Der "Liest zur Zeit" Thread
Re: Der "Liest zur Zeit" Thread
Das sollte dir der Service aber wert sein.
Du weißt ja: Von nichts kommt nichts.
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"Dein Wort ist meines Fußes Leuchte und ein Licht auf meinem Weg."
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heino
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Re: Der "Liest zur Zeit" Thread
deval hat geschrieben:Das sollte dir der Service aber wert sein.
Du weißt ja: Von nichts kommt nichts.
das mit dem "Service" nimmst du zurück
Lese zur Zeit:
Connie Willis - Die Straße nach Roswell
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Re: Der "Liest zur Zeit" Thread
Na gut, überredet.
Die Bahn in Verbindung mit dem Wort Service wäre ja ein Oxymoron.
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Re: Der "Liest zur Zeit" Thread
Ich lese derzeit mit großer Begeisterung "Creatures of Light and Darkness" von Roger Zelazny, ein Buch, das 1969 erstveröffentlicht und meines Wissens nie ins Deutsche übersetzt wurde (was für eine Schande!). Ich bin etwa in der Mitte und das Buch hat gute Chancen, zu einem meiner All-Times-best-Lieblingsbücher zu werden - mal abwarten, wie der Schluss aussieht. Wie "Herr des Lichts" ist auch "Creatures of Light and Darkness" eine futuristische Göttersaga (Götter sind schließlich ewig - potentiell zumindest), und im Unterschied dazu auch noch mit schwarzem Humor gewürzt. (Von dieser Seite kannte ich den Autor bisher überhaupt nicht.) Dabei tut das den epischen Dimensionen der Handlung keinen Abbruch- ganz im Gegenteil!
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Re: Der "Liest zur Zeit" Thread
Fertig: Fratze von Chuck Phirgendwas
Zitat aus dem Buch: "Wir leben davon das wir uns selbst immer wieder recyclen". Trifft wohl auch auf die Bücher vom Chuck zu. Leider. Außerderm sollte der echt mal ein Buch schreiben ohne den Namen "Marylin Monroe" überhaupt nur zu erwähnen.
Zitat aus dem Buch: "Wir leben davon das wir uns selbst immer wieder recyclen". Trifft wohl auch auf die Bücher vom Chuck zu. Leider. Außerderm sollte der echt mal ein Buch schreiben ohne den Namen "Marylin Monroe" überhaupt nur zu erwähnen.
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Re: Der "Liest zur Zeit" Thread
Doch, wurde übersetzt und bei Bastei-Lübbe 1981 unter dem Titel "Götter aus Licht und Dunkelheit" herausgebracht.Helge hat geschrieben:Ich lese derzeit mit großer Begeisterung "Creatures of Light and Darkness" von Roger Zelazny, ein Buch, das 1969 erstveröffentlicht und meines Wissens nie ins Deutsche übersetzt wurde (was für eine Schande!)
Habe wieder ein Stück aus "Der Stern der Pandora" gelesen. Daneben auch "Ruhm" von Daniel Kehlmann. Letzteres werde ich wohl vor dem Hamilton schaffen, schön knackig kurz.
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Re: Der "Liest zur Zeit" Thread
ich habe knapp 70 seiten von "www: wake" durch. bisher reichlich unpektakulär. hauptfigur ist ein blindes mädchen, das durch eine operation geheilt werden soll. das technische implantat hat jedoch die nebenwirkung, dass sie das internet anders wahrnehmen kann. das ist alles ganz nett, aber bisher ohne große spannung.
zwei nebenhandlungen (in china wird eine seuche auf sehr brutale art eingedämmt, gleichzeitig wird das "erwachen" eines bewusstseins beschrieben (ist schwer zu erklären)) plätschern auch eher so vor sich hin.
ich bleib mal dran.
andy
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Re: Der "Liest zur Zeit" Thread
Eben habe ich "In meinem Himmel" von Alice Sebold beendet, das ja als Film von Peter Jackson erst vor einigen Monaten im Kino lief. Ein wirklich wunderschönes Buch, das ebenso wie der Film traurig, anrührend, humorvoll und lebensbejahend zugleich ist, aber im Gegensatz zum Film nicht das Hauptaugenmerk auf den Krimi-Anteil, sondern sich stattdessen darauf konzentriert, die Auswirkungen von Susie Salmons Ermordung auf ihre Familie und Freunde zu schildern. Das macht den Film nicht schlechter, aber das Buch wird definitiv länger nachwirken. Ein saustarkes Debüt
Nach so einem guten Buch will ich nicht den Wechsel zu einem langweiligen Stinker riskieren, deshalb vertraue ich auf die Routine von Robert Harris und werde jetzt "Ghost" lesen.
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Re: Der "Liest zur Zeit" Thread
"In meinem Himmel" habe ich noch nicht gelesen, aber "Glück gehabt", die autobiografische Geschichte von Alice Sebold über ihre eigene Vergewaltigung, und wie sich dadurch ihr Leben einschneidend verändert hat. Ein sehr bewegendes Buch.heino hat geschrieben:Eben habe ich "In meinem Himmel" von Alice Sebold beendet, das ja als Film von Peter Jackson erst vor einigen Monaten im Kino lief. Ein wirklich wunderschönes Buch, das ebenso wie der Film traurig, anrührend, humorvoll und lebensbejahend zugleich ist, aber im Gegensatz zum Film nicht das Hauptaugenmerk auf den Krimi-Anteil, sondern sich stattdessen darauf konzentriert, die Auswirkungen von Susie Salmons Ermordung auf ihre Familie und Freunde zu schildern. Das macht den Film nicht schlechter, aber das Buch wird definitiv länger nachwirken. Ein saustarkes Debüt![]()
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Re: Der "Liest zur Zeit" Thread
Davon hatte ich noch gar nichts gehört, aber ich hatte schon die Vermutung, dass "In meinem Himmel" zumindest teilweise auf wirklichen Erlebnissens beruht. Es ist wirklich so eindringlich geschrieben, dass sich dieser Eindruck einfach aufdrängt.Pogopuschel hat geschrieben: "In meinem Himmel" habe ich noch nicht gelesen, aber "Glück gehabt", die autobiografische Geschichte von Alice Sebold über ihre eigene Vergewaltigung, und wie sich dadurch ihr Leben einschneidend verändert hat. Ein sehr bewegendes Buch.
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Re: Der "Liest zur Zeit" Thread
Nachdem sie vergewaltigt wurde, hatte sie die Polizei gerufen, und ein Polizist meinte, sie habe noch Glück gehabt, da vor kurzem, fast an der gleichen Stelle, eine 14jähriges Mädchen vergewaltigt und ermordet worden sei. Sebold hat dann erst über das Mädchen geschrieben, weil sie zu dem Zeitpunkt noch nicht über ihr eigenes Schicksal schreiben konnte. Wobei sie "In meinem Himmel" Jahre nach ihrer Vergewaltigung geschrieben hat.heino hat geschrieben:Davon hatte ich noch gar nichts gehört, aber ich hatte schon die Vermutung, dass "In meinem Himmel" zumindest teilweise auf wirklichen Erlebnissens beruht. Es ist wirklich so eindringlich geschrieben, dass sich dieser Eindruck einfach aufdrängt.Pogopuschel hat geschrieben: "In meinem Himmel" habe ich noch nicht gelesen, aber "Glück gehabt", die autobiografische Geschichte von Alice Sebold über ihre eigene Vergewaltigung, und wie sich dadurch ihr Leben einschneidend verändert hat. Ein sehr bewegendes Buch.
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Re: Der "Liest zur Zeit" Thread
Nach läääängerer Unterbrechung setzte ich fort: Singularität von Stross.
Zwei Drittel hatte ich schon durch, jetzt kommt das Ende drann. Ich weiß zwar nicht mehr genau, wer von den Protagonisten wer ist, aber das wissen die ja nichtmal selbst genau, also was solls.
Zwei Drittel hatte ich schon durch, jetzt kommt das Ende drann. Ich weiß zwar nicht mehr genau, wer von den Protagonisten wer ist, aber das wissen die ja nichtmal selbst genau, also was solls.
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Re: Der "Liest zur Zeit" Thread
Bin ich auch der Meinung. Ich habe angefangen meine ungelesenen Bücher hinter dem Lesestuhl zu verstecken. Ich weiss zwar dass sie da sind, aber ich fühle mich nicht dazu verpflichtet sie zu lesen. Von Zeit zu Zeit nehm ich dann eins hervor und lese es. Manchmal bin ich mehrer Bücher gleichzeitig am lesen. Je nach Lust und Laune. Im Moment ligen auf dem Nachtisch: ein Buch aus Italiensich (Iso -.-) , ein Fall vom genialen Comissario Brunetti und Farmer. Bei allen immer wieder rein schauen und an einem sonnigen Wochenende Morgen fertig lesen. Das ist meine momentane Taktik.Bungle hat geschrieben:Nun, es geht mir ähnlich, die vielen ungelesenen Bücher in den Regalen stehen, können einem schon bedrängen. Wenn ich dann eines lese, ist das fast schon eine pflichtschuldige Handlung. Obwohl ich wirklich Interesse an dem Buch habe, ohne dieses würde es ja nicht gehen.deval hat geschrieben:
Manchmal habe ich Lust alle Bücher zu verkaufen und dann von einen Tag in den anderen zu lesen.
Erst ein Buch zu kaufen, oder zu tauschen, wenn das alte durch ist. Heute nicht zu wissen was ich
morgen lese.
Einfach FREI zu sein!!!!!!!!
Aber man muss sich einfach eine gewisse Spontanität erhalten. Sich von einem Buch gewissermaßen anmachen lassen. Dann macht die Bibliothek einen Sinn, denn dann wird sie zum Ort eines Leseerlebnisses, und bereichert das Leben.
Hin und wieder muss man sich von einem Teil, von einzelnen Titeln auch befreien können, das gehört für mich auch dazu.
MB
Ich bin da auf etwas in Farmers zweiten Teil des Flusweltzyklus gestossen. Im fünften Kapitel wird die Geschichte vom Titanen Joe Miller erzählt. Unteranderem wie er seinen Namen Joe Miller bekommen hat. Die Stelle lautet: " Um einen Jäger, der den ganzen Tag über der Spur eines verwundeten Hirsches folgt. Schliesslich brach die Nacht herein, und mit ihm ein gewaltiger Sturm. schliesslich entdeckte der Jäger den Schein eines Feuers und stiess aud eine Höhle. Er blieb stehen und fragte den alten Medizinmann, der darin lebte, ob es ihm genehm sei, wenn er bei ihm die Nacht verbringe. Und der alte Bursche erwiederte: >Sicher, aber es wird ziemlich eng werden. Du wirst damit vorliebnehmen müssen, bei meiner Tochter zu schlafen.< Soll ich wirklich noch weitererzählen?" Und er tuts nicht und ich tuen nichts kapieren. Non capisco niente!
Ich bin manchmal etwas schwer von begriff, aber so schwer kanns ja nicht sein...
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Re: Der "Liest zur Zeit" Thread
Ich lese gerade "One Day" von David Nicholls
Erzählt wird die Geschichte von Emily und Dexter. Am Anfang landen sie zusammen im Bett, werden dann aber beste Freunde, die sich natürlich immer noch heimlich lieben. Aber keine Angst, es wird nicht kitschig. Der Clou ist: Das Buch spielt immer nur am 15 Juli, 20 Jahre lang. Erzählt wird immer aus der Perspektive von Em und Dex, die sich manchmal treffen, manchmal schreiben und manchmal gar keinen Kontakt zu einander haben. Nicholls ist ein geschickter Erzähler, der eine Tag/Kapitel meist so enden lässt, dass man sofort wissen möchte, was im kommenden Jahr passiert. Aber das neue Kapitel, beginnt er immer so clever, dass man erst einmal auf eine falsche Fährte gelockt wird. Ein richtig schönes Buch, dass übrigens auch viel über die 90er Jahre in England erzählt.
Erzählt wird die Geschichte von Emily und Dexter. Am Anfang landen sie zusammen im Bett, werden dann aber beste Freunde, die sich natürlich immer noch heimlich lieben. Aber keine Angst, es wird nicht kitschig. Der Clou ist: Das Buch spielt immer nur am 15 Juli, 20 Jahre lang. Erzählt wird immer aus der Perspektive von Em und Dex, die sich manchmal treffen, manchmal schreiben und manchmal gar keinen Kontakt zu einander haben. Nicholls ist ein geschickter Erzähler, der eine Tag/Kapitel meist so enden lässt, dass man sofort wissen möchte, was im kommenden Jahr passiert. Aber das neue Kapitel, beginnt er immer so clever, dass man erst einmal auf eine falsche Fährte gelockt wird. Ein richtig schönes Buch, dass übrigens auch viel über die 90er Jahre in England erzählt.
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Re: Der "Liest zur Zeit" Thread
Nach Monaten bin ich mit Umberto Ecos Die Insel des vorigen Tages durch. Leider ist es sein mit Abstand schwächster Roman. Immer wieder blitzt der Eco, dessen Schreibe ich liebe, hervor, um danach dann wieder zu langweilen. Eigentlich mag ich Ecos ständige Exkursionen, in denen die Handlung für einen Moment verlassen wird. Hier übertreibt er es. Irgendwie kokettiert der Erzähler auch damit, das hier ein schlechter Roman geschrieben wird.
Ich bin zwiegespalten, wie ich das Buch bewerten soll. Einerseits gab es ja die ganzen tollen Stellen, andererseits war die Angelegenheit sehr langatmig.
Quasi als Vorbereitung zur ElsterCon habe ich begonnen, Die weißen Schleier der Macht von Kristine Kathryn Rusch zu lesen. Das erste Drittel habe ich hinter mir. Bisher ist ein nicht nennenswerter Fantasyroman, weder schlecht noch sonderlich gut, einfach durchschnittlich.
Ich bin zwiegespalten, wie ich das Buch bewerten soll. Einerseits gab es ja die ganzen tollen Stellen, andererseits war die Angelegenheit sehr langatmig.
Quasi als Vorbereitung zur ElsterCon habe ich begonnen, Die weißen Schleier der Macht von Kristine Kathryn Rusch zu lesen. Das erste Drittel habe ich hinter mir. Bisher ist ein nicht nennenswerter Fantasyroman, weder schlecht noch sonderlich gut, einfach durchschnittlich.

