Der "Liest zur Zeit" Thread

Science Fiction in Buchform
heino
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Re: Der "Liest zur Zeit" Thread

Ungelesener Beitrag von heino »

Nachdem ich vor mehreren Jahren den Roman "Sieben" von Mark Frost nicht allzu toll fand, habe ich zuletzt die Fortsetzung "Im Zeichen der Sechs" beendet und finde die sogar noch deutlich schlechter. Die Geschichte ist zäh, das Buch zieht sich ziemlich, die Parallelen zwischen Jack Sparks und seinem bösen Bruder Alexander zu Holmes und Moriarty sind nicht gerade subtil aufgebaut, und das Ende ist ein einziges, nicht wirklich notwendiges Massaker. Insgesamt eher ein mittelprächtiges Vergnügen.
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FOX
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Re: Der "Liest zur Zeit" Thread

Ungelesener Beitrag von FOX »

Die beiden Romane von Mark Frost habe ich damals sehr gerne gelesen...
Da kam dann anschließend auch nichts Neues mehr - oder?
Was ich vom Setting her ähnlich fand, war "Die Einkreisung" von Caleb Carr, hat mir damals auch sehr gut gefallen.
Da gibt es wohl sogar eine Netflix-Serie.

Meine beiden letzten Bücher:

Jo Walton - die Stunde des Rotkehlchens.
Ein Re-Read, da ich mir die beiden anderen Bänder der Trilogie besorgt habe, und das nochmal hintereinander lesen will.
Schon ein ziemlich heftiges Buch, wenn man so einige Parallelen zu heutigen Verhältnissen erkennt.

Willi Voltz - Die letzten Menschen der Erde
Irgendwo hatte ich gelesen, dass es eines der besten Bücher von Voltz jenseits von PR sei.
Mich hat es nicht wirklich angesprochen.
Da habe ich wirklich stärkere Romane aus PR von ihm gelesen (wobei ich da auch nur wenig kenne)
heino
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Re: Der "Liest zur Zeit" Thread

Ungelesener Beitrag von heino »

FOX hat geschrieben: 20. Mai 2026 18:03 Die beiden Romane von Mark Frost habe ich damals sehr gerne gelesen...
Da kam dann anschließend auch nichts Neues mehr - oder?
Was ich vom Setting her ähnlich fand, war "Die Einkreisung" von Caleb Carr, hat mir damals auch sehr gut gefallen.
Da gibt es wohl sogar eine Netflix-Serie.
Nein, da kam nichts mehr. "Die Einkreisung" ist ein toller Roman, aber die Netflix-Serie fand ich sehr langweilig und mit 10 Folgen deutlich zu lang.
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Knochenmann
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Re: Der "Liest zur Zeit" Thread

Ungelesener Beitrag von Knochenmann »

Habe Ich gehört:

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Das Erstlingswerk von 2016, jetzt habe ich alle durch. Ist deutlich kürzer als die anderen beiden Bücher, hat aber genug Eigenständigkeit das man es alleine Lesen kann. Auch hier wieder: Das Leben der Menschen mit Agrarhintergrund. Als Subthemen würde ich benennen: multigenerationelles Trauma und den Zorn von Frauen.

Kann man durchaus konsumieren, ist keine verschwendete Zeit, aber will man nur ein Buch von Hansen lesen, dann: Mittagsstunde. Ich kannst gar nicht überbetonen. Ich habs schon dreimal durchgehört, ein Meisterwerk.
Als ich jung war, war der Pluto noch ein Planet
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Ender
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Re: Der "Liest zur Zeit" Thread

Ungelesener Beitrag von Ender »

Ich habe "Altes Land" genauso empfunden: gut, kann man lesen, aber nichts sensationelles.
Dann sollte ich "Mittagsstunde" wohl doch mal nachholen..
Tiberius
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Re: Der "Liest zur Zeit" Thread

Ungelesener Beitrag von Tiberius »

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Andy Weir - Der Marsianer
Ich habe das Buch gelesen. Es gefällt mir sehr gut, auch wenn so manches bis ins Kleinste beschrieben wird, welche Probleme Mark Watney hat und wie er sie löst. Das hat mir sehr gefallen. Ich habe nach dem Lesen noch den Film (zum dritten oder vierten Mal) geschaut und musste erstaunt feststellen, was alles verändert, weggelassen und ergänzt wurde. Wobei man natürlich sagen muss, dass ein Buch und ein Film unterschiedliche Medien sind, unterschiedlich funktionieren und eine hundertprozentige Umsetzung des Buches in den Film diesen aufgebläht und nicht ansehbar gemacht hätte. Veränderungen und Weglassen waren also nötig und haben dem Film nicht geschadet.
Leser sind in der Überzahl und machen sich demzufolge mehr Gedanken über einen Roman, als es ein Autor je könnte.
Tiberius
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Re: Der "Liest zur Zeit" Thread

Ungelesener Beitrag von Tiberius »

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Stephen Baxter - Galaxias
Von einem Moment zum anderen verschwindet am 5. Januar 2057 die Sonne. Und taucht nach 24 Stunden wieder auf. Das kurze Verschwinden hat jedoch Auswirkungen auf das ganze Sonnensystem, da dadurch die Umlaufbahnen aller Körper, auch die der Erde, verändert werden. Verantwortlich dafür ist ein Wesen, das von den Menschen Galaxias genannt wird.
Die Geschenisse werden aus der Sicht von Natasha "Tash" Brand erzählt, einer Beraterin des Wissenschaftsministers der englischen Regierung, sowie ihren Bekannten Melissa "Mel" Kapur, einer Astronomin, und Wu Zhi, einem Astronaut.
Es werden die Auswirkungen auf die Erde (Klima- und Wetteränderungen, Vulkanismus usw.) gezeigt, die Diskussion zu der vermutetetn Entstehung von Galaxias, dessen Wesen und Machtmöglichkeiten. Wie soll die Menschheit auf Galaxias reagieren?
Ein ruhiges Buch. Empfehlenswert.
Leser sind in der Überzahl und machen sich demzufolge mehr Gedanken über einen Roman, als es ein Autor je könnte.
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