bukaman hat geschrieben:
Echt? Ich fand die tanzenden Roboter einfach nur peinlich und unwürdig.bukaman hat geschrieben: Die Endsequenz war sehr schön.

bukaman hat geschrieben:
Echt? Ich fand die tanzenden Roboter einfach nur peinlich und unwürdig.bukaman hat geschrieben: Die Endsequenz war sehr schön.

Das ist definitiv eine Möglichkeit. Eine andere wäre die späte Uhrzeit, wo das Hirn schon halb im Bett liegt. Und ich habe von der dritten Staffel nur den Rest der zweiten Hälfte gesehen, vielleicht daher die Wissenslücke.Stormking hat geschrieben:Das ist aber - sofern man von der Serie mehr gesehen hat als die letzten zwanzig Minuten - sowas von offensichtlich, daß ich Dein Unverständnis eigentlich nur unter "Spontane Ausfallerscheinung" verbuchen kann.![]()

bukaman hat geschrieben:Die Endsequenz war sehr schön.

Dann verstehe ich die Frage nicht.bukaman hat geschrieben:


Ich hab mir die Kopf-Six immer als eine Darstellung von Baltars Unterbewußtsein erklärt, frei nach dem Motto: Für diesen schlangenhaften Geist, der sich durch alle Situationen immer in die für ihn bestmögliche Position windet, brauchen wir zwei Darsteller. Eine Möglichkeit, die ich immer mochte, die aber wahrscheinlich falsch ist. Ich habe die Kopf-Six nie alsStormking hat geschrieben:Dann verstehe ich die Frage nicht.
Ulrich hat geschrieben:Das Ende fand ich nicht überzeugend. Die ganze Serie war durchzogen von einer düsteren, dystopischen atmosphäre und das wird letztlich verworfen. Stattdessen wird die Besiedlung der Erde als Paradies entworfen und das Adam-und-Eva-Thema, was schon ein Science-Fiction-Klischee ist, verwendet. Die wenigsten aus der Flotte dürften wissen, wie Ackerbau funktioniert, und trotzdem wollen es alle so. Und ohne jegliche Technologie wird auch die Sterblichkeitsrate wachsen. Wiederholt waren in der Serie auch kritische Stimmen zu hören, die z.B. anderer Meinung als die Präsidentin waren. Und jetzt wird einfach mal so geschlossen für ein Zurück zur Natur gestimmt. Das finde ich wenig plausibel.
Die Serie hätte vielleicht noch eine halbe Staffel länger sein müssen, dann hätte man sicherlich alle Handlungsstränge zufriedenstellend zu Ende führen können. So ging vieles doch recht abrupt zuende.Chloe hat geschrieben:Natürlich ist es unplausibel, dass alle (oder auch nur fast alle) Colonials dem Vorschlag von Lee zustimmen. Ich sehe das so, dass man nicht sowohl den mythologischen Arc als auch den Realitätspart der Geschichte befriedigend zu Ende bringen konnte. Einen der beiden musste man opfern. RDM und das Team haben sich hier dazu entschieden, den mythologischen Arc zuende zu bringen und deshalb im Realitätspart Defizite in Kauf zu nehmen.
Head Six hat schon früh über Dinge gesprochen, über die Baltar unmöglich etwas wissen konnte. Zum Beispiel die ganze Sache mit Hera. Auch im Unterbewusstsein konnte er davon nichts ahnen.bukaman hat geschrieben:Ich hab mir die Kopf-Six immer als eine Darstellung von Baltars Unterbewußtsein erklärt, frei nach dem Motto: Für diesen schlangenhaften Geist, der sich durch alle Situationen immer in die für ihn bestmögliche Position windet, brauchen wir zwei Darsteller. Eine Möglichkeit, die ich immer mochte, die aber wahrscheinlich falsch ist.
So ähnlich. Der letzte Teil ("also sind wir Menschen Gott") tauchte nicht aufSagte Baltar nicht auch in einer seiner Reden etwas wie: „Es gibt keinen Gott, der über Gut und Böse entscheidet. Nur wir Menschen täten dies, also sind wir Menschen Gott...“ (oder ähnlich)?


Oh nein! Die ganze Serie hätte eine Staffel kürzer sein müssen und hätte niemals auf's 20-Episoden-Format wechseln dürfen! Dann hätte ein perfektes Gesamtkunstwerk herauskommen können. So kann ich leider nur die ersten zweieinviertel Staffeln als richtungsweisend im Gedächtnis behalten. Nach New Caprica war, von einzelnen Versatzstücken abgesehen, leider die Luft raus, die Autoren wirkten stellenweise wie ausgewechselt. Und das Ende war einfach nur Käse. Keines der "Rätsel" wurde auch nur halbwegs zufriedenstellend aufgelöst. Die gesamten Mysterien entpuppten sich als völlig bedeutungslos. Lee Adama hat jedenfalls keinen Berg mehr bestiegen, der ist nach dem ersten harten Winter zum Dank für seine tolle Back-to-Nature-Idee am nächsten Baum aufgeknüpft worden. Danach sind die Colonials einfach ausgestorben bzw. auf Steinzeit-Niveau zurückgesunken, denn die nächsten 130000-14000 Jahre hat es auf der Erde keinerlei nennenswerte Kultur oder Zivilisation mehr gegeben.bukaman hat geschrieben: Die Serie hätte vielleicht noch eine halbe Staffel länger sein müssen, dann hätte man sicherlich alle Handlungsstränge zufriedenstellend zu Ende führen können. So ging vieles doch recht abrupt zuende.

Auch wenn mir das Ende der Serie gefallen hat, das mit der radioaktiven Erde wäre das bessere gewesen. Aber das tolle an der Serie, bzw. an den Staffelboxen ist, das jeder die Möglichkeit hat, sein favorisiertes Ende selbst zu bestimmen.Montag hat geschrieben:Radioaktive Erde! zack! fertig! ende! Okay, das hätte nichts erklärt, hätte aber der Stimmung der Serie entsprochen.
Tolles WortMontag hat geschrieben:Mythosse
Star Trek V und BSG4 - ein Fall für das Mythenregal, wo neben dem Perry Rhodan-Film noch Platz ist.Stormking hat geschrieben:Daß es eine vierte Staffel gegeben haben soll ist genauso ein Mythos wie "Star Trek V". Wo die Enterprise ins Zentrum der Galaxis fliegen soll, um Gott zu finden. Genau! Wer soll das denn glauben?

Ich finde schon. Rätsel auftürmen um Spannung und What-the-Frack-Momente zu erzeugen, kann schließlich jeder zweitklassige Schreiberling.Montag hat geschrieben: Und jetzt mal ganz ehrlich: Muss denn jede Serie am Ende alles auflösen?