eBook – Wie sollte der perfekte Reader aussehen?

Science Fiction in Buchform
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Christof

Re: eBook – Wie sollte der perfekte Reader aussehen?

Ungelesener Beitrag von Christof »

Erstaunlich an all diesen Berichten finde ich, wie schnell die "Lust am Haptischen, am Papiergeruch" etc. pp. verliert, sobald ein eBook-Reader einigermaßen gut funktioniert. (Das taten ja bisher die meisten nicht.)
Wenn ich im mich bei mir im Haus umschaue sehe ich an jeder Ecke Bücherregale. Sprich die Lust an Büchern ist da. Aber sie haben massive Nachteile:

1. Der Preis.
2. Die Größe/Gewicht
3. Die Findbarbkeit. Wer kennt das nicht das Stundenlange suche nach einen bestimmten Buch. Eines suche ich schon seit Wochen--- :nein:
4. Die Verfügbarkeit. Es ist unlustig was auf dem deutschen Markt erscheint. Für mich zu wenig. Ein Ebook bringt mehr Bücher zu mir.

Für mich ist Punkt 2 und 3 sehr extrem. Nehmen wir einmal an du bist auf Tingeltour quer durch Deutschland. Ich nehme bei so etwas immer viel Lesestoff mit. Bei einer Woche auf Tour sind das bei mir 5-7 Bücher. Ich finde es z.B. unlustig einen extra Koffer dafür zu nutzen. Sprich man hat mit einem Ebook einen Mehrwert den man einfach in Relation mit der Haptik setzen kann. Hat z.B. ein Hardcover einen so großen Mehrwert im Vergleich zu einem Ebook? Am Ende ist es natürlich eine Entscheidung für jeden selbst, aber man sollte hier doch versuchen rational aus Kundensicht sich diese Frage zu stellen.

@breitsameter
Auf dem Kindle lese ich nicht gerne eine Zeitschrift. Das ist mir nicht Benutzerfreundlich genug. Da fehlt mir einfach die Interaktivität eines Browsers.
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Olaf
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Re: eBook – Wie sollte der perfekte Reader aussehen?

Ungelesener Beitrag von Olaf »

breitsameter hat geschrieben:Bei der Süddeutschen Zeitung lese ich unter der Woche das ePaper am PC oder auf dem Smartphone. Am Tablet ist die Zeitung nicht vernünftig lesbar, da die SZ nur eine iPad-Version anbietet. Schlechtes Marketing, kundenunfreundlich.
da würde ich aber ne Wette eingehen, daß die Android-Version nicht mehr lange auf sich wird warten lassen.
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Re: eBook – Wie sollte der perfekte Reader aussehen?

Ungelesener Beitrag von breitsameter »

Ich hatte auf der Startseite von SF-Fan.de in den letzten drei Wochen eine Umfrage zum Thema "Besitzt Du einen Kindle von Amazon?"

Und hier die Ergebnisse nach 52 abgegebenen Stimmen:
Nein. (67%, 35 Stimmen)
Ja! (23%, 12 Votes)
Nein, aber ich benutze die Kindle-App... (10%, 5 Votes)

Ich werde die Umfrage dann mal Ende des Jahres wiederholen, mal sehen, wie dann das Ergebnis aussieht. :beanie:
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Re: eBook – Wie sollte der perfekte Reader aussehen?

Ungelesener Beitrag von Olaf »

seit einer Woche hab ich ja auch einen ....
Gelesen hab ich ja noch nicht viel, mir aber zwei englische SF-/Fantasy-Kurzgeschichtensammlungen und das gesamte Holmes-Werk draufgeladen.
Verdammt, die Verführung wird mit so nem Ding echt größer.

ach, Oliver, kurze Frage, bist du mit dem Locus auf dem Kindle ebenso zufrieden, wie auf dem Sony-Ereader?
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Re: eBook – Wie sollte der perfekte Reader aussehen?

Ungelesener Beitrag von Kringel »

Andreas Eschbach hat geschrieben:Erstaunlich an all diesen Berichten finde ich, wie schnell die "Lust am Haptischen, am Papiergeruch" etc. pp. verliert, sobald ein eBook-Reader einigermaßen gut funktioniert. (Das taten ja bisher die meisten nicht.)
Und ich tue es auch jetzt noch nicht. Auf dem Kindle lese ich bis jetzt ausschließlich PR Neo und kostenlose Klassiker. Nach wie vor erfreue ich mich an gedruckten Büchern. Gerade habe ich mit "Tintenherz" angefangen. Es ist eine gebundene Ausgabe. Das Gewicht des Buches! Die schöne Covergestaltung! Der Duft des hochwertigen Papiers! Das Rascheln beim Umblättern! Klingt vielleicht blöd, aber darauf möchte ich nicht verzichten. Ebenso wenig wie darauf, das Buch nach der Lektüre zur Sammlung ins Regal stellen zu können.
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Christof

Re: eBook – Wie sollte der perfekte Reader aussehen?

Ungelesener Beitrag von Christof »

Ebenso wenig wie darauf, das Buch nach der Lektüre zur Sammlung ins Regal stellen zu können.
Hast du noch Platz? Ich bin gerade am überlegen ob ich nicht mal wieder einen Vernichtungsfeldzug gegen Platzverschwender in meinen Regalen anstreben sollte.
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Re: eBook – Wie sollte der perfekte Reader aussehen?

Ungelesener Beitrag von Kringel »

Platz ist Einstellungssache. Bis jetzt habe ich immer noch eine Lücke gefunden!
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Christof

Re: eBook – Wie sollte der perfekte Reader aussehen?

Ungelesener Beitrag von Christof »

Die Frage ist dann doch, wenn ich nicht mal mehr den Buchrücken sehen kann weil die Bücher schon hintereinander stehen, für was dann Bücher sammeln :/
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Re: eBook – Wie sollte der perfekte Reader aussehen?

Ungelesener Beitrag von lapismont »

Ich tröste mich mit der Hoffnung auf pünktlichen Auszug der Milchbärte. Dann hab ich neue Bücherzimmer ...
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Re: eBook – Wie sollte der perfekte Reader aussehen?

Ungelesener Beitrag von breitsameter »

Apropos Kindle... ich hatte gerade die Chance erstmals einen Kindle Fire in die Hände zu bekommen und kurz antesten zu können. Also Amazon-Kontodaten eingetippt und schon ist alles bereit.
KIndle Fire Test DM.jpg
Das Gerät ist überraschend klein (ungefähr so klein wie der normale Kindle, 7'' sind halt nicht soviel), dabei überraschend dick, aber liegt prima in der Hand. Ich bin von zuhause mein Samsung Galaxy Tab 10.1n gewohnt, also muss man sich etwas umstellen, denn der Touchscreen beim Kindle Fire ist ab und an etwas träger, und der Bildschirm zwar gut, aber nicht ganz so klasse wie bei Samsung (ungefähr die iPad-Qualität).

Den wichtigsten Unterschied merkt man allerdings schnell, wenn man begreift, warum Amazon hier ein Android 2.3 so umgestrickt hat, dass es zum Konzept des Gerätes passt. Der Kindle Fire sieht zwar wie ein Tablet aus, aber im Grunde und von der ganzen Philosophie der Bedienung ist das ein Kindle in Farbe für alle Medieninhalte und eben kein Multipurpose-Tablet wie mein Samsung. Schon die Oberfläche ist so gemacht, dass man eben vor allem zwischen Medien wählt (und eben nicht zwischen Apps!) und diese konsumiert. Egal ob Musik, Film oder Buch - alles taucht zum Durchwischen auf und ist erst einmal gleichberechtigt ein Inhalt, der angezeigt, abgespielt werden kann. Wie Ihr seht: ich habe mal in einer Perry-Rhodan-Leseprobe geblättert. :beanie:

Ich hätte nicht gedacht, dass mir das gefällt, aber ich denke, dieses Konzept der strikten Orientierung auf Medien ergibt Sinn und ist verlockend. Sicher nicht für alle, aber für Konsumenten auf jeden Fall. Denn der Kindle Fire passt in größere Jackentaschen und ist tatsächlich portabel. Mehr als die meisten Tablets, egal ob von Apple, Samsung, Acer oder sonstwem.
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Re: eBook – Wie sollte der perfekte Reader aussehen?

Ungelesener Beitrag von breitsameter »

lapismont hat geschrieben:Ich tröste mich mit der Hoffnung auf pünktlichen Auszug der Milchbärte. Dann hab ich neue Bücherzimmer ...
Wir waren gerade neu eingezogen, da wurde meine Frau schwanger und mein eben okkupiertes Arbeitszimmer mutierte zu einem Kinderzimmer. :wand:
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Re: eBook – Wie sollte der perfekte Reader aussehen?

Ungelesener Beitrag von Ming der Grausame »

Olaf hat geschrieben:Ich bin mir sicher, die meisten von uns werden sich trotzdem mit einem schönen Fotoband oder illustrierten Buch aufs Sofa verkriechen und darin blättern. Sowas wird nicht so schnell durch einen EReader ersetzt werden.
Zumindest solange sie nicht farbig und nur maximal 10“ groß sind.
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Re: eBook – Wie sollte der perfekte Reader aussehen?

Ungelesener Beitrag von agro »

Mein neues Kindle 4:

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Re: eBook – Wie sollte der perfekte Reader aussehen?

Ungelesener Beitrag von breitsameter »

Wir hatten die Antwort auf diese Frage vielleicht schon mal, aber kann man als deutscher Kindle-Leser eigentlich problemlos auch bei amazon.com Kindle-Editionen einkaufen? Oder werden die sowieso auch automatisch bei amazon.de angeboten?
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Christof

Re: eBook – Wie sollte der perfekte Reader aussehen?

Ungelesener Beitrag von Christof »

Ich hatte auf amazon.com die Problematik das sie meine deutsche Kreditkarte nicht nehmen wollten. Ich mache das seit diesem Zeitpunkt über Verwandte in Canada.
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