Angeregt durch den Kommentar und dem Sturm geschuldet, der normales TV, auch Streamen, unmöglich gemacht hat, haben wir gestern auf D+ den Film angeschaut.Shock Wave Rider hat geschrieben: 9. Januar 2026 08:39Das kommt automatisch, wenn einem ständig eine Mundharmonika an einer Halterung vor dem Mund rumschwirrt.
(womit die Frage geklärt wäre, weshalb Bob Dylan immer so nuschelt.*)
Gruß
Ralf
*zumindest nach einer Theorie von Heinz Rudolf Kunze
Timothée Chalament ist wirklich ein grandioser Schauspieler, sehr vielfältig, er selbst verschwindet hinter der Rolle, die er spielt und ist dann nicht mal mehr hübsch. Er IST Bob Dylan.
Mir hat das Biopic gut gefallen, allerdings fand ich es zu geglättet und sauber. Vor allem ist es nicht okay, seine Heroinsucht wegzulassen. Er hat zwar eine zugedröhnte Szene, aber das hätte auch Alkohol sein können und ist aus dem Zusammenhang gerissen - und nicht nachvollziehbar. Dass natürlich viel frei erfunden war, ist ja bei allen Biopics so, das war bei der Bohemian Rhapsody am stärksten verfremdet und auch bei Amy Whinehouse hat viel gefehlt. Sind gute Filme, aber ich find's einfach schade, nicht authentischer zu sein, denn dazu besteht ja kein Grund, das Leben von denen ist ja aufregend genug gewesen.

