[Serie] Der neue Kampfstern Galactica

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Stormking
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Re: [Serie] Der neue Kampfstern Galactica

Ungelesener Beitrag von Stormking »

bukaman hat geschrieben:
Nur warum Baltar und Six noch leben und 150.000 Jahre später über die Erde wandeln, hat sich mir nicht erschlossen.
Das waren nicht Baltar und Six, sondern Engel-Baltar und Engel-Six.
Das ist aber - sofern man von der Serie mehr gesehen hat als die letzten zwanzig Minuten - sowas von offensichtlich, daß ich Dein Unverständnis eigentlich nur unter "Spontane Ausfallerscheinung" verbuchen kann. :lol:
bukaman hat geschrieben: Die Endsequenz war sehr schön.
Echt? Ich fand die tanzenden Roboter einfach nur peinlich und unwürdig.
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bukaman
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Re: [Serie] Der neue Kampfstern Galactica

Ungelesener Beitrag von bukaman »

Stormking hat geschrieben:Das ist aber - sofern man von der Serie mehr gesehen hat als die letzten zwanzig Minuten - sowas von offensichtlich, daß ich Dein Unverständnis eigentlich nur unter "Spontane Ausfallerscheinung" verbuchen kann. :lol:
Das ist definitiv eine Möglichkeit. Eine andere wäre die späte Uhrzeit, wo das Hirn schon halb im Bett liegt. Und ich habe von der dritten Staffel nur den Rest der zweiten Hälfte gesehen, vielleicht daher die Wissenslücke.
Und wenn alles nicht passt, lasse ich mir auch gerne auf die Sprünge helfen.
Das es sich bei den beiden um die Kopf/Engel-Baltar und Six handelte, habe ich allerdings mitbekommen.
Crashlander
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Re: [Serie] Der neue Kampfstern Galactica

Ungelesener Beitrag von Crashlander »

bukaman hat geschrieben:
Nur warum Baltar und Six noch leben und 150.000 Jahre später über die Erde wandeln, hat sich mir nicht erschlossen.
Die Endsequenz war sehr schön.

Also, das ist relativ einfach zu erklären :
Es handelt sich bei den beiden nicht um Baltar und Six, sondern um Head-Baltar und Head-Six, also andere Personen (soweit man die beiden so Bezeichnen kann, oder eben um Abgesandte von "Gott" - wahrscheinlich haben sie in der Szene am Zeitungsstand so ganz neben bei Ron D. Moore die Idee zur Serie eingeredet (wer ihn nicht erkannt hat: er ist der Typ der da im National Geographic liest)). Als nicht real-physisch existente Wesen kann ihnen ndie Zeit nichts anhaben.
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Stormking
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Re: [Serie] Der neue Kampfstern Galactica

Ungelesener Beitrag von Stormking »

bukaman hat geschrieben:
Das es sich bei den beiden um die Kopf/Engel-Baltar und Six handelte, habe ich allerdings mitbekommen.
Dann verstehe ich die Frage nicht.
Inwiefern soll es für Engel denn ein Problem sein, 150000 Jahre später noch am Leben zu sein?
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Re: [Serie] Der neue Kampfstern Galactica

Ungelesener Beitrag von heino »

Shit, ich habe meinen Rekorder falsch programmiert und deshalb nicht die ganze letzte Folge sehen können. Kann mir jemand verraten, was passierte, nachdem
Adama und Lee darüber diskutierten, wie man den Planeten nun besiedeln soll?
Lese zur Zeit:

Connie Willis - Die Straße nach Roswell
Ulrich
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Re: [Serie] Der neue Kampfstern Galactica

Ungelesener Beitrag von Ulrich »

Das Ende fand ich nicht überzeugend. Die ganze Serie war durchzogen von einer düsteren, dystopischen atmosphäre und das wird letztlich verworfen. Stattdessen wird die Besiedlung der Erde als Paradies entworfen und das Adam-und-Eva-Thema, was schon ein Science-Fiction-Klischee ist, verwendet. Die wenigsten aus der Flotte dürften wissen, wie Ackerbau funktioniert, und trotzdem wollen es alle so. Und ohne jegliche Technologie wird auch die Sterblichkeitsrate wachsen. Wiederholt waren in der Serie auch kritische Stimmen zu hören, die z.B. anderer Meinung als die Präsidentin waren. Und jetzt wird einfach mal so geschlossen für ein Zurück zur Natur gestimmt. Das finde ich wenig plausibel.
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Re: [Serie] Der neue Kampfstern Galactica

Ungelesener Beitrag von Chloe »

Nach der Prophezeiung von Pythia ging es um die Suche nach dem gelobten Land. Sprichwörtlich um die Rückkehr ins Paradies, und sie werden von Engeln dahin geführt. Exodus, Läuterung und Wiedergeburt der Menschheit. Wiedergeburt in Form einer neuen Spezies, menschlich-cylonische Hybriden, aus der ersten wahren Liebesverbindung zwischen Helo und Athena. Nur aus dem Lernen, seine Feinde zu lieben, kann man das gelobte Land erreichen, und "wiedergeboren" werden. Um wiedergeboren zu werden, müssen beide Rassen erst einmal sterben. Das ist geschehen. Ich interpretiere das so, dass außer der DNA von Hera tatsächlich nichts von beiden Kulturen überlebt hat. Nach meinem Dafürhalten ist vom mythologischen Arc her gesehen das Ende durchaus sinnvoll. Eigentlich ist es mE sogar das einzig sinnvolle Ende des mythologischen Arcs.

Das Problem ist nur, dass sich dies sehr schwer plausibel in den Realitätspart der Geschichte übersetzen lässt. Vor allem, weil dieser Aspekt der Geschichte in nBSG immer sehr auf Realitätsnähe und Plausibilität ausgerichtet war. So wird am Ende die Aufgabe, beide Seiten der Geschichte zu einem befriedigenden Ende zu führen, zur Quadratur des Kreises. Natürlich ist es unplausibel, dass alle (oder auch nur fast alle) Colonials dem Vorschlag von Lee zustimmen. Ich sehe das so, dass man nicht sowohl den mythologischen Arc als auch den Realitätspart der Geschichte befriedigend zu Ende bringen konnte. Einen der beiden musste man opfern. RDM und das Team haben sich hier dazu entschieden, den mythologischen Arc zuende zu bringen und deshalb im Realitätspart Defizite in Kauf zu nehmen. Da für viele, wenn nicht die meisten Zuschauern, der Realitätspart die größere Bedeutung hat, ja, viele den mythologischen Arc gar nicht sehen, sind sie verständlicherweise enttäuscht.
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bukaman
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Re: [Serie] Der neue Kampfstern Galactica

Ungelesener Beitrag von bukaman »

Stormking hat geschrieben:Dann verstehe ich die Frage nicht.
Ich hab mir die Kopf-Six immer als eine Darstellung von Baltars Unterbewußtsein erklärt, frei nach dem Motto: Für diesen schlangenhaften Geist, der sich durch alle Situationen immer in die für ihn bestmögliche Position windet, brauchen wir zwei Darsteller. Eine Möglichkeit, die ich immer mochte, die aber wahrscheinlich falsch ist. Ich habe die Kopf-Six nie als
Engel
betrachtet, genauso wenig habe ich den „einen, wahren Gott“ nie als spirituelle Wesenheit gesehen, sondern eher als ein Synonym für Freiheit, sprich: keine Unterdrückung, Krieg, Verfolgung, Religionen. Eine Freiheit, die die Menschen nur gemeinsam erreichen können. Sagte Baltar nicht auch in einer seiner Reden etwas wie: „Es gibt keinen Gott, der über Gut und Böse entscheidet. Nur wir Menschen täten dies, also sind wir Menschen Gott...“ (oder ähnlich)?
Der Kopf-Baltar tauchte ja erst später (und seltener) auf, er hat sich bei mir nicht wirklich eingeprägt und ist mir vielleicht auch deshalb nicht als
Engel
erschienen.

Naja, da sich diese (Fehl?)Interpretation irgendwie bei mir im Kopf festgesetzt hatte, kam es halt zu der Frage,
warum Kopf-Balter und Kopf-Six 150000 Jahre in der Zukunft noch da sind, wo doch die Hirne, denen sie entsprungen sind, schon längst verwest sein dürften.
Für Engel jedoch sollte diese Zeitspanne selbstverständlich kein Problem darstellen.
Ulrich hat geschrieben:Das Ende fand ich nicht überzeugend. Die ganze Serie war durchzogen von einer düsteren, dystopischen atmosphäre und das wird letztlich verworfen. Stattdessen wird die Besiedlung der Erde als Paradies entworfen und das Adam-und-Eva-Thema, was schon ein Science-Fiction-Klischee ist, verwendet. Die wenigsten aus der Flotte dürften wissen, wie Ackerbau funktioniert, und trotzdem wollen es alle so. Und ohne jegliche Technologie wird auch die Sterblichkeitsrate wachsen. Wiederholt waren in der Serie auch kritische Stimmen zu hören, die z.B. anderer Meinung als die Präsidentin waren. Und jetzt wird einfach mal so geschlossen für ein Zurück zur Natur gestimmt. Das finde ich wenig plausibel.
Chloe hat geschrieben:Natürlich ist es unplausibel, dass alle (oder auch nur fast alle) Colonials dem Vorschlag von Lee zustimmen. Ich sehe das so, dass man nicht sowohl den mythologischen Arc als auch den Realitätspart der Geschichte befriedigend zu Ende bringen konnte. Einen der beiden musste man opfern. RDM und das Team haben sich hier dazu entschieden, den mythologischen Arc zuende zu bringen und deshalb im Realitätspart Defizite in Kauf zu nehmen.
Die Serie hätte vielleicht noch eine halbe Staffel länger sein müssen, dann hätte man sicherlich alle Handlungsstränge zufriedenstellend zu Ende führen können. So ging vieles doch recht abrupt zuende.
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Re: [Serie] Der neue Kampfstern Galactica

Ungelesener Beitrag von Chloe »

bukaman hat geschrieben:Ich hab mir die Kopf-Six immer als eine Darstellung von Baltars Unterbewußtsein erklärt, frei nach dem Motto: Für diesen schlangenhaften Geist, der sich durch alle Situationen immer in die für ihn bestmögliche Position windet, brauchen wir zwei Darsteller. Eine Möglichkeit, die ich immer mochte, die aber wahrscheinlich falsch ist.
Head Six hat schon früh über Dinge gesprochen, über die Baltar unmöglich etwas wissen konnte. Zum Beispiel die ganze Sache mit Hera. Auch im Unterbewusstsein konnte er davon nichts ahnen.
Sagte Baltar nicht auch in einer seiner Reden etwas wie: „Es gibt keinen Gott, der über Gut und Böse entscheidet. Nur wir Menschen täten dies, also sind wir Menschen Gott...“ (oder ähnlich)?
So ähnlich. Der letzte Teil ("also sind wir Menschen Gott") tauchte nicht auf ;)

Die Charaktere zeigen sehr unterschiedliche Sichtweisen von "Gott". Die Zylonen sehen ihn anders als Head Six das in der Serie beschreibt, Baltars Kult hat nochmal eine andere Sichtweise, Baltar in seiner Rede in Daybreak eine Dritte und die Konversation der Head-Wesen am Ende von Daybreak offenbart nochmals eine andere. Ich finde es grade das Interessante, dass es diese Macht gibt, die da offenkundig aktiv eingreift, und wie die Charaktere ihr Verhältnis zu dieser Macht sehen und darauf reagieren.
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Re: [Serie] Der neue Kampfstern Galactica

Ungelesener Beitrag von bukaman »

Ich wurde von Menschen erschaffen, es gibt von mir nur ein Model, aber ich habe einen Plan...:
Ich werde mir bei Gelegenheit mal die restlichen Staffeln (habe nur die erste und den Piloten) auf DVD besorgen, und mir dann die ganze Serie nochmal geben. In der richtigen Reihenfolge, ohne nervige Werbung und zu erträglichen Zeiten. Ich denke, das wird meinen Geist entwirren und Fragen beantworten.
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Stormking
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Re: [Serie] Der neue Kampfstern Galactica

Ungelesener Beitrag von Stormking »

bukaman hat geschrieben: Die Serie hätte vielleicht noch eine halbe Staffel länger sein müssen, dann hätte man sicherlich alle Handlungsstränge zufriedenstellend zu Ende führen können. So ging vieles doch recht abrupt zuende.
Oh nein! Die ganze Serie hätte eine Staffel kürzer sein müssen und hätte niemals auf's 20-Episoden-Format wechseln dürfen! Dann hätte ein perfektes Gesamtkunstwerk herauskommen können. So kann ich leider nur die ersten zweieinviertel Staffeln als richtungsweisend im Gedächtnis behalten. Nach New Caprica war, von einzelnen Versatzstücken abgesehen, leider die Luft raus, die Autoren wirkten stellenweise wie ausgewechselt. Und das Ende war einfach nur Käse. Keines der "Rätsel" wurde auch nur halbwegs zufriedenstellend aufgelöst. Die gesamten Mysterien entpuppten sich als völlig bedeutungslos. Lee Adama hat jedenfalls keinen Berg mehr bestiegen, der ist nach dem ersten harten Winter zum Dank für seine tolle Back-to-Nature-Idee am nächsten Baum aufgeknüpft worden. Danach sind die Colonials einfach ausgestorben bzw. auf Steinzeit-Niveau zurückgesunken, denn die nächsten 130000-14000 Jahre hat es auf der Erde keinerlei nennenswerte Kultur oder Zivilisation mehr gegeben.

Mal ganz davon abgesehen, daß die Enthüllung, daß das ganze in unserer fernen Vergangenheit spielt, zahlreichen Hinweisen in der Serie widerspricht. Die ganze Erde-2.0-Geschichte ist einfach riesengroßer, unausgegorender Mist. Für mich endet die Serie damit, daß man von New Caprica entkommen ist und weiter in Richtung Erde fliegt. Danach wurde die Serie unerklärlicherweise abgesetzt, bereits fertiggestellte Drehbücher fielen einem Feuer zum Opfer. Tragisch. Daß es eine vierte Staffel gegeben haben soll ist genauso ein Mythos wie "Star Trek V". Wo die Enterprise ins Zentrum der Galaxis fliegen soll, um Gott zu finden. Genau! Wer soll das denn glauben?
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Re: [Serie] Der neue Kampfstern Galactica

Ungelesener Beitrag von Montag »

Stormking, wie immer, wenns um BSG geht, breite Zustimmung :prima: !
(bei Star Trek V nicht, wegen all der wenigen schönen Szenen, die der Film dann doch hatte)

Eben, BSG hätte mindestens ne halbe Staffel kürzer sein können. Radioaktive Erde! zack! fertig! ende! Okay, das hätte nichts erklärt, hätte aber der Stimmung der Serie entsprochen.
Und jetzt mal ganz ehrlich: Muss denn jede Serie am Ende alles auflösen? Ich weiß, es gibt hier ne riesige Lost-Fraktion, die sich veräppelt fühlt (oh richtig schon wieder Gott und Himmel und so!). Und bei Lost würde ich das auch gelten lassen. Da war einfach ne Menge Pseudo-Wissenschafts-Gequatsche dabei, da musste man ja denken, dass es für alles eine vernünftige Erklärung gibt. Aber bei BSG wäre das in meinen Augen nicht nötig gewesen. Das war ja das Spannende an Staffel eins und zwei. Roslin glaubt es gibt die Erde, Adama sagt, dass es nur Geschichten sein. Und dann kommt raus, dass vielleicht doch was an diesen Geschichten dran ist. Man weiß nur nicht, was jetzt direkt. Deshalb ist es ja ein Mythos und Mythosse muss man nicht unbedingt auflösen. Wie langweilig wäre das denn, wenn man per Zeitmaschine zu "Homer" reist und haarklein jede Inspiration für die Illiade rausfinden würde.
Um Chloe zu sprechen, ich hätte die Lösung der mythologische Handlungsebene ausgelassen.

Ach ja, sagt mal, wie wär's, wenn wir mit den spoiler-tags aufhören. Es ist doch gelaufen, die meisten haben es gesehen. Dann kann man auch konkreter über das Ende sprechen.
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Re: [Serie] Der neue Kampfstern Galactica

Ungelesener Beitrag von bukaman »

Montag hat geschrieben:Radioaktive Erde! zack! fertig! ende! Okay, das hätte nichts erklärt, hätte aber der Stimmung der Serie entsprochen.
Auch wenn mir das Ende der Serie gefallen hat, das mit der radioaktiven Erde wäre das bessere gewesen. Aber das tolle an der Serie, bzw. an den Staffelboxen ist, das jeder die Möglichkeit hat, sein favorisiertes Ende selbst zu bestimmen.
Montag hat geschrieben:Mythosse
Tolles Wort :D .
Stormking hat geschrieben:Daß es eine vierte Staffel gegeben haben soll ist genauso ein Mythos wie "Star Trek V". Wo die Enterprise ins Zentrum der Galaxis fliegen soll, um Gott zu finden. Genau! Wer soll das denn glauben?
Star Trek V und BSG4 - ein Fall für das Mythenregal, wo neben dem Perry Rhodan-Film noch Platz ist.
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Re: [Serie] Der neue Kampfstern Galactica

Ungelesener Beitrag von Stormking »

Montag hat geschrieben: Und jetzt mal ganz ehrlich: Muss denn jede Serie am Ende alles auflösen?
Ich finde schon. Rätsel auftürmen um Spannung und What-the-Frack-Momente zu erzeugen, kann schließlich jeder zweitklassige Schreiberling.
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Re: [Serie] Der neue Kampfstern Galactica

Ungelesener Beitrag von Chloe »

Ich habe neulich 2001 nochmals angesehen und heute Blade Runner. Ich kann mich des Gefühls nicht ganz erwehren, dass beide Filme, wenn sie heute rauskommen würden, in der Luft zerissen würden, wegen all der unaufgelösten Fragen. War Deckard ein Replikant? Was hat es mit dem Monolithen auf sich? Was ist mit Dawson geschehen? Warum ist HAL durchgedreht?

Diese Manie, dass man alles erklärt haben muss, muss später entstanden sein. Es wird ja deswegen auch auf Nolans neuem Film rumgehackt. Ein offenes Ende, um Gottes Willen!

Meines Erachtens muss nicht alles aufgelöst werden. Außerdem sollte man Rätsel von Mysterien unterscheiden. Rätsel sollten aufgelöst werden. Mysterien, die erklärt werden, sind keine Mysterien mehr.
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