja nicht die Meinung des Autors sein. Nicht desto trotz kann mir der Film technisch gesehen trotzdem gefallen.

Natürlich besteht, wenn ich mich nur berieseln lasse, die Gefahr dass ich ungeprüft die umgesetzten Postulate übernehme. Einem kitischen Zuseher wird dies nicht passieren.

Ich glaube auch nicht, dass es um den Glauben an sich ging. Es geht um den Glauben eines Priesters und seinen Weg zurück zum Glauben. Die Prämisse des Films kann ich nicht vertreten, ich "glaube" auch nicht, dass hier ein Meilenstein der Filmgeschichte geschaffen wurde, aber eine gewisse Berechtigung kann ich dem Film nicht absprechen.
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nekropole hat geschrieben:Mit einem Film "zwingt" ein Ressigeur niemendem irgendetwas auf. Er betreibt seine Kunst entsprechend seinen Überzeugungen und versucht ein gewähltes Thema nach seinen Intentionen umzusetzen.
Okay, ich gebe auf. Let´s get back to the topic.
nekropole hat geschrieben: Natürlich besteht, wenn ich mich nur berieseln lasse, die Gefahr dass ich ungeprüft die umgesetzten Postulate übernehme. Einem kitischen Zuseher wird dies nicht passieren.
Das denke ich auch, allerdings fühle ich mich von dieser Berieselung (schöner Vergleich) genervt und belästigt.
Regards,
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