Gestern wurde der Pulitzer in der Fiction-Kategorie an Daniel Kraus vergeben für seinen Roman „Angel Down“.
Kraus schreibt seit Jahren Horror, u.a. Mit Guiillermo del Toro und George A. Romero.
„Whalefall“ ist bei Festa erschienen, war sehr erfolgreich und demnächst kommt die Verfilmung.
„Angel Down“ ist laut Beschreibung ein Roman, der in einem langen Satz geschrieben ist (wie auch immer das geht…) und auf dem Schlachtfeld des I. Weltkriegs spielt. Und es kommt ein Engel vor, ergo ist es Phantastik, und Kraus hat bislang auch nur im (Horror-)Genre publiziert.
Der Pulitzer ist ja eher ein Preis für Großschriftsteller wie Ernest Hemingway, William Faulkner, Philip Roth oder Toni Morrison. Dass er an einen Horrorautor geht, finde ich sensationell. Das hat nicht mal Stephen King geschafft. Cormac McCarthy hat ihn für „The Road“ bekommen (das kommt dem hier am nächsten), aber McCarthy war zuvor nicht als Genre-Autor aufgefallen.
Pulitzer für Horror-Autor
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Re: Pulitzer für Horror-Autor
Die Sache mit "in einem langen Satz geschrieben" schreckt mich ehrlich gesagt eher ab, aber vielleicht sollte ich doch mal "Whalefall" lesen. Darüber war in der Tat viel Gutes zu hören.
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heino
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Re: Pulitzer für Horror-Autor
Da ich die wirklich schlechten Kollaborationen von del Toro mit Chuck Hogan kenne, hat mich das zuerst abgeschreckt. Aber da ich ein Fan von Horrorromanen bin, würde ich ihm eine Chance geben. Allerdings finde ich wie Ender die Idee eines nur aus einem langen Satz bestehenden Romans eher unschön und würde deshalb zu einem seiner anderen Werke greifenDoop hat geschrieben: Gestern 20:50 Kraus schreibt seit Jahren Horror, u.a. Mit Guiillermo del Toro und George A. Romero.
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Re: Pulitzer für Horror-Autor
-> Gabriel Garcia Marquez, Der General in seinem Labyrinth.Doop hat geschrieben: Gestern 20:50 „Angel Down“ ist laut Beschreibung ein Roman, der in einem langen Satz geschrieben ist (wie auch immer das geht…)
Ich hab's versucht, aber für mich ist sowas unlesbar.
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Re: Pulitzer für Horror-Autor
Erschreckend einfach!Doop hat geschrieben: Gestern 20:50 „Angel Down“ ist laut Beschreibung ein Roman, der in einem langen Satz geschrieben ist (wie auch immer das geht…) [...]
Ich habe mal aus Spaß einen alternativen ersten Satz meiner Dissertation entworfen, der über 1,5 Seiten ging.
Der erste Punkt fiel eher willkürlich. Nicht, weil ich nicht hätte weitermachen können.
Das Schreiben war kein Problem. Das Lesen um so mehr.
Gruß
Ralf,
der höchsten Respekt empfindet, wenn ein Autor einen lesbaren(!) "Roman in einem Satz" schreibt
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Denn er tut sich verbitten
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Einen Kerl wie den sollte man lünchen!
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