Am Ende der Zeiten - Der letzte Stern

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Ben79
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Am Ende der Zeiten - Der letzte Stern

Ungelesener Beitrag von Ben79 »

Hallo Freunde der SF,

ich möchte euch gerne mein Buch vorstellen. Eine leicht humoristisch angehauchte Endzeitgeschichte, in einer Zeit in der es wirklich zu Ende geht. Hier die Kurzbeschreibung:

Am Ende der Zeiten - Der letzte Stern

100 Billionen Jahre nach dem Urknall. Was mit Feuer begann, erstarrt in der eisigen Kälte eines expandierenden Universums. Die Sterne sind erloschen und schwarze Löcher saugen die erkalteten Überreste der einstigen Sternenreiche auf.
Nur ein letzter roter Zwergstern zieht seine einsamen Bahnen um das Zentrum der lokalen Gruppe. Die Reste des Lebens haben sich hier zusammengefunden und warten auf ihr Ende. Ihr Schicksal liegt in den Händen zweier Menschen.

https://www.amazon.de/Am-Ende-Zeiten-le ... B01M72E77I

Viel Spaß beim Lesen!
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L.N. Muhr
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Re: Am Ende der Zeiten - Der letzte Stern

Ungelesener Beitrag von L.N. Muhr »

Dass es dann noch Menschen geben soll, will ich nicht so recht glauben.

Smiley
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Re: Am Ende der Zeiten - Der letzte Stern

Ungelesener Beitrag von Smiley »

Erinnert mich an "Makroleben" von George Zebrowsky.
Ein Leben ohne Tabasco ist möglich, aber geschmacklos.

Jorge
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Re: Am Ende der Zeiten - Der letzte Stern

Ungelesener Beitrag von Jorge »

Smiley hat geschrieben:Erinnert mich an
A. A. Attanasio
Evoe
http://www.radixtetrad.com/inother_syn.html

Ben79
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Re: Am Ende der Zeiten - Der letzte Stern

Ungelesener Beitrag von Ben79 »

Ob es in 100 Billionen Jahren noch Menschen gibt, können wir wohl kaum klar beantworten :) Aber wenn die Menschen es schaffen, die Erde zu verlassen, dann sind ihrer zeitlichen Existenz keine Grenzen gesetzt. Und da die Technologie bereits Heute die Mechanismen der Evolution weitgehend außer Kraft gesetzt hat, würden sich die Menschen zudem kaum noch verändern.

Ich hatte vermuttet, dass es mehr Bücher in diesem Zeitrahmen gibt, aber bisher nichts dazu gefunden. Danke für die Hinweise!
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Re: Am Ende der Zeiten - Der letzte Stern

Ungelesener Beitrag von HMP »

Ben79 hat geschrieben:Und da die Technologie bereits Heute die Mechanismen der Evolution weitgehend außer Kraft gesetzt hat, würden sich die Menschen zudem kaum noch verändern.
Das halte ich persönlich für eine ziemlich gewagte Behauptung. Es würde Staganation der menschlichen Entwicklung bedeuten. Und Staganation bedeutet bekanntermaßen Rückschritt.

Wir haben uns die vergangenen Jahrmillionen entwickelt. Und müssen das auch in den nächsten Jahrmillionen tun. Sonst sind wir bereits heute ausgestorben. Ob wir das nun auf der Erde tun oder nicht, entwickeln müssen wir uns.

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Ender
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Re: Am Ende der Zeiten - Der letzte Stern

Ungelesener Beitrag von Ender »

Der Unterschied wird wahrscheinlich sein, dass zukünftige Weiterentwicklungen durch biologische/genetische Maßnahmen aktiv und gezielt vom Menschen selbst vorgenommen und weniger dem Zufall/der Evolution überlassen werden.

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L.N. Muhr
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Re: Am Ende der Zeiten - Der letzte Stern

Ungelesener Beitrag von L.N. Muhr »

Der Mensch hat die Mechanismen der Evolution ausser Kraft gesetzt? Gewagte These.

Nur in einem statischen Universum ist keine Evolution mehr nötig. Da dieses Universum nicht statisch ist...

Und wenn man sieht, wie nur ein bißchen Anpassung und ein paar läppische Millionen Jahre und eine minimale Gen-Differenz uns vom Affen so sehr unterscheidet, dass wir von zwei verschiedenen Arten sprechen, dann ahnt man, dass alle folgenden Formen der Anpassung in einem hundetrfachen dieses Zeitraums den Mensch um ein vielfaches weiter vom Ist-Zustand entfernen.

Der Denkfehler hier ist, den Ist-Zustand als Endpunkt einer unausweichlichen Entwicklung zu sehen (noch dazu einer Höherentwicklung, viele verstehen Evolution ja völlig falsch). Dem ist natürlich nicht so.

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Ender
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Re: Am Ende der Zeiten - Der letzte Stern

Ungelesener Beitrag von Ender »

L.N. Muhr hat geschrieben:Der Mensch hat die Mechanismen der Evolution ausser Kraft gesetzt?
Außer Kraft gesetzt - nein, so weit würde ich nicht gehen. Aber zweifellos hat er sie beeinflusst. Das begann ja schon damit, dass dank medizinischer Entwicklung und gesellschaftlicher Unterstützung - grob vereinfacht gesagt - nicht mehr nur die anpassungsfähigsten überleben.
Und die aktive Einflussnahme wird in Zukunft noch deutlich zunehmen. Geht ja gerade erst los, würde ich sagen.

Aber das Hauptproblem im hier genannten Fall ist: 100 Billionen Jahre ist ein dermaßen unfassbar großer Zeitraum, dass mein Vorstellungsvermögen damit klar überfordert ist... und dass Prognosen aller Art vollkommen unmöglich sind.
Gegen ein fiktives Gedankenspiel, z.B. in Form eines Romans, ist natürlich trotzdem nichts einzuwenden.

Ben79
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Re: Am Ende der Zeiten - Der letzte Stern

Ungelesener Beitrag von Ben79 »

Danke für die vielen Antworten!

Jede SF-GEschichte basiert auf mehr oder weniger wahrscheinlichen Annahmen (z.B. Raumflug mit Überlichtgeschwindigkeit o.ä). Die Annahme meines Romans ist, das jedem Grundkonzept eine natürliche Entwicklungsgrenze gesetzt ist. Zum Beispiel aus einem Einzeller entwickelte sich ja auch nicht ein Supereinzeller sondern Mehrzeller. Ein Konzept mit völlig neuen Möglichkeiten.
Ich treibe dieses Prinzip lediglich weiter. Die biologischen Intelligenzen (wie z.B. Menschen) entwickelten etwas das über ihre eigenen Fähigkeiten hinausdenken konnte. Die dabei entstandene Entität kam ebenfalls irgendwann an ihre Grenze und ging einen Schritt weiter. Aber auch da gab es wieder eine Grenze die Überschritten wurde. Was dabei herauskam, ist letztendlich der Kern des Romans.

Bezüglich des hier behandelten Themas der Evolution. Evolution, ist kein gerichteter Prozess. Letztendlich setzten sich die Merkmale durch, die zu einer erfolgreicheren Reproduktion beitragen. Denken wir dies am Beispiel der aktuellen Menschheit in die Zukunft weiter, dann landen wir bei der Idiocracy (https://de.wikipedia.org/wiki/Idiocracy) :)
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L.N. Muhr
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Re: Am Ende der Zeiten - Der letzte Stern

Ungelesener Beitrag von L.N. Muhr »

Das beantwortet nicht die Frage, wie es in 100 Billionen jahren noch Menschen geben kann.

Bzw. wie sich "Menschsein" dann definiert. "The Man of the Year Million" von Wells kommt mir da in den Kopf...

Ben79
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Re: Am Ende der Zeiten - Der letzte Stern

Ungelesener Beitrag von Ben79 »

Es gibt 2 Antworten auf diese Frage:

1. DIe Antwort für Leser: Die verfügbare Technologie hat die natürliche Evolution des Menschen zum Erliegen gebracht. Dadurch, dass die Medizin in der Lage war genetische Fehler und Mutationen aus dem Genpol zu entfernen, wurde das Genom der Menschen langfristig stabilisiert. Genmanipulation wird weder gesellschaftlich akzeptiert noch ist sie notwendig, da jegliche Defizite durch Technik ausgeglichen werden können.

2. Die Antwort für Autoren: Leser wollen die Figuren verstehen und sich ggf. mit ihnen identifiziern. Massive Abweichungen vom menschlichen Denken und Handeln machen Geschichten tendenziell unzugänglich. Was in 100 Billionen Jahren möglich wäre, lässt sich einem Menschen am einfachsten aus der Sicht von Menschen erklären. Es wäre natürlich auch anders möglich, aber um ein vielfaches Komplizierter.

Es ist natürlich auch immer die Frage was man in einem Buch zeigen möchte. Das ist bei mir weniger die endlose Weiterentwicklung, sondern eher die Beschränktheit des Menschen. Im Sinne der SF zwei durchaus gleichwertige Konzepte, von denen natürlich keines als absolute Wahrheit angesehen werden kann.
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Smiley
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Re: Am Ende der Zeiten - Der letzte Stern

Ungelesener Beitrag von Smiley »

Olaf Stapledon ist da auch zu empfehlen.
Das liest sich aber mehr wie ein Geschichtsbuch. Dürfte also nicht jedermanns Sache sein.
Ein Leben ohne Tabasco ist möglich, aber geschmacklos.

Jorge
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Re: Am Ende der Zeiten - Der letzte Stern

Ungelesener Beitrag von Jorge »

Ben79 hat geschrieben:Ich hatte vermuttet, dass es mehr Bücher in diesem Zeitrahmen gibt, aber bisher nichts dazu gefunden
http://www.scifi-forum.de/forum/science ... ce-fiction

http://www.scifinet.org/scifinetboard/i ... e-zukunft/

Jorge
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Re: Am Ende der Zeiten - Der letzte Stern

Ungelesener Beitrag von Jorge »

L.N. Muhr hat geschrieben:Das beantwortet nicht die Frage, wie es in Billionen Jahren noch Menschen geben kann.
Bzw. wie sich "Menschsein" dann definiert.
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