Krieg der Sterne... Hollywood seine Helden und Gefallene

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bukaman
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Re: Krieg der Sterne... Hollywood seine Helden und Gefallene

Ungelesener Beitrag von bukaman »

Uschi Zietsch hat geschrieben:Guyer? Kenn ich nur als Schoki. :beanie: *saus*
Ich meinte natürlich "Guyver". Hing wahrscheinlich wieder mal ein Tabakbrötchenstaubfusselklumpen unter der Taste, muß ich mal putzen. :wink:
Henry de la Fick
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Re: Krieg der Sterne... Hollywood seine Helden und Gefallene

Ungelesener Beitrag von Henry de la Fick »

Uschi Zietsch hat geschrieben:
Henry de la Fick hat geschrieben:ja der Mark Hamill, wasfür eine Karriere (!), die Luft im Weltstar-Olymp (an-) "geschnuppert" und kurz darauf der karrieremäßige Totalabsturz folgend... :(
Das finde ich gar nicht. Er tritt halt nicht mehr als Darsteller auf, aber er hat eine Arbeit im Filmgeschäft, mit der er gut über die Runden kommt. Und aus den SW-Filmen kassiert er ja immer noch Tantiemen. Das passt doch.

Guyer? Kenn ich nur als Schoki. :beanie: *saus*
Na ja, ich meinte es im Sinne von "Weltstar sein", dass war er ab ca. 1984 faktisch nicht mehr...mal hier mal da eine Nebenrolle in second class movies, viel kann man über seine Karriere nicht berichten (geschweige über eine Weltstarfilmkarriere). Tantiemen? Woher haste die Info?
heino
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Re: Krieg der Sterne... Hollywood seine Helden und Gefallene

Ungelesener Beitrag von heino »

Henry de la Fick hat geschrieben: Tantiemen? Woher haste die Info?
Es ist Bestandteil jedes Standardvertrages für Schauspieler, dass sie an der Auswertung (TV, Video, DVD usw.) per Tantiemen beteiligt sind, daher bekommen natürlich auch Carrie Fisher und Mark Hamill bis heute Geld für jede Neuauswertung der alten SW-Filme.
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Henry de la Fick
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Re: Krieg der Sterne... Hollywood seine Helden und Gefallene

Ungelesener Beitrag von Henry de la Fick »

heino hat geschrieben:
Henry de la Fick hat geschrieben: Tantiemen? Woher haste die Info?
Es ist Bestandteil jedes Standardvertrages für Schauspieler, dass sie an der Auswertung (TV, Video, DVD usw.) per Tantiemen beteiligt sind, daher bekommen natürlich auch Carrie Fisher und Mark Hamill bis heute Geld für jede Neuauswertung der alten SW-Filme.
Wie hoch sind die?
heino
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Re: Krieg der Sterne... Hollywood seine Helden und Gefallene

Ungelesener Beitrag von heino »

Henry de la Fick hat geschrieben: Wie hoch sind die?
Das kann ich dir nicht sagen und es dürfte wohl auch davon abhängig sein, wie die aktuellen mit der Us-amerikanischen Schauspielergewerkschaft ausgehandelten Tarife aussehen. Das ist in den USA etwas anders als hier, da hat die Gewerkschaft viel mehr Einfluss als hierzulande. Aber wenn man bedenkt, wie oft die Filme immer noch im TV laufen und wie gut die sich nach wie vor verkaufen, dürfte da durchaus noch einiges bei rumkommen. Und wenn die dann bald auch wieder dank 3D im Kino laufen, geht das wieder von vorne los.
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Re: Krieg der Sterne... Hollywood seine Helden und Gefallene

Ungelesener Beitrag von Uschi Zietsch »

Henry de la Fick hat geschrieben:Na ja, ich meinte es im Sinne von "Weltstar sein",
Ein Weltstar war er aber durch SW nie. Den Namen Mark Hamill hat man mit SW keineswegs so identifiziert wie DiCaprio mit Titanic (obwohl er das weiß Gott nicht verdient hatte, da er vorher schon ein sehr geachteter und hervorragender Darsteller war), Auch Harrison Ford wurde erst durch spätere Filme ein Weltstar.
Klar war es Hamills erste und einzige Hauptrolle, aber wie gesagt, das muss nicht unbedingt dramatisch enden, wie in seinem Fall nicht: macht man halt danach was anderes, und er hat und hatte sein Leben im Griff, würde ich sagen. Vor allem, weil regelmäßig Tantiemen reinkommen, und selbst wenn er nur ein oder zwei Prozent Beteiligung hat, sind das fünf- bis sechsstellige Summen, die da zusammenkommen.
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Re: Krieg der Sterne... Hollywood seine Helden und Gefallene

Ungelesener Beitrag von Nina »

Wobei ich bei Mark Hamill auch einwerfen möchte: Sein Charakter war zwar als Hauptperson angelegt, aber ganz ehrlich, wer mochte ihn wirklich? Und wer davon fand ihn mehr als bloß nett? Ich hoffe, ich trete keinem Fan jetzt auf die Füße, ich lasse mich auch gerne eines Besseren belehren. Aber kann es nicht sein, dass er in seiner Rolle einfach nicht gut rübergekommen ist, vielleicht sogar fehlbesetzt war?
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Bully
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Re: Krieg der Sterne... Hollywood seine Helden und Gefallene

Ungelesener Beitrag von Bully »

Nina hat geschrieben:Wobei ich bei Mark Hamill auch einwerfen möchte: Sein Charakter war zwar als Hauptperson angelegt, aber ganz ehrlich, wer mochte ihn wirklich? Und wer davon fand ihn mehr als bloß nett? Ich hoffe, ich trete keinem Fan jetzt auf die Füße, ich lasse mich auch gerne eines Besseren belehren. Aber kann es nicht sein, dass er in seiner Rolle einfach nicht gut rübergekommen ist, vielleicht sogar fehlbesetzt war?
Wenn das eine Buchverfilmung wär, könnte man wirklich das Kopfkino mit der Umsetzung vergleichen, aber so ist Mark Hamilton eben Luke Skywalker. Ob man sich jetzt mehr mit ihm oder Han oder Leia identifizieren kann, ist dann eine persönliche Sache, aber seine Probleme, sein Charakter und seine "Nettigkeit" sind schon zu interessant, um fehlbesetzt zu sein.

Vor allem in Vergleich mit Änneken. Oder Eragon (Filmversion, Buch kenne ich nicht...).
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Henry de la Fick
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Re: Krieg der Sterne... Hollywood seine Helden und Gefallene

Ungelesener Beitrag von Henry de la Fick »

Uschi Zietsch hat geschrieben:
Henry de la Fick hat geschrieben:Na ja, ich meinte es im Sinne von "Weltstar sein",
Ein Weltstar war er aber durch SW nie. Den Namen Mark Hamill hat man mit SW keineswegs so identifiziert wie DiCaprio mit Titanic (obwohl er das weiß Gott nicht verdient hatte, da er vorher schon ein sehr geachteter und hervorragender Darsteller war), Auch Harrison Ford wurde erst durch spätere Filme ein Weltstar.
Klar war es Hamills erste und einzige Hauptrolle, aber wie gesagt, das muss nicht unbedingt dramatisch enden, wie in seinem Fall nicht: macht man halt danach was anderes, und er hat und hatte sein Leben im Griff, würde ich sagen. Vor allem, weil regelmäßig Tantiemen reinkommen, und selbst wenn er nur ein oder zwei Prozent Beteiligung hat, sind das fünf- bis sechsstellige Summen, die da zusammenkommen.
Hallo Uschi,

ich denke gerade durch SW ist er weltberühmt geworden, aber diesen Status dauerhaft zu halten, vermochte er nicht und versank die nächsten Jahre (so ab 1984) de facto in der Bedeutungslosigkeit eines "Lokalschauspielers". Ohne SW wäre er ein Niemand, wie die meisten der vielen Arbeitslosen "actors" in und um Hollywood. Zugegeben, am Hungertuch scheint Hamill nicht zu knabbern.
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Re: Krieg der Sterne... Hollywood seine Helden und Gefallene

Ungelesener Beitrag von heino »

Uschi Zietsch hat geschrieben:Klar war es Hamills erste und einzige Hauptrolle
Da muss ich dich korrigieren, er hatte durchaus noch Hauptrollen. Allerdings eher in kruden B-Movies wie Slipstream. Dafür war er als Darsteller für schräge Figuren in Serien zeitweise sehr gefragt (z.B. der Trickster in der The Flash-Serie).
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Re: Krieg der Sterne... Hollywood seine Helden und Gefallene

Ungelesener Beitrag von heino »

Nina hat geschrieben:Wobei ich bei Mark Hamill auch einwerfen möchte: Sein Charakter war zwar als Hauptperson angelegt, aber ganz ehrlich, wer mochte ihn wirklich? Und wer davon fand ihn mehr als bloß nett? Ich hoffe, ich trete keinem Fan jetzt auf die Füße, ich lasse mich auch gerne eines Besseren belehren. Aber kann es nicht sein, dass er in seiner Rolle einfach nicht gut rübergekommen ist, vielleicht sogar fehlbesetzt war?
Ich mochte ihn durchaus in der Rolle und man sollte ihm zugute halten, dass die nicht sonderlich gut entwickelt war (wenn auch um Klassen besser als Anakin Skywalker in den Prequels). Er musste halt den jugendlichen Heissporn geben, der erst im dritten Teil wirklich reifte und dadurch dann ziemlich langweilig wurde. Kein Vergleich zur Rolle von Han Solo, die Harrison Ford dann auch weidlich nutzte. Hamill hat auch ein ähnliches Problem wie Macchio oder DiCaprio, er sieht einfach immer noch zu jung aus.
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Re: Krieg der Sterne... Hollywood seine Helden und Gefallene

Ungelesener Beitrag von Amidala »

Es ist tatsächlich faszinierend, dass man bei Filmen eines Kalibers wie Star Wars die Figuren so wenig mit den realen Personen, bzw. Namen verbindet. Das ist ähnlich wie mit Büchern, die zwar total bekannt sind, von denen die meisten Leser aber den Namen vom Autoren nicht wissen--

Naja, ist ja nichts total Ungewöhnliches. Es ist bloß schade, das die jungen Schauspieler den ganzen Erfolg schmecken und plötzlich ist es wieder vorbei (Luke und Leia waren ja auch ziemlich außergewöhnliche Rollen, die mit individuellen Schauspielern besetzt wurden, die halt nicht für jeden Actionstreifen im Folgenden geeignet waren.)

Für mich bleiben die beiden immer der tapfere Raumschiffpilot und das Mädel in der Blech-Unterwäsche :beanie: *scherz*

Die sollten stolz sein, dass sie mit der einen Film-Reihe mehr erreicht und bewegt haben, als die meisten Schauspieler von sich behaupten können~~ :respekt:
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Re: Krieg der Sterne... Hollywood seine Helden und Gefallene

Ungelesener Beitrag von Henry de la Fick »

Amidala hat geschrieben:Es ist tatsächlich faszinierend, dass man bei Filmen eines Kalibers wie Star Wars die Figuren so wenig mit den realen Personen, bzw. Namen verbindet. Das ist ähnlich wie mit Büchern, die zwar total bekannt sind, von denen die meisten Leser aber den Namen vom Autoren nicht wissen--

Naja, ist ja nichts total Ungewöhnliches. Es ist bloß schade, das die jungen Schauspieler den ganzen Erfolg schmecken und plötzlich ist es wieder vorbei (Luke und Leia waren ja auch ziemlich außergewöhnliche Rollen, die mit individuellen Schauspielern besetzt wurden, die halt nicht für jeden Actionstreifen im Folgenden geeignet waren.)

Für mich bleiben die beiden immer der tapfere Raumschiffpilot und das Mädel in der Blech-Unterwäsche :beanie: *scherz*

Die sollten stolz sein, dass sie mit der einen Film-Reihe mehr erreicht und bewegt haben, als die meisten Schauspieler von sich behaupten können~~ :respekt:

Hängt alles von der Persönlichkeit (auch Talent) oder eher guten Kontakten ab, um im Filmbiznes dauerhaft Fuß zu fassen? Einer der wenigen Schauspieler aus dem Ur- Star Wars Set, konnte ja seine Film-Karriere sogar ausbauen!
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Re: Krieg der Sterne... Hollywood seine Helden und Gefallene

Ungelesener Beitrag von heino »

Henry de la Fick hat geschrieben: Hängt alles von der Persönlichkeit (auch Talent) oder eher guten Kontakten ab, um im Filmbiznes dauerhaft Fuß zu fassen? Einer der wenigen Schauspieler aus dem Ur- Star Wars Set, konnte ja seine Film-Karriere sogar ausbauen!

Es hat Ford sicherlich nicht geschadet, dass er vorher schon Kontakte zu Lucas und Francis Ford Coppola hatte. Und der Mann hatte einfach immer Charisma, das hilft einem Schauspieler sicherlich extrem weiter.
Übrigens war Ford klug genug, sich nicht auf eine Weltkarriere im Showbiz zu verlassen und hat nach "American Graffiti" erstmal eine Ausbildung zum Zimmermann gemacht. Kluger Kopf :prima:
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Bully
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Re: Krieg der Sterne... Hollywood seine Helden und Gefallene

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heino hat geschrieben:
Henry de la Fick hat geschrieben: Hängt alles von der Persönlichkeit (auch Talent) oder eher guten Kontakten ab, um im Filmbiznes dauerhaft Fuß zu fassen? Einer der wenigen Schauspieler aus dem Ur- Star Wars Set, konnte ja seine Film-Karriere sogar ausbauen!

Es hat Ford sicherlich nicht geschadet, dass er vorher schon Kontakte zu Lucas und Francis Ford Coppola hatte. Und der Mann hatte einfach immer Charisma, das hilft einem Schauspieler sicherlich extrem weiter.
Übrigens war Ford klug genug, sich nicht auf eine Weltkarriere im Showbiz zu verlassen und hat nach "American Graffiti" erstmal eine Ausbildung zum Zimmermann gemacht. Kluger Kopf :prima:
In "Der einzige Zeuge" konnte er seinen Zimmermannskill auch direkt mal zur Anwendung bringen: "Heute müssen alle anpacken, die Kulissen zu bauen, wir filmen Euch dabei!" Mein Vater und ich fanden das sogar interessant. :wink:
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