Gerade im Kino gesehen...

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Uschi Zietsch
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Re: Gerade im Kino gesehen...

Ungelesener Beitrag von Uschi Zietsch »

Shock Wave Rider hat geschrieben: 9. Januar 2026 08:39
Andreas Eschbach hat geschrieben: 16. Februar 2025 19:19 [...] er singt sogar wie Dylan. [...]
Das kommt automatisch, wenn einem ständig eine Mundharmonika an einer Halterung vor dem Mund rumschwirrt.

(womit die Frage geklärt wäre, weshalb Bob Dylan immer so nuschelt.* ;-) )

Gruß
Ralf

*zumindest nach einer Theorie von Heinz Rudolf Kunze
Angeregt durch den Kommentar und dem Sturm geschuldet, der normales TV, auch Streamen, unmöglich gemacht hat, haben wir gestern auf D+ den Film angeschaut.
Timothée Chalament ist wirklich ein grandioser Schauspieler, sehr vielfältig, er selbst verschwindet hinter der Rolle, die er spielt und ist dann nicht mal mehr hübsch. Er IST Bob Dylan.
Mir hat das Biopic gut gefallen, allerdings fand ich es zu geglättet und sauber. Vor allem ist es nicht okay, seine Heroinsucht wegzulassen. Er hat zwar eine zugedröhnte Szene, aber das hätte auch Alkohol sein können und ist aus dem Zusammenhang gerissen - und nicht nachvollziehbar. Dass natürlich viel frei erfunden war, ist ja bei allen Biopics so, das war bei der Bohemian Rhapsody am stärksten verfremdet und auch bei Amy Whinehouse hat viel gefehlt. Sind gute Filme, aber ich find's einfach schade, nicht authentischer zu sein, denn dazu besteht ja kein Grund, das Leben von denen ist ja aufregend genug gewesen.
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Re: Gerade im Kino gesehen...

Ungelesener Beitrag von heino »

Crazy old lady

Ich packe das mal nicht in einen eigenen Thread, weil ich den Film zwar im Rahmen der Fantasy Filmfest White Nights gesehen habe, aber nur, weil meine Frau die Karten gewann.

Laura bringt ihre Tochter zu ihrem 1000 km entfernt lebenden Ex und verdonnert den anderen Ex Paulo, nach ihrer seltsamen Mutter Alicia zu sehen, bis sie wieder da ist. Leider hat Alicia ihre Medikamente durch Wein ersetzt und ihre Alzheimer-Erkrankung sorgt dafür, dass sie Paulo für einen früheren Peiniger hält, dem sie noch einiges heimzahlen will. Der Abend wird für Paulo einen üblen Verlauf nehmen....

Dieser argentinisch/spanische Film mit der großen Carmen Laura in der Hauptrolle spielt gekonnt auf der Klaviatur des Gruselfilms, um das Innenleben von Alicia nach Außen zu kehren. Mauras Präsenz als Oma aus der Hölle ist beeindruckend wie immer, das restliche Ensemble steht dem in nichts nach. Wer möchte, kann als Subtex durchaus die Verarbeitung der Traumata aus der argentinischen und/oder spanischen Diktatur oder auch einfach nur das Leiden der Frauen unter dem immer noch grassierenden Machismomin ihren Ländern herauslesen, man kann ihn aber auch einfach als simplen Terrorfilm gut finden.

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